Basketballliebe
Foul PlayEs geht wieder in die Basketball-Halle, wieder zu den Hopeville Dragons. Diesmal zu Joshua - dem Bruder von der Prota aus dem ersten Band und ihrer besten Freundin Josi. Damit ist der Trope schon mal klar ...
Es geht wieder in die Basketball-Halle, wieder zu den Hopeville Dragons. Diesmal zu Joshua - dem Bruder von der Prota aus dem ersten Band und ihrer besten Freundin Josi. Damit ist der Trope schon mal klar „Best Friends Brother“.
Loris Umfeld und leider ihr dadurch entwickeltes Gedankenbild zum Dating und Single Dasein gingen mir etwas auf den Keks (zu sehr Armes Singlemädchen - zu sehr oh ha, Anfang 20 und noch nicht vergeben jetzt wird es dringend, schließlich gründen andere gerade eine Familie in dem Alter- sie klang manchmal als sei sie Mitte 30 - und auch in dem Alter hätte mich das Bild genervt) und ihre Regelung konnte ich nicht so ganz nachvollziehen- aber sie hat eine gute Entwicklung durchgemacht. Joshuas Beweggründe konnte ich da etwas besser nachfühlen. Insgesamt haben die beiden sich das Leben unnötig schwer gemacht und doch habe ich mitfiebern können- was am guten Erzählstil lag.
Was mir aber sehr positiv aufgefallen ist: Es ist WIRKLICH eine Sportsromance. Die Figuren reden nicht nur drüber, dass jemand Sportler ist, sondern man ist live dabei, der Sport wird gelebt und geliebt. Das war im ersten Band schon so. Viel zu oft wäre die Sportart an sich egal und austauschbar; weil man gar nichts mitbekommt von dem Sport an sich. Das ist mir bisher erst in drei Büchern positiv aufgefallen, dass der Sport wirklich dazugehört und macht eine Sportsromance für mich aus, das sind die beiden von Laura Willud (MissMatch und dieses hier- Basketball) und bei Nadine Engel (Racing Hope -Motocross)- deswegen muss ich es herausheben. Großes Lob an die Autorin!