Eine junge Frau kämpfte für ihr Land
Die Jungfrau von Orleans„Die Jungfrau von Orleans“ war ein Teenager, der von dem Vater unterdrückt und ohne Liebe aufgezogen wurde. Als sie eine Vision hatte und Gott als ihren Erlöser und Auftraggeber erkannte, konnte sie sich ...
„Die Jungfrau von Orleans“ war ein Teenager, der von dem Vater unterdrückt und ohne Liebe aufgezogen wurde. Als sie eine Vision hatte und Gott als ihren Erlöser und Auftraggeber erkannte, konnte sie sich endlich gegen seine Gemeinheiten wehren. Sie ist überzeugt von ihrer gottgegebenen Mission und lässt sich von keinem Menschen davon abbringen. Ihr Erfolg gibt ihr recht. Jedoch, was sollte sie ohne ihren treuen Freund und Begleiter, den jungen Pferdehändler Alain machen? Sie wäre schutzlos und ihrem ärgsten Feind ausgeliefert.
Frankreich und England lagen über Jahrzehnte im Kampf gegeneinander. Auf beiden Seiten gab es viele Tote und die Menschen sehnten sich so sehr nach Frieden. Als die junge Jean d´Arc behauptete, dass sie im Namen Gottes ihr Land von den Besatzern befreien wollte, gab es nur wenige Stimmen, die ihr glaubten. Viele nahmen sie als Aufschneiderin wahr.
Der unerschütterliche Glaube und ihr Kampfgeist machten Jean d´Arc zu einem Symbol von Kampfgeist und Stärke. Der Autor schreibt sehr anschaulich, wie das Leben der Menschen zur Zeit um 1429 gestaltet war. Immer wieder mussten sie vor den marodierenden Söldnern der verhassten Engländer fliehen. Was zunächst als Utopie angesehen wurde, erwies sich dann recht bald als Segen und Rettung. Die junge Frau rettete viele ihrer Landsleute.
Nicht nur der bildhafte und lebendige Stil des Autors gefiel mir. Auch die Lesung von Christiane Nothofer zog mich in ihren Bann. Meine Leseempfehlung gebe ich daher ohne Einschränkung.