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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2025

Spannend mit wichtiger Thematik

Kirsten Bertram / Kunstgerecht
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Für mich ist dieser 10. Kirsten-Bertram-Krimi der erste dieser Reihe.
Ich erlebe die Journalistin in Recherchearbeiten rund um den Künstler Zwönitz. Als sie sich mit einem Frühwerk des Künstlers beschäftigt, ...

Für mich ist dieser 10. Kirsten-Bertram-Krimi der erste dieser Reihe.
Ich erlebe die Journalistin in Recherchearbeiten rund um den Künstler Zwönitz. Als sie sich mit einem Frühwerk des Künstlers beschäftigt, kurz hintereinander zwei Todesfälle passieren und ein Freund verdächtigt wird, beginnt sie, unterstützt von ihrem Mann Andy, tiefer zu graben.
Das Cover gefällt mir, die Farben und Spiegelungen sind gut festgehalten.
Zu Beginn musste ich mich an den etwas nüchternen Erzählstil von Beate Baum gewöhnen, doch er passt zu dem Krimi. Kirsten und ihren Mann Andy lerne ich als harmonisches Paar kennen, die beide ihren Job als Journalist ernst, ja vielleicht auch zu ernst nehmen, denn Andy erleidet einen Herzinfarkt, was ihn jedoch vor allem später in der Reha nicht daran hindert, zumindest zu recherchieren. Kirsten ist sehr neugierig, manchmal etwas naiv, aber gut, durch diese Neugierde hat sie Erfolg.
Die Recherche rund um den Künstler Zwönitz reicht bis in die Zeiten der DDR-Regierung, deren Nachwirkungen auch im -Jetzt- noch spürbar sind.
Sowohl die sehr präzise Beschreibung dieser Zeit, als auch die kritische Begutachtung der freien Journalisten, die sich bei manchen Artikeln doch in Gefahr begeben ( nicht jedem passt eine kritische Beschreibung seines Umfeldes) hat mich sehr beeindruckt. Der Spannungsbogen wurde rasch aufgebaut und auf hohem Niveau gehalten.
Insgesamt war es für mich ein gelungener Abstecher in die Künstlerszene in und um Dresden.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Für mich ein „must have“-Buch

Skates & Sparks: Spicy Hockey Romance
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Grumpy meets Sunshine, from Enemies to Lovers und eine Fake-Verlobung, gepaart mit dem Witz und der Leichtigkeit von Saskia Louis. Das kann doch nur gut sein. Ich mag ihren Humor, ihre Art zu schreiben, ...

Grumpy meets Sunshine, from Enemies to Lovers und eine Fake-Verlobung, gepaart mit dem Witz und der Leichtigkeit von Saskia Louis. Das kann doch nur gut sein. Ich mag ihren Humor, ihre Art zu schreiben, habe mit Nova mitgefühlt und mich in Teros Gedankenwelt hinein gelebt. Auch wenn die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten, sie passen einfach. In den vorherigen Bänden der Reihe wirkte der Goalie auf mich uninteressiert, hart und ständig mit Zane im Schlepptau. Doch hier zeigt er eine ganz andere Seite, so beschützend, familiär.
Novas Charakter finde ich großartig, so flippig und ungestüm und vor allem liebenswert. Sie hat ihr Herz und ihren Kopf auf der Zunge, lebt in und für ihre Bücher.
Langatmig- Fehlanzeige, ich hab mich sehr gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Feiern auf Italienisch

Ciao Reihe / Tschüss Chaos, ciao Amore
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Sommer, Sonne und der zweite Teil dieser wunderbaren Reihe rund um die charmante aber durchaus chaotische Emilia. Ihre beste Freundin Lucia gibt ein großes Fest. Ich hüpfe mitten in die Vorbereitungen ...

Sommer, Sonne und der zweite Teil dieser wunderbaren Reihe rund um die charmante aber durchaus chaotische Emilia. Ihre beste Freundin Lucia gibt ein großes Fest. Ich hüpfe mitten in die Vorbereitungen in Maralto und fahre dann auch mit Matteo, Emilia und Kater Cappuccino im klapprigen Lieferwagen in die Toskana. Und damit nicht genug, ich verlebe wunderbare Tage auf dem Anwesen inmitten einer typisch italienischen Großfamilie. Der Wahnsinn.
Ich bin so begeistert, dass mich persönlich Matteos seltsames Verhalten gar nicht stört und irgendwie hab ich Emilia ihre Sorge auch nicht abgenommen. Und das ist auch irgendwie das einzige, was mich gestört hat. Vielleicht hat mir auch nur so ein typischer, italienischer Wutausbruch gefehlt.
Emilias zahlreiche Fettnäpfchen, die sie zielsicher trifft, lockern die Geschichte zusätzlich auf. Ein italienischer, leichter Sommerroman, genau das Richtige für mich.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Krimi ganz nach meinem Geschmack

Das geerbte Weingut
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Heinz Sablatnig ermittelt wieder. Herrlich, in seiner bekannten Art und Weise, interessiert, ohne Drama, sich in den Fall einarbeitend. Spannend ist es von Anfang an. Heinz erbt ein ganzes Weingut mit ...

Heinz Sablatnig ermittelt wieder. Herrlich, in seiner bekannten Art und Weise, interessiert, ohne Drama, sich in den Fall einarbeitend. Spannend ist es von Anfang an. Heinz erbt ein ganzes Weingut mit allem, was dazugehört. Das erfährt er bei der Testamentseröffnung eines ehemaligen Klienten, zu der er gebeten wurde. Der Klient wurde vergiftet und hat Heinz beauftragt, seine Ermordung aufzuklären. Zwar makaber, aber das hat doch schon was. Die Art, wie Heinz sich als neuer Hofbesitzer in das Leben auf dem Weingut einfügt, mit den Verwandten und Angestellten zusammenlebt und interagiert, macht ihn sympathisch. Als Roland Zingerle dann auch noch mit der Weinbruderschaft einen geschichtlichen Aspekt einsetzte, war es um mich geschehen und ich habe den Krimi durchgesuchtet.
Nach und nach habe ich die Mosaiksteine zusammengefügt, gerätselt, nachgelesen und kombiniert. Tolles Leseerlebnis!
Ganz klare Leseempfehlung !

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Herrlicher Cosy-Crime mit Tauchgang

Eine Leiche mit Meerblick
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Pana wird 50 ! und feiert dies mit seinen Freunden in der Blue Lagoon. Und wie ich das ja von Pana kenne, findet er, vollkommen unvorbereitet, eine Leiche beim Schnorcheln. Als sich herausstellt, dass ...

Pana wird 50 ! und feiert dies mit seinen Freunden in der Blue Lagoon. Und wie ich das ja von Pana kenne, findet er, vollkommen unvorbereitet, eine Leiche beim Schnorcheln. Als sich herausstellt, dass die junge Frau zur Tauchschule gehört, bei der Pana einen Tauchkurs absolvieren möchte, ist seine Neugier geweckt und er beginnt zu ermitteln. Dieses Mal nimmt mich Tina Wälde mit ins zypriotische Wasser. Ich liebe es und auch wenn ich noch nicht da gewesen bin, kommt es mir so vor, als würde ich die Schauplätze bereits gut kennen. Auch die liebgewonnenen Protagonisten treten wieder auf. Gefreut hat mich, dass mit Thomas ein eindeutig kooperativer Polizist an Panas Seite getreten ist. Eigentlich mag ich den Schreibstil von Tina Wälde sehr. Man spürt ihre Begeisterung für die Insel und ihre Bewohner.
Dieses Mal hat mich jedoch ab ungefähr der Hälfte des Krimis die Art gestört, wie sie die einzelnen Kapitel bzw. Abschnitte miteinander verbunden hat. Es wirkte irgendwie gezwungen und störte meinen Lesefluss.
Als Urlaubskrimi mit Cosy-Charme und einigen heiteren Dialogen - ich finde Heikes Gebabbele immer noch großartig und ihr Piccolöle grandios - sehr zu empfehlen.

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