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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2025

Farbenfroh, fantastisch und facettenreich – Faebound zieht einen sofort in seinen Bann.

Faebound
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Das Cover strahlt einen regelrecht an und gibt einen wundervollen Vorgeschmack auf die lebendige Atmosphäre, die einen im Buch erwartet. Schon auf den ersten Seiten taucht man tief in eine andere Welt ...

Das Cover strahlt einen regelrecht an und gibt einen wundervollen Vorgeschmack auf die lebendige Atmosphäre, die einen im Buch erwartet. Schon auf den ersten Seiten taucht man tief in eine andere Welt ein – mitten ins Schlachtgetümmel. Freundschaften, Feindschaften, Bündnisse, Machtspiele und Intrigen: Faebound vereint all das zu einer spannenden Geschichte.

Zu Beginn hatte ich leichte Schwierigkeiten mit den ungewöhnlichen Namen der Charaktere. Doch das hat mich keineswegs davon abgehalten, Yeeran und Lettle schnell ins Herz zu schließen. Besonders schön fand ich auch die Tierwesen, denen die beiden im Wald begegnen – sie sind so liebevoll beschrieben, dass ich mir selbst eines davon als Haustier wünschen würde!

Yeeran und Lettle sind beide starke, weibliche Protagonistinnen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, aber genau dadurch eine interessante Dynamik entwickeln.

Ein besonderes Highlight war für mich die queere Liebesgeschichte. Ich fand es erfrischend und wichtig, eine Welt zu erleben, in der jeder Mensch sein Geschlecht frei wählen kann – ein schöner Gedanke, der Hoffnung macht. Gleichzeitig zeigt das Buch aber auch, dass Gleichberechtigung nicht automatisch bedeutet, dass alle gleichgestellt sind. Es gibt immer wieder Gruppen, die privilegierter sind als andere – diese gesellschaftskritische Ebene hat mir sehr gefallen.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich die Verwendung der englischen Pronomen they/them. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört – vermutlich reine Gewohnheitssache, aber ich hätte mir hier eine übersetzte Lösung gewünscht.

Die Geschichte in Faebound hat mich gefesselt, die Figuren berührt, und die Welt lässt mich auch nach dem Umblättern der letzten Seite nicht los. Ich freue mich schon jetzt unglaublich darauf, zu erfahren, wie es mit Yeeran, Lettle und den anderen weitergeht! Eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Spannender Thriller, der auch noch vieles über Phonetik lehrt!

Auris
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Auris - das ist der forensischen Phonetiker Matthias Hegel. Wo wir nur Worte wahrnehmen, erkennt er anhand des Klangs einer Stimme noch vieles mehr. So war er für die Polizei schon in vielen Fällen die ...

Auris - das ist der forensischen Phonetiker Matthias Hegel. Wo wir nur Worte wahrnehmen, erkennt er anhand des Klangs einer Stimme noch vieles mehr. So war er für die Polizei schon in vielen Fällen die letzte Hoffnung. Doch seit einem Jahr sitzt er wegen Mordes im Gefängnis.

Die junge, aufstrebende Podcasterin Jula bespricht in ihrem Podcast Justizirrtümer und will unschuldig Verurteilte rehabilitieren. Der Fall um Hegel hat ihre Aufmerksamkeit erregt und sie will rausfinden, was er verbirgt. Doch kaum fängt sie ihre Recherche an, geht ein Drohanruf bei ihr ein...

Das Buch wurde von Vincent Kliesch geschrieben, basiert jedoch auf einer Idee von Sebastian Fitzek. Bisher habe ich kein Buch von Sebastian Fitzek gelesen, somit ist dieses Buch mein erstes Buch aus diesem Umfeld. Das Cover sieht ansprechend aus und macht mich neugierig darauf, wie es mit dem Inhalt zusammenhängt. Außerdem ist es auch haptisch ein Genuss.

Man taucht in die Geschichte ein und fiebert mit Jula mit. Doch je mehr sie (und damit auch man selbst) erfährt, desto mehr Fragen werden aufgeworfen und desto mehr Leute geraten in Gefahr. Was passiert, wenn die Wahrheit ans Licht kommt?

Ich habe durchweg mit Jula mitgefiebert und probiert die Entwicklungen vorherzusehen, doch ich wurde jedes Mal wieder überrascht. Die Thematik rund um die forensische Phonetik hat mir sehr gut gefallen und ich möchte unbedingt wissen wie es weitergeht. Von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Ein ultimativ lustiger Krimi - ein ständiges auf und ab der Gefühle!

Very Bad Widows
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In »Very Bad Widows« erzählt Sue Hincenbergs (übersetzt von Charlotte Lungstrass-Kapfer) die Geschichte von vier Ehepaaren, die sich kurz vor dem Ruhestand befinden.

Als Dave ...

In »Very Bad Widows« erzählt Sue Hincenbergs (übersetzt von Charlotte Lungstrass-Kapfer) die Geschichte von vier Ehepaaren, die sich kurz vor dem Ruhestand befinden.

Als Dave stirbt und seine frisch gebackene Witwe Geld von seiner Lebensversicherung ausgezahlt bekommt, fangen auch die anderen drei Frauen an sich ein Leben ohne ihre Männer und dafür mit einer ordentlichen Finanzspritze auszumalen. Doch nicht alles läuft nach ihrem Plan...

Die Geschichte startet als witziger Wohlfühlroman mit einem Einblick in das Leben der Freunde und auch in die Ehen der einzelnen Paare. Doch daraus entwickelt sich eine vielschichtige Geschichte, die die es glatt mit einem Thriller oder Krimi aufnehmen kann. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten, aber es war wirklich eine tolle Story, die mich immer wieder zum Lachen gebracht hat und mich gleichzeitig immer neugierig gehalten hat, weil ich überhauot nicht einschätzen konnte, wohin die Geschichte ihren Lauf nimmt.

Ein perfektes Sommerbuch für alle, die genug von seichten Liebesromanen haben.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Tolle Sommerlektüre!

Great Big Beautiful Life
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Mit »Great Big Beautiful Life« hat Emily Henry mich voll abgeholt!
Bisher hatte ich nur »Funny Story« von ihr gelesen und das fand ich zwar ganz nett zu lesen, aber das gewisse etwas hat mir leider gefehlt. ...

Mit »Great Big Beautiful Life« hat Emily Henry mich voll abgeholt!
Bisher hatte ich nur »Funny Story« von ihr gelesen und das fand ich zwar ganz nett zu lesen, aber das gewisse etwas hat mir leider gefehlt. Hier war dann alles dabei!

Man bekommt eine süße, langsame Annäherung zwischen den beiden Protagonisten Alice und Hayden, die beide die Biografie über das ‚House of Ives‘ aus der Sicht von Margaret Ives schreiben wollen.

Der Schreibstil ist wunderbar locker und dennoch baut sich eine Spannung auf, weil man schon früh das Gefühl bekommt, dass man nur Ausschnitte mitbekommt und man der Aufklärung entgegen fiebert.

Im Gegensatz zu den meisten Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe, die aus mehreren Perspektiven berichten, ist dieses Buch nur aus Sicht von Alice geschrieben. Das war für mich sehr angenehm, da diese ja wiederum einiges von Margaret erzählt bekommt und so immer wieder die Perspektive gewechselt wird.

Vermutlich ist es bei diesem Erzählstil naheliegend, dass mir Alice als erste sympathisch war und ich ein bisschen länger gebraucht habe, um hinter die Fassade von Margaret und Hayden zu schauen. Insgesamt waren mir aber sowohl die Charaktere als auch die Cafés/Restaurants und die kleine Stadt am Meer sehr sympathisch.

Besonders schön fand ich die Entwicklung, dass jeder Charakter von einem anderen Charakter lernen konnte und, dass man neben dem Erzählstrang mit Alice und Hayden auch der Geschichte des House of Ives folgen konnte. Eine tolle Sommerlektüre!

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Spannung -- von der ersten bis zur letzten Seite!

The First to Fall
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Ein Unfall beim Wandern ändert schlagartig alles: Aurora, die gerade mit ihrem Van die Welt erkundet, erhält die niederschmetternde Nachricht, dass ihrer Schwester verunglückt ist. Sie ihre Zelte ab und ...

Ein Unfall beim Wandern ändert schlagartig alles: Aurora, die gerade mit ihrem Van die Welt erkundet, erhält die niederschmetternde Nachricht, dass ihrer Schwester verunglückt ist. Sie ihre Zelte ab und will herausfinden, was auf der Wandertour vorgefallen ist. Zur gleichen Zeit platzt für Jakob der Traum von Olympia, denn aufgrund der laufenden Ermittlungen darf er das Land nicht verlassen und verpasst damit die Qualifizierung.

Aurora ist eine unfassbar starke junge Frau. Sie liebt die Freiheit und verfolgt ihren eigenen Weg zum Glück. Gleichzeitig hat sie ein großes Herz in dem besonders ihre Schwester einen großen Platz einnimmt. Auch Jakob liebt seine Schwester über alles. Darüber hinaus ist er allerdings eher zurückhaltend und auch ein bisschen grumpy.

In den ersten beiden Kapiteln musste ich mich ein bisschen konzentrieren, um die Namen und Zusammenhänge richtig zu verstehen, aber danach hat mich die Geschichte total in ihren Bann gezogen. Wir lesen abwechselnd aus der Sicht von Aurora und Jakob, aber gleichzeitig springt die Erzählung auch zwischen der Gegenwart und dem Zeitraum um den Unfall. So bekommt man am Anfang bereits Häppchen des Unfallhergangs serviert, die wunderbar für Spannung sorgen und gleichzeitig sicherstellen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

Schon bei der ersten Begegnung liefern sich Jakob und Aurora einen starken Schlagabtausch und man merkt ein erstes Knistern zwischen ihnen. Mir hat gut gefallen, dass es sich dennoch ein bisschen hinzieht bis sie sich näher kommen. Obwohl mir beide Charaktere total sympatisch waren, konnte ich sie dennoch nicht so einfach durchschauen, was für mich die Spannung im Buch noch verstärkt hat. Auch die Nebencharaktere waren total interessant, denn meine Meinung von ihnen hat sich im Verlauf des Buches mehrfach komplett geändert.

Für mich war es das erste Buch von Kristina Moninger und ich bin begeistert. Es hat sich super leicht gelesen und ich wollte immer wissen wie es weiter geht. Am Ende war ich einfach nur sprachlos. Ganz große Leseempfehlung!

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