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Veröffentlicht am 04.07.2025

Ken Follett: Die Säulen der Erde

Die Säulen der Erde
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Stell dir vor, du hältst ein Buch in den Händen, das dich direkt ins 12. Jahrhundert katapultiert – mitten hinein in eine Welt voller Intrigen, Machtkämpfe und monumentaler Bauwerke. Genau das bietet dir ...

Stell dir vor, du hältst ein Buch in den Händen, das dich direkt ins 12. Jahrhundert katapultiert – mitten hinein in eine Welt voller Intrigen, Machtkämpfe und monumentaler Bauwerke. Genau das bietet dir Ken Follett mit Die Säulen der Erde.

Als ich das Buch zum ersten Mal aufschlug, war ich ehrlich gesagt etwas eingeschüchtert. Knapp 1.300 Seiten? Das klang nach einem epischen Lesemarathon. Aber kaum hatte ich die ersten Kapitel hinter mir, wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Warum? Weil es Ken Follett meisterhaft versteht, Geschichte lebendig werden zu lassen. Und zwar so lebendig, dass du den Staub der mittelalterlichen Straßen quasi riechen kannst.

Im Zentrum der Geschichte steht der Steinmetz Tom Builder, der davon träumt, eine Kathedrale zu bauen – ein Wunsch, der in einer Zeit, in der Machtkämpfe und Intrigen den Alltag bestimmen, alles andere als leicht umzusetzen ist. Doch Tom ist nicht der einzige, der gegen die Widrigkeiten seiner Zeit kämpft. Da ist auch der gottesfürchtige Prior Philip, der nichts sehnlicher will, als Kingsbridge zu einem Ort des Glaubens und der Gemeinschaft zu machen. Und dann sind da noch Jack und Aliena, deren Liebe durch zahlreiche Prüfungen auf die Probe gestellt wird.

Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist die Art und Weise, wie Follett historische Fakten mit fiktiven Charakteren verwebt. Die Welt des Mittelalters wird hier so detailreich beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst Teil dieser Zeit zu sein. Aber Vorsicht: Wer glaubt, dass es sich nur um den Bau einer Kathedrale dreht, der irrt. Die Säulen der Erde ist ein komplexes Geflecht aus politischen Intrigen, persönlichen Schicksalen und moralischen Dilemma.

Natürlich könnte man dem Buch vorwerfen, dass die Charaktere etwas schwarz-weiß gezeichnet sind. Die Guten sind fast immer strahlend edel, während die Bösen so richtig böse daherkommen – allen voran der unerträglich fiese William Hamleigh. Aber ehrlich gesagt, hat mich das kaum gestört. Manchmal braucht man einfach klare Fronten, um so richtig mitzufiebern.

Ja, es gibt auch einige Längen und vielleicht wirkt nicht jede Wendung völlig realistisch. Aber das Gesamtbild? Absolut packend! Und wenn du das Buch zuklappst, nachdem du die letzte Seite verschlungen hast, dann wirst du dich vielleicht so fühlen wie ich: als hättest du gerade eine große Reise hinter dich gebracht – und möchtest am liebsten sofort den nächsten Band lesen.

Also, wenn du bereit bist, dich auf ein Abenteuer voller Leidenschaft, Schmerz und unerschütterlichem Glauben einzulassen, dann schnapp dir dieses Buch. Die Säulen der Erde ist definitiv eine Reise wert – auch wenn sie 1.300 Seiten lang ist.

Veröffentlicht am 04.07.2025

Ken Follett: Die Säulen der Erde

Die Säulen der Erde
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Stell dir vor, du hältst ein Buch in den Händen, das dich direkt ins 12. Jahrhundert katapultiert – mitten hinein in eine Welt voller Intrigen, Machtkämpfe und monumentaler Bauwerke. Genau das bietet dir ...

Stell dir vor, du hältst ein Buch in den Händen, das dich direkt ins 12. Jahrhundert katapultiert – mitten hinein in eine Welt voller Intrigen, Machtkämpfe und monumentaler Bauwerke. Genau das bietet dir Ken Follett mit Die Säulen der Erde.

Als ich das Buch zum ersten Mal aufschlug, war ich ehrlich gesagt etwas eingeschüchtert. Knapp 1.300 Seiten? Das klang nach einem epischen Lesemarathon. Aber kaum hatte ich die ersten Kapitel hinter mir, wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Warum? Weil es Ken Follett meisterhaft versteht, Geschichte lebendig werden zu lassen. Und zwar so lebendig, dass du den Staub der mittelalterlichen Straßen quasi riechen kannst.

Im Zentrum der Geschichte steht der Steinmetz Tom Builder, der davon träumt, eine Kathedrale zu bauen – ein Wunsch, der in einer Zeit, in der Machtkämpfe und Intrigen den Alltag bestimmen, alles andere als leicht umzusetzen ist. Doch Tom ist nicht der einzige, der gegen die Widrigkeiten seiner Zeit kämpft. Da ist auch der gottesfürchtige Prior Philip, der nichts sehnlicher will, als Kingsbridge zu einem Ort des Glaubens und der Gemeinschaft zu machen. Und dann sind da noch Jack und Aliena, deren Liebe durch zahlreiche Prüfungen auf die Probe gestellt wird.

Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist die Art und Weise, wie Follett historische Fakten mit fiktiven Charakteren verwebt. Die Welt des Mittelalters wird hier so detailreich beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst Teil dieser Zeit zu sein. Aber Vorsicht: Wer glaubt, dass es sich nur um den Bau einer Kathedrale dreht, der irrt. Die Säulen der Erde ist ein komplexes Geflecht aus politischen Intrigen, persönlichen Schicksalen und moralischen Dilemma.

Natürlich könnte man dem Buch vorwerfen, dass die Charaktere etwas schwarz-weiß gezeichnet sind. Die Guten sind fast immer strahlend edel, während die Bösen so richtig böse daherkommen – allen voran der unerträglich fiese William Hamleigh. Aber ehrlich gesagt, hat mich das kaum gestört. Manchmal braucht man einfach klare Fronten, um so richtig mitzufiebern.

Ja, es gibt auch einige Längen und vielleicht wirkt nicht jede Wendung völlig realistisch. Aber das Gesamtbild? Absolut packend! Und wenn du das Buch zuklappst, nachdem du die letzte Seite verschlungen hast, dann wirst du dich vielleicht so fühlen wie ich: als hättest du gerade eine große Reise hinter dich gebracht – und möchtest am liebsten sofort den nächsten Band lesen.

Also, wenn du bereit bist, dich auf ein Abenteuer voller Leidenschaft, Schmerz und unerschütterlichem Glauben einzulassen, dann schnapp dir dieses Buch. Die Säulen der Erde ist definitiv eine Reise wert – auch wenn sie 1.300 Seiten lang ist.

Veröffentlicht am 04.07.2025

Rachael Lippincott & Alyson Derrick: She gets the girl

She Gets the Girl
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Stell dir vor, du bist Molly – schüchtern, introvertiert und hoffnungslos in ein Mädchen verknallt, das du niemals ansprechen würdest. Jetzt stell dir vor, du triffst auf Alex – selbstbewusst, flirtfreudig ...

Stell dir vor, du bist Molly – schüchtern, introvertiert und hoffnungslos in ein Mädchen verknallt, das du niemals ansprechen würdest. Jetzt stell dir vor, du triffst auf Alex – selbstbewusst, flirtfreudig und das Gegenteil von zurückhaltend. Klingt nach einem klassischen Fall von „Was könnte da schon schiefgehen?“, oder? Nun, genau das dachte ich auch, bevor ich in She Gets the Girl eintauchte.

Als ich die erste Seite aufschlug, war ich sofort in Mollys Welt gefangen. Ich meine, wer von uns hat nicht schon mal heimlich für jemanden geschwärmt und sich dabei so gefühlt, als wäre man der einzige Mensch auf dem Planeten, der überhaupt keine Ahnung von Liebe hat? Ja, Molly, ich fühle dich. Aber dann kommt Alex ins Spiel – die Art von Person, die in einen Raum tritt und sofort alle Blicke auf sich zieht. Und natürlich hat Alex einen Plan, um Mollys Liebesleben auf die Sprünge zu helfen. Was könnte da schon schiefgehen, sagst du? Nun, alles.

Die Chemie zwischen den beiden Protagonistinnen ist einfach genial. Alex, die eigentlich nur ihrer Ex-Freundin beweisen will, dass sie keine egoistische Aufreißerin ist, gerät dabei in ein echtes Gefühlschaos. Und Molly, die so sicher ist, dass Cora ihre große Liebe ist, merkt nach und nach, dass die Person, die ihr Herz wirklich zum Hüpfen bringt, vielleicht die ist, die sie am wenigsten erwartet hätte. Klar, die Geschichte folgt einigen bekannten Mustern, aber hey, wer hat gesagt, dass bewährte Tropes schlecht sind? Manchmal braucht man einfach eine Story, die einem das Herz aufwärmt – und diese hier tut genau das.

Die Dialoge sind spritzig, die Charaktere charmant, und der Humor trifft genau den richtigen Ton. Ich habe oft genug geschmunzelt und mich an den kleinen, aber feinen Momenten erfreut, in denen Molly und Alex ihre Masken fallen lassen. Besonders schön fand ich, wie sich die beiden gegenseitig helfen, über ihre eigenen Schatten zu springen. Das Ergebnis? Eine Freundschaft, die sich langsam in etwas mehr verwandelt – und ja, das ist genauso süß, wie es klingt.

Was mir besonders gefallen hat, ist die authentische Entwicklung der Gefühle. Es ist kein überstürztes „Liebe auf den ersten Blick“, sondern ein langsames, vorsichtiges Herantasten – eine Slow Burn-Romanze, wie sie im Buche steht (Wortspiel beabsichtigt). Und obwohl man als Leser schon früh ahnt, wo das Ganze hinführt, ist der Weg dorthin voller kleiner Überraschungen, die das Lesen einfach zum Vergnügen machen.

Einzig das Ende kam mir ein wenig abrupt vor. Ich hätte gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt, um zu sehen, wie sich alles weiterentwickelt – aber hey, das Leben ist kein Märchen, und vielleicht ist genau das die Message: Manchmal muss man einfach den Moment genießen, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet werden.

Insgesamt ist She Gets the Girl eine herzerwärmende und humorvolle Liebesgeschichte, die genau das richtige Maß an Romantik, Drama und Selbstfindung bietet. Ein Buch zum Wohlfühlen, Lachen und Mitfiebern – perfekt für alle, die eine süße und ehrliche Geschichte über die Liebe in all ihren Facetten suchen. Definitiv eine Leseempfehlung von meiner Seite!

Veröffentlicht am 04.07.2025

Rachael Lippincott & Alyson Derrick: She gets the girl

She Gets the Girl
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Stell dir vor, du bist Molly – schüchtern, introvertiert und hoffnungslos in ein Mädchen verknallt, das du niemals ansprechen würdest. Jetzt stell dir vor, du triffst auf Alex – selbstbewusst, flirtfreudig ...

Stell dir vor, du bist Molly – schüchtern, introvertiert und hoffnungslos in ein Mädchen verknallt, das du niemals ansprechen würdest. Jetzt stell dir vor, du triffst auf Alex – selbstbewusst, flirtfreudig und das Gegenteil von zurückhaltend. Klingt nach einem klassischen Fall von „Was könnte da schon schiefgehen?“, oder? Nun, genau das dachte ich auch, bevor ich in She Gets the Girl eintauchte.

Als ich die erste Seite aufschlug, war ich sofort in Mollys Welt gefangen. Ich meine, wer von uns hat nicht schon mal heimlich für jemanden geschwärmt und sich dabei so gefühlt, als wäre man der einzige Mensch auf dem Planeten, der überhaupt keine Ahnung von Liebe hat? Ja, Molly, ich fühle dich. Aber dann kommt Alex ins Spiel – die Art von Person, die in einen Raum tritt und sofort alle Blicke auf sich zieht. Und natürlich hat Alex einen Plan, um Mollys Liebesleben auf die Sprünge zu helfen. Was könnte da schon schiefgehen, sagst du? Nun, alles.

Die Chemie zwischen den beiden Protagonistinnen ist einfach genial. Alex, die eigentlich nur ihrer Ex-Freundin beweisen will, dass sie keine egoistische Aufreißerin ist, gerät dabei in ein echtes Gefühlschaos. Und Molly, die so sicher ist, dass Cora ihre große Liebe ist, merkt nach und nach, dass die Person, die ihr Herz wirklich zum Hüpfen bringt, vielleicht die ist, die sie am wenigsten erwartet hätte. Klar, die Geschichte folgt einigen bekannten Mustern, aber hey, wer hat gesagt, dass bewährte Tropes schlecht sind? Manchmal braucht man einfach eine Story, die einem das Herz aufwärmt – und diese hier tut genau das.

Die Dialoge sind spritzig, die Charaktere charmant, und der Humor trifft genau den richtigen Ton. Ich habe oft genug geschmunzelt und mich an den kleinen, aber feinen Momenten erfreut, in denen Molly und Alex ihre Masken fallen lassen. Besonders schön fand ich, wie sich die beiden gegenseitig helfen, über ihre eigenen Schatten zu springen. Das Ergebnis? Eine Freundschaft, die sich langsam in etwas mehr verwandelt – und ja, das ist genauso süß, wie es klingt.

Was mir besonders gefallen hat, ist die authentische Entwicklung der Gefühle. Es ist kein überstürztes „Liebe auf den ersten Blick“, sondern ein langsames, vorsichtiges Herantasten – eine Slow Burn-Romanze, wie sie im Buche steht (Wortspiel beabsichtigt). Und obwohl man als Leser schon früh ahnt, wo das Ganze hinführt, ist der Weg dorthin voller kleiner Überraschungen, die das Lesen einfach zum Vergnügen machen.

Einzig das Ende kam mir ein wenig abrupt vor. Ich hätte gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt, um zu sehen, wie sich alles weiterentwickelt – aber hey, das Leben ist kein Märchen, und vielleicht ist genau das die Message: Manchmal muss man einfach den Moment genießen, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet werden.

Insgesamt ist She Gets the Girl eine herzerwärmende und humorvolle Liebesgeschichte, die genau das richtige Maß an Romantik, Drama und Selbstfindung bietet. Ein Buch zum Wohlfühlen, Lachen und Mitfiebern – perfekt für alle, die eine süße und ehrliche Geschichte über die Liebe in all ihren Facetten suchen. Definitiv eine Leseempfehlung von meiner Seite!

Veröffentlicht am 04.07.2025

Max Bentow: Eulenschrei

Eulenschrei
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Wenn du dachtest, das Leben in Berlin sei schon aufregend genug, dann solltest du „Eulenschrei“ lesen. Ich sage dir, nach diesem Thriller schaust du jeden Baum und jede Badewanne mit einem ganz neuen Gefühl ...

Wenn du dachtest, das Leben in Berlin sei schon aufregend genug, dann solltest du „Eulenschrei“ lesen. Ich sage dir, nach diesem Thriller schaust du jeden Baum und jede Badewanne mit einem ganz neuen Gefühl der Beklommenheit an. Max Bentow hat mal wieder zugeschlagen – und zwar mit einer Geschichte, die so düster ist, dass selbst die Berliner Novembernächte dagegen wie ein Tag am Strand wirken.

Die Prämisse klingt wie der Stoff, aus dem Albträume sind: eine Frau, ermordet in einem Baumhaus (ja, ein Baumhaus! Ich meine, wer fühlt sich dort nicht sicher?), ein Mann, kaltblütig in seinem Auto getötet, und eine Schauspielerin, die tot in ihrer Badewanne aufgefunden wird. Klingt das nicht wie der perfekte Einstieg in einen der spannendsten Thriller, den du seit langem gelesen hast?

Profilerin Carlotta Weiss und der von Panikattacken geplagte Kommissar Nils Trojan stehen vor einem Rätsel, das selbst die kühnsten Theorien alt aussehen lässt. Was haben diese scheinbar wahllos ausgewählten Opfer gemeinsam? Als dann auch noch ein Maler auf grausame Weise sein Leben verliert und Carlotta ein Bild einer mysteriösen Frau mit einer Eule findet, fängt der eigentliche Spaß erst an.

Bentow schafft es, mit jedem Kapitel die Spannungsschraube weiter anzuziehen. Die Atmosphäre ist so dicht, dass du fast das Gefühl hast, selbst durch die düsteren Straßen Berlins zu schleichen – immer auf der Hut vor dem unbekannten Mörder. Und dann ist da noch Carlotta, die sich in die Rolle der Porträtierten wirft und dabei dem Mörder gefährlich nahe kommt. Ihr Plan, den Täter zu provozieren, lässt einem das Herz in die Hose rutschen – im positiven Sinne natürlich.

Was mir besonders gefallen hat, sind die unkonventionellen Ermittlungsmethoden von Carlotta. Sie ist keine typische Ermittlerin, und ihre Zusammenarbeit mit Nils Trojan ist geprägt von einer spannenden Dynamik. Während Trojan oft mit seinen eigenen Dämonen kämpft, stürzt sich Carlotta kopfüber in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche. Die Spannung zwischen den beiden Ermittlern und die unerwarteten Wendungen machen das Buch zu einem echten Pageturner.

Also, wenn du Lust auf einen Thriller hast, der dich bis zur letzten Seite fesselt und gleichzeitig deine Nerven auf die Probe stellt, dann schnapp dir „Eulenschrei“. Aber sei gewarnt: Nach diesem Buch wirst du vielleicht das Bedürfnis verspüren, deine Badewanne und Baumhäuser mit ganz neuen Augen zu sehen. Viel Spaß beim Lesen – und vergiss nicht, das Licht anzulassen!