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Veröffentlicht am 25.06.2025

Hat mir rundum gefallen

Dragon Games - Herz aus Feuer
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Die junge Vic wuchs in Armut auf und musste bereits als kleines Mädchen in den Kohlemienen der Stadt arbeiten. Doch heimlich träumte sie davon, einst ein Drachenritter zu werden und gemeinsam mit ihrem ...

Die junge Vic wuchs in Armut auf und musste bereits als kleines Mädchen in den Kohlemienen der Stadt arbeiten. Doch heimlich träumte sie davon, einst ein Drachenritter zu werden und gemeinsam mit ihrem Drachen das Land zu bereisen. Da es Frauen allerdings nicht erlaubt ist, Drachenritter zu werden, schneidet sie sich die Haare ab, gibt sich als Junge aus und dient einem Ritter als Knappe. Als bei einem Ritterturnier ausgerechnet ihr Ritter stirbt, tritt sie in den Dienst von Sir James de Burgh, der sie von nun an trainiert. Doch während des Turniers spitzen sich die Ereignisse zu, die Ritter werden angegriffen und niemand weiß, wer für die Anschläge verantwortlich ist. Bei den Bällen, die abendlich zu den Turnieren abgehalten werden, muss Vic aufgrund eines Fehlers ihrerseits im Auftrag von Lady Elisabeth als Lady Tory die Drachenritter ausspionieren. Ausgerechnet James läuft sie in die Arme und dieser ist nicht nur äußerst gut aussehend, sondern über alle Maße charmant.
Drachen gehen immer und der Klappentext klang einfach mal nach einer etwas anderen Geschichte, die man hier auch absolut erhält. Der Einstieg gelingt sehr leicht, Ursa Jaumann schreibt locker, leicht, flüssig und bildlich, so dass schnell ein rasantes Kopfkino entstand.
Auch das Worldbuilding ist durchdacht und stimmig, wir befinden uns hier in einer Welt, die im Umbruch zu modernen ist, dank der Kohle, die in den Mienen abgebaut wird, entwickelt sich die Technik immer weiter und es gibt zum Beispiel die ersten Automobile. Doch die arme Bevölkerung leidet immer mehr und stärker, während die Reichen immer mehr haben. Beherrscht wird die Welt von den Männern, die ärmeren Frauen dürfen nur Berufe ausüben, die auch für Frauen angemessen sind und die Damen der Oberschicht sind nette Aushängeschilder. Ein Umbruch ist allerdings kaum zu spüren, lediglich Vic verspürt den Wunsch nach Freiheiten, zumindest scheint es so.
Die Drachenturniere sind spannend und erinnern ein wenig an die Ritterkämpfe zu Pferde, diesmal halt nur auf Drachen. Ich hätte hier gerne noch mehr darüber erfahren und noch mehr darüber lesen können. Als Gegensatz dazu erleben wir die Ritterbälle am Abend, die prunkvoll und glamourös sind und auch diese haben ganz besondere, ein wenig nach Bridgerton klingende Vibes.
Die Handlung ist sehr spannend und man kann das Buch in einem Rutsch verschlingen. Der ein oder andere Plottwist wartet hier ebenfalls auf den Leser und das Buch bietet einfach tolle Unterhaltung und viel Fantasy.
Vic ist eine tolle Protagonistin, aus deren Sicht wir in der Ich-Perspektive die Handlung miterleben. Sie ist mit dem Herz am rechten Fleck und bereit, für ihre Träume alles zu geben. Ich habe mich hervorragend in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen können. Auch James mochte ich sehr, er ist ein guter Zuhörer und längst nicht so arrogant, wie ich es zu Beginn erwartet habe. Ihre Liebe zu ihren Drachen Daireann und Onyx ist auf jeden Fall spürbar und glaubhaft.
Die zwischen den beiden entstehende Liebesgeschichte ist vorhersehbar, aber in dieser Intensität nicht immer völlig nachvollziehbar, warum sie sich so ineinander verlieben. Das ist aber auch schon jammern auf hohem Niveau, denn schön war es trotzdem.
Neben den beiden erleben wir eine handvoll spannender Charaktere, wie z. B. Lady Elisabeth oder James' Knappen, die wichtig für die Handlung werden und dadurch für spannende Wendungen sorgen.
Mein Fazit: Spannend, fesselnd und auch mit einem gewissen Humor und doch auch mit einem ernsten Punkt in der Handlung, denn Frauenrechte sind hier Nebensache. Die Charaktere sind unheimlich sympathisch und man fiebert gerne mit ihnen mit und fühlt sich schnell mit ihnen verbunden. Mir hat das Buch spannende UNterhaltung geboten und ich empfehle es absolut gerne weiter.

Veröffentlicht am 18.06.2025

Spannend und fesselnd

Kodiak Echoes – Hide me
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Ich habe bereits Bücher aus der Feder von Julia Pauss gelesen und das recht düstere Cover und der Klappentext machten mich unheimlich neugierig auf diese Romantic Suspense Story.
Wir beginnen mitten im ...

Ich habe bereits Bücher aus der Feder von Julia Pauss gelesen und das recht düstere Cover und der Klappentext machten mich unheimlich neugierig auf diese Romantic Suspense Story.
Wir beginnen mitten im Geschehen und begleiten Protagonistin Brynn bei ihrem Ankommen auf Kodiak Island. Das Setting ist absolut perfekt und die Atmosphäre des kleinen Ortes absolut spürbar. Doch auch die Alaska Vibes sind hier vorhanden, kühlere Temperaturen, weite, dichte Wälder und Bären, ich habe mich hier mitten in die Natur gesetzt gefühlt.
Der Schreibstil der Autorin Julia Pauss ist absolut gelungen, richtig leicht und locker und sehr bildhaft, Charaktere und Handlungsorte werden beim Lesen lebendig und man fühlt sich hier mitten ins Geschehen gezogen.
Die Geschichte ist unheimlich spannend, als Leser erfährt man erst nach und nach, warum sich Brynn wirklich verstecken muss, aber auch was damals in Echo Cove geschehen ist. Dementsprechend möchte man auch immer mehr wissen, was hier überhaupt los ist. Es gibt immer mal wieder kleinere Überraschungen für den Leser und zum Ende auch ein kleines Showdown inkl. Cliffhanger.
In der Ich-Perspektive jeweils aus der Sicht von Brynn und Archer erleben wir die Geschichte. Ich mag es ja, wenn man den Dual Point of View wählt, da man einfach in die gesamte Gefühlswelt beider Hauptcharaktere eintauchen kann. Zwar steht Brynn deutlich im Vordergrund, doch gerade auch den nach außen hin abweisend wirkenden Archer kommt man durch seine Perspektive deutlich näher.
Brynn fand ich sehr authentisch und überzeugend. Eine eigentlich starke und clevere junge Frau, die plötzlich mit Panikattacken und Ängsten umgehen muss, die sie so noch nicht kannte und sich dementsprechend unwohl fühlt. Ich konnte all ihre Gedanken absolut nachfühlen. Archer Flint wirkt abweisend und kalt, doch ganz schnell wird klar, dass er aus reinem Selbstschutz eine starke Barriere um sich gebaut hat, um ja niemanden hinter seine Fassade blicken zu lassen. Die Lovestory war von der ersten Begegnung an klar, aber trotzdem einfach süß und zum Träumen. Neben den beiden gibt es noch ein paar Nebencharaktere und von einer weiß ich, dass sie im zweiten Teil der Reihe eine Hauptrolle bekommen wird. Echo Cove ist ein wirklich winziges Nest und das kam, gerade wenn Brynn durch den Ort ging, deutlich rüber.
Mein Fazit: Spannung, tolle Landschaften und eine wunderbare Enemies to Lovers und Grumpy meets Raindrop Vibes machen das Buch zu einem absoluten Pageturner, den ich an einem Tag regelrecht inhaliert habe. Eine Kleinigkeit bleibt offen, da aber im nächsten Buch neue Protagonisten eine Rolle spielen, weiß ich nicht, ob es vielleicht doch nochmal aufgegriffen wird. Doch insgesamt hat mir das Buch spannende Lesestunden bereitet und ich empfehle es gerne weiter.

Veröffentlicht am 17.06.2025

Tolle Romantasy mit viel Spannung

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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In Anwyvn werden Halblinge gejagt, sie sind halb Mensch, halb Fae und sind bei den Menschen verhasst. Bei einem Überfall auf ihr Dorf kann Rhya noch so gerade entkommen, während Eli, ihr Mentor, stirbt. ...

In Anwyvn werden Halblinge gejagt, sie sind halb Mensch, halb Fae und sind bei den Menschen verhasst. Bei einem Überfall auf ihr Dorf kann Rhya noch so gerade entkommen, während Eli, ihr Mentor, stirbt. Rhya wird gnadenlos verfolgt und gefangen genommen, doch am Tage ihrer Hinrichtung stößt General Scythe zu seiner Einheit hinzu. Dieser kann gerade noch verhindern, dass Rhya gehängt wird und nimmt sie kurzerhand mit. In den Nordlanden trifft sie nicht nur auf Scythe Männer, bei denen sie feststellen muss, dass sie nichts mit den Mittlanden zu tun haben, sondern wird auch damit konfrontiert, dass ihr Mal, dass sie auf der Brust trägt, ihre Magie zeigt. Laut Scythe herrscht sie über Windmagie, doch kontrollieren kann sie diese nicht.
Ich war beim ersten Blick auf dieses Buch in den Vorschauen begeistert von dessen Gestaltung und auch wenn der Klappentext ein wenig nach typischer Romantasy klang, war ich sofort neugierig.
Der Einstieg gelingt gut, auch wenn man hier einfach mitten ins Geschehen geworfen wird, ist es schnell spannend und fesselnd. Dabei schreibt Autorin Julie Johnson leicht, fesselnd und bildlich.
Das Worldbuilding ist überrascht intensiv dargestellt und durchdacht, die Unterschiede zwischen den Völkern klar und deutlich und vor allem voller Unterschiede. Neben dieser sehr spannenden Welt trifft man hier auf neue, magische, aber auch gefährliche Kreaturen, die das Abenteuer noch einmal intensiver werden lässt.
Die Handlung schwankt ein wenig in der Spannung, es gibt viel Action, aber auch einige ruhigere Momente. Doch insgesamt überwiegen Spannung und Action und sorgen somit für viel Tempo und einen hohen Lesefluss.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht Rhyas. Damit lernen wir gemeinsam mit der Protagonistin eine neue Welt kennen und erleben diese durch ihre Augen.
Zwar wird hier das Rad nicht neu erfunden, aber trotzdem ist die Geschichte sehr unterhaltsam und was mir wirklich positiv aufgefallen ist, ist, dass die Hauptcharaktere hier nicht in einem durch von den Äußerlichkeiten ihres Gegenübers schwärmen. Spannend ist nämlich, dass die Autorin ihrem Protagonisten eine ganz lange Zeit lang einen Helm tragen lässt und erst spät offenbart, warum und weshalb.
Rhya mochte ich, ist sie zunächst noch gebrochen durch die grausame Entführung und dem gerade so dem Strick entkommen, entwickelt sie sich schnell zu einer toughen jungen Frau, die sich so schnell nichts sagen lässt. Gerade mit Scythe sorgt das für so einige Schlagabtäusche, die auch mal schmunzeln lassen.
Ebenfalls schmunzeln ließen mich Scythe Nordmänner, wie z. B. Jac. Er lässt noch einmal eine ganz andere Dynamik mit einfließen und ich mochte ihn auf den ersten Blick.
Mein Fazit: Eine wirklich spannende und fesselnde Romantasy, die zwar nicht völlig überraschendes in sich trägt, dafür aber einfach zu unterhalten weiß. Eine toughe Protagonistin und ein geheimnisvoller Protagonist, zwischen denen es recht schnell knistert, deren Lovestory aber trotzdem slow burn bleibt, sorgen dafür, dass man mit ihnen mitfiebert. Toller Einstieg und ich freu mich auf mehr – Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 12.06.2025

Starker Pageturner

Aschesommer
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Es ist Hochsommer als Ermittler Jakob Krogh über ein merkwürdiges Zeitungsinserat stolpert, denn dabei handelt es sich um eine Todesanzeige ausgerechnet von dem als vermisst gemeldeten Professors. Gemeinsam ...

Es ist Hochsommer als Ermittler Jakob Krogh über ein merkwürdiges Zeitungsinserat stolpert, denn dabei handelt es sich um eine Todesanzeige ausgerechnet von dem als vermisst gemeldeten Professors. Gemeinsam mit seiner Kollegin Mila Weiss macht er sich auf den Weg und machen im Keller des verlassenen Bauernhofs einen grauenvollen Fund. Zwei aufgehängte Leichen in einer Kältekammer und eine kryptische Botschaft an der Wand: Das Sterben hat begonnen, lassen die Ermittler davon ausgehen, dass es der erste Mord ist und sie sollen damit recht behalten.
Mit Aschesommer erschien der zweite Fall für die Ermittler Jakob Krogh und Mila Weiss, die gemeinsam mit ihrem Team in besonders schweren Fällen ermitteln. Zwar sind die Fälle in den Bänden unabhängig voneinander lesbar, aber wie so oft bei Reihen, bauen die privaten Ereignisse aufeinander auf, auch wenn diese jetzt nicht immens viel Raum erhalten.
Der Einstieg beginnt gleich absolut spannend und fesselnd und mit seinem wirklich detailreichen und bildgewaltigen Schreibstil weiß Benjamin Cors auch hier wieder absolut zu fesseln.
Die Atmosphäre ist ebenfalls spürbar, die drückende Hitze, das Gefühl, nicht gegen diese anzukommen. All das wird beim Lesen lebendig.
Der Fall ist brutal, grausam und vor allem über weite Teile undurchschaubar. Immer wieder sorgen Plottwists für Wendungen, die man nicht unbedingt erahnen kann.
Als Leser erhält man hier unterschiedliche Perspektiven, es wird zwischen den Ermittlern Mila und Jakob immer wieder zu anderen Personen geswitched, bei denen es vermutlich um den Täter handelt. Ob das so ist, bleibt aber geheimnisvoll und man hat genug Gelegenheit, selbst mitzurätseln, was diesen Thriller zu einem Pageturner werden lässt.
Auch wenn die beiden Protagonisten Mila und Jakob privat ihre Päckchen zu tragen haben, sind sie alles andere als stereotype Charaktere. Ich mag beide unheimlich gerne, Jakob ist ein Teamplayer, Mila eher Einzelgängerin, doch gemeinsam mit ihrem Team entwickeln sich beide weiter. Während es Mila ein wenig gelingt, an ihrer Vergangenheit zu arbeiten, hat Jakob noch deutlich mehr zu kämpfen. Wer Band eins kennt, kann sich gut vorstellen, warum.
Spannend ist aber auch das gesamte Team der Gruppe vier, das aus ungewöhnlichen Charakteren besteht und somit ebenfalls spannend und unvorhersehbar wirkt.
Mein Fazit: Spannend, temporeich, größtenteils unvorhersehbar und mit großartig ausgearbeiteten Charakteren wird auch der zweite Band rund um die Ermittlergruppe vier ein absoluter Pageturner. Gerade auch was die psychologische Ebene betrifft, ist das Buch wunderbar durchdacht. Zwar sind die einzelnen Morde intensiv beschrieben, trotzdem fand ich, dass auch durchaus zartbesaitete Leser zu diesem Buch greifen können, da es nicht bis ins kleinste Detail erzählt wird und Ekelmomente fernbleiben. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 07.06.2025

Ein wunderschönes Debüt

A Mountain Between Us
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Eigentlich wollte Vic, die ihre Heimat Everstein vor vier Jahren regelrecht fluchtartig verlassen hat, nicht mehr zurückkehren. Doch als ihre beste Freundin sie bittet, die Bergrettungscrew als Fotografin ...

Eigentlich wollte Vic, die ihre Heimat Everstein vor vier Jahren regelrecht fluchtartig verlassen hat, nicht mehr zurückkehren. Doch als ihre beste Freundin sie bittet, die Bergrettungscrew als Fotografin zu begleiten, kommt sie zurück. Hier trifft sie aber nicht nur auf ehemalige Freunde, sondern auch auf Samu, der ihr bester Freund und ihre erste große Liebe war. Damals hat sie etwas entzweit und es scheint als würde Samu ihr nie verzeihen können. Allerdings müssen sie nun häufiger näher zusammenarbeiten, da Samu einer der Freiwilligen der Bergwacht ist.
Dieses Buch ist wieder einmal traumhaft schön gestaltet und ein Thema rund um Bergrettung habe ich bisher noch nie gelesen. Tatsächlich hatte ich vor dem Lesen gar keine so hohen Erwartungen, doch Autorin Jenni Krawiec hat mich mit ihrem Debüt ganz schnell eines besseren belehrt. Ihr Schreibstil ist so locker und leicht und weiß tatsächlich vom ersten Augenblick an zu fesseln, ein absolut starkes Debüt in jeder Hinsicht.
Hier wird man unglaublich schnell mitten in die Handlung gezogen und viele Fragen bezüglich der Vergangenheit halten den Leser bei der Stange. Man beobachtet Vic und Samu wie sie aufeinander reagieren, wie, vor allem Samu, versucht vor sich selbst zu leugnen, dass Vic ihm immer noch etwas bedeutet und es gibt einige Überraschungen.
Das Thema Bergwacht wurde hier geschickt mit eingearbeitet und man bekommt einen sehr guten Überblick über das, was die zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiter, so alles leisten.
Das Kleinstadtfeeling mitten in den Alpen ist ebenfalls gelungen. Der Tourismus ändert einiges in dem kleinen Ort Everstein und bei Vics Rückkehr gibt es vieles, was sie noch nicht kennt und doch trifft sie auf Dinge, die sich nie ändern.
Erzählt wird die Geschichte aus abwechselnden Point of Views zwischen Vic und Samu, jeweils in der Ich-Perspektive. Man fühlt mit beiden mit und kann sich tatsächlich auch sehr gut in das Verhalten beider Charaktere versetzen.
Vic ist liebenswert und scheint auf den ersten Blick erwachsener als so manch einer ihrer alten Freunde, immerhin versucht sie, sich Mühe zu geben, wieder in der Heimat anzukommen. Da wir als Leser aber keine Ahnung haben, was hier einst vorgefallen ist, bleibt man ein wenig skeptisch. Ich mochte sie auf jeden Fall vom ersten Moment an.
Samu ist zunächst ein wenig grumpy, auch hier gilt, man weiß nicht warum, auch wenn man stückchenweise eine Idee bekommt, was vorgefallen sein könnte. Er ist unheimlich herzlich und verantwortungsbewusst und eine absolute Green Flag.
Aber auch die vielen Nebencharaktere sorgen hier für eine lebhafte Story. Sowohl Vics Freundin als auch die gesamte Clique wirken authentisch. Meine heimliche große Liebe der Geschichte ist allerdings Cooper, Samus wundervoller Hund, der ihn bei seinen Bergrettungseinsätzen begleitet.
Mein Fazit: A Mountain between us ist ein absolut gelungenes Debüt, dass ich in einem Rutsch verschlungen habe und das unheimlich viel Spaß gemacht hat beim Lesen. Man will immer mehr wissen, was hier passiert ist und fiebert mit den Charakteren mit. Second Chance ist gar nicht unbedingt das, was ich gerne mag bei Lovestorys, doch hier wurde es wirklich mega gut umgesetzt. Ich kann dieses Buch einfach absolut empfehlen, denn es bietet rundum tolle Unterhaltung und ist ein wirklich gelungenes Debüt. Ich bin gespannt, was wir noch alles von Jenni Krawiec lesen dürfen.