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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2025

Solider Roman mit interessanten Themen

Love at First Knight. Eine königliche Liebeskomödie
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„Love at first Knight“ war mein erstes Buch der Autorin Megan Clawson. Ihr Schreibstil ließ sich flüssig lesen und ich bin gut ins Buch reingekommen. Von den Themen, die im Roman behandelt werden, fand ...

„Love at first Knight“ war mein erstes Buch der Autorin Megan Clawson. Ihr Schreibstil ließ sich flüssig lesen und ich bin gut ins Buch reingekommen. Von den Themen, die im Roman behandelt werden, fand ich vor allem Daisys Schüchternheit sowie ihre Leidenschaft für Live-Action-Role-Playing gut umgesetzt. Auch Daisys Familie war mir sehr sympathisch. Womit ich hingegen ein paar Probleme hatte, war der „Love Interest“ Theo.
Enemies-to-Lovers ist für mich in reinen Romance-Büchern sowieso schwer umzusetzen, da es sich meistens eher um eine leichte Abneigung handelt. In diesem Fall war es so, dass Theo vor allem zu Beginn einfach unausstehlich ist und Daisy grundlos schlecht macht. Dass die beiden sich zum Ende hin angenähert haben, kam für mich ein wenig aus dem Nichts. Für mich haben die beiden nicht zusammengepasst. Das Ganze wurde vor allem dadurch unterstrichen, dass es eine Figur gab, mit der Daisy meiner Meinung nach deutlich mehr Chemie hatte als mit Theo. Ich denke, der Roman wäre auch ohne die Liebesgeschichte gut ausgekommen, wenn der Fokus stärker auf Daisys Entwicklung gelegt worden wäre.

Alles in allem ein solider Roman mit interessanten Themen, bei dem mich die Liebesgeschichte jedoch nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Unterhaltsames Buch

Dance of Thieves
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„Dance of Thieves“ ist Band 1 des Spinn-Offs zu den „Chroniken der Verbliebenen“, die ich bereits vor einigen Jahren gelesen habe. Das Vorwissen ist nicht unbedingt nötig, aber natürlich enthält dieses ...

„Dance of Thieves“ ist Band 1 des Spinn-Offs zu den „Chroniken der Verbliebenen“, die ich bereits vor einigen Jahren gelesen habe. Das Vorwissen ist nicht unbedingt nötig, aber natürlich enthält dieses Buch Spoiler für die vorangegangene Reihe.
Meiner Meinung nach tritt das World-Building hinter die Liebesgeschichte und die allgemeine Handlung zurück. Wer hier große Fantasy-Elemente erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein, da das Buch eher einem historischen Roman ähnelt. Mich hat das Ganze nicht gestört, da der Leser so sofort ohne große Erklärungen in die Handlung geworfen werden kann.
Die ersten 150 Seiten habe ich eigentlich ohne Unterbrechung durchgelesen und auch die letzten 150 Seiten waren Spannung pur. Im Mittelteil gab es leider ein paar Längen, da sowohl die Entwicklung der Liebesgeschichte als auch die allgemeine Handlung etwas stagnierten bzw. in einem langsameren Tempo behandelt wurden als zuvor. Dafür gab es in diesem Teil viele schöne Momente zwischen dem Protagonisten Jase und seiner Familie, die ich im Allgemeinen sehr liebgewonnen habe.
Als Kritik würde ich anführen, dass die Probleme am Ende etwas zu einfach gelöst wurden. Das war aber wohl auch der Autorin selbst bewusst, denn die letzte Seite stellt das Happy-End komplett in Frage. Entsprechend bin ich gespannt auf den zweiten Band und hoffe dort noch auf ein paar mehr Actionszenen.

Alles in allem ein unterhaltsames Buch mit fiesem Cliffhanger.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Eher ein Buch für zwischendurch

Ich warte auf dich, Haru
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„Ich warte auf dich, Haru“ war mein erstes Buch des Autors Dustin Thao, weswegen ich vorab keine große Erwartungshaltung hatte. Angesprochen hat mich tatsächlich vor allem die optische Aufmachung, denn ...

„Ich warte auf dich, Haru“ war mein erstes Buch des Autors Dustin Thao, weswegen ich vorab keine große Erwartungshaltung hatte. Angesprochen hat mich tatsächlich vor allem die optische Aufmachung, denn anhand des Klappentextes konnte ich mir noch nicht wirklich vorstellen, in welche Richtung die Handlung gehen würde.
Der Einstieg in die Handlung fiel mir sehr leicht, da der Schreibstil des Autors angenehm zu lesen war. Entsprechend konnte ich das Buch innerhalb weniger Stunden beenden. Trotzdem hatte ich einige Probleme mit der Handlung und den Charakteren.
Meiner Meinung nach war Haru als Charakter nicht gut ausgearbeitet, weshalb auch die ‚Liebesgeschichte‘ zwischen ihm und Eric für mich nicht funktioniert hat. Auch Eric hat seinen Teil dazu beigetragen, da er innerhalb der Handlung an drei weiteren Personen Interesse hatte. Meist hat er sich nur an Haru gewandt, wenn er mit den anderen Figuren schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aufgrund dessen habe ich den Mittelteil der Handlung leider als relativ ziellos wahrgenommen.
Der Ende konnte mich dafür wieder mitreißen, obwohl ich den Twist bereits erahnt hatte. Hier kamen für mich all die Emotionen an, die mir im Verlauf der Handlung gefehlt haben. Insgesamt kam mir das Thema Trauerbewältigung leider trotzdem zu kurz, da Eric auf mich depressiv wirkte und dann nach mehreren schlechten Erfahrungen plötzlich entscheidet, dass es ihm wieder gut geht. Dieser Sinneswandel hat für mich nicht zum Verlauf der Handlung gepasst.

Alles in allem eher ein Buch für zwischendurch, dem mehr Tiefe nicht geschadet hätte.

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Veröffentlicht am 08.12.2024

Potenzial wurde nicht ganz genutzt

Klytämnestra
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Costanza Casatis Nacherzählung des Troja-Mythos nimmt eine sehr interessante Perspektive ein. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der titelgebenden Protagonistin Klytemnästra - Schwester der schönen ...

Costanza Casatis Nacherzählung des Troja-Mythos nimmt eine sehr interessante Perspektive ein. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der titelgebenden Protagonistin Klytemnästra - Schwester der schönen Helena - die gegen ihren Willen den grausamen Agamemnon heiratet muss und daraufhin Rache schwört. Klytemnästra ist nicht unbedingt eine sympathische, dafür aber eine starke Protagonistin, die sich in einer männerdominierten Welt nicht unterkriegen lässt.
Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte die Beziehungen der Geschwister zueinander und das Wissen über das alte Griechenland, das nebenbei vermittelt wurde. Leider habe ich jedoch ab der Mitte des Buches etwas das Interesse an der Handlung verloren. Nach Klytemnästras Hochzeit mit Agamemnon gibt es einen Zeitsprung von 15 Jahren, der mich ziemlich aus der Handlung gerissen hat. Viele Ereignisse, die für die Dynamik der Charaktere wichtig gewesen wären, werden entsprechend ausgespart. Gerade diese kritische Phase wäre wichtig gewesen, um Klytämnestra und die Beziehung zu ihren Kindern besser zu verstehen. Auch die Handlungsstränge von Klytemnästras Geschwistern verliefen im zweiten Teil ziemlich ins Nichts. Erst auf den letzten 100 Seiten hat mich die Handlung wieder richtig mitreißen können. Entsprechend gab es für mich im Buch sowohl Höhen als auch Tiefen, wobei ich das Buch insgesamt sehr interessant fand.

Alles in allem eine interessante Idee, deren Potenzial nicht ausgeschöpft wurde.

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Veröffentlicht am 10.09.2023

Ein typisches Buch der Autorin

Just Business
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Wie ich es von der Autorin gewohnt bin, war auch dieses Buch flüssig und angenehm zu lesen. Die Seite sind nur so dahin geflogen und ich habe das Buch an einem Tag beendet. Jedoch war nicht nur der Schreibstil ...

Wie ich es von der Autorin gewohnt bin, war auch dieses Buch flüssig und angenehm zu lesen. Die Seite sind nur so dahin geflogen und ich habe das Buch an einem Tag beendet. Jedoch war nicht nur der Schreibstil wie gewohnt, sondern auch die Handlung. Leider hatte ich das Gefühl, dass ich die Geschichte in etwas abgewandelter Form bereits von der Autorin gelesen hatte. Mit Bennett haben wir den typischen arroganten Player mit dunkler Vergangenheit und mit Annalise die gutgläubige Protagonistin, die sich mit allem zufrieden gibt. Hinzu kommt die Konkurrenz um die gleiche Stelle und das Enemies-to-Lovers-Trope, das für meinen Geschmack etwas zu sehr ausgereizt wurde. So benimmt sich Bennett Annalise gegenüber durchgängig wie ein Arsch, in dem er über ihr Sexleben herzieht und sie als Zeitverschwendung bezeichnet - was sie komischer weise auch noch gut zu finden scheint. Abgesehen davon hatte die Handlung durchaus potenzial, das leider etwas verschenkt wurde. Den Charaktere hätten deutlich mehr Tiefe haben können, wenn z.B. die Beziehung von Bennett zu seinem Patenkind stärker ausgebaut worden wäre. Aber solche Punkte mussten leider öfter Bennetts unangebrachter Eifersucht und dem Wettstreit der beiden weichen.

Insgesamt ein Buch mit einigen Schwächen, das sich jedoch angenehm lesen lässt.

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