Spannender zweiter Band
Royal Institute of Magic, Band 2 - Auf den Spuren des SchattensuchersBen und Charlie sind nun Lehrlinge am Royal Institute of Magic, und das bedeutet viel Arbeit. Sie müssen lernen, Ställe ausmisten, sich für die erste Prüfung vorbereiten, und außerdem sind sie noch auf ...
Ben und Charlie sind nun Lehrlinge am Royal Institute of Magic, und das bedeutet viel Arbeit. Sie müssen lernen, Ställe ausmisten, sich für die erste Prüfung vorbereiten, und außerdem sind sie noch auf der Suche nach Bens Eltern.
Auch der zweite Roman der Reihe beginnt mit einem Rückblick, dieses Mal ins Jahr 1603, Queen Elizabeth, die Gründerin des Instituts, ist verstorben, und ihr Nachfolger nicht sehr geeignet dem Institut vorzustehen, so dass dessen Direktoren Elizabeths Rüstung vor unbefugtem Zugriff verbergen müssen. Heute wissen nur die jeweiligen Nachfahren der damaligen Direktoren, wo die einzelnen Teile versteckt sind. Da aber die Gefahr eines Krieges mit den Dunkelelfen immer wahrscheinlicher wird, wird sie nun benötigt.
Direkt zu Beginn gibt es in diesem Zusammenhang direkt eine sehr spannende Szene, und damit einhergehend ein paar weitere Informationen zu den Dunkelelfen, zum Beispiel auch den Untertitel dieses Romans betreffend. Spannend ist es auch im weiteren Verlauf. Manchmal tat mir nur Charlie ein bisschen leid, der sich Bens überbordendem Eifer, seine Eltern zu finden, öfter einmal unterordnen muss.
Ben und Charlie sind beste Freunde, aber auch ganz unterschiedliche Charaktere, während Ben draufgängerisch und sportlich ist, ist Charlie mehr der Denker, beide ergänzen sich dadurch gut, und können oft nur im Team schwierige Szenen meistern. Dabei steht ihnen, wie schon im Vorgänger die Halbelfe Natalie zur Seite, die schon ein bisschen erfahrener ist, was das Institut und die Magie angeht, und zudem, im Gegensatz zu Ben und Charlie, in der magischen Welt aufgewachsen ist. Zu dritt sind sie ein perfektes Team.
Bei den Erwachsenen des Instituts gibt es einen Neuzugang, die Meisterin der Lehrlinge, Dagmar Borovich, die offensichtlich Geheimnisse hat, und die man zunächst nicht klar zuordnen kann, denn auch im Institut gibt es nicht nur gute Charaktere.
Der zweite Band treibt die Geschichte gut voran, ist spannend, deckt einige Geheimnisse auf und stellt neue Rätsel, so dass man gespannt auf den nächsten Band sein kann. Da die Geschichte, die auch mir als Erwachsener gut gefallen hat, aufeinander aufbaut, sollte man die Bände unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen.