spannungsgeladen mit Sogwirkung
Das GalgenrätselIn dem kleinen Dorf Kwetka in der Niederlausitz werden in der Scheune eines heruntergekommenen Bauernhof 3 Erhängte gefunden, Mutter und ihre beiden erwachsenen Söhne. Handelt es sich um gemeinschaftlichen ...
In dem kleinen Dorf Kwetka in der Niederlausitz werden in der Scheune eines heruntergekommenen Bauernhof 3 Erhängte gefunden, Mutter und ihre beiden erwachsenen Söhne. Handelt es sich um gemeinschaftlichen Selbstmord oder Mord? Das herauszufinden ist die Aufgabe des OFA-Teams um Frieder Aronowsky.
Erstmals im Team dabei ist Eric Parker, der nach seinem Psychologiestudium einige Zeit bei er Kripo gearbeitet hat und von Frieder zum Fallanalytiker ausgebildet werden soll. Bei näherer Untersuchung der Scheue wie auch der Toten werden schnell Ungereimtheiten festgestellt. Ungereimtheiten, auf die die Dorfbewohner bei Nachfragen mit massivem Schweigen reagieren. Eines ist klar, mit der vor einem Jahr zurückgekehrte Familie Maiwald wollte niemand etwas zu tun haben.
Der Autor versteht es sehr gut dem Leser die düstere Atmosphäre, die hier im Dorf herrscht, zu vermitteln. Eine eingeschworene Gemeinschaft, in der Fremde ausgegrenzt werden. Denen fehlt der „Stallgeruch“. Dabei ist Michaela Maiwald hier aufgewachsen, hat hier ihre Kindheit und Jugend verbracht und ihr inzwischen verstorbener Mann stammte ebenfalls aus dem Dorf. Alles hängt damit zusammen, was vor mehr als 30 Jahren in einer Sturmnacht im Dorf passiert ist.
Auch wenn, nachdem feststeht, dass es sich bei den drei Toten um mindestens zwei Morde handelt, die Cottbuser Mordkommission den Fall übernimmt, lässt der Fall Eric Parker keine Ruhe. Ohne Ab- und Rücksprache mit seinem Chef kehrt er nach Kwetka zurück und bringt sich damit in größte Gefahr. Mich haben seine Alleingänge und seine nächtlichen Sexabenteuer sehr spannend unterhalten und darum gibt’s von mir auch 5 Lese-Sterne.