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Veröffentlicht am 04.08.2025

Für Pferde-Fans

Goldcrest Manor - Velvet Meadows
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Julian und Mackenzie wachsen gemeinsam auf und sind über die Jahre sehr gute Freunde geworden. Sie verbringen viel Zeit miteinander und reiten oft zusammen. Die Pferde sind ihre gemeinsame Leidenschaft, ...

Julian und Mackenzie wachsen gemeinsam auf und sind über die Jahre sehr gute Freunde geworden. Sie verbringen viel Zeit miteinander und reiten oft zusammen. Die Pferde sind ihre gemeinsame Leidenschaft, wobei Kenzie das Reiten eher als Freiheit sieht und Julian das mit dem Polo-Sport verbindet. Über die Jahre haben sich auch Gefühle entwickelt, die sie sich eingestehen. Doch kurz darauf erhält Kenzie die Diagnose Epilepsie und ihre Wege trennen sich schlagartig. Die Gründe dafür kennt man nicht. Nach einigen Jahren kommt sie wieder zurück auf das Gestüt ihrer Familie, um die Buchhaltung zu übernehmen.

Die Story verläuft so, wie man es vermutet. Es gab keine großen Überraschungen, auch wenn es erst so wirkte. Es wurden einige Handlungsstränge geöffnet, die definitiv Potential hatten und mich neugierig gemacht haben. Leider wurden viele davon offen gelassen und sind Thema des nächsten Buches oder sind recht schnell verlaufen. Die Verhaltensweisen mancher Charaktere konnte ich hier absolut nicht nachvollziehen. Immerhin gab es andere interessante Charakter-Entwicklungen. Kenzie hat sich nach der Diagnose selbst verloren und ist dabei sich wiederzufinden. Auch der Polo-Sport mit Brenna, die sich dort beweisen muss, fand ich erstaunlich interessant. Die Details dazu habe ich natürlich nicht ganz durchdrungen, dennoch war es unterhaltsam.

Was mich aber besonders enttäuscht hat, war die Liebesgeschichte von Kenzie und Julian. Der Grund für die Funkstille war einfach nur lächerlich und hätte mit einem kleinen Gespräch aus der Welt geschafft werden können. Stattdessen hat Julian ihr das Herz gebrochen und er selbst war auch nicht glücklich. Und dann kommt sie wieder und sie fahren direkt wieder aufeinander ab, als wäre nichts passiert?! Dieser Gefühlumschwung von Wut und Trauer zu Lust und Liebe ging mir viel zu plötzlich und wirkte so gestellt und künstlich. Es gab keinerlei Funken. Das war leider nichts. Ihre weitere Beziehungsentwicklung verlief entsprechend seicht und war gefüllt mit unnötigem Geschwärme voneinander.

Das Gestüt und die Pferde sind ein sehr zentrales Thema, was auch sehr detailliert beschrieben wurde. Für mich, als nicht Pferde-Fan, zu viel. Es war leider der Fokus des Buches. Dabei gab es so viel interessantere Themen. Beispielsweise die Diagnose von Kenzie und wie sich ihr Leben deswegen verändert hat. Da hätte ich mir viel mehr Informationen zu gewünscht. Ja, das Thema kam schon hin und wieder vor, aber eher zu Beginn, wo alle sie bemitleidet haben und im Laufe der Story ist es eher untergegangen.


Fazit:

Für Pferde-Fans sicher interessant, für mich war mir das Thema zu zentral und die Liebesgeschichte zu seicht. Kenzie und Julian waren quasi sofort wieder zusammen, die Vorgeschichte so hätte es also nicht wirklich gebraucht. Die Story ist leider auch ziemlich vorhersehbar. Erstaunlich interessant fand ich den Polo-Sport und das Turnier, was am Ende kam. Davon hätte ich mir mehr gewünscht.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Zieht sich

Variation – Für immer oder nie
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Ein neues Buch von Rebecca Yarros? Da konnte ich nicht widerstehen. Allerdings ist das Buch ganz anders als ich es erwartet habe. Hudson wusste schon früh, dass er Rettungsschwimmer werden will und hat ...

Ein neues Buch von Rebecca Yarros? Da konnte ich nicht widerstehen. Allerdings ist das Buch ganz anders als ich es erwartet habe. Hudson wusste schon früh, dass er Rettungsschwimmer werden will und hat sehr ehrgeizig dafür trainiert. Einmal hat er dabei auch Alessandra und ihre Schwester Eva gerettet. Die Rettungsaktion war aber schon seltsam, weil die sich da so viel Zeit gelassen und diskutiert haben. Außerdem fand ich Hudson dort auch etwas leichtsinnig. Doch trotz alledem verguckt er sich direkt in Allie. Leider ist sie verbotenes Terrain, denn sie sind nur den Sommer über in Cape Cod, weil sie für das Ballett trainieren und sind generell sehr eingeschränkt. Allie und ihre Schwestern werden für das Elite-Ballett von ihrer Mutter ausgebildet, die auch sehr bekannt ist. Aber dafür müssen sie in vielen anderen Dingen zurückstecken. Natürlich halten die Vorschriften und Regeln Allie und Hudson nicht auf und so werden sie erst zu besten Freunden und verlieben sich immer mehr ineinander. Bis ein Unfall alles verändert. Wir erfahren nicht genau, was passiert ist. Nur, dass Allie in dem Unfall verwickelt war, ihre Schwester verloren hat und Hudson sie im Stich gelassen hat. Nach vielen Jahren sehen sie sich wieder und die Anziehung ist nach wie vor da. Aber es steht so viel zwischen ihnen.

Allie hat sich nach dem Unfall im Ballett noch mehr angestrengt, verlangt ihre Mutter doch, dass sie den Platz ihrer Schwester einnehmen muss. Doch sie geht zu weit und erleidet eine Verletzung, die sie nun erst mal auskurieren muss. Das Ballett ist ein verdammt hartes Pflaster und sie muss sich mit viel auseinandersetzen. Nicht nur die Erwartung ihrer Mutter, sondern auch von der Company und den Leuten. Das ist enorm viel Druck, aber ich fand es stark, wie Allie meistens damit umgegangen ist. Generell wie die drei Schwestern zusammenhalten. Als wäre das nicht genug, taucht Hudsons Nichte auf und will ihre leibliche Mutter finden.

Hudson ist seinem Traum sehr nahegekommen. Er ist Elite-Rettungsschwimmer. Nur nicht an dem Ort, wo er eigentlich sein will. Er ist immer noch in Cape Cod, weil er seine Schwester unterstützen will, die alleinerziehende Mutter ist. Juniper ist seine 10-jährige Nichte, die definitiv nicht auf den Mund gefallen ist. Am Anfang fand ich ihre Aussagen und Aktionen noch echt lustig und pfiffig, aber es wurde doch immer unrealistischer. Dennoch schafft sie es, dass Hudson und Allie zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen sie ihre Mutter finden und Hudsons Schwester überzeugen, dass Allies Familie und Ballett gar nicht so schlimm sind. Wobei das Metier, in dem Allie ist, schon kein einfaches Pflaster ist. Das Thema fand ich ehrlich gesagt mit am Spannendsten und hatte auch die krassesten Wendungen parat.

Leider haben mir bei der Beziehung extrem die Funken und die Emotionen gefehlt. Irgendwie hat es einfach nicht so richtig gepasst. Hudson wollte es immer allen recht machen und generell die ganzen Ausflüge und Dialoge konnte ich nicht wirklich fühlen. Gavin als Charakter fand ich noch echt lustig. Seine Geschichte würde ich gerne lesen. Aber das Buch hat sich ehrlich gesagt ziemlich gezogen. Natürlich war es spannend, was es immer Neues zu Junipers Familie gab. Aber die Liebe zwischen Hudson und Allie? Nein, das war irgendwie nichts. Es fehlte an so vielen Dingen. Es wirkte fast schon gestellt.

Fazit:

Zieht sich ziemlich. Das kann die Autorin deutlich besser. Eigentlich dachte ich mit ihr kann man nichts falsch machen, aber mit diesem Buch hat sie mich leider nicht überzeugt. Besonders die Liebesgeschichte fand ich total unglaubwürdig und komplett ohne Funken. Das ganze Thema rund um das Elite-Ballett und wie es da abläuft, fand ich aber dafür umso spannender. Das hat mich total gefesselt. Natürlich war auch die Suche nach Junipers Familie ganz interessant, aber Juniper selbst war ja auch etwas zu reif für eine 10-jährige.

3/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.06.2025

Interessantes Thema spannend verpackt

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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Vivian lernen wir nur kurz kennen, aber schon da merkt man wie unsicher sie ist und wie sie versucht sich in der Gruppe anzupassen, was ihr nicht wirklich gelingt. Als Pascal, ein attraktiver Kerl im Club, ...

Vivian lernen wir nur kurz kennen, aber schon da merkt man wie unsicher sie ist und wie sie versucht sich in der Gruppe anzupassen, was ihr nicht wirklich gelingt. Als Pascal, ein attraktiver Kerl im Club, dann ausgerechnet sie anspricht, glaubt sie das kaum. Sie verliebt sich schnell und heftig. Lola, ihre Mitbewohnerin, freut sich für sie. Sogar immer noch als Vivian sich immer mehr verändert und Lola ständig versetzt. Doch dann passieren immer merkwürdigere Sachen, weswegen Lola Vivian darauf anspricht, die dann plötzlich in dem Streit verschwindet und nicht wiederkommt. Lola macht sich immer mehr Sorgen und als auch andere in der Uni fragen, wo sie steckt, weiß sie, dass sie nach Vivian suchen muss. Besonders weil die Polizei sie nicht ernst nimmt.

Während der Suche stößt Elias, Vivians Halbbruder, dazu. Er war die letzten Jahre im Gefängnis und ist nun unter Bewährungsauflagen. Das weiß Lola aber nicht. Sie wusste nämlich gar nichts von ihm bis er plötzlich vor ihr stand. War schon echt witzig ihr Dialog. Ab dann suchen sie gemeinsam nach Vivian. Sie stoßen immer wieder auf neue Hinweise und gehen denen nach. Es wird auch mal gefährlicher, wobei ich finde es hätte noch deutlich spannender sein können. Ich habe nicht so richtig mitgefiebert. Bei den meisten Hinweisen war es recht klar, in welcher Sackgasse sie letztendlich enden werden. Außerdem haben sie sich oft unnötig in Gefahr gebracht. Natürlich kommen sie sich dabei auch näher, was ich nicht wirklich gebraucht hätte. Denn durch die Erfahrungen, die sie gemeinsam machen, öffnen sie sich einander. Wobei Lola deutlich mehr als Elias. Aber leider fehlten mir oft die Funken.

Ich fand es spannend, dass es noch einen weiteren Nebenstrang mit einem anderen vermissten Mädchen gab. Es gab dadurch nochmal deutlich mehr Dynamik. Das Ende hatte einige interessante Wendungen parat, mit einigen habe ich gerechnet, mit anderen nicht. Gut finde ich, dass so ein wichtiges Thema Raum gefunden hat. Ich hätte es aber noch besser gefunden, wenn wir noch mehr aus Vivians Sicht gelesen hätten. Das Ende hat einen kleinen Einblick gegeben, aber der hatte es in sich und war richtig interessant. Insgesamt habe ich das Buch schnell lesen können, es sind kurze knackige Kapitel aus der Sicht von Lola und Elias. Aber die Zwischenszenen und manche Hinweise waren mir zu künstlich.

Fazit:

Ein interessantes Thema spannend verpackt. Allerdings hätte es ruhig noch ausgearbeiteter sein können oder eben aus der Sicht der Betroffenen. Lola und Elias sind eher blass geblieben, der Fokus lag mehr auf der Story und den Hinweisen, denen sie nachgegangen sind. Ich fand es schade, dass dem so war, denn so konnte ich mich nicht komplett in die Story fallenlassen. Ebenso waren viele Hinweise vorhersehbare Sackgassen und manches etwas künstlich. Aber das Ende fand ich sehr spannend und gut gemacht.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Eine lange Suche

Shadows of Perl
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Ich muss sagen, schon der Einstieg in Band 2 fiel mir recht schwer. Es geht nahtlos weiter und direkt mit einer neuen Sicht. Das hat mich zunächst sehr verwirrt. Erst als es bei Quell weiterging, bin ich ...

Ich muss sagen, schon der Einstieg in Band 2 fiel mir recht schwer. Es geht nahtlos weiter und direkt mit einer neuen Sicht. Das hat mich zunächst sehr verwirrt. Erst als es bei Quell weiterging, bin ich wieder reingekommen. Sie ist aktuell auf der Flucht, nachdem sie ihre Kräfte offenbart hat und auch das Geheimnis ihrer Großmutter gelüftet hat. Mit dabei ist Octos, der eigentlich Yagrin und der Bruder von Jordan, ihrem Ex, ist. Auf der Flucht will sie eigentlich einfach nur ihre Mutter finden und mit ihr untertauchen. Doch es sind viele Leute hinter ihr her. Nicht nur die Dragun und damit ihr Ex Jordan, der sie töten muss, auch andere wollen Quell, um ihre Macht zu nutzen.

Ich muss sagen diese ganze Flucht und Suche nach Quells Mutter war ziemlich langwierig. Es ist wahnsinnig wenig passiert. Sie hat mit Yagrin weiter geübt ihre Toushana zu nutzen. Ansonsten gab es hier und da neue Informationen, neue Gegner und Verrat. Aber nichts, was so richtig fesseln würde. Es geht im Grunde um die Sphäre. Die einen wollen sie zerstören, die anderen retten und dann gibt es eine Gruppe, die an die Macht der Sphäre will. Aber da fehlte mir einfach die Spannung. Jordan habe ich ehrlich gesagt auch nicht so richtig verstanden. Er ist bisher ein sehr gedankenloser Soldat gewesen. Nun fängt er aber immerhin langsam an, Dinge zu hinterfragen und sich für das einzusetzen, was er liebt. Die Liebesgeschichte in diesem Teil war übrigens meiner Meinung nach total deplatziert. Das hat nicht in die Story gepasst und kam aus dem Nichts. Das habe ich null gefühlt. Währenddessen hat auch Nore ihren eigenen Handlungsstrang. Auch wenn der zuerst sehr verwirrend für mich war, war der für mich mit am spannendsten und auch am überraschendsten. Hier gab es einige Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen.

Insgesamt merkt man schon, dass es sich hier um einen Zwischenband handelt. Es werden neue Handlungsfäden aufgezogen. Die bereits bestehenden spitzen sich zu. Man erhält auch einige neue Informationen, dieses Mal insbesondere aus dem Hause Perl, wo auch Jordan herkommt. Das fand ich wiederum sehr interessant. Wobei auch hier wieder seine Vergangenheit mit seinem Bruder etwas viel Raum bekommen hat. Zum Ende hin wird es dann wieder sehr spannend. Es gibt große Kämpfe, viel Action und man merkt, wer wirklich welchen Plan hatte. Auch wenn ich finde, dass Quell im Laufe des Buches etwas den Fokus verloren hat. Zuerst war sie sehr zielstrebig, aber ihr Plan danach war einfach nur gedankenlos und etwas überheblich.


Fazit:

Eine lange Suche. Ich denke, das beschreibt das Buch ganz gut. Es passiert leider nicht wirklich viel. Man merkt einfach, dass es ein Zwischenband ist, der auf das große Finale vorbereitet. Quell ist ein sympathischer Charakter. Allerdings fand ich ihre Entwicklung nicht gut. Genau wie die Liebesgeschichte, die hier unpassend war. Dafür aber fand ich den neuen Handlungsstrang von Nore total spannend und fesselnd. Ich bin auf jeden Fall, trotz des etwas langwierigen zweiten Bandes, neugierig auf das Finale.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Konnte mich nicht so richtig einfühlen

The Summer We Fell
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Juliet hat schon als Kind und Teenager viele schlimme Dinge erlebt. Man weiß nicht genau, was. Man weiß nur, dass sie nun bei der Familie ihres Freundes Danny unterkommt. Sein Vater ist Pfarrer und auch ...

Juliet hat schon als Kind und Teenager viele schlimme Dinge erlebt. Man weiß nicht genau, was. Man weiß nur, dass sie nun bei der Familie ihres Freundes Danny unterkommt. Sein Vater ist Pfarrer und auch der Rest der Familie hat einen starken Glauben. Sie selbst ist nicht religiös. Dennoch geht sie mit in die Kirche und versucht sich in die Familie zu integrieren, weil sie denen so dankbar ist. Auch wenn andere in der Stadt schlecht über sie reden oder der Pfarrer sie öfter als Beispiel für seine Predigten nimmt. Eine sehr interessante Konstellation also. Besonders wenn man bedenkt, dass im Sommer auch ein Kumpel von Danny auch dort unterkommt. Nämlich Luke.

Nach vielen Jahren kommt sie zurück zur Familie. Ihre Pflegemutter Donna ist krank. Nun herrschen ganz andere Beziehungen. Es scheint viel vorgefallen zu sein, weswegen die Perspektive immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt. Luke wirkte zu Beginn, als er das erste Mal in die Familie kam, sehr wortkarg und abweisend. Er beobachtet viel und Juliet fühlt sich direkt durchschaut. Er merkt, dass sie sich in eine Rolle zwängt, in die sie nicht hineinpasst. Denn gefühlt nutzt die Familie Juliet schon sehr aus. Sie soll immer beim ganzen Haushalt helfen und sich sonst auch um sehr viele Dinge kümmern. Auch Danny sieht sie eher als Hausfrau. Die Dynamik zwischen Juliet und Danny habe ich ehrlich gesagt von Anfang an nicht verstanden. Es war als haben sie sich noch nie überhaupt geliebt. Da war gar nichts. Besonders wenn man bedenkt, wie Danny sie oft behandelt hat. Das war absolut nicht in Ordnung. Luke dagegen war schon immer anders mit ihr. Er hat sie gesehen, hat sie unterstützt und sich für sie eingesetzt. Da ist es natürlich kein Wunder, dass Juliet ihn deutlich interessanter findet. Aber ganz ehrlich, so blind können die ganzen Leute doch nicht gewesen sein, um nicht zu sehen, wie Luke und Juliet angebandelt haben. Das war so offensichtlich und meiner Meinung nach absolut nicht in Ordnung. Ich kann schon verstehen, dass Juliet das so gemacht hat. Sie wollte Danny nicht verletzen und außerdem konnte sie ja nirgendwohin, wenn es vorbei wäre. Aber trotzdem, das war einfach nicht okay.

Ich muss sagen, ich fand es schwierig mich in die Geschichte einzufühlen. Man weiß bei so vielem so lange nicht, was wirklich passiert ist und versteht die Handlungsweisen daher nicht. Selbst jetzt nach dem Buch finde ich einigen Aspekte seltsam. Ich konnte bis zum Schluss keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Es ging oft nur um das Körperliche und das kam dann meistens auch total aus dem Nichts. Außerdem war die Story dadurch auch extrem zäh. Ich hatte nicht mal wirklich das Bedürfnis herauszufinden, was passiert ist, weil man es geahnt hat. Und tatsächlich ist es auch so einfach. Also die Wendungen waren mehr als vorhersehbar und leider meistens eher langweilig. Ja, Juliet hat eine wirklich große Entwicklung gemacht. Aber hätte sie wirklich so stattgefunden, wenn die eine Sache nicht passiert wäre? Ich denke nicht und das finde ich sehr schade.

Fazit:

Das Setting in dem Buch war wirklich schön. Aber ich konnte mich leider nicht wirklich in die Story und die Charaktere einfühlen. Juliet versucht sich die ganze Zeit in eine Familie zu zwängen, wo sie nicht hineinpasst. Dabei trifft sie einige Entscheidungen, die ich absolut nicht gutheißen kann. Die Gefühle und die Liebesgeschichte fand ich leider gar nicht greifbar. Was sie mit Danny verbunden hat, verstehe ich nicht. Und auch mit Luke war es eher oberflächlich. Die ganze Story plätscherte vor sich hin und hat mich leider nicht gefesselt. Die meisten der Wendungen waren vorhersehbar.

3/5 Sterne

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