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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.06.2025

Interessantes Setting

The Wren in the Holly Library – Der Kuss des Zaunkönigs
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„The Wren in the Holly Library“ ist eine sehr lose Nacherzählung des Märchens „Die Schöne und das Biest“. Die Protagonistin Kierse lebt in einem durch den Krieg gezeichneten New York, in dem es auch Monster ...

„The Wren in the Holly Library“ ist eine sehr lose Nacherzählung des Märchens „Die Schöne und das Biest“. Die Protagonistin Kierse lebt in einem durch den Krieg gezeichneten New York, in dem es auch Monster (und Magie) gibt. Dieses Setting hat mir sehr gut gefallen und die gesamte Welt mit verschiedenen Arten von Monstern war sehr interessant.

Die Protagonisten Kierse und vor allem Graves wirkten dagegen etwas blass, was sich auch auf die Liebesgeschichte auswirkt hat. Ich hätte mir bei beiden etwas mehr Einblicke in ihre Gefühlswelt und ihre Motivationen gewünscht.

Sehr gut gefallen hat mir hingegen Kierses Verbindung zu ihren besten Freunden Ethan und Gen. Außerdem gab es ein paar weitere Nebencharaktere, über die ich gerne noch mehr erfahren würde.

Die Handlung an sich verläuft den Großteil des Buches eher ruhig – erst gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse. Ehrlich gesagt habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ganz durchgeblickt. Ich hoffe, dass die Ereignisse und Konsequenzen im zweiten Band noch einmal aufgegriffen und näher beleuchtet werden.

Alles in allem ein Auftakt mit einem interessanten Setting, wobei die Protagonisten noch etwas blass bleiben.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Eine solide Sports-Romance

The Fake Out
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Wer mich schon länger kennt, der weiß, dass ich Sports-Romance liebe. Band 1 der Vancouver Storms Reihe habe ich letzten Sommer im Kanada Urlaub gelesen und auch Band 2 und 3 kenne ich bereits. Zum Erscheinen ...

Wer mich schon länger kennt, der weiß, dass ich Sports-Romance liebe. Band 1 der Vancouver Storms Reihe habe ich letzten Sommer im Kanada Urlaub gelesen und auch Band 2 und 3 kenne ich bereits. Zum Erscheinen von „The Fake Out“ habe ich den Roman jetzt nochmal auf Deutsch gelesen. An besonders viel konnte ich mich nicht erinnern und war entsprechend gespannt, wie mir der Roman beim zweiten Lesen gefallen würde.
Überraschenderweise ist mir der Einstieg in die Geschichte eher schwergefallen. Es hat etwa bis zur Hälfte gedauert, bis ich mit den Protagonisten Hazel und Rory warm geworden bin. Das lag vor allem daran, dass sich die „Beziehung“ der beiden zu Beginn rein auf das Körperliche bezogen hat und die emotionale Ebene kaum eine Rolle spielte. Im Verlauf des Buches hat sich das zum Glück gebessert.
Vom Aufbau her ähnelt die Liebesgeschichte wie auch Band 3 sehr dem ersten Teil der Reihe, d. h. der Protagonist ist schon vor Einsetzen der Handlung in die Protagonistin verknallt. Entsprechend würde ich sagen, dass ihr dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben solltet, wenn ihr den ersten Band mochtet.
Ansonsten hat mich die Reihe bisher dahingehend positiv überrascht, dass sie ohne viel unnötiges Drama auskommt. Entsprechend freue ich mich trotz der kleinen Schwierigkeiten in diesem Band auf Teil 4, in dem es um Alexei und Georgia geht.

Alles in allem eine solide Sports-Romance, bei der ich mir etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Solider Roman mit interessanten Themen

Love at First Knight. Eine königliche Liebeskomödie
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„Love at first Knight“ war mein erstes Buch der Autorin Megan Clawson. Ihr Schreibstil ließ sich flüssig lesen und ich bin gut ins Buch reingekommen. Von den Themen, die im Roman behandelt werden, fand ...

„Love at first Knight“ war mein erstes Buch der Autorin Megan Clawson. Ihr Schreibstil ließ sich flüssig lesen und ich bin gut ins Buch reingekommen. Von den Themen, die im Roman behandelt werden, fand ich vor allem Daisys Schüchternheit sowie ihre Leidenschaft für Live-Action-Role-Playing gut umgesetzt. Auch Daisys Familie war mir sehr sympathisch. Womit ich hingegen ein paar Probleme hatte, war der „Love Interest“ Theo.
Enemies-to-Lovers ist für mich in reinen Romance-Büchern sowieso schwer umzusetzen, da es sich meistens eher um eine leichte Abneigung handelt. In diesem Fall war es so, dass Theo vor allem zu Beginn einfach unausstehlich ist und Daisy grundlos schlecht macht. Dass die beiden sich zum Ende hin angenähert haben, kam für mich ein wenig aus dem Nichts. Für mich haben die beiden nicht zusammengepasst. Das Ganze wurde vor allem dadurch unterstrichen, dass es eine Figur gab, mit der Daisy meiner Meinung nach deutlich mehr Chemie hatte als mit Theo. Ich denke, der Roman wäre auch ohne die Liebesgeschichte gut ausgekommen, wenn der Fokus stärker auf Daisys Entwicklung gelegt worden wäre.

Alles in allem ein solider Roman mit interessanten Themen, bei dem mich die Liebesgeschichte jedoch nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Unterhaltsames Buch

Dance of Thieves
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„Dance of Thieves“ ist Band 1 des Spinn-Offs zu den „Chroniken der Verbliebenen“, die ich bereits vor einigen Jahren gelesen habe. Das Vorwissen ist nicht unbedingt nötig, aber natürlich enthält dieses ...

„Dance of Thieves“ ist Band 1 des Spinn-Offs zu den „Chroniken der Verbliebenen“, die ich bereits vor einigen Jahren gelesen habe. Das Vorwissen ist nicht unbedingt nötig, aber natürlich enthält dieses Buch Spoiler für die vorangegangene Reihe.
Meiner Meinung nach tritt das World-Building hinter die Liebesgeschichte und die allgemeine Handlung zurück. Wer hier große Fantasy-Elemente erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein, da das Buch eher einem historischen Roman ähnelt. Mich hat das Ganze nicht gestört, da der Leser so sofort ohne große Erklärungen in die Handlung geworfen werden kann.
Die ersten 150 Seiten habe ich eigentlich ohne Unterbrechung durchgelesen und auch die letzten 150 Seiten waren Spannung pur. Im Mittelteil gab es leider ein paar Längen, da sowohl die Entwicklung der Liebesgeschichte als auch die allgemeine Handlung etwas stagnierten bzw. in einem langsameren Tempo behandelt wurden als zuvor. Dafür gab es in diesem Teil viele schöne Momente zwischen dem Protagonisten Jase und seiner Familie, die ich im Allgemeinen sehr liebgewonnen habe.
Als Kritik würde ich anführen, dass die Probleme am Ende etwas zu einfach gelöst wurden. Das war aber wohl auch der Autorin selbst bewusst, denn die letzte Seite stellt das Happy-End komplett in Frage. Entsprechend bin ich gespannt auf den zweiten Band und hoffe dort noch auf ein paar mehr Actionszenen.

Alles in allem ein unterhaltsames Buch mit fiesem Cliffhanger.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Eher ein Buch für zwischendurch

Ich warte auf dich, Haru
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„Ich warte auf dich, Haru“ war mein erstes Buch des Autors Dustin Thao, weswegen ich vorab keine große Erwartungshaltung hatte. Angesprochen hat mich tatsächlich vor allem die optische Aufmachung, denn ...

„Ich warte auf dich, Haru“ war mein erstes Buch des Autors Dustin Thao, weswegen ich vorab keine große Erwartungshaltung hatte. Angesprochen hat mich tatsächlich vor allem die optische Aufmachung, denn anhand des Klappentextes konnte ich mir noch nicht wirklich vorstellen, in welche Richtung die Handlung gehen würde.
Der Einstieg in die Handlung fiel mir sehr leicht, da der Schreibstil des Autors angenehm zu lesen war. Entsprechend konnte ich das Buch innerhalb weniger Stunden beenden. Trotzdem hatte ich einige Probleme mit der Handlung und den Charakteren.
Meiner Meinung nach war Haru als Charakter nicht gut ausgearbeitet, weshalb auch die ‚Liebesgeschichte‘ zwischen ihm und Eric für mich nicht funktioniert hat. Auch Eric hat seinen Teil dazu beigetragen, da er innerhalb der Handlung an drei weiteren Personen Interesse hatte. Meist hat er sich nur an Haru gewandt, wenn er mit den anderen Figuren schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aufgrund dessen habe ich den Mittelteil der Handlung leider als relativ ziellos wahrgenommen.
Der Ende konnte mich dafür wieder mitreißen, obwohl ich den Twist bereits erahnt hatte. Hier kamen für mich all die Emotionen an, die mir im Verlauf der Handlung gefehlt haben. Insgesamt kam mir das Thema Trauerbewältigung leider trotzdem zu kurz, da Eric auf mich depressiv wirkte und dann nach mehreren schlechten Erfahrungen plötzlich entscheidet, dass es ihm wieder gut geht. Dieser Sinneswandel hat für mich nicht zum Verlauf der Handlung gepasst.

Alles in allem eher ein Buch für zwischendurch, dem mehr Tiefe nicht geschadet hätte.

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