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Veröffentlicht am 30.06.2025

Leider sehr enttäuschend. Langweiliger "Female Rage Arthouse" Roman.

Das Beste sind die Augen
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Ein gesellschaftskritischer Roman mit einem einzigen Horrorelement: die Obsession Augäpfel zu essen. Diese Szenen und Gedanken, über den Geschmack von Glaskörpern, werden ständig, bis zum Erbrechen, wiederholt, ...

Ein gesellschaftskritischer Roman mit einem einzigen Horrorelement: die Obsession Augäpfel zu essen. Diese Szenen und Gedanken, über den Geschmack von Glaskörpern, werden ständig, bis zum Erbrechen, wiederholt, ohne dass es die Geschichte voran bringt. Die Idee war gut, aber unfassbar langweilig umgesetzt, denn ich fand das Buch in keinster Weise spannend.

Jiwon und ihre kleinere Schwester werden mit dem neuen Lebenspartner ihrer Mutter konfrontiert, nachdem ihr Vater die Familie verlassen hat. Blind vor Liebe bemerkt die Mutter nicht, dass George einfach nur sein Faible für asiatische Frauen mit ihr ausleben will. Nach und nach nistet er sich bei ihnen ein, ist übergriffig, abwertend, dominant und verlogen.

Er hat kornblumenblaue Augen, die Jiwon regelrecht verfolgen. Ständig träumt sie davon, wie sie wohl schmecken würden. Plötzlich spürt sie ein übermäßiges Verlangen, blaue Augen verspeisen zu wollen und gibt diesem Verlangen irgendwann nach.

Gleichzeitig verschlechtern sich ihre Schulnoten, ihr Mitschüler Jeffrey wird immer aufdringlicher, sie bricht mit ihrer alten Clique und ist von ihrer Kommilitonin Alexis höchst angezogen. Zwischen ihr und ihrer Schwester gibt es immer mehr Streit, da diese die Veränderung ihrer Schwester bemerkt.

Einzig den Showdown finde ich gut gelungen, aber bis dahin passiert nicht wirklich viel. Es ist ein Frauenportrait darüber, ständig übergangen oder nicht ernstgenommen zu werden, obwohl man versucht, sich anzupassen. Die blauen Augen dienen vermutlich nur als Metapher für den Gegensatz zum Mandelauge und damit der asiatischen Kultur.

Es ist kein wirklicher Horrorroman, nur weil Jiwon gerne Augen isst. Kreativer Female Rage Arthouse ja, aber für mich echt enttäuschend, da ich so viel mehr erwartet habe. Das Cover und der Farbschnitt sehen aber dafür richtig geil aus.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Langweiliges Familiendrama über die Unzufriedenheit des Mutterdaseins.

Nach dem Sommerregen
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Dieser Roman hat mich einfach nur unfassbar gelangweilt. Wir begleiten eine Familie, in der alle Frauen, also Mutter und Töchter, höchst unzufrieden mit ihrer Entscheidung sind, jemals Mutter geworden ...

Dieser Roman hat mich einfach nur unfassbar gelangweilt. Wir begleiten eine Familie, in der alle Frauen, also Mutter und Töchter, höchst unzufrieden mit ihrer Entscheidung sind, jemals Mutter geworden zu sein. Sie reflektieren ihr Leben, ihre verpassten Chancen, den Alltag mit einem Kleinkind, die Entwicklung ihrer Ehe etc.

Sicherlich - und diese Aussage kommt ja immer - lieben sie ihre Kinder und würden sie nicht missen wollen, ABER …. was hätte man nicht alles tun und erreichen können als unabhängige Single-Frau. Spätestens nach diesem Buch möchte wohl übertrieben gesagt keiner mehr Mutter werden.

Dieser ganze Stress mit einem Kind und der Zwiespalt zwischen Liebe und Überforderung, wurde hier sehr gut dargestellt. Und ich kann das alles auch total nachvollziehen, hab mich aber gefragt, warum ich das jetzt lesen bzw. hören muss, denn es ging um gefühlt nichts anderes mehr.

Bei den Männern der Familie ging es ums Verlassenwerden, Untreue der Partnerin und den Kampf, die Ex-Frau wieder zurückzubekommen. Also wirklich JEDER Protagonist hat ein Thema mit der Liebe und dem Elterndasein. Im Prinzip wird hier das ganz normale Leben beschrieben.

Es gibt nichts Besonderes, nichts Tiefgründiges, keinen großen Knall oder etwas, das einen jetzt schockiert oder verwundert. Dass jede 2. Ehe geschieden wird und gefühlt jeder fremdgeht, ist bekannt. Auch das Bereuen, Kinder bekommen und seine Freiheit aufgegeben zu haben, ist mir nicht neu. Nicht böse gemeint, aber das ist ein Buch, das man weder lesen muss noch braucht.

Der Nebenplot beinhaltet den Verkauf des Elternhauses, was bei den Kindern nicht gut ankommt, da so viele Erinnerungen daran hängen. Verstehe ich emotional total, aber so what. That’s life.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Überbewertet, langweilig, sinnlos. Ein unerwarteter, ganz großer FLOP!

Bunny
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Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass dieses gehypte Buch so ein riesengroßer Flop für mich werden wird. Ich wusste ja, dass die Story wie ein Fiebertraum ist, aber dass sie mich so dermaßen langweilt ...

Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass dieses gehypte Buch so ein riesengroßer Flop für mich werden wird. Ich wusste ja, dass die Story wie ein Fiebertraum ist, aber dass sie mich so dermaßen langweilt und auch ratlos zurücklässt, hätte ich nun nicht gedacht.

Es ist wie ein typischer Arthouse Film, den man sich im Kino anguckt. Am Ende denkt man ja meistens „Hä?!“ oder „Was war das denn jetzt bitte?!“ und genau so ging es mir. Trotz oder wahrscheinlich gerade wegen der sehr skurrilen Szenen und Charaktere, wurde ich schlicht und ergreifend einfach nicht gut unterhalten.

Was war jetzt echt und Fiktion? Was oder wer war einfach nur eine Metapher und ganz wichtig: WAS will mir die Autorin hier überhaupt erzählen? Ich hab es nicht kapiert und es war mir auch irgendwann zu blöd. BUNNY ist kein Horrorroman, hat aber ein paar gruselige Horrorelemente.

Im Grunde geht es um eine Mädchenclique, die sich alle untereinander Bunny nennen und die irgendwann unsere Hauptprotagonistin Samantha in den sog. „Schundsalon“ einladen, in dem sie spezielle „Seminare“ abhalten. Daraufhin verändert sich Sam charakterlich so extrem, dass selbst ihre beste Freundin Ava sie nicht mehr wiedererkennt.

Was genau die Frauen dort machen werde ich jetzt natürlich nicht spoilern, aber es ist absurd, unspektakulär und führt auch zu nichts Greifbarem. Anders kann ich das nicht beschreiben. Erfahrene Horrorleser kann dieser Unsinn m. E. nun wirklich nicht packen oder begeistern. Dies war mein 1. Flop aus dem Festa Verlag.

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Ein riesengroßer FLOP. Unfassbar banal und langweilig.

Die Geschichtensammlerin
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OMG - Wie langweilig war das denn bitte? Mir fehlen ein bisschen die Worte, denn dieser Roman macht ja mal so überhaupt keinen Spaß. Der Plot ist unfassbar banal und die Protagonistin Sarah Harper total ...

OMG - Wie langweilig war das denn bitte? Mir fehlen ein bisschen die Worte, denn dieser Roman macht ja mal so überhaupt keinen Spaß. Der Plot ist unfassbar banal und die Protagonistin Sarah Harper total unsympathisch.

Sie ist aufgrund eines traumatischen Erlebnisses sehr dem Alkohol zugeneigt und steigt am Flughafen anstatt in das Flugzeug nach Boston, um an Weihnachten ihre Schwester zu besuchen, in das Flugzeug, das nach Irland fliegt.

Dort angekommen landet sie unverhofft im beschaulichen Cottage Butler’s House, lernt Oran und seine Tochter kennen und findet bei einem ihrer Spaziergänge ein 100 Jahre altes Tagebuch, das dem Bauernmädchen Anna Butler gehörte.

Damals half sie dem Amerikaner Harold Griffin-Kraus bei seinen Recherchen für seine Doktorarbeit über die Mythen des Feenvolks. Von ihr erfährt er z. B., dass Lord Hawley einst einen alten Weißdornbusch fällte und damit ein Unglück heraufbeschwor.

Eine tragische Liebe bahnt sich zwischen Anna und Harold an, während sich parallel Oran und Sarah näher kommen. Wir erfahren viel über das Anwesen Hawthorne House, Wechselbälger und alte Geschichten der Bewohner. Gleichzeitig beginnen sowohl Oran als auch Sarah ihren Heilungsprozess und verarbeiten ihre Vergangenheit.

Es ist wirklich so uninteressant, dass ich gar nichts weiter dazu sagen kann. Keine Empfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Hanebüchene, unlogische, nicht wirklich durchdachte Story, die keinen Sinn macht. Aber immerhin kurzweilig.

Krankes Spiel
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Kurzum: die Geschichte ist komplett unlogisch, absurd und mit gerade mal 276 Seiten mind. 200 Seiten zu kurz, um dem Ganzen unausgegorenem Plot halbwegs etwas abgewinnen zu können.

Detective Lila Baker ...

Kurzum: die Geschichte ist komplett unlogisch, absurd und mit gerade mal 276 Seiten mind. 200 Seiten zu kurz, um dem Ganzen unausgegorenem Plot halbwegs etwas abgewinnen zu können.

Detective Lila Baker sucht einsam und alleine nach Beweisen in einer abgelegenen Lagerhalle, in der Steve Rich auf sie wartet, ein Typ, mit dem sie flüchtig in einem Café geflirtet hat. Dieser beschließt dann, sie dort gefangen zu nehmen. Nach 10-tägiger Zweisamkeit wird er plötzlich festgenommen und 5 J. ins Gefängnis gesteckt.

Was genau zwischen Lila und Steve dort passiert, beschreibt die Autorin gar nicht?! Wir wissen nur, dass Steve zunächst handgreiflich war, dann aber wohl einfühlsam und mitteilsam und Lila sich daraufhin in ihn verliebt hat. Als er aus dem Knast kommt, sind die Gefühle immer noch da und Steve spaziert gemütlich nicht nur unbehelligt auf dem Revier herum, um mal kurz Hallo zu sagen, sondern besucht sie auch mit einer Geburtstagstorte Zuhause.

Steves Motiv, warum er sie auserkoren hat, ist auch nur mäßig nachvollziehbar. Und da Lila etwas besonders Anziehendes auf Psychopathen ausstrahlt, hat es gleich noch ein Mann auf sie abgesehen, dem Steve sehr gut bekannt ist.

Als Leser muss man nicht mal raten, wer der Typ ist, denn er gibt es von jetzt auf gleich zu, sagt es Lila ins Gesicht und erpresst sie mit einer völlig hanebüchenen Drohung, damit sie den Mund hält. Als Polizistin kann sie natürlich keine Wanzen oder Tongeräte bei sich tragen, um ihn während ihrer Plaudereien ganz einfach zu überführen. Natürlich nicht.

Sie schweigt lieber, bringt sich selber in Gefahr und endet so, wie der Roman angefangen hat. Wieder allein in einem Lagerhaus und später dann im Krankenhaus, wo wir mit ihrer Heilung und Physiotherapie gelangweilt werden.

Die Ansätze sind ja nicht schlecht, aber die ganze Geschichte ist weder spannend noch ergibt sie Sinn. Es kam mir wie ein Schulaufsatz vor. Vielleicht ist der 2. Teil ja besser.

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