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Veröffentlicht am 04.07.2025

Guillaume Marinette: 1 Dose Tomaten 33 Rezepte

1 Dose Tomaten - 33 Gerichte, in denen Dosentomaten bzw. Paradeiser die Hauptrolle spielen. Mit wenigen weiteren Zutaten. Das Kochbuch für eilige Genießer
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Wer hätte gedacht, dass die schlichte Tomatendose im Vorratsschrank das Potenzial für kulinarische Wunder birgt? Ich sicher nicht. Aber nach dem Lesen von „1 Dose Tomaten 33 Rezepte“ von Guillaume Marinette ...

Wer hätte gedacht, dass die schlichte Tomatendose im Vorratsschrank das Potenzial für kulinarische Wunder birgt? Ich sicher nicht. Aber nach dem Lesen von „1 Dose Tomaten 33 Rezepte“ von Guillaume Marinette frage ich mich ernsthaft, ob ich in der Vergangenheit nicht etwas Großes übersehen habe.

Dieses Buch ist wie der MacGyver unter den Kochbüchern – alles, was du brauchst, ist eine Dose Tomaten, und schwupps, hast du 33 Rezepte zur Hand, die dir aus so ziemlich jeder kulinarischen Notlage helfen können. Ob du gerade mal wieder zu faul warst, frische Zutaten zu kaufen, oder ob der Kühlschrank einfach bedrohlich leer aussieht – das hier ist deine Rettung.

Die Rezepte sind wunderbar unkompliziert, genau richtig für uns, die nach einem langen Arbeitstag einfach nur etwas Leckeres auf dem Tisch haben wollen, ohne dass die Küche danach wie ein Schlachtfeld aussieht. Wir sprechen hier von Gerichten, die innerhalb von 20 Minuten vorbereitet sind – perfekte Alltagsküche, die schmeckt und auch noch Spaß macht.

Allerdings gibt es ein kleines Manko: Manche Rezepte lassen den Saft der Dosentomaten einfach links liegen. Wirklich, Marinette? Der arme Tomatensaft wird einfach abgetropft und weggeschüttet, und das in Zeiten, in denen wir doch eigentlich alle Lebensmittelverschwendung vermeiden wollen. Das hat bei mir ein paar Stirnrunzler ausgelöst – und ließ mich spontan überlegen, wie ich diesen Saft doch noch irgendwo unterbringen könnte. Vielleicht als Basis für eine schnelle Suppe oder als Geheimsauce in einem anderen Gericht? Kreativität ist hier also gefragt!

Die Vielfalt der Rezepte ist erstaunlich. Vom schlichten Chili über Tomaten-Gazpacho bis hin zu ausgefalleneren Ideen wie einer Blätterteigsonne mit Tomatenfüllung ist alles dabei. Die Tacos und Bruschetta sind perfekt für eine spontane Party – wobei die Frage bleibt, ob man die Tomaten darauf wirklich aus der Dose nehmen sollte. Aber hey, wenn Marinette sagt, dass das okay ist, wer bin ich, ihm zu widersprechen?

Besonders die Fotos zu jedem Rezept sind ein Highlight. Man schaut sich die Bilder an und denkt: „Oh ja, das könnte ich jetzt essen!“ Die Food-Fotografie ist so appetitlich, dass man am liebsten direkt in das Buch beißen möchte. Wer hätte gedacht, dass ein Kochbuch zu Dosentomaten so gut aussehen könnte?

Für Kochanfänger ist dieses Buch ein echter Schatz. Die Rezepte sind so einfach, dass selbst jemand, der beim Kochen nur „Wasser anbrennen lassen“ in sein Repertoire aufzunehmen scheint, zum Küchenhelden aufsteigen kann. Die Zutaten sind alltäglich, die Anleitungen klar und die Ergebnisse sind oft besser, als man erwartet.

Fazit: „1 Dose Tomaten 33 Rezepte“ ist ein erfrischendes und unterhaltsames Kochbuch, das zeigt, dass man auch mit wenig Aufwand und einer simplen Zutat großartige Gerichte zaubern kann. Perfekt für alle, die eine schnelle und unkomplizierte Küche lieben und dabei keine Scheu vor der guten alten Tomatendose haben. Ein bisschen mehr Respekt für den Tomatensaft wäre allerdings nett gewesen – denn hey, auch der will mal geliebt werden!

Veröffentlicht am 04.07.2025

Guillaume Marinette: 1 Dose Tomaten 33 Rezepte

1 Dose Tomaten - 33 Gerichte, in denen Dosentomaten bzw. Paradeiser die Hauptrolle spielen. Mit wenigen weiteren Zutaten. Das Kochbuch für eilige Genießer
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Wer hätte gedacht, dass die schlichte Tomatendose im Vorratsschrank das Potenzial für kulinarische Wunder birgt? Ich sicher nicht. Aber nach dem Lesen von „1 Dose Tomaten 33 Rezepte“ von Guillaume Marinette ...

Wer hätte gedacht, dass die schlichte Tomatendose im Vorratsschrank das Potenzial für kulinarische Wunder birgt? Ich sicher nicht. Aber nach dem Lesen von „1 Dose Tomaten 33 Rezepte“ von Guillaume Marinette frage ich mich ernsthaft, ob ich in der Vergangenheit nicht etwas Großes übersehen habe.

Dieses Buch ist wie der MacGyver unter den Kochbüchern – alles, was du brauchst, ist eine Dose Tomaten, und schwupps, hast du 33 Rezepte zur Hand, die dir aus so ziemlich jeder kulinarischen Notlage helfen können. Ob du gerade mal wieder zu faul warst, frische Zutaten zu kaufen, oder ob der Kühlschrank einfach bedrohlich leer aussieht – das hier ist deine Rettung.

Die Rezepte sind wunderbar unkompliziert, genau richtig für uns, die nach einem langen Arbeitstag einfach nur etwas Leckeres auf dem Tisch haben wollen, ohne dass die Küche danach wie ein Schlachtfeld aussieht. Wir sprechen hier von Gerichten, die innerhalb von 20 Minuten vorbereitet sind – perfekte Alltagsküche, die schmeckt und auch noch Spaß macht.

Allerdings gibt es ein kleines Manko: Manche Rezepte lassen den Saft der Dosentomaten einfach links liegen. Wirklich, Marinette? Der arme Tomatensaft wird einfach abgetropft und weggeschüttet, und das in Zeiten, in denen wir doch eigentlich alle Lebensmittelverschwendung vermeiden wollen. Das hat bei mir ein paar Stirnrunzler ausgelöst – und ließ mich spontan überlegen, wie ich diesen Saft doch noch irgendwo unterbringen könnte. Vielleicht als Basis für eine schnelle Suppe oder als Geheimsauce in einem anderen Gericht? Kreativität ist hier also gefragt!

Die Vielfalt der Rezepte ist erstaunlich. Vom schlichten Chili über Tomaten-Gazpacho bis hin zu ausgefalleneren Ideen wie einer Blätterteigsonne mit Tomatenfüllung ist alles dabei. Die Tacos und Bruschetta sind perfekt für eine spontane Party – wobei die Frage bleibt, ob man die Tomaten darauf wirklich aus der Dose nehmen sollte. Aber hey, wenn Marinette sagt, dass das okay ist, wer bin ich, ihm zu widersprechen?

Besonders die Fotos zu jedem Rezept sind ein Highlight. Man schaut sich die Bilder an und denkt: „Oh ja, das könnte ich jetzt essen!“ Die Food-Fotografie ist so appetitlich, dass man am liebsten direkt in das Buch beißen möchte. Wer hätte gedacht, dass ein Kochbuch zu Dosentomaten so gut aussehen könnte?

Für Kochanfänger ist dieses Buch ein echter Schatz. Die Rezepte sind so einfach, dass selbst jemand, der beim Kochen nur „Wasser anbrennen lassen“ in sein Repertoire aufzunehmen scheint, zum Küchenhelden aufsteigen kann. Die Zutaten sind alltäglich, die Anleitungen klar und die Ergebnisse sind oft besser, als man erwartet.

Fazit: „1 Dose Tomaten 33 Rezepte“ ist ein erfrischendes und unterhaltsames Kochbuch, das zeigt, dass man auch mit wenig Aufwand und einer simplen Zutat großartige Gerichte zaubern kann. Perfekt für alle, die eine schnelle und unkomplizierte Küche lieben und dabei keine Scheu vor der guten alten Tomatendose haben. Ein bisschen mehr Respekt für den Tomatensaft wäre allerdings nett gewesen – denn hey, auch der will mal geliebt werden!

Veröffentlicht am 04.07.2025

Severine Auge: Gefüllte Kartoffeln

Gefüllte Kartoffeln - neue Lieblingsgerichte: einfach, überraschend, köstlich. Pimp your potato - so wird die Sättigungsbeilage zum Hauptgericht
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Wenn du, wie ich, das Wort „Kartoffel“ hörst und sofort an Komfort, Wärme und irgendwie auch ein bisschen an Kindheit denkst, dann ist „Gefüllte Kartoffeln“ von Séverine Augé genau das Kochbuch, das du ...

Wenn du, wie ich, das Wort „Kartoffel“ hörst und sofort an Komfort, Wärme und irgendwie auch ein bisschen an Kindheit denkst, dann ist „Gefüllte Kartoffeln“ von Séverine Augé genau das Kochbuch, das du in deiner Sammlung haben solltest. Ich meine, wer hätte gedacht, dass man so viel Liebe in eine einfache Knolle stecken kann?

Das Konzept ist einfach, aber genial: Du nimmst Kartoffeln – oder für die etwas Ausgefalleneren unter uns, Süßkartoffeln – und füllst sie mit allem, was das Herz begehrt. Käse, Speck, Fisch, Gemüse, was auch immer dir über den Weg läuft oder sich gerade im Kühlschrank herumtreibt. Dann ab in den Ofen damit und voilà: Ein Essen, das dich sofort in den siebten Kartoffelhimmel katapultiert.

Das Buch punktet direkt mit seiner Einfachheit. Keine endlosen Zutatenlisten, bei denen du dir denkst: „Muss ich dafür jetzt wirklich ein Drittel meines Gehalts im Bioladen lassen?“ Stattdessen: Alles schön überschaubar und größtenteils aus Dingen, die du eh schon irgendwo herumfliegen hast. Und mal ehrlich, wer will sich nach einem langen Tag noch mit komplizierten Rezepten herumärgern? Hier gilt das Motto: Einfach drauf los, was in die Kartoffel passt, passt auch in den Magen.

Ein großes Plus sind die klar strukturierten Rezepte. Alles ist so einfach erklärt, dass sogar ich es geschafft habe, ohne einmal „Ach, Mist!“ zu rufen. Aber mal ehrlich, der wahre Star des Buches ist natürlich die Kartoffel selbst. Sie ist nicht nur ein Grundnahrungsmittel, sie ist quasi der Chuck Norris der Beilagen – unzerstörbar, wandelbar und immer bereit, den Hauptgang zu übernehmen.

Ein kleiner Kritikpunkt: Séverine Augé könnte ruhig ein bisschen spezifischer werden, wenn es um die Größe der Kartoffeln geht. Denn ob du nun mit Mini-Kartoffeln arbeitest oder mit solchen, die mehr an Fußbälle erinnern, macht am Ende schon einen Unterschied. Auch die Frage, ob man festkochende oder mehligkochende Kartoffeln verwenden sollte, bleibt offen. Aber hey, das bringt auch seinen Reiz mit sich – es ist wie eine kleine kulinarische Lotterie!

Das Buch bietet eine wunderbare Auswahl an Rezepten, von klassisch bis extravagant. Wer hätte gedacht, dass Kartoffeln mit Thunfischcreme oder Ricotta und Spinat so himmlisch schmecken können? Besonders gefallen hat mir, dass man mit den Füllungen experimentieren kann. Das macht es nicht nur zur perfekten Resteverwertung, sondern auch zur idealen Partyidee. Jeder kann sich seine Kartoffel so zusammenstellen, wie er möchte – das nenne ich mal kulinarische Freiheit!

Und das Beste: Diese Rezepte sind fast idiotensicher. Selbst wenn du – wie ich – das Talent hast, Wasser anbrennen zu lassen, kannst du mit diesen Anleitungen nicht viel falsch machen. Einfach Kartoffeln aushöhlen, füllen, ab in den Ofen und während sie brutzeln, kannst du dich entspannt zurücklehnen und auf den Duft warten, der langsam durch die Küche zieht.

„Gefüllte Kartoffeln“ ist also nicht nur ein Kochbuch, sondern eine Ode an die vielseitigste Knolle der Welt. Ob du nun ein Fan von klassischer Hausmannskost oder von kreativen Küchenexperimenten bist – hier kommt jeder auf seine Kosten. Und das Beste: Der Backofen übernimmt die ganze Arbeit. Also, schnapp dir das Buch, wirf ein paar Kartoffeln in den Ofen und genieße eine köstliche Reise in die Welt der gefüllten Knollen!

Veröffentlicht am 04.07.2025

Severine Auge: Gefüllte Kartoffeln

Gefüllte Kartoffeln - neue Lieblingsgerichte: einfach, überraschend, köstlich. Pimp your potato - so wird die Sättigungsbeilage zum Hauptgericht
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Wenn du, wie ich, das Wort „Kartoffel“ hörst und sofort an Komfort, Wärme und irgendwie auch ein bisschen an Kindheit denkst, dann ist „Gefüllte Kartoffeln“ von Séverine Augé genau das Kochbuch, das du ...

Wenn du, wie ich, das Wort „Kartoffel“ hörst und sofort an Komfort, Wärme und irgendwie auch ein bisschen an Kindheit denkst, dann ist „Gefüllte Kartoffeln“ von Séverine Augé genau das Kochbuch, das du in deiner Sammlung haben solltest. Ich meine, wer hätte gedacht, dass man so viel Liebe in eine einfache Knolle stecken kann?

Das Konzept ist einfach, aber genial: Du nimmst Kartoffeln – oder für die etwas Ausgefalleneren unter uns, Süßkartoffeln – und füllst sie mit allem, was das Herz begehrt. Käse, Speck, Fisch, Gemüse, was auch immer dir über den Weg läuft oder sich gerade im Kühlschrank herumtreibt. Dann ab in den Ofen damit und voilà: Ein Essen, das dich sofort in den siebten Kartoffelhimmel katapultiert.

Das Buch punktet direkt mit seiner Einfachheit. Keine endlosen Zutatenlisten, bei denen du dir denkst: „Muss ich dafür jetzt wirklich ein Drittel meines Gehalts im Bioladen lassen?“ Stattdessen: Alles schön überschaubar und größtenteils aus Dingen, die du eh schon irgendwo herumfliegen hast. Und mal ehrlich, wer will sich nach einem langen Tag noch mit komplizierten Rezepten herumärgern? Hier gilt das Motto: Einfach drauf los, was in die Kartoffel passt, passt auch in den Magen.

Ein großes Plus sind die klar strukturierten Rezepte. Alles ist so einfach erklärt, dass sogar ich es geschafft habe, ohne einmal „Ach, Mist!“ zu rufen. Aber mal ehrlich, der wahre Star des Buches ist natürlich die Kartoffel selbst. Sie ist nicht nur ein Grundnahrungsmittel, sie ist quasi der Chuck Norris der Beilagen – unzerstörbar, wandelbar und immer bereit, den Hauptgang zu übernehmen.

Ein kleiner Kritikpunkt: Séverine Augé könnte ruhig ein bisschen spezifischer werden, wenn es um die Größe der Kartoffeln geht. Denn ob du nun mit Mini-Kartoffeln arbeitest oder mit solchen, die mehr an Fußbälle erinnern, macht am Ende schon einen Unterschied. Auch die Frage, ob man festkochende oder mehligkochende Kartoffeln verwenden sollte, bleibt offen. Aber hey, das bringt auch seinen Reiz mit sich – es ist wie eine kleine kulinarische Lotterie!

Das Buch bietet eine wunderbare Auswahl an Rezepten, von klassisch bis extravagant. Wer hätte gedacht, dass Kartoffeln mit Thunfischcreme oder Ricotta und Spinat so himmlisch schmecken können? Besonders gefallen hat mir, dass man mit den Füllungen experimentieren kann. Das macht es nicht nur zur perfekten Resteverwertung, sondern auch zur idealen Partyidee. Jeder kann sich seine Kartoffel so zusammenstellen, wie er möchte – das nenne ich mal kulinarische Freiheit!

Und das Beste: Diese Rezepte sind fast idiotensicher. Selbst wenn du – wie ich – das Talent hast, Wasser anbrennen zu lassen, kannst du mit diesen Anleitungen nicht viel falsch machen. Einfach Kartoffeln aushöhlen, füllen, ab in den Ofen und während sie brutzeln, kannst du dich entspannt zurücklehnen und auf den Duft warten, der langsam durch die Küche zieht.

„Gefüllte Kartoffeln“ ist also nicht nur ein Kochbuch, sondern eine Ode an die vielseitigste Knolle der Welt. Ob du nun ein Fan von klassischer Hausmannskost oder von kreativen Küchenexperimenten bist – hier kommt jeder auf seine Kosten. Und das Beste: Der Backofen übernimmt die ganze Arbeit. Also, schnapp dir das Buch, wirf ein paar Kartoffeln in den Ofen und genieße eine köstliche Reise in die Welt der gefüllten Knollen!

Veröffentlicht am 04.07.2025

Beth Reekles: Dates und andere Illusionen

Dates und andere Illusionen
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Stell dir vor, du bist Sophie – Mitte zwanzig, ständig auf der Suche nach Mr. Right und umgeben von einer Familie, die nicht müde wird, dich zu fragen: „Wann ist es bei dir endlich so weit?“ Klingt nach ...

Stell dir vor, du bist Sophie – Mitte zwanzig, ständig auf der Suche nach Mr. Right und umgeben von einer Familie, die nicht müde wird, dich zu fragen: „Wann ist es bei dir endlich so weit?“ Klingt nach einem typischen Szenario, oder? Nun, Sophie findet sich in genau dieser Lage wieder, und das Chaos ist vorprogrammiert, als sie sich ausgerechnet zur Hochzeit ihrer Schwester einen Fake-Freund anlachen muss. Denn wer will schon wieder als Single dastehen, wenn alle anderen den perfekten Partner an ihrer Seite haben?

Von Anfang an hat mich Sophies Geschichte gepackt, nicht zuletzt, weil sie so herrlich chaotisch und gleichzeitig erfrischend ehrlich ist. Sophie ist nicht die typische RomCom-Heldin, die alles locker nimmt und mit einem Augenzwinkern jede Herausforderung meistert. Nein, sie ist manchmal unsicher, zweifelt an sich selbst und, um ehrlich zu sein, badet auch mal ordentlich im Selbstmitleid. Aber genau das macht sie so unglaublich sympathisch. Wer von uns hat sich nicht schon mal in einer ähnlich verzweifelten Situation wiedergefunden?

Das Fake-Dating-Szenario hat natürlich seinen ganz eigenen Charme, und ich habe es genossen, wie sich Sophie in dieser Rolle immer wieder selbst ein Bein stellt. Der humorvolle Schreibstil der Autorinnen lässt einen immer wieder schmunzeln, während man miterlebt, wie Sophie sich durch ihre selbstgeschaffenen Verwicklungen manövriert. Gleichzeitig schafft es das Buch, eine tiefere Ebene anzusprechen, indem es den gesellschaftlichen Druck thematisiert, unter dem viele Singles stehen. Wer kennt sie nicht, die nervigen Fragen nach dem Liebesleben bei Familienfeiern? Dieses Buch hält uns den Spiegel vor und zeigt, dass es okay ist, nicht alles nach Plan laufen zu lassen.

Besonders gut hat mir gefallen, wie Sophie im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchmacht. Sie erkennt, dass es nicht darum geht, jemanden zu finden, der einen komplettiert, sondern darum, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben. Der Weg dorthin ist natürlich gepflastert mit skurrilen Begegnungen und jeder Menge peinlicher Momente, die das Buch so unterhaltsam machen.

Das Ende kam für mich ein wenig überraschend und hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits mochte ich die Botschaft, dass man sein Glück nicht zwangsläufig in einer perfekten Beziehung finden muss. Andererseits hätte mein romantisches Herz sich doch ein klassisches Happy End gewünscht. Aber vielleicht liegt genau darin die Stärke dieses Buches: Es bricht mit den Erwartungen und zeigt, dass es im Leben nicht immer nach Schema F geht.

Alles in allem ist „Dates und andere Illusionen“ eine witzige, herzerwärmende Geschichte, die den Leser zum Lachen, Mitfühlen und Nachdenken bringt. Eine perfekte Lektüre für alle, die genug von stereotypischen Liebesromanen haben und stattdessen eine Geschichte wollen, die sich authentisch und nahbar anfühlt – mit all den Höhen und Tiefen, die das echte Leben so mit sich bringt. Wenn du bereit bist, mit Sophie auf eine turbulente Reise zu gehen, dann schnapp dir das Buch und tauche ein in die Welt des Fake-Datings, das vielleicht gar nicht so fake ist, wie es scheint.