Cover-Bild Yrsa. Die Liebe der Wikingerin
Band 2 der Reihe "Yrsa. Eine Wikingerin"
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14,99
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  • Verlag: Ullstein Paperback
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 26.06.2025
  • ISBN: 9783864932809
Alexandra Bröhm

Yrsa. Die Liebe der Wikingerin

Ein romantischer Wikinger-Roman

Eine gefährliche Reise, eine geheimnisvolle Weissagung und eine Liebe, die nicht sein darf

Die junge Wikingerin Yrsa scheint am Ziel ihrer Träume. Sie geht mit einer Gruppe erfahrener Kämpfer auf große Reise. Mit an Bord ist auch der junge Krieger Avidh. Seine düstere Ausstrahlung fasziniert Yrsa, und Avidh scheint sich in sie verliebt zu haben. Doch eine mysteriöse Warnung überschattet die Reise. Avidh droht Gefahr. Schon bald geht es um viel mehr als nur einen gelungenen Raubzug – und Yrsa weiß nicht, wem sie noch vertrauen kann. Aber eines weiß sie genau: Sie wird für das Leben und die Liebe jenes Mannes kämpfen, der ihr alles bedeutet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2025

Tolle Fortsetzung

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Selten hat mir eine Fortsetzung so gut gefallen, wie diese!

Mit „YRSA – Die Liebe der Wikingerin“ ist Alexandra Bröhm ein wunderbarer Abschluss ihrer Dilogie gelungen. Dabei mischt sie gekonnt ihre Expertise ...

Selten hat mir eine Fortsetzung so gut gefallen, wie diese!

Mit „YRSA – Die Liebe der Wikingerin“ ist Alexandra Bröhm ein wunderbarer Abschluss ihrer Dilogie gelungen. Dabei mischt sie gekonnt ihre Expertise als Historikerin mit spannender Fiktion. Charaktere, Handlung und Setting wirken dadurch sehr authentisch.
Das Buch bietet alles, was es für einen tollen (historischen) Roman braucht, Drama, Intrigen und Lieb. Yrsa ist eine starke Protagonistin, die für ihre Liebe und ihre Überzeugungen kämpft und mich so schon in Band 1 in ihren Bann gezogen hat.
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Yrsa und Avidh erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Ich mochte die Dynamit zwischen ihnen und fand es toll, dass sie sich stets auf Augenhöhe begegnen.

Mein Fazit:
Obwohl die Handlung teilweise ein paar kleine Längen hatte und ein bisschen vorhersehbar war, dann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Besonders für Liebhaber*innen von historischen Romanen dürfte die Dilogie ein wahres Highlight sein.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

ein tolles Wiedersehen mit Yrsa

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„Yrsa. Die Liebe der Wikingerin“ ist der zweite Band der Serie „Yrsa. Eine Wikingerin“ von der Autorin Alexandra Bröhm.

Ich würde empfehlen den ersten Band „Yrsa. Journey of Fate“ auch zu lesen, damit ...

„Yrsa. Die Liebe der Wikingerin“ ist der zweite Band der Serie „Yrsa. Eine Wikingerin“ von der Autorin Alexandra Bröhm.

Ich würde empfehlen den ersten Band „Yrsa. Journey of Fate“ auch zu lesen, damit man die Charaktere Yrsa und Avidh bereits besser kennenlernt. Zudem ist dies auch ein wunderschönes Buch, welches ich sehr empfehlen kann.

Yrsa hat es geschafft, sie kann mit Gunnar und seinen Männern auf dem Schiff reisen. Ihr Traum eine Kriegerin zu werden, ist greifbar nah, doch Gunnar stellt Bedingungen an sie und sie muss lernen ihr Herz vor Avidh zu verschließen. Gemeinsam segeln sie nach Friesland um eine Handelsstadt zu überfallen und dies wird nicht die einzige Herausforderung für Yrsa bleiben. Denn auf dem Schiff ist nicht jeder glücklich darüber nun eine Frau in ihren Reihen zu haben und Yrsa wird schnell zum Sündenbock für den gescheiterten Raubzug. Ihr Leben scheint nun mehr bedroht zu sein, als jemals zuvor.

Mir hat dieser zweite Band wirklich wieder richtig gut gefallen. Ich kannte Yrsa schon aus dem ersten Band und war so froh nun die Fortsetzung lesen zu können. Man merkt, dass die Autorin selbst auch Historikerin ist und die Welt der Wikinger wunderbar wiedergeben kann. Natürlich auch mit einigen künstlerischen Freiheiten, aber das Setting und die Handlung ist einfach sehr spannend und authentisch.

Auch Yrsa wirkt etwas anders und auf jeden Fall gereift. Sie ist aber immer noch sehr stark und mutig, dabei versucht sie ihre Gefühle für ihren Traum zurückzustellen. Die Liebesgeschichte von ihr und Avidh geht hier weiter und intensiviert sich sehr. Hier und da hätte ich mir noch ein paar mehr Einblicke von ihm gewünscht, aber insgesamt hat mir alles richtig gut gefallen.

Wie auch schon beim ersten Band, fand ich das Nachwort der Autorin sehr spannend. Dies sollte aber auch wirklich zum Schluss gelesen werden, um eventuelle Spoiler für die Handlung zu umgehen. Die 608 Seiten sind wirklich schnell gelesen und wie im Flug vergangen. Auch wenn diese Reihe sehr viele historische Aspekte beinhaltet, ist der Sprachstil der Autorin sehr modern und flüssig. So sind auch die Dialoge unseren Sprachgebrauch sehr angepasst und daher eben auch einfacher zu lesen, als ein typisch historischer Roman mit veralteter Sprache.
Mir hat auch dieser zweite Band richtig gut gefallen und ich kann beide Bände zu Yrsa wirklich nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Einzelband und Fortsetzung

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Das Cover ist sehr elegant gestaltet und sehr harmonisch abgestimmt. Der Buchrücken vom Taschenbuch ist sehr flexibel, weshalb kaum bis gar keine Leserillen bei mir entstanden sind. Ich drücke das Buch ...

Das Cover ist sehr elegant gestaltet und sehr harmonisch abgestimmt. Der Buchrücken vom Taschenbuch ist sehr flexibel, weshalb kaum bis gar keine Leserillen bei mir entstanden sind. Ich drücke das Buch aber auch nicht extrem auf. Was mir nicht so gut gefallen hat an der Verarbeitung des Einbandes ist, dass die goldenen Verzierungen mit der Zeit verblassen bzw. Weggewischt werden, durch das „Fingerfett“! Eine Karte im vorderen Teil des Einbades macht zudem die Örtlichkeiten noch nachvollziehbarer, was ich super fand.

Zu Beginn war mir nicht bewusst, dass es sich bei diesem Roman um eine Fortsetzung handelt und es somit einen ersten Band gibt! Als mir dies bewusst wurde hatte ich direkt bedenken, ob ich der Handlung gut folgen kann. Diese Befürchtungen waren unbegründet! Ich konnte ohne Probleme alles verstehen und nachvollziehen! Durch eine geschickte Einflechtung von relevanten Vorinformationen aus dem ersten Teil von der Autorin, war es ohne Mühe verständlich. Zudem wirkten diese Hintergründe nicht auf „Zwang“ eingeflochten, sondern ganz natürlich aus dem Gedankenfluss der Protagonistin bzw. des männlichen Protagonisten. Dies machte ebenso die Charakterdarstellung wie Entwicklung aus.

Die Handlung wird überwiegend aus der weiblichen Sicht von Yrsa geschildert, da es ja auch „IHR“ Buch ist, aber ab und zu wird auch aus der Sicht von Avidh. Dabei handelt es sich immer um einen personalen Erzähler. Es tauchen auch wenige, aber explizite Sex-Szenen auf.

Der Erählstil ist atmosphärisch und bildhaft. Ich konnte in die beiden Hauptcharaktere gut eintauchen und die Handlung aus ihren Augen mitverfolgen und mitfiebern. Gelungen fand ich, dass Yrsa sowohl ihre Stärken als auch Schwächen hat und damit deutlich realistischer und glaubhafter wirkt, ebenso wie Avidh. Beide haben ihre Baustellen, an denen sie arbeiten. Der Spannungsbogen ist vorhanden, auch wenn es kein absolut packendes und nicht mehr aus der Hand zu legendes Buch ist. Es hat mer die Spannung, wo ich immer wieder wissen möchte, wie es weiter geht, aber eben keine durchzechten Nächte verursacht - mehr Slow Burn Charakter. Die Intrige, die im Roman gesponnen wird hat etwas von einem Krimi-Roman und ist mit guten Wendungen versehen, die z.T. eranbar waren.

Insgesamt vergebe ich 4,5 von 5 Sternen für ein abtauchen in eine vergangene Zeit mit einer starken Protagonistin! Für alle Fans von historischen Romanen besonders aus der Wikinger-Zeit.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Eine starke Frau als Hauptfigur

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Mit Yrsa nimmt Alexandra Bröhm die Lesenden mit auf eine Zeitreise zu den Winkingern. Das Buch „Yrsa- Die Liebe der Wikingerin“ ist der zweite Teil einer Reihe. Ich konnte den zweiten Teil ohne Probleme ...


Mit Yrsa nimmt Alexandra Bröhm die Lesenden mit auf eine Zeitreise zu den Winkingern. Das Buch „Yrsa- Die Liebe der Wikingerin“ ist der zweite Teil einer Reihe. Ich konnte den zweiten Teil ohne Probleme lesen, obwohl ich das erste Buch nicht kenne.

Yrsas größter Wunsch, mit auf Reisen und Raubzüge zu gehen hat sich erfüllt. Dafür hat sie hart gearbeitet. Sie muss sich ihren Platz unter den Männern schwer erkämpfen. Extremer Sexismus, Vorurteile und die übelsten Beschimpfungen muss sie über sich ergehen lassen. Ihre große Liebe Avidh ist mit ihr unterwegs. Da sie sich erst beweisen muss, halten sie zunächst Abstand von einander. Doch Avidh scheint in Gefahr zu sein. Es geht um viel mehr, als nur erfolgreich einen Raubzug durchzuführen.

Das Buch ist spannend geschrieben. Brutale Übergriffe sind genauso Teil der Geschichte, wie romantische Liebesbekundungen oder mystische Szenen. Den Schreibstil empfand ich an manchen Stellen etwas abgehackt. Das tut dem Lesefluss aber keinen Abbruch.

Besonders schön finde ich das Buchcover. Es ist dezent und passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Die Charaktere und das Leben der Wikinger werden sehr gut beschrieben. Das Nachwort zum historischen Hintergrund war für mich ein besonders interessantes Extra. Yrsa ist teilweise etwas naiv. Trotzdem ist sie eine starke Frau, die genau weiß was sie will. Sie tut alles dafür ihre Ziele zu erreichen

Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne historische Romane mit starken Frauen als Hauptfiguren lesen. Das Lesen hat viel Spaß gemacht.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Packender 2. Teil

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Kaum hatte ich den ersten Satz gelesen, da war es wieder da – dieses Gefühl, auf einem Schiff zu stehen, das von salziger Gischt und rauem Wind umweht wird. „Yrsa – Die Liebe der Wikingerin“ hat mich sofort ...

Kaum hatte ich den ersten Satz gelesen, da war es wieder da – dieses Gefühl, auf einem Schiff zu stehen, das von salziger Gischt und rauem Wind umweht wird. „Yrsa – Die Liebe der Wikingerin“ hat mich sofort zurück in eine Welt gezogen, in der Stärke, Stolz und Schmerz oft dicht beieinander liegen. Es ist der zweite Band um die junge Wikingerin Yrsa, und obwohl man ihn auch unabhängig lesen kann, würde ich jedem empfehlen, vorher den ersten Teil „Journey of Fate“ zur Hand zu nehmen. Nicht, weil man sonst nichts versteht – sondern weil man dann versteht, warum einen diese Geschichte so tief berührt.

Yrsa hat es geschafft: Sie darf mit den Männern segeln, darf kämpfen, darf hoffen. Und sie muss schnell lernen, dass zwischen Hoffnung und Enttäuschung oft nur ein Wimpernschlag liegt. Die Reise führt sie mit Gunnar und seinem Gefolge nach Friesland, um eine Handelsstadt zu überfallen – doch der eigentliche Kampf tobt nicht auf dem Schlachtfeld, sondern darunter. Neid, Misstrauen und das starre Rollenbild der Männer setzen Yrsa mehr zu als jeder Gegner mit Axt oder Schild. Sie wird zur Zielscheibe, zum Sündenbock, und plötzlich steht nicht nur ihr Traum auf dem Spiel, sondern ihr Leben.

Die Geschichte ist atmosphärisch dicht, kraftvoll geschrieben und voller kleiner, durchdachter Details, die die Wikingerzeit greifbar machen. Ich konnte das Holz der Schiffe beinahe riechen, den ständigen Druck spüren, der auf Yrsa lastet – und doch gab es Momente, in denen mich das Buch aus dieser Intensität herausriss. Besonders die vielen Rückbezüge zum ersten Teil waren mir manchmal zu viel des Guten. Sie bremsten den Erzählfluss und wiederholten Gedanken, die ich längst verstanden hatte. An einigen Stellen wirkte das Ganze dadurch etwas aufgebläht – hier hätte dem Roman eine Straffung gutgetan.

Ein weiterer Punkt, der mich nicht ganz überzeugen konnte, war der Umgang mit den Kämpfen. Statt mitten hinein in das Chaos von Stahl und Blut geworfen zu werden, musste ich mich oft mit Rückblicken oder Zeitsprüngen zufriedengeben. Für ein Buch, das eine Kriegerin in den Mittelpunkt stellt, war mir das eindeutig zu zahm. Stattdessen lag der Fokus stark auf der Gefühlswelt von Yrsa und Avidh. Ja, auch Wikinger haben Gefühle – aber wenn sie sich über viele Seiten immer wieder im Kreis drehen, verliert selbst das stärkste Herz an Wirkung.

Trotzdem: Die Geschichte hat Tiefe. Sie stellt große Fragen – nach Identität, nach dem Wert eines Lebens, nach Liebe und Loyalität. Und sie tut das ohne Pathos, sondern ganz natürlich eingebettet in die raue Welt, in der sie spielt. Besonders beeindruckt hat mich, wie subtil, aber wirkungsvoll das Thema der weiblichen Verletzlichkeit in einer von Männern dominierten Umgebung erzählt wird. Es wird nicht erklärt, nicht problematisiert – es ist einfach da. Und genau dadurch wirkt es so stark.

Ein kleiner Hauch von Mystik weht ebenfalls durch die Seiten – ein angedeutetes Erbe von Yrsas Mutter, eine mögliche Sehergabe. Leider bleibt dieser Strang blass und wird nicht weitergeführt, was ich sehr bedauert habe. Da schlummerte Potenzial, das ungenutzt blieb.

Die Sprache ist modern, klar und leicht lesbar – wer auf altertümliche Sätze und sperrige Begriffe hofft, wird hier nicht fündig. Dafür fliegen die Seiten nur so dahin. Und selbst wenn ich an der ein oder anderen Stelle mit dem Kopf schüttelte – sei es wegen der ausbleibenden Kämpfe, dem etwas zu reichlich bemessenen Spice oder der zu lang gezogenen Auflösung eines zentralen Geheimnisses – so war ich doch bis zur letzten Seite gefesselt.

Ein ganz besonderes Lob verdient das Nachwort. Selten habe ich so gerne die letzten Seiten eines Buches gelesen, nachdem die Geschichte offiziell beendet war. Bröhm gelingt es, ihre historische Einordnung mit so viel Leidenschaft und Klarheit zu schildern, dass man am liebsten gleich noch tiefer eintauchen möchte.

„Yrsa – Die Liebe der Wikingerin“ ist kein wuchtiger Actionroman, sondern ein vielschichtiges Porträt einer Frau zwischen Mut und Zweifel, Stärke und Sehnsucht. Es ist nicht perfekt – aber es ist lebendig, bewegend und so bildgewaltig, dass ich mich mehr als einmal festhalten musste, um nicht über Bord zu gehen.

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