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Veröffentlicht am 14.07.2025

Toller Thriller! Gesellschaftlich und politisch hoch aktuell!

Reset
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Für viele gehört es dazu morgens als erstes auf dem Handy die Nachrichten zu lesen oder den Abend mit einer Nachrichtensendung vor dem Fernseht einzuläuten. Wir verlassen uns darauf, dass dort seriöse ...

Für viele gehört es dazu morgens als erstes auf dem Handy die Nachrichten zu lesen oder den Abend mit einer Nachrichtensendung vor dem Fernseht einzuläuten. Wir verlassen uns darauf, dass dort seriöse Fakten präsentiert werden, aber was, wenn dem nicht mehr so ist? Woher wissen wir, ob die Bilder aus anderen Ländern und die Videos von anderen Personen echt oder gefälscht sind?

Genau dieses Szenario, in dem die Welt von Fake News überschwemmt wird, bildet die Grundlage der Geschichte in »Reset«. Zur Bekämpfung der Fake News bildet Interpol eine Cyber Crime Task Force aus internationalen Experten. Aus der Perspektive einiger dieser Experten wird man durch die Geschichte geführt und besucht Schauplätze in Deutschland, Frankreich, Japan und den USA.

Was als „einfache“ Entführung eines Flugzeuges beginnt, wird innerhalb der ersten Kapitel zu so viel mehr. Es werden weitere Personen aus verschiedenen internationalen Behörden vorgestellt, wobei das erstmal viele Personen und Namen sind (hier erweist sich die Personenübersicht vorne im Buch als äußerst nützlich), und alle haben mit den Auswirkungen der gefälschten Nachrichten zu kämpfen.

Die Stimmung ist wirklich bedrückend und man versteht, wie abhängig wir von der digitalen Technik sind. Dabei schaffen es die Charaktere aber auch immer wieder die Stimmung aufzulockern, was sowohl der Moral der Menschen im Buch als auch für die Lesenden sehr angenehm ist.

Für mich war die Thematik in diesem Buch wirklich spannend gewählt und unfassbar gut recherchiert und dargestellt. Ich habe die Beklemmung und Hilflosigkeit der Personen gespürt, aber auch den Zusammenhalt. Gleichzeitig tut es unglaublich gut, sich daran zu erinnern, dass viele Dinge früher auch mit weniger Technik gut funktioniert haben und, welchen (oft negativen) Einfluss Smartphones auf die Begegnungen zwischen Menschen haben.

Leider ist das Szenario viel zu realistisch, um es als Dystopie einzuordnen, womit es für mich ungefähr auf einer Stufe mit „Die Farm der Tiere“ steht.
Der Lesefluss war toll und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Auch der Spannungsaufbau hatte für mich genau das richtige Tempo und die meisten Wendungen haben mich kalt erwischt! Für mich auf jeden Fall ein Highlight, dass ich weiterempfehlen werde!

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Farbenfroh, fantastisch und facettenreich – Faebound zieht einen sofort in seinen Bann.

Faebound
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Das Cover strahlt einen regelrecht an und gibt einen wundervollen Vorgeschmack auf die lebendige Atmosphäre, die einen im Buch erwartet. Schon auf den ersten Seiten taucht man tief in eine andere Welt ...

Das Cover strahlt einen regelrecht an und gibt einen wundervollen Vorgeschmack auf die lebendige Atmosphäre, die einen im Buch erwartet. Schon auf den ersten Seiten taucht man tief in eine andere Welt ein – mitten ins Schlachtgetümmel. Freundschaften, Feindschaften, Bündnisse, Machtspiele und Intrigen: Faebound vereint all das zu einer spannenden Geschichte.

Zu Beginn hatte ich leichte Schwierigkeiten mit den ungewöhnlichen Namen der Charaktere. Doch das hat mich keineswegs davon abgehalten, Yeeran und Lettle schnell ins Herz zu schließen. Besonders schön fand ich auch die Tierwesen, denen die beiden im Wald begegnen – sie sind so liebevoll beschrieben, dass ich mir selbst eines davon als Haustier wünschen würde!

Yeeran und Lettle sind beide starke, weibliche Protagonistinnen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, aber genau dadurch eine interessante Dynamik entwickeln.

Ein besonderes Highlight war für mich die queere Liebesgeschichte. Ich fand es erfrischend und wichtig, eine Welt zu erleben, in der jeder Mensch sein Geschlecht frei wählen kann – ein schöner Gedanke, der Hoffnung macht. Gleichzeitig zeigt das Buch aber auch, dass Gleichberechtigung nicht automatisch bedeutet, dass alle gleichgestellt sind. Es gibt immer wieder Gruppen, die privilegierter sind als andere – diese gesellschaftskritische Ebene hat mir sehr gefallen.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich die Verwendung der englischen Pronomen they/them. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört – vermutlich reine Gewohnheitssache, aber ich hätte mir hier eine übersetzte Lösung gewünscht.

Die Geschichte in Faebound hat mich gefesselt, die Figuren berührt, und die Welt lässt mich auch nach dem Umblättern der letzten Seite nicht los. Ich freue mich schon jetzt unglaublich darauf, zu erfahren, wie es mit Yeeran, Lettle und den anderen weitergeht! Eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Spannender Thriller, der auch noch vieles über Phonetik lehrt!

Auris
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Auris - das ist der forensischen Phonetiker Matthias Hegel. Wo wir nur Worte wahrnehmen, erkennt er anhand des Klangs einer Stimme noch vieles mehr. So war er für die Polizei schon in vielen Fällen die ...

Auris - das ist der forensischen Phonetiker Matthias Hegel. Wo wir nur Worte wahrnehmen, erkennt er anhand des Klangs einer Stimme noch vieles mehr. So war er für die Polizei schon in vielen Fällen die letzte Hoffnung. Doch seit einem Jahr sitzt er wegen Mordes im Gefängnis.

Die junge, aufstrebende Podcasterin Jula bespricht in ihrem Podcast Justizirrtümer und will unschuldig Verurteilte rehabilitieren. Der Fall um Hegel hat ihre Aufmerksamkeit erregt und sie will rausfinden, was er verbirgt. Doch kaum fängt sie ihre Recherche an, geht ein Drohanruf bei ihr ein...

Das Buch wurde von Vincent Kliesch geschrieben, basiert jedoch auf einer Idee von Sebastian Fitzek. Bisher habe ich kein Buch von Sebastian Fitzek gelesen, somit ist dieses Buch mein erstes Buch aus diesem Umfeld. Das Cover sieht ansprechend aus und macht mich neugierig darauf, wie es mit dem Inhalt zusammenhängt. Außerdem ist es auch haptisch ein Genuss.

Man taucht in die Geschichte ein und fiebert mit Jula mit. Doch je mehr sie (und damit auch man selbst) erfährt, desto mehr Fragen werden aufgeworfen und desto mehr Leute geraten in Gefahr. Was passiert, wenn die Wahrheit ans Licht kommt?

Ich habe durchweg mit Jula mitgefiebert und probiert die Entwicklungen vorherzusehen, doch ich wurde jedes Mal wieder überrascht. Die Thematik rund um die forensische Phonetik hat mir sehr gut gefallen und ich möchte unbedingt wissen wie es weitergeht. Von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Ein ultimativ lustiger Krimi - ein ständiges auf und ab der Gefühle!

Very Bad Widows
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In »Very Bad Widows« erzählt Sue Hincenbergs (übersetzt von Charlotte Lungstrass-Kapfer) die Geschichte von vier Ehepaaren, die sich kurz vor dem Ruhestand befinden.

Als Dave ...

In »Very Bad Widows« erzählt Sue Hincenbergs (übersetzt von Charlotte Lungstrass-Kapfer) die Geschichte von vier Ehepaaren, die sich kurz vor dem Ruhestand befinden.

Als Dave stirbt und seine frisch gebackene Witwe Geld von seiner Lebensversicherung ausgezahlt bekommt, fangen auch die anderen drei Frauen an sich ein Leben ohne ihre Männer und dafür mit einer ordentlichen Finanzspritze auszumalen. Doch nicht alles läuft nach ihrem Plan...

Die Geschichte startet als witziger Wohlfühlroman mit einem Einblick in das Leben der Freunde und auch in die Ehen der einzelnen Paare. Doch daraus entwickelt sich eine vielschichtige Geschichte, die die es glatt mit einem Thriller oder Krimi aufnehmen kann. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten, aber es war wirklich eine tolle Story, die mich immer wieder zum Lachen gebracht hat und mich gleichzeitig immer neugierig gehalten hat, weil ich überhauot nicht einschätzen konnte, wohin die Geschichte ihren Lauf nimmt.

Ein perfektes Sommerbuch für alle, die genug von seichten Liebesromanen haben.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Tolle Sommerlektüre!

Great Big Beautiful Life
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Mit »Great Big Beautiful Life« hat Emily Henry mich voll abgeholt!
Bisher hatte ich nur »Funny Story« von ihr gelesen und das fand ich zwar ganz nett zu lesen, aber das gewisse etwas hat mir leider gefehlt. ...

Mit »Great Big Beautiful Life« hat Emily Henry mich voll abgeholt!
Bisher hatte ich nur »Funny Story« von ihr gelesen und das fand ich zwar ganz nett zu lesen, aber das gewisse etwas hat mir leider gefehlt. Hier war dann alles dabei!

Man bekommt eine süße, langsame Annäherung zwischen den beiden Protagonisten Alice und Hayden, die beide die Biografie über das ‚House of Ives‘ aus der Sicht von Margaret Ives schreiben wollen.

Der Schreibstil ist wunderbar locker und dennoch baut sich eine Spannung auf, weil man schon früh das Gefühl bekommt, dass man nur Ausschnitte mitbekommt und man der Aufklärung entgegen fiebert.

Im Gegensatz zu den meisten Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe, die aus mehreren Perspektiven berichten, ist dieses Buch nur aus Sicht von Alice geschrieben. Das war für mich sehr angenehm, da diese ja wiederum einiges von Margaret erzählt bekommt und so immer wieder die Perspektive gewechselt wird.

Vermutlich ist es bei diesem Erzählstil naheliegend, dass mir Alice als erste sympathisch war und ich ein bisschen länger gebraucht habe, um hinter die Fassade von Margaret und Hayden zu schauen. Insgesamt waren mir aber sowohl die Charaktere als auch die Cafés/Restaurants und die kleine Stadt am Meer sehr sympathisch.

Besonders schön fand ich die Entwicklung, dass jeder Charakter von einem anderen Charakter lernen konnte und, dass man neben dem Erzählstrang mit Alice und Hayden auch der Geschichte des House of Ives folgen konnte. Eine tolle Sommerlektüre!

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