Profilbild von Jessis_Buchwelt

Jessis_Buchwelt

Lesejury Star
offline

Jessis_Buchwelt ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Jessis_Buchwelt über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2025

Keigo Higashino: Kleine Wunder um Mitternacht

Kleine Wunder um Mitternacht
0

Dieses Buch hat mich einfach verzaubert! Kleine Wunder um Mitternacht ist wie ein modernes Märchen mit einer Prise Magie und ganz viel Herz. Die Geschichte beginnt scheinbar simpel: Drei junge Einbrecher, ...

Dieses Buch hat mich einfach verzaubert! Kleine Wunder um Mitternacht ist wie ein modernes Märchen mit einer Prise Magie und ganz viel Herz. Die Geschichte beginnt scheinbar simpel: Drei junge Einbrecher, ein verlassener Gemischtwarenladen und ein mysteriöser Brief. Doch was daraus entsteht, ist so viel mehr. Es ist eine Reise durch verschiedene Leben, Schicksale und Zeiten, die alle durch den alten Laden und seinen früheren Besitzer, Herrn Namiya, verbunden sind.

Ich fand es unglaublich faszinierend, wie die Briefe nicht nur die drei Einbrecher beeinflussen, sondern auch Einblicke in das Leben der Menschen geben, die um Rat bitten. Es geht um Liebe, Verlust, Träume und schwierige Entscheidungen, die man einfach nachempfinden kann. Besonders beeindruckend war für mich, wie geschickt die verschiedenen Handlungsstränge und Zeitebenen miteinander verwoben werden – am Ende ergibt alles ein großes, stimmiges Ganzes.

Der Schreibstil von Higashino ist schlicht, aber genau das passt perfekt. Er schafft es, eine sanfte, fast poetische Atmosphäre zu erzeugen, die einen komplett in die Geschichte eintauchen lässt. Manchmal war es ein bisschen verwirrend, die Zeitsprünge und Verbindungen zu verfolgen, aber das hat den Charme des Buches für mich nur verstärkt. Es fühlte sich an, als würde ich selbst Puzzlestücke zusammensetzen.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Mischung aus Magie und Realität. Der Laden, der eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellt, ist so ein schöner, berührender Gedanke. Und obwohl die Geschichte so märchenhaft wirkt, haben die Charaktere und ihre Probleme etwas unglaublich Reales, das zum Nachdenken anregt.

Für mich ist Kleine Wunder um Mitternacht eine Geschichte über Hoffnung, Verbundenheit und die kleinen Wunder, die uns im Leben begegnen. Es hat mich berührt, gefesselt und mit einem warmen Gefühl zurückgelassen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Lust auf eine herzerwärmende und magische Geschichte hat.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Michael Tsokos: Zerteilt

Zerteilt
0

Stell dir vor, du bist Rechtsmediziner und dein Alltag ist ohnehin schon nichts für schwache Nerven. Dann kommt ein Attentäter daher, der seine Opfer in Aufzügen mit chirurgischer Präzision attackiert ...

Stell dir vor, du bist Rechtsmediziner und dein Alltag ist ohnehin schon nichts für schwache Nerven. Dann kommt ein Attentäter daher, der seine Opfer in Aufzügen mit chirurgischer Präzision attackiert – und lässt dabei keine Spur außer blutigen Tatorten. Willkommen in Fred Abels Welt, wo jeder Tag ein Kapitel für einen True-Crime-Thriller ist.

Michael Tsokos liefert mit Zerteilt einen würdigen Abschluss für die Fred-Abel-Reihe. Die Handlung ist vielschichtig: Während Berlin von einer Reihe islamistischer Anschläge erschüttert wird, kämpft Abel nicht nur gegen die Zeit, sondern auch gegen Verrat in den eigenen Reihen. Denn wer würde ahnen, dass sogar das BKA ein Leck haben könnte? Neben der Jagd auf den unsichtbaren Attentäter gibt es noch eine persönliche Komponente – eine alte Bekannte schwebt in Lebensgefahr, und Abel setzt alles daran, sie zu retten.

Die Obduktionsszenen? Glasklar und detailreich, fast wie eine Folge CSI, nur mit einer Extraportion Fachwissen. Der Schreibstil ist gewohnt schnörkellos und fesselnd, allerdings nicht ohne gelegentliches Kopfschütteln über einige Wendungen, die selbst für einen Thriller ein bisschen dick aufgetragen wirken. Doch genau das macht Tsokos aus: die perfekte Mischung aus Realität und Fiktion.

Ein gelungener Abschluss, der Spannung liefert, aber auch den Abschied von Abel schmerzlich macht. Realistisch, blutig und fesselnd – Zerteilt hat mich definitiv nicht kaltgelassen. 4 von 5 Sternen für ein Buch, das dich die Fahrstühle in Berlin mit anderen Augen sehen lässt!

Veröffentlicht am 05.07.2025

Michael Tsokos: Zerteilt

Zerteilt
0

Stell dir vor, du bist Rechtsmediziner und dein Alltag ist ohnehin schon nichts für schwache Nerven. Dann kommt ein Attentäter daher, der seine Opfer in Aufzügen mit chirurgischer Präzision attackiert ...

Stell dir vor, du bist Rechtsmediziner und dein Alltag ist ohnehin schon nichts für schwache Nerven. Dann kommt ein Attentäter daher, der seine Opfer in Aufzügen mit chirurgischer Präzision attackiert – und lässt dabei keine Spur außer blutigen Tatorten. Willkommen in Fred Abels Welt, wo jeder Tag ein Kapitel für einen True-Crime-Thriller ist.

Michael Tsokos liefert mit Zerteilt einen würdigen Abschluss für die Fred-Abel-Reihe. Die Handlung ist vielschichtig: Während Berlin von einer Reihe islamistischer Anschläge erschüttert wird, kämpft Abel nicht nur gegen die Zeit, sondern auch gegen Verrat in den eigenen Reihen. Denn wer würde ahnen, dass sogar das BKA ein Leck haben könnte? Neben der Jagd auf den unsichtbaren Attentäter gibt es noch eine persönliche Komponente – eine alte Bekannte schwebt in Lebensgefahr, und Abel setzt alles daran, sie zu retten.

Die Obduktionsszenen? Glasklar und detailreich, fast wie eine Folge CSI, nur mit einer Extraportion Fachwissen. Der Schreibstil ist gewohnt schnörkellos und fesselnd, allerdings nicht ohne gelegentliches Kopfschütteln über einige Wendungen, die selbst für einen Thriller ein bisschen dick aufgetragen wirken. Doch genau das macht Tsokos aus: die perfekte Mischung aus Realität und Fiktion.

Ein gelungener Abschluss, der Spannung liefert, aber auch den Abschied von Abel schmerzlich macht. Realistisch, blutig und fesselnd – Zerteilt hat mich definitiv nicht kaltgelassen. 4 von 5 Sternen für ein Buch, das dich die Fahrstühle in Berlin mit anderen Augen sehen lässt!

Veröffentlicht am 05.07.2025

Michael Tsokos: Zerteilt

Zerteilt
0

Stell dir vor, du bist Rechtsmediziner und dein Alltag ist ohnehin schon nichts für schwache Nerven. Dann kommt ein Attentäter daher, der seine Opfer in Aufzügen mit chirurgischer Präzision attackiert ...

Stell dir vor, du bist Rechtsmediziner und dein Alltag ist ohnehin schon nichts für schwache Nerven. Dann kommt ein Attentäter daher, der seine Opfer in Aufzügen mit chirurgischer Präzision attackiert – und lässt dabei keine Spur außer blutigen Tatorten. Willkommen in Fred Abels Welt, wo jeder Tag ein Kapitel für einen True-Crime-Thriller ist.

Michael Tsokos liefert mit Zerteilt einen würdigen Abschluss für die Fred-Abel-Reihe. Die Handlung ist vielschichtig: Während Berlin von einer Reihe islamistischer Anschläge erschüttert wird, kämpft Abel nicht nur gegen die Zeit, sondern auch gegen Verrat in den eigenen Reihen. Denn wer würde ahnen, dass sogar das BKA ein Leck haben könnte? Neben der Jagd auf den unsichtbaren Attentäter gibt es noch eine persönliche Komponente – eine alte Bekannte schwebt in Lebensgefahr, und Abel setzt alles daran, sie zu retten.

Die Obduktionsszenen? Glasklar und detailreich, fast wie eine Folge CSI, nur mit einer Extraportion Fachwissen. Der Schreibstil ist gewohnt schnörkellos und fesselnd, allerdings nicht ohne gelegentliches Kopfschütteln über einige Wendungen, die selbst für einen Thriller ein bisschen dick aufgetragen wirken. Doch genau das macht Tsokos aus: die perfekte Mischung aus Realität und Fiktion.

Ein gelungener Abschluss, der Spannung liefert, aber auch den Abschied von Abel schmerzlich macht. Realistisch, blutig und fesselnd – Zerteilt hat mich definitiv nicht kaltgelassen. 4 von 5 Sternen für ein Buch, das dich die Fahrstühle in Berlin mit anderen Augen sehen lässt!

Veröffentlicht am 05.07.2025

Sonja Roos: Eine grenzenlose Welt – Schicksal

Eine grenzenlose Welt – Schicksal
0

Man könnte meinen, das Schicksal hätte Marga genug Steine in den Weg gelegt – aber nein, es musste nochmal nachlegen. Von San Francisco, wo sie als Journalistin um Anerkennung und Brot kämpft, bis nach ...

Man könnte meinen, das Schicksal hätte Marga genug Steine in den Weg gelegt – aber nein, es musste nochmal nachlegen. Von San Francisco, wo sie als Journalistin um Anerkennung und Brot kämpft, bis nach New York, wo ein Hilferuf ihrer Cousine Rosie sie zurückholt, entfaltet sich eine Geschichte voller Dramen, Versöhnungsversuche und unvorhersehbarer Wendungen.

Der Schreibstil ist wunderbar lebendig, und ich konnte mich sofort in die Zeit zurückversetzen. Marga ist eine starke Protagonistin, die ich bewundert habe, auch wenn ich manchmal dachte: Marga, wirklich? Noch ein Problem? Besonders schön fand ich, dass historische Details über die Zeitungsbranche und das Leben um 1900 nahtlos in die Handlung eingeflochten wurden.

Natürlich gibt es auch Herzklopfmomente – vor allem dank Nando, der endlich wieder auftaucht. Aber Vorsicht, dieser Roman endet mit einem Cliffhanger, der mich laut „Wie könnt ihr nur?!“ hat rufen lassen.

Ein fesselnder zweiter Teil, der mich mitgerissen hat, auch wenn er manchmal etwas überladen wirkte. 4 von 5 Sternen für eine emotionale Reise, die Lust auf mehr macht!