Die Macher des Quarks Instagram Kanals haben in diesem Buch das geballte Wissen aus der digitalen Welt in die analoge geholt.
Auf ca. 150 Seiten wird pro Seite ein neues Thema behandelt. Die Themen sind ...
Die Macher des Quarks Instagram Kanals haben in diesem Buch das geballte Wissen aus der digitalen Welt in die analoge geholt.
Auf ca. 150 Seiten wird pro Seite ein neues Thema behandelt. Die Themen sind hochaktuell und aus dem Alltag der meisten Menschen gegriffen. Durch kleine Zeichnungen und Statistiken sorgfältig aufbereitet, wird man als Leser:in schnell und unkompliziert informiert. Von Zeitumstellung über Klimakrise oder ‘Teacup Dogs’ ist alles mit dabei.
Jede Seite besteht aus einem Informationsteil und einer kleinen Challenge oder einem Anreiz zur Selbstreflexion.
Von der Art her ist das Buch meiner Meinung nach eher an Jugendliche gerichtet. Gerade die Challenge-Teile haben mich als Erwachsene nicht hundertprozentig angesprochen. Die Texte hingegen fand ich überaus informativ und vor allem auch leicht zu lesen - also super für Zwischendurch, genau wie das digitale Pendant. Diese Kürze könnte auch Lesemuffel zu durchblättern animieren und damit wäre ein Ziel bereits erreicht: uns alle ein wenig mehr in die analoge Welt zu holen.
“Summer in the City” ist eine perfekte Strandlektüre, humorvoll, angenehm zu lesen und mit zwei Hauptfiguren, bei denen die Chemie stimmt.
Elle ist Drehbuchautorin und hat eine Deadline und eine Schreibblockade. ...
“Summer in the City” ist eine perfekte Strandlektüre, humorvoll, angenehm zu lesen und mit zwei Hauptfiguren, bei denen die Chemie stimmt.
Elle ist Drehbuchautorin und hat eine Deadline und eine Schreibblockade. Deswegen greift sie zu drastischen Mitteln und zieht den Sommer über nach New York, eine Stadt, in der sie zwar studiert hat, in die sie aber eigentlich niemals zurückkehren wollte. Der Grund dafür heißt Parker, ein Start-Up-Millionär, mit dem sie vor 2 Jahren in einem Club rumgeknutscht hat und den sie seitdem hasst. Allerdings äußert sich dieser Hass in sehr produktiven Schreib-Sessions. Also beschließt Elle, sich dem Ganzen zu stellen und hofft, dass New York ihre Schreibblockade beendet. Natürlich trifft sie dort auf Parker, der sich als ihr neuer Nachbar entpuppt, und der bittet sie auch noch, sein Fake-Date zu spielen…
Wenn das Buch nach drei Vierteln beendet gewesen wäre, dann hätte ich definitiv 5 Sterne vergeben. Alex Aster schreibt sehr flüssig, so dass man geradezu durch die Seiten fliegt. Und auch wenn ich mich das eine oder andere Mal über Parker oder Elle aufregen musste, konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. Das Aufeinandertreffen von Parker und Elle hat von Anfang an Charme: einerseits ergeben sich ziemlich witzige Situationen und Dialoge und andererseits ist das Knistern zwischen den beiden förmlich zu spüren, die Chemie stimmt definitiv. Ansonsten liefert die Autorin solides RomCom-Material, vielleicht etwas erwartbar, aber deswegen lieben wir es doch .
Und dann kommt das Ende, was mich dazu bewegt, einen Stern abzuziehen. Meiner Meinung nach war das etwas zu bemüht und vor allem drüber. Schade, ich finde, das hätte sich besser lösen lassen…es trübt das Lesevergnügen leider ein wenig.
Nichtsdestotrotz hatte ich großen Spaß beim Lesen und kann “Summer in the City” als Sommerlektüre nur empfehlen.
“The One I Left Behind” ist der Start in eine neue Kleinstadt-Serie des Autorinnenduos Piper
Der ehemalige Football-Profi Ben zieht zurück in seine Heimatstadt und trifft dort auf seine große Jugendliebe ...
“The One I Left Behind” ist der Start in eine neue Kleinstadt-Serie des Autorinnenduos Piper
Der ehemalige Football-Profi Ben zieht zurück in seine Heimatstadt und trifft dort auf seine große Jugendliebe Gillian, die eigentlich nichts mehr von ihm wissen will. Die alten Gefühle sind aber noch vorhanden und Ben bemüht sich mit zunehmendem Erfolg um Gillian.
Ich habe schon einige Bücher der Autorinnen gelesen und mag ihren Schreibstil (oder jedenfalls den der deutschen Übersetzung). Dieses Mal war ich immer mal wieder irritiert von einigen Formulierungen, insbesondere auch in den Szenen mit etwas mehr Spice. Auf gut deutsch hab’ ich es nicht so gefühlt.
Die Figuren und das ganze Kleinstadt-Setting mochte ich dafür sehr. Ich bin auch mal wieder großer Nebenfiguren-Fan - in diesem Fall Brooks und Lauren.
Ich bin nicht völlig begeistert, habe das Buch aber gern gelesen und freue mich auch auf den nächsten Teil der Reihe.
Wenn ihr Fans von kleinen Städten, ihren Bewohnern und vor allem der ganz großen Liebe seid, dann wird euch dieses Buch bestimmt gefallen.
Der neue Italien-Krimi von Fabio Nola entführt uns in ein (vermutlich) ziemlich realistisch dargestelltes Neapel. Mitten in den chaotischen Zuständen rund um die Feierlichkeiten zu San Gennaro (dem Stadtpatron) ...
Der neue Italien-Krimi von Fabio Nola entführt uns in ein (vermutlich) ziemlich realistisch dargestelltes Neapel. Mitten in den chaotischen Zuständen rund um die Feierlichkeiten zu San Gennaro (dem Stadtpatron) taucht ein Turiner Geschäftsmann in der Questura auf und berichtet von seltsamen Erpressungsversuchen und Bedrohungen, die er Woche für Woche erhält. Commissario Gaetano ist leicht genervt von dem steifen Norditaliener und verspricht halbherzig, dass sich jemand darum kümmert. In der darauffolgenden Nacht wird eben dieser Norditaliener tot in seiner Wohnung aufgefunden. Es folgt eine fieberhafte Suche nach dem Mörder, begleitet von der drückenden Hitze, dem (vermeintlichen) neapolitanischen Hang zum Aberglauben und dem Chaos in einem Neapel nach San Gennaro.
Meiner Meinung nach ist Nola ein spannender und wendungsreicher Krimi gelungen. Die Story hat mich auf jeden Fall überzeugt und ließ ebenso wie sein Schreibstil keine Wünsche offen. Der Schauplatz Neapel wird wohl recht realistisch dargestellt und weckt damit mehr meine Neugier herauszufinden, wie es wirklich ist, als eine romantische Sehnsucht nach dem nächsten Italienurlaub. Wer einen Krimi erwartet, den man gemütlich mit Vino und Pizza auf dem Balkon genießen kann, der wird vermutlich enttäuscht. Gemütlich ist daran maximal die Einstellung von Gaetanos Kollege Pietro, der seine Ermittlungen lieber aus der nächsten Bar heraus führt als aus seinem stickigen Büro. Der Mord ist durchaus brutal und auch die Beschreibung der Zustände in der Stadt oder die beiläufige Erwähnung diverser Probleme kriecht einem geradezu unter die Haut.
Commissario Gaetano ist mir nicht sonderlich sympathisch, aber vermutlich durchaus authentisch dargestellt. Ich bin mit keiner der Figuren so richtig warm geworden und es hat mich auch immer wieder gestört, dass Kollegen respektlos behandelt oder verspottet wurden. Auch das entspricht wohl der Realität, hat für mich aber den Zugang erschwert.
Alles in allem steht für mich die Story im Vordergrund, und die ist wirklich gut. Also kann ich dieses Buch allen empfehlen, die nicht nach dem nächsten Cozy-Crime-Titel suchen.
“Wenn Ende gut, dann alles” - der Titel beschreibt meinen Eindruck von Volker Klüpfels erstem Solo-Roman eigentlich perfekt.
Tommi, ein (hoffentlich) werdender Schriftsteller möchte sich ganz auf seinen ...
“Wenn Ende gut, dann alles” - der Titel beschreibt meinen Eindruck von Volker Klüpfels erstem Solo-Roman eigentlich perfekt.
Tommi, ein (hoffentlich) werdender Schriftsteller möchte sich ganz auf seinen literarischen Durchbruch konzentrieren, aber versucht eigentlich mehr sein Leben in den Griff zu kriegen. Er wohnt im alten Wohnmobil seines Vaters (der aus unbekannten Gründen beschlossen hat, in eine Wohnanlage für Senior:innen zu ziehen) und befindet sich eigentlich auf ständiger Stellplatzsuche. Tatkräftig unterstützt wird er von Svetlana, einer ukrainischen Putzfrau, die ihm sein Vater mit dem Wohnmobil gleich mitvererbt hat. Unterstützung heißt in Svetlanas Fall, dass sie das Wohnmobil sauber hält, aber gleichzeitig nicht mit klugen Lebensweisheiten oder Ratschlägen zu Tommis Buch geizt. Als die beiden im Wald ein kleines Mädchen finden, beschließen sie, nicht nur zu helfen, sondern herauszufinden, was mit der Mutter des Mädchens passiert ist. Die Polizei ist keine große Hilfe, also nimmt vor allem Svetlana die Dinge selbst in die Hand.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Tommi erzählt, aber eigentlich ist Svetlana der Star des Buches. Während Tommi keinen richtigen Plan hat und in Gedanken immer an Formulierungen oder der Handlung seines Thrillers arbeitet, treibt Svetlana sowohl Tommi, als auch die Ermittlungen und die Geschichte voran. Sie verwendet ihre eigene Interpretation der deutschen Grammatik und hat für jede Gelegenheit ein ukrainisches Sprichwort parat und überrascht immer wieder durch ungeahnte Kenntnis von Polizeiarbeit und Ermittlungsmethoden.
Die Figuren haben mich von Anfang an überzeugt. Der Autor steckt viel Mühe in seine Nebenfiguren, die meiner Meinung nach das ganze Buch tragen. Tommi und Svetlana sind ein herrlich schräges Duo, aber alleine würden sie vermutlich schnell “too much” werden. Im ersten Teil des Buches habe ich es genossen, Tommi und Svetlana in ihrem Alltag zuzuschauen und mit ihnen die anderen Figuren kennenzulernen. Danach folgte allerdings eine kleine Durststrecke, als der Fall nicht so richtig vorwärts gehen wollte und auch die Wirkung der Situationskomik nachließ, beziehungsweise sich bestimmte Szenen beinahe wiederholten. Glücklicherweise bekommt das Buch aber rechtzeitig die Kurve. Gegen Ende konnte ich es kaum aus der Hand legen und war wirklich überzeugt von der Auflösung des Falls - eben “Wenn Ende gut, dann alles”!
Insgesamt ist das einfach eine runde Sache: grandiose Figuren, eine gut durchdachte Story mit steigender Spannung und ein sehr angenehmer Schreibstil mit viel Situationskomik. Der Buchumschlag verrät, dass es sich um den Auftakt einer neuen Krimireihe handeln soll und das stimmt mich hoffnungsvoll. Dieser erste Band verwendet recht viel Zeit für die Figuren und deswegen hoffe ich, dass in einem zweiten Band dann mehr vom Krimi-Aspekt im Vordergrund steht und freue mich schon darauf.