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Susaca

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2025

„Ein kleines Wunder abseits meines üblichen Leseschemas“

Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei
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Manchmal kommt man zu einem Buch, das man sich selbst wahrscheinlich im Buchladen gar nicht unbedingt ausgesucht hätte, und genau dann erlebt man die schönsten Überraschungen. So ging es mir mit „Kleine ...

Manchmal kommt man zu einem Buch, das man sich selbst wahrscheinlich im Buchladen gar nicht unbedingt ausgesucht hätte, und genau dann erlebt man die schönsten Überraschungen. So ging es mir mit „Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei“.

Die Geschichte ist leicht zu lesen, aber voller Gefühl. Besonders die Idee der Konditorei, die nur um Mitternacht öffnet, hat mir sehr gut gefallen. Dieser geheimnisvolle Ort hat etwas Magisches, und die Kuchen dort sind viel mehr als einfache Leckereien. Sie berühren die Wünsche und Sorgen der Menschen. Die Figuren wirken sehr menschlich, mit ihren Stärken und Schwächen, und genau das macht sie so sympathisch.Hier hätte ich mir die ein oder andere Begegnung doch etwas ausführlicher gewünscht.

Mir gefällt der ruhige, fast poetische Erzählton, der trotzdem nie langweilig wird. Die Geschichte hat mich zum Schmunzeln gebracht, manchmal auch zum Nachdenken.

Am Ende bleibt für mich die Botschaft: Kleine Wunder gibt es wirklich, man muss nur die Augen offenhalten. Und dieses Buch hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, auch mal Geschichten zu lesen, die eigentlich nicht in mein übliches Leseschema passen.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

„Feuer trifft Frost: Ein spannendes Erstleseabenteuer“

Eldrador Creatures: Lava gegen Eis
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„Eldrador Creatures: Lava gegen Eis“ von THiLO ist ein Erstlesebuch für Kinder ab 6 Jahren, das mit einer spannenden Geschichte, klarer Sprache und ansprechenden Illustrationen überzeugt. Es ...

„Eldrador Creatures: Lava gegen Eis“ von THiLO ist ein Erstlesebuch für Kinder ab 6 Jahren, das mit einer spannenden Geschichte, klarer Sprache und ansprechenden Illustrationen überzeugt. Es ist der ideale Einstieg in die Welt der Leseabenteuer.
Ein Drache, der es allen beweisen möchte und in sein eigenes Abenteuer startet.
Jedoch läuft einiges schief und er gerät in Gefahr. Mithilfe seiner Freunde lernt er : Zusammen ist besser als alleine!
Die Geschichte vermittelt auf einfache Weise Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Mut. Das Buch ist speziell für Leseanfänger konzipiert:
Kurze Sätze und eine große Schrift erleichtern das Lesen. Ebenso die überschaubare Textmengen pro Seite führt zu einem schnellen Leseerfolg und wenig Frustration. Die Kapitel sind nicht zu lang, was das Leseerlebnis angenehm gestaltet und die Konzentration fördert. Das ein oder andere Wort erschwert es vielleicht ein wenig und bedarf dann Unterstützung.
Die Gestaltung ist farbenfroh, teils ganzseitige Illustrationen von Tobias Goldschalt, die den Text lebendig machen. Mein Fazit, „Eldrador Creatures: Lava gegen Eis“ ist ein gelungenes Erstlesebuch, das sowohl zum Selbstlesen als auch zum gemeinsamen Lesen geeignet ist. Die altersgerechte Handlung, die klare Sprache und die ansprechenden Illustrationen machen es zu einem empfehlenswerten Begleiter für Leseanfänger. Die positive Botschaft über Freundschaft und Zusammenhalt wird von den jungen Lesern sicherlich gut aufgenommen.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Eine süße Mitmachgeschichte - zum Liebhaben

Wer ist hier ein Frechdachs?
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"Wer ist hier ein Frechdachs" von Sophie Schönwald und Nadine Reitz ist ein interaktives Kinderbuch, das sowohl die Fantasie anregt als auch die Lesefreude fördert. Das Buch ist ein Pappbilderbuch und ...

"Wer ist hier ein Frechdachs" von Sophie Schönwald und Nadine Reitz ist ein interaktives Kinderbuch, das sowohl die Fantasie anregt als auch die Lesefreude fördert. Das Buch ist ein Pappbilderbuch und daher noch schon für die Kleinsten gut geeignet .
Die Geschichte beginnt mit einem müden und zerknitterten Dachs, der durch die Beteiligung des Kindes auf humorvolle Weise zum Leben erweckt wird. Die Aufforderungen, das Buch zu kippen, zu schütteln oder zu kitzeln, machen das Lesen zu einem lebendigen Erlebnis, das Kinder aktiv einbezieht.

Die Illustrationen sind farbenfroh und ansprechend, was die kleinen Leser zusätzlich fesselt. Die Charakterentwicklung des kleinen Dachses, der von müde und wütend zu versöhnlich und freundlich wechselt, vermittelt wichtige Lektionen über Emotionen und Freundschaft. Die Interaktion mit dem Dachs, sei es durch das Kitzeln oder das Rausstrecken der Zunge, sorgt für viel Spaß und Lachen. Es fördert nicht nur die Empathie, sondern auch die Problemlösungsfähigkeiten der Kinder. Die Geschichte ist leicht verständlich und eignet sich hervorragend für das Vorlesen, was sie zu einer idealen Wahl für Eltern und Erzieher macht.

Insgesamt ist es ein wunderbares Buch, das Kinder zum Mitmachen anregt und gleichzeitig wichtige soziale Fähigkeiten vermittelt. Es ist eine tolle Ergänzung für jede Kinderbuchsammlung und wird sicherlich viele fröhliche Lesestunden bereiten!
Ich mag die Geschichte , da ich Bücher super finde bei denen ich die Klnder mit einbeziehen kann. Es wird auf jeden Fall eine. Platz bei meinen Familienlesemittagen bekommen.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Was auf dieser Insel passiert, bleibt nicht verborgen

Die Insel - einer kennt die ganze Wahrheit
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Ich habe das Buch mit gemischten Erwartungen angefangen. Ein Sommerhaus auf einer abgelegenen Insel, alte Konflikte, ein dunkles Familiengeheimnis, das alles klang vielversprechend. Und tatsächlich, die ...

Ich habe das Buch mit gemischten Erwartungen angefangen. Ein Sommerhaus auf einer abgelegenen Insel, alte Konflikte, ein dunkles Familiengeheimnis, das alles klang vielversprechend. Und tatsächlich, die Atmosphäre im Buch hat mich direkt abgeholt. Das Setting auf Gotland war richtig stimmungsvoll beschrieben, fast schon ein bisschen unheimlich. Ich spürte spürt von Anfang an, dass unter der sonnigen Oberfläche etwas ganz und gar nicht stimmt.
Was mir besonders gut gefallen hat, war der psychologische Aufbau. Die Figuren, vor allem Isak und sein Vater, tragen ordentlich Ballast mit sich herum, und das spürt man. Auch die Spannungen innerhalb der Gruppe waren echt gut dargestellt. Es war kein typischer Thriller mit viel Action, eher ein leises, schleichendes Unbehagen, das sich langsam aufbaut.
Allerdings muss ich sagen, dass ich stellenweise etwas mehr Spannung erwartet hätte. Die Geschichte entwickelt sich eher langsam, manchmal sogar etwas zäh. Es gibt keine riesigen Überraschungen oder Wendungen, wie man sie vielleicht von einem klassischen Psychothriller kennt. Aber trotzdem wollte ich wissen, wie alles zusammenhängt und was am Ende rauskommt, also hat es mich doch schon bei der Stange gehalten.
Der Schreibstil ist angenehm, nicht zu kompliziert, und die Dialoge wirkten meist natürlich. Man merkt, dass Kvensler auf Zwischenmenschliches setzt statt auf Blut und Drama, was ich grundsätzlich gerne mag, auch wenn ich mir in diesem Fall manchmal ein bisschen mehr Tempo gewünscht hätte.
Nachdem ich bereits „Der Ausflug“ von Ulf Kvensler gelesen habe und davon richtig begeistert war, wollte ich natürlich wissen, ob „Die Insel“ da mithalten kann. Auch wenn es für mich nicht ganz an die Spannung und Dynamik von „Der Ausflug“ herankommt, hat das Buch auf jeden Fall gezeigt, dass Kvensler ein gutes Gespür für Atmosphäre und zwischenmenschliche Spannung hat. Ich bin gespannt, was noch von ihm kommt, und freue mich schon auf weitere Bücher.
Auf jeden Fall ist „Die Insel“ eine lesenswerte Geschichte mit glaubwürdigen Figuren und einer unterschwelligen Spannung, die vor allem durch das Unausgesprochene wirkt. Wer sich auf eine eher ruhige, psychologische Erzählweise einlassen kann, wird hier auf seine Kosten kommen.
Natürlich ist das nur meine persönliche Meinung. Was mir zu ruhig oder zu subtil war, kann für andere genau das sein, was das Buch besonders macht. Deshalb, am besten selbst lesen und sich ein eigenes Bild machen.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

"Ein Cover, das lockt – eine Geschichte, die bleibt"

Shark Heart
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Emily Habecks Debütroman Shark Heart hat mich besonders angesprochen, nicht nur wegen der ungewöhnlichen Geschichte, sondern auch wegen der poetischen Sprache und der besonderen Erzählweise.
Im Mittelpunkt ...

Emily Habecks Debütroman Shark Heart hat mich besonders angesprochen, nicht nur wegen der ungewöhnlichen Geschichte, sondern auch wegen der poetischen Sprache und der besonderen Erzählweise.
Im Mittelpunkt steht das frisch verheiratete Paar Wren und Lewis, dessen Leben durch eine dramatische Wendung auf den Kopf gestellt wird: Lewis beginnt sich allmählich in einen weißen Hai zu verwandeln. So verrückt diese Idee zunächst klingen mag, dient sie als starke Metapher für Veränderung, Verlust und das Ringen um Identität.
Der Roman ist nicht immer leicht zu lesen, manche Abschnitte lesen sich wie Theaterstücke, andere wie klassische Prosa. Diese Mischung macht die Lektüre abwechslungsreich und regt zum Nachdenken an. Mich hat die emotionale Tiefe überzeugt, auch wenn sich sicher nicht jeder sofort mit dem Erzählstil anfreunden wird. Einige hätten sich vielleicht eine etwas realistischere Handlung gewünscht, doch gerade die surreale Komponente verleiht dem Buch seinen besonderen Reiz.
Auch das Cover möchte ich positiv erwähnen. Es ist schlicht, aber hat eine starke Symbolkraft und passt wunderbar zur Geschichte. Es hat mich besonders angesprochen, das war ehrlich gesagt auch der Hauptgrund, warum ich mich überhaupt für das Buch interessiert habe. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, wollte ich das Buch erst wieder weglegen. Aber irgendwas daran hat mich doch nicht losgelassen. Ich bin froh, dass ich drangeblieben bin und ich habe es auf keinen Fall bereut.
Shark Heart ist ein Buch für Alle, die offen für literarische Experimente sind und Geschichten mit Herz und Tiefe schätzen. Auch gut geeignet für Buchclubs, Literaturkreise oder einfach zum stillen Genießen auf dem heimischen Sofa und bekommt von mir eine klare Empfehlung.

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