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Veröffentlicht am 18.01.2018

Selbstgemachte kulinarische Geschenke

Ich bring' was mit
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In meiner umfangreichen Rezepte-/Kochbuchsammlung befinden sich auch Bücher mit Ideen für selbstgemachte kulinarische Geschenke. Doch dieses hier setzt diesen das i-Tüpfelchen auf! Was ist anders oder ...

In meiner umfangreichen Rezepte-/Kochbuchsammlung befinden sich auch Bücher mit Ideen für selbstgemachte kulinarische Geschenke. Doch dieses hier setzt diesen das i-Tüpfelchen auf! Was ist anders oder besser? Es ist sehr vielfältig (die Rezepte gehen von Marmelade über Knabbereien bis zu Gebäck), es beinhaltet tolle Rezepte (von einfach bis etwas anspruchsvoller) und es bedient sowohl Allesesser, Vegetarier, Veganer und sogar Allergiker! Die Rezepte sind allesamt glutenfrei. Doch wer keine speziellen glutenfreien Zutaten nutzen muss oder möchte, kann diese ganz einfach und bequem gegen handelsübliche, „normale“ Produkte austauschen. Wie das geht, ist bei jedem Rezept und in einem eigenen Kapitel gut beschrieben. Noch dazu gibt es am Ende eine spezielle Übersicht, sodass man schnell und einfach zu den Rezepten gelangt, die den persönlichen Ansprüchen entsprechen (beispielsweise Rezepte für Nussallergiker, die sich vegan ernähren möchten).

In zehn Rubriken (Pikant & Haltbar, Süß & Haltbar, Statt Marmelade: Süße Aufstriche, Pralinen & Süßigkeiten, Salzige Knabbereien, Flüssige Verführungen, Mitbringsel fürs kalte Büffet, Zu Tee & Kaffee: Torten & Kuchen, Zu Tee & Kaffee: Fantasievolles Kleingebäck, Plätzchen & Co.) finden sich insgesamt 70 abwechslungsreiche Rezepte, die zum größten Teil recht einfach nachzuarbeiten sind. Mit ein wenig Übung gelingen alle Rezepte und man kann wunderschöne, ausgefallene, persönliche Mitbringsel zaubern, die nicht einfach schnell mal gekauft wurden. Die Zutaten sind fast alle im ganz normalen Einzelhandel zu bekommen. Der Aufbau der Rezepte ist klar und übersichtlich, die Anweisungen sind verständlich geschrieben. Immer wieder gibt es Tipps und Hinweise, sodass wirklich alles in der heimischen Küche klappt. Durch eigene kreative Ideen lassen sich die Rezepte auch toll variieren und so noch mehr Auswahl herstellen.

Mein Geschmack ist oft sehr speziell, dennoch fand ich in diesem Buch sehr viele Rezepte, die mich ansprechen. Um mich selbst geht es ja auch nur bedingt – sind die Ideen doch im Grunde dafür gedacht, andere zu verwöhnen. Das geht übrigens auch prima, indem man das Buch verschenkt! Wer gerne kocht, backt und kreativ ist, wird es so lieben, wie ich. Gerade die haltbaren Leckereien eignen sich prima dazu, gleich mehr davon herzustellen, um immer eine kleine Besonderheit aus der Vorratskammer herausholen zu können, wenn man überraschend zum Kaffee eingeladen wird.

Meine Favoriten sind die Likörchen und das Käsegebäck (Käsetaler und Sesam-Käse-Ecken). Beides passt auch zu sehr vielen Gelegenheiten. Ich bin vom Buch so begeistert, wie mir diese drei Lekereien schmecken: fünf Sterne!

Veröffentlicht am 16.01.2018

Wunderbare Zusammenstellung traditioneller Rezepte aus dem Alpenraum

Das große Servus Kochbuch Band 2
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Eine meiner großen Leidenschaften sind Kochbücher jeglicher Art. Würde ich jedes Rezept auch nur ein einziges Mal nachkochen wollen, würde dafür mindestens noch ein weiteres Leben erforderlich sein! Dennoch ...

Eine meiner großen Leidenschaften sind Kochbücher jeglicher Art. Würde ich jedes Rezept auch nur ein einziges Mal nachkochen wollen, würde dafür mindestens noch ein weiteres Leben erforderlich sein! Dennoch bekomme ich von guten Rezepten nie genug.

Das große SERVUS Kochbuch ist auf Anhieb zu einem meiner Lieblings-Kochbücher geworden. Es ist in die vier Jahreszeiten unterteilt und da jeweils in Suppen & Kleinigkeiten, Hauptspeisen, Süßes. Für alle Nicht-Österreicher gibt es hinten im Buch gleich nach dem Rezepte-Register auch ein „Wörterbuch“. Sehr gut gefällt mir auch, dass man sich Rezepte nach den Zutaten aussuchen kann. Das macht das Zurechtfinden im recht dicken Buch sehr einfach. Die fast 400 Seiten sind randvoll mit abwechslungsreichen, überzeugenden Rezepten, die alle durch aussagekräftige Fotos wunderbar in Szene gesetzt worden sind. Die kleinen Felder mit dem „Servus Tipp“ gefallen mir besonders. Hier sind nicht nur Tipps, sondern auch kleine Anekdoten zu finden.

Die Zutaten – zumeist recht einfach beim normalen Einkauf zu bekommen – sind stets übersichtlich gelistet. Dazu findet man die Angaben zur Menge und den Zeitaufwand. Die einzelnen Schritte sind knapp, aber aussagekräftig und verständlich beschrieben. Die Auswahl der Rezepte ist genial vielfältig. Und wenn es mal einfacher wird, wie beispielsweise „Toast Hawaii“, dann wird der Toast selbst gebacken und selbstverständlich auch das Rezept dazu präsentiert.

Ganz im Sinne des Zeitgeistes gibt es auch vegetarische Gerichte. Für alle, die gern Fleisch mögen, gibt es viele tolle Rezepte. Hat man mal angefangen, die Rezepte herauszusuchen, die dem persönlichen Geschmack entsprechen, stellt man schnell fest, dass da arg viel zusammenkommt. Bei mir jedenfalls gucken ganz viele Pagemarker aus dem Buch raus! Was ich bisher aus diesem Buch gekocht und gebacken habe, wurde jedenfalls genauso, wie ich mir das gewünscht oder vorgestellt hatte. So muss das sein, damit ein Buch fünf Sterne bekommt!

Veröffentlicht am 12.01.2018

Was wirklich zählt

Eine Insel zwischen Himmel und Meer
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In einem lecken Boot wurde ein wenige Stunden altes Baby an den Strand der winzigen Insel gespült, auf der Osh sich zurückgezogen hatte. Er hat sich dem Mädchen angenommen und es Crow genannt, denn ein ...

In einem lecken Boot wurde ein wenige Stunden altes Baby an den Strand der winzigen Insel gespült, auf der Osh sich zurückgezogen hatte. Er hat sich dem Mädchen angenommen und es Crow genannt, denn ein Muttermal in Form einer kleinen Feder auf seiner Wange und das heißere Weinen ließen ihn an eine Krähe denken. Später stellte sich heraus, dass Crow auch so schlau wie eine Krähe ist. Die beiden leben in einfachsten Verhältnissen und sind zufrieden damit. Auch Miss Maggie, die freundliche Frau mit den Tieren und dem Gemüsegarten auf der Nachbarinsel, gehört zu den beiden. Sie bilden eine Art außergewöhnliche Familie. Doch Crow möchte wissen, wo ihre Wurzel liegen. Die anderen Inselbewohner halten sehr großen Abstand, weil sie glauben, Crow stamme von der Insel Penikese – der Insel der Aussätzigen. Crow will die Wahrheit wissen …

Lauren Wolk hat ein wunderbares Buch geschrieben, das nicht nur für Jugendliche geeignet ist. Es ist in einer sanften Sprache geschrieben, mit wunderschönen Formulierungen. Ton und Vokabular der Geschichte sind sanft und ergreifend gefühlvoll. Crow ist die Ich-Erzählerin und lässt den Leser ganz tief in ihre Welt eintauchen, sodass man schnell das Gefühl hat, selbst Teil dieser bezaubernden Familie zu sein. Die Kargheit ihres Lebens ist im Vergleich zur heutigen Überflussgesellschaft besonders krass, dennoch spürt man in jeder Zeile, in jedem Wort, dass Crow nichts Materielles vermisst und in dieser inneren Zufriedenheit so glücklich ist, wie wir das gar nicht erreichen können. Einzig der Wunsch nach dem Wissen um ihre „echte“ Familie entzündet einen kleinen Funken einer Art von Unzufriedenheit. Doch dies weiß Crow wunderbar zu lösen.

Doch auch die Geschichte von Crows Eltern und ihrem Versuch, ihrer Tochter ein gutes Leben zu geben, auch ohne selbst anwesend zu sein, ihre Zuversicht darin, dass sie finden wird, was sie finden soll – das ist ergreifend und wunderschön zu lesen.

Was Familie wirklich ist, was Familie wirklich heißt und bedeutet, das sagt dieses Buch auf so wunderbare Weise, dass man als Leser kaum weiß, ob man in Tränen ausbrechen oder glücklich strahlen soll. Es lässt reflektieren, ob wir wirklich all die Dinge brauchen, mit denen wir uns ständig umgeben und ob Glück und Zufriedenheit damit tatsächlich auch nur ansatzweise etwas zu tun haben.

Mich hat das Buch ein wenig an „Die Insel der blauen Delphine“ von Scott O’Dell erinnert. Beide Bücher spielen in einer besonderen Zeit und einer besonderen Umgebung. Beide Bücher gingen ganz tief in mein Herz. Und ich bin mir sicher, Lauren Wolks Buch wird mir in vielen Jahren noch genauso im Gedächtnis und Herzen sein, wie Scott O’Dells Buch. Das schaffen nicht sehr viele Bücher – aber wenn, sind sie die vollen fünf Sterne wert!

Veröffentlicht am 10.01.2018

Sichtweisen und Komplexe

Nicht direkt perfekt
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Nicole Jäger wurde den meisten durch „Die Fettlöserin“ bekannt. Sie hat quasi das Gewicht von zwei Menschen abgenommen – und wiegt noch immer so viel, wie zwei Menschen. Dennoch hat sie als Ernährungsberaterin ...

Nicole Jäger wurde den meisten durch „Die Fettlöserin“ bekannt. Sie hat quasi das Gewicht von zwei Menschen abgenommen – und wiegt noch immer so viel, wie zwei Menschen. Dennoch hat sie als Ernährungsberaterin gearbeitet, bis sie durch ihr Buch so bekannt wurde, dass das Schreiben und ihr Talent als Comedian eine Veränderung der ganz unerwarteten Art bewirkten. Aber: das ist gut! Doch, eine stark übergewichtige Frau kann sehr gut Ernährungsberaterin sein – vielleicht sogar eher, als klapperdürre Menschen. Sie kennt ja die Probleme am besten. Und ich muss sagen, sie hat mir (wer will nicht ein wenig abnehmen?) mit ihrem Hörbuch tatsächlich einiges an Motivation mitgegeben. Seither gehe ich absolut konsequent schwimmen, habe sogar mein Pensum stark erhöhen können. Und das nicht, um krampfhaft abzunehmen – sondern um mich besser zu fühlen. Eine Waage gibt es bei mir nicht, aber mein Körper und meine Seele sagen mir, dass mir diese Bewegung sehr gut tut. Aber wir reden hier ja nicht von mir, sondern von Nicole Jäger und ihrem zweiten (Hör-)Buch!

Diesmal geht es auch ums Köpergewicht, denn das ist bei Nicole Jäger nun mal das erste, das einem ins Auge fällt, da muss man schon ehrlich sein. Aber dieses Thema ist nicht der Schwerpunkt. Auf einen kleinen Nenner gebracht geht es einfach um Komplexe jeder Art, denn wenn man die Worte dick, fett/Fett, Gewicht, Übergewicht streicht und durch die eigenen Komplexe oder (eingebildeten) Problemzonen ersetzt, bleibt die Aussage immer noch die gleiche und vor allem: genauso wahr und richtig!

Niemand ist perfekt und es gibt immer Menschen, die den Finger perfekt und zielgenau in unsere heimlichen Wunden legen und darin herumbohren. Niemand von uns ist davon befreit – und alle tun wir das! Manche absichtlich, andere unbewusst. Es ist einfach so. Deshalb ist dieses (Hör-)Buch nicht nur für Menschen mit mehr oder weniger viel Übergewicht gemacht, sondern für alle, die sich mit Komplexen beladen haben.

Stellenweise geht es hier auch um Sex, denn das ist der Bereich, in dem die meisten ganz konkret mit ihren Komplexen konfrontiert werden. Nicole Jäger nimmt hier kein Blatt vor den Mund und spricht auch mal ganz deutlich ganz derbe Wörter aus. Wer also extrem zart besaitet ist und mit Klartext nichts anfangen kann, wird sich daran stören und sollte vielleicht verzichten – oder mal über diesen Komplex nachdenken.

Die Stimmung im (Hör-)Buch schwankt manchmal von kämpferisch zu traurig, von wütend zu amüsiert, von schwach zu stark. Das mag für den einen oder anderen zu einem kleinen Durchhänger führen, für mich macht es das Gesagte nur noch authentischer. Auch aus diesem Buch habe ich wieder ein paar Motivationen für mich ziehen können. Dennoch habe ich für Frau Jäger eine Nachricht: der Satz mag blöde sein, dennoch ist er nicht ganz unwahr. Übergewicht ist auch im Gesicht zu sehen und es verändert dieses. Mir gefällt mein eigenes Gesicht mit ein paar Pfunden weniger sehr viel besser und auch wenn es weh tut: auf dem Biografie-Foto haben Sie eindeutig weniger gewogen, als auf dem Cover-Foto. Und das steht Ihnen so gut!

Kurz und knapp: man muss nicht mit jedem einzelnen angesprochenen Punkt konform gehen – aus dem Ganzen kann man sich dennoch viel für sich selbst mitnehmen. Nicole Jäger ist eine großartige Motivatorin, die bewusst nicht anderen nach dem Mund redet, sondern zwischendurch auch mal provokativ aufrütteln mag. Und sie erinnert uns daran, dass wir immer an uns arbeiten können und auch müssen – aber nicht für andere, sondern für uns selbst! Wir sind unser Maßstab, nicht andere!

Von mir die vollen fünf Sterne, weil es mir gefällt, wenn Menschen sich verändern und weiterentwickeln. Und das geht das ganze Leben lang, nicht nur „in jungen Jahren“!

Veröffentlicht am 08.01.2018

Die Frau meines Mannes

Lass mich los
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Lily ist junge Anwältin, Ed Künstler. Obwohl ihre Ehe nicht ganz so läuft, wie sie sich das vorstellte, hält Lily daran fest. Sie kämpft gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit. Ihr Klient Joe löst durch ...

Lily ist junge Anwältin, Ed Künstler. Obwohl ihre Ehe nicht ganz so läuft, wie sie sich das vorstellte, hält Lily daran fest. Sie kämpft gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit. Ihr Klient Joe löst durch seinen Fall eine Wendung in Lilys Karriere aus, aber nicht nur da. In allem Chaos taucht auch noch die Nachbarstochter auf und trotz allem erkennt Lily, dass Carla ihr unbewusst hilft. Während Lily einen Fall nach dem anderen gewinnt, gerät ihr Leben in eine Schräglage, die eng mit ihrem toten Bruder Daniel und Joe verbunden ist …

Jane Corry erzählt diesen Thriller auf ruhige und dennoch beunruhigende Art. Der Leser weiß die ganze Zeit, dass hinter der nächsten Ecke das Monster lauert und kann einfach nicht aufhören zu lesen. Häppchenweise gräbt sie die Wahrheit aus und mit jeder neuen Schicht wird das Entsetzen größer. Wie scheinbar zufällig ein Ereignis nach dem anderen Lily quasi dazu treibt, endlich das große Ganze anzuerkennen und sie noch immer die Augen verschließen möchte, liest sich hervorragend. Nichts ist mit Gewalt zurechtgebogen, alles greift nahtlos ineinander und baut aufeinander auf. Ganz ohne überdeutliche Darstellung von Gewalttaten, mit nur wenigen Federstrichen zeichnet die Autorin ein Bild der Geschehnisse. Genau das geht an die Psyche, denn was man eben nicht wirklich sieht, sondern nur ahnt, wirkt eben intensiver.

Die Figuren sind glaubhaft und sehr real, auch wenn Daniel, Joe und Tom an unterschiedlich starkem Asperger-Syndrom leiden und diese Häufung doch auffällig ist. Auch Carla und Francesca sind auffällige Figuren, dennoch glaubhaft. Lily begegnet also immer wieder Menschen, die nicht dem Durchschnitt entsprechen und ihr Beruf lässt sie dafür mehr oder weniger blind werden. Die Überzeugung, etwas wiedergutmachen zu müssen, lässt sie zudem leichter Fehlentscheidungen treffen, als eine freie Seele es tun würde. Zwischen dem ersten und dem zweiten Teil liegen fünfzehn Jahre, von denen der Leser nicht viel, aber das Nötigste, erfährt. Dadurch hat man in keinem Moment das Gefühl, zu viel oder zu wenig vom Drumherum zu lesen. Sehr gut gemacht!

Mir hat dieser Psychothriller sehr gut gefallen und ich bin erstaunt, wie gut dieser Erstling geworden ist. Der Kunstkniff, dass abwechselnd Lily selbst erzählt und dann aus Sicht von Carla erzählt wird, gefällt mir sehr. Das macht die ganze Sache besonders lebendig und man erfährt Dinge, die aus nur einer Perspektive nicht möglich gewesen wären. Dass hier nicht zig Fäden aus allen Richtungen erst noch zusammenlaufen müssen, sondern einfach nur am Stück erzählt wird, wobei Ereignisse aus der Vergangenheit nach und nach zutage kommen, gefällt mir ebenfalls sehr gut. Ich bin diese verschwurbelten Bücher inzwischen so leid und freue mich, wenn ein Autor es einfach nicht nötig hat, unsinnig viel Verwirrung zu stiften und am Ende mit einer Auflösung aus der Luft heraus aufwartet. Jane Corry spielt von Anfang an mit offenen Karten und verblüfft umso mehr. Der Leser hat die ganze Zeit die Wahrheit vor Augen, sieht sie dennoch erst am Ende. Genial!

Schade ist nur, dass nicht der Originaltitel verwendet wurde. „Die Frau meines Mannes“ hätte so viel besser gepasst, zumal dieser Satz auch insgesamt acht Mal fällt. Mein Lesejahr beginnt also mit einem starken Buch, an dem sich alle folgenden messen lassen werden müssen. Fünf Sterne für ein Buch, an dem ich nur den deutschen Titel bemängeln muss!