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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich mochte das Buch, habe aber auch Kritik

Damsel – Der Pfad des Feuers
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Elodie wollte nur ihre Heimat retten, ein von einer jahrelangen Dürre geplagtes Königreich, doch sie wurde verraten. Zwar hat sie der Prinz von Aurea geheiratet, aber nur um sie im Anschluss einem Drachen ...

Elodie wollte nur ihre Heimat retten, ein von einer jahrelangen Dürre geplagtes Königreich, doch sie wurde verraten. Zwar hat sie der Prinz von Aurea geheiratet, aber nur um sie im Anschluss einem Drachen zum Fraß vorzuwerfen. Doch Elodie ist weder dumm noch eine hilflose Prinzessin in Not – gut in Not ist sie schon, aber sie weiß sich selbst zu helfen und will nur eins: Rache!


Elodie würde am liebsten für immer in ihrem Reich bleiben. Sie weiß zwar, dass das nicht geht, dass alle Prinzessinnen irgendwann einen Prinzen heiraten und fortziehen müssen, aber ginge es nach ihr, würde sie für immer bleiben und ihr Reich regieren helfen. Doch der Tag kommt viel schneller als gedacht. Als das Königreich Aurea ihnen seine Hilfe bei der Dürre und der Nahrungsmittelknappheit anbietet, im Austausch für Elodies Hand, können sie nicht Nein sagen – auch wenn Elodie vielleicht gern würde.

Aurea ist ein Kulturschock. Das Reich ist so reich an allem, was man sich vorstellen kann. Eine Idylle und der Prinz ist auch gar nicht so übel. Doch all das ist eine Farce. Im Inneren ist das Königreich verrottet. Sie haben einen Deal mit einem Drachen gemacht und ihm immer wieder junge Frauen geopfert – Elodie soll die Nächste sein.

Doch wer jetzt eine Jungfrau in Nöten erwartet, darf staunen. Elodie wartet nicht darauf, gerettet zu werden – von wem auch? Der Prinz ist immerhin einer der Bösen. Nein, Elodie gibt alles, um sich selbst zu retten.


Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es toll, wie die Geschichte aufgebaut wurde. Man hat alles größtenteils aus Elodies Sicht erlebt, aber es wurden auch weitere Sichtweisen ergänzt, zum Beispiel die des Prinzen und seiner Mutter, als dieser entscheiden durfte, ob er Elodie „behalten“ will, oder sie geopfert werden soll, oder die eines einfachen Mädchens, das es einfach nicht richtig findet, was im Land geschieht und etwas dagegen tun will, obwohl es keine Macht hat.

Es werden toll alle Seiten dieses moralischen Konflikts dargestellt. Wer wann was weiß, und wer bereit ist, etwas zu unternehmen oder wer lieber wegsieht und weiterhin seine Privilegien erhalten will.

Es wird immer wieder spannend und besonders das Ende fand ich super. Aber es hat sich leider zwischendrin auch immer wieder gezogen und nicht immer war die Spannung konstant da.

Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich mochte das Buch

Wild Eyes
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Achtung: Band 2 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Skylar braucht dringend eine Auszeit, aber das wird im Musik-Business nicht gern gesehen, und bei ihr schon gleich gar nicht, immerhin soll sie ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Skylar braucht dringend eine Auszeit, aber das wird im Musik-Business nicht gern gesehen, und bei ihr schon gleich gar nicht, immerhin soll sie doch weiterhin den verschwenderischen Lebensstil ihrer Eltern finanzieren. Doch wie dringend sie eine Pause braucht ist offensichtlich, nachdem sie mehrmals buchstäblich nicht in der Lage war auch nur ein Wort hervorzubringen. Helfen soll ein Aufenthalt in der kanadischen Wildnis, doch dort lauern ganz andere Gefahren … und wilde Tiere.


Ich fand die erste Begegnung zwischen Skylar und Weston einfach mega, ich meine, sie will gerade ein Reel mit einem Bären drehen, hat aber null Ahnung von den Tieren und weiß nicht, dass sie gerade in Lebensgefahr schwebt, bis er sie rettet. Gut, eigentlich sollte man wissen, dass man nicht zu nah rangehen sollte, aber Skylar lebte ihr gesamtes Leben in einem goldenen Käfig, sie konnte es nicht wissen.

Weston ist eigentlich ein sehr großer Fan von Skylar, da sie aber jetzt auf seinem Grundstück lebt, um eine Auszeit zu nehmen, will er sie nicht mit seinem Fan-Ich belästigen. Seine Kinder sind da weniger zurückhaltend, aber echt süß dabei.

Westons Umgang mit seinen Kindern führt Skylar vor Augen, wie viel in ihrer eigenen Kindheit falsch gelaufen ist und wie ein Vater bzw. Elternteil eigentlich sein sollte.

Skylar hat mir da echt mehrmals das Herz gebrochen. Sie tat mir so leid! Je mehr man über ihre Kindheit erfahren hat, desto mehr wollte man ihre Eltern verprügeln.

Im letzten Viertel wurde es, wie fast immer in Romanen, dramatisch – allerdings konnte ich das nachvollziehen. Was mir aber besonders gut gefiel, war eine Szene etwas später, zu der ich nichts sagen kann, da ich nicht spoilern will, aber das war so ein richtiger High-Five-Moment.


Fazit: Ich mochte das Buch. Skylar und Weston waren mir beide sympathisch und es gab sowohl Spice, als auch Tiefgang. Skylar hat mir dabei schon ab und an das Herz gebrochen, weil Westons Umgang mit seinen Kindern der komplette Gegenentwurf zu ihren eigenen Eltern ist.

Anfangs fand ich es deprimierend, aber es entwickelte sich schön.

Zwischendurch plätscherte es mir eine Weile zu sehr vor sich hin, aber dafür wurde das berühmte „Drama bei 75%“ gut gelöst und wirkte für mich nachvollziehbar.

Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich mochte das Buch, obwohl ich auch ein paar Kritikpunkte habe

Ms Darling und ihre Nachbarn
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Dorothy Darling lebt schon seit Jahrzehnten in einer alten viktorianischen Villa, dem Shelley House in Chalcot, in der Poet's Road und sorgt dort für Recht und Ordnung. Jeden Tag macht sie einen Rundgang ...

Dorothy Darling lebt schon seit Jahrzehnten in einer alten viktorianischen Villa, dem Shelley House in Chalcot, in der Poet's Road und sorgt dort für Recht und Ordnung. Jeden Tag macht sie einen Rundgang und schreibt Mängel auf, beobachtet ihre Nachbarn und notiert deren Fehlverhalten und sie sortiert die Post, weil es sonst keiner tut.

Als eine junge Frau als Untermieterin bei ihrem direkten Nachbarn auf derselben Etage einzieht, ist Dorothy entsetzt, die junge Frau schrie geradezu nach Ärger – sie hatte pinke Haare!

Doch bald darauf wird Dorothys Welt noch viel nachhaltiger erschüttert, als ein Brief eintrudelt, um sie darüber zu informieren, dass der neue Eigentümer Shelley House abreißen würde – alle Bewohner mussten gehen.

Aber manche von ihnen sind bereit für ihr Zuhause zu kämpfen.





Ich mochte die Charaktere – besonders die Schrägen und fand auch die Idee richtig toll. Dorothy ist nicht gerade der sympathischste Mensch der Welt. Ich meine, seien wir mal ehrlich, wir alle kennen solche Nachbarn, die gefühlt ständig am Fenster hängen und sich über jeden Mist beschweren. Aber andererseits sind es auch diese Nachbarn, die es als erste bemerken, wenn etwas nicht stimmt.



Kat – die junge Frau mit den pinken Haaren – hat einiges erlebt und viel unter ihrer chaotischen, abhängigen Mutter gelitten. Was es mit ihr auf sich hat erfährt man Stück für Stück – ebenso wie Dorothys Geschichte, die einem echt weh tut.

So wenig wie Kat eigentlich wieder in dieser Stadt sein will, so schnell wachsen ihr Joseph und sein kleiner Hund ans Herz. Und als Joseph, nachdem er den Protest gegen den Vermieter aufgenommen hat, scheinbar angegriffen wird, will Kat herausfinden, was passiert ist. Sie tut sich sogar mit einem Reporter zusammen.



Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen was anderes erwartet, aber ich fand es toll, was für unterschiedliche Persönlichkeiten in dem Haus lebten, deren Geschichten man im Verlauf des Buches erfuhr.



Fazit: Ich hatte ehrlich gesagt etwas anderes erwartet, aber das Buch an sich gefiel mir.



Dorothy ist ein sehr eigener Charakter. Manchmal kann sie wirklich furchtbar sein, aber irgendwie ist sie dabei auch irgendwie liebenswert schräg. Lange Zeit blieb sie für sich, man erfährt gegen Ende des Buches erst, wieso. Durch den drohenden Abriss von Shelley House, den vermeintlichen Angriff auf Joseph und den Protest gegen die Zwangsräumung lernt sie aber ihre Nachbarn deutlich besser kennen und dabei bekommt ihre Fassade des „alten Mistviehs“ Risse und man lernt langsam die echte Dorothy kennen.



Auch Kat hat ihr Päckchen zu tragen und muss mit einigen neuen Erkenntnissen klarkommen.



Zwischendurch hatte das Buch aber seine Längen und ein paar Dinge waren weniger meins. Deswegen bekommt es von mir 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Tolle Idee, aber gegen Ende ließ es für mich nach

Ich bin dein Schicksal
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Erin kann schon ihr ganzes Leben lang Noctua sehen, dämonenartige Wesen, die über Leylinien auf die Erde gelangen. Es gibt verschiedene Arten, aber überwiegend ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Erin kann schon ihr ganzes Leben lang Noctua sehen, dämonenartige Wesen, die über Leylinien auf die Erde gelangen. Es gibt verschiedene Arten, aber überwiegend begegnet sie nur sogenannten Gammas, die sich von Angst ernähren. Deswegen ist Erin auch die begehrteste Babysitterin im Ort – sie schafft es, dass die Kinder durchschlafen und keine Albträume haben, denn Erin kann die Gamma-Dämonen mit Hilfe ihrer eigenen „Haustier“-Gammas vertreiben.
Doch dann ändert sich auf einmal alles. Kleine Kinder werden von Amoklaufenden „Zahnfeen“ angegriffen, die ihnen die Zähne ausreißen wollen. Und das ist noch nicht alles: Callahan ist wieder da. Erins große Liebe und Alpha der Noctua. Vor Jahren verschwand er ohne ein Wort und jetzt will er Erin zurückgewinnen. Erin muss notgedrungen mit ihm zusammenarbeiten, wenn sie die Kinder beschützen will.

Ich fand die Idee echt richtig toll. Ich habe Erins Gamma-Dämonen so geliebt, sie sind so süüüüß! Fast wie Haustiere, aber irgendwie auch viel mehr. Ich fand es so toll, wie sie ihr versuchen beizustehen, teilweise begeistert, teilweise eher widerwillig.

Die Storyline mit Callahan fand ich etwas schwierig. Ich konnte die Liebesgeschichte nicht wirklich spüren, fand es aber toll, wie er immer wieder bereit war, alles für Erin zu riskieren.

Erin selbst mochte ich einerseits wirklich sehr, manchmal war sie mir aber auch zu kindisch. Zum Beispiel wenn es um Callahan ging, da fand ich sie sehr sprunghaft. Oder als es um die Enthüllungen rund um den Unfall ihrer Eltern ging, ihre Reaktion darauf war mir zu heftig.

Gegen Ende wurde das Buch für mich etwas zu verwirrend. Da verlor ich mehr und mehr den Durchblick. Dafür war der Cliffhanger echt heftig, obwohl es recht vorhersehbar ist, wie es weitergehen wird.


Fazit: Ich fand die Idee echt richtig, richtig gut. Das Buch machte besonders am Anfang viel Spaß zu lesen. Erins Gamma-„Haustiere“ fand ich mega süß und gerade die Interaktionen mit ihnen machten besonders viel Spaß.

Die Liebesgeschichte konnte ich nicht spüren und gerade diesbezüglich tat ich mich auch mit Erin schwer.

Gegen Ende fühlte ich mich ein wenig abgehängt, aber Band 2 wollte ich trotzdem unbedingt lesen.

Von mir bekommt dieses Buch 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Ich fand das Buch gut - aber es kam für mich nicht an Band 1 heran

Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 2)
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Achtung: Band 2 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!



Katrina ist untot und das findet sie ziemlich toll – auf jeden Fall ist es besser, als ein Mensch zu sein. Menschen sind so zerbrechlich. Dummerweise ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!



Katrina ist untot und das findet sie ziemlich toll – auf jeden Fall ist es besser, als ein Mensch zu sein. Menschen sind so zerbrechlich. Dummerweise ist sie aber nach einem misslungenen „Streich“ derzeit an einen Menschen gebunden, noch schlimmer, dieser Mensch ist ein Jäger und hat normalerweise kein Problem, übernatürliche Wesen wie Katrina zu ermorden. Durch den Fluch müssen sie zusammenarbeiten und Katrina muss dabei auch noch darauf achten, dass Tate, den zerbrechlichen Menschen, dabei keiner umbringt, denn das wäre auch ihr Ende. Und natürlich hat das überhaupt nichts mit ihren Gefühlen für Tate zu tun. Sie hat keine. Das mit ihnen würde ja auch sowieso nie funktionieren. Ach ja, und da wäre auch noch die klitzekleine Tatsache, dass sie eine Armee von Untoten aufhalten müssen, weil sonst das Gleichgewicht zusammenbricht. Nur kein Druck.





Ich habe Band 1 der Reihe total geliebt, dementsprechend waren meine Erwartungen für Band 2 auch sehr groß. Leider konnte mich dieser nicht ganz so begeistern, wie sein Vorgänger, aber gut fand ich das Buch trotzdem.



Katrina hat sich in Tate verliebt, doch sie weiß, wie zerbrechlich Menschen sind und hat Angst, dass das mit ihnen nie funktionieren wird. Immerhin ist er eben erst gerade so dem Tod von der Schippe gesprungen. Also wäre es besser, wenn sie sich nur auf ihre Aufgabe konzentrieren würden. Die Rechnung hat sie allerdings ohne Tate gemacht, der Katrina auf keinen Fall aufgeben wird.



Doch wer steckt hinter all den Vermisstenfällen? Wer erschafft sich eine Armee von Untoten? Und warum?



An Band 1 gefielen mir vor allem der Humor und die vielen Addams-Family-Momente. Genau das kam mir in Band 2 zu kurz. Der Fokus liegt mehr auf dem Hin und Her zwischen Katrina und Tate und zum Teil auch noch auf ihrer Suche nach dem Bösewicht. Die besondere Stimmung, die mich die Reihe zu Beginn so lieben ließ, kam mir hier zu kurz.



Ja, das Finale war wirklich toll gemacht, obwohl die Komplikationen vorhersehbar waren. Es war spannend, aber die letzte Wendung war leider so gar nicht meins. Dieses Motiv begegnet mir in letzter Zeit einfach zu oft in New Adult Romanen. Das Ende passte für mich gut, aber ganz allgemein war mir dieser Band insgesamt zu vorhersehbar.





Fazit: Band 1 der Reihe habe ich wirklich so sehr geliebt. Band 2 konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Das Buch hat was, es machte Spaß es zu lesen und es war auch spannend. Aber mir war es zu vorhersehbar und es kam auch wieder kurz vor Schluss ein Motiv vor, das ich einfach nicht mehr lesen kann – das wird im Moment leider zu oft bemüht.



Mir gefiel Band 1 besser. Da kamen die Eigenheiten von Katrina und ihrer Familie besser raus. Gefühlt passiert lange nicht sooooo viel (außer jede Menge Hin und Her), bis es zum Showdown kommt.



Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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