Cover-Bild Bis mein Herz wieder schlägt
(6)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 02.06.2025
  • ISBN: 9783426561362
Becky Hunter

Bis mein Herz wieder schlägt

Roman
Was, wenn dein Seelenverwandter nur die Liebes deines Lebens nach dem Tod sein kann?
»Bis mein Herz wieder schlägt« ist ein wunderschöner Roman über eine große, unmögliche Liebe, die doch die Zeit überdauert – und über all das, wofür es sich zu leben lohnt.
Jedes Mal, wenn Emerys Herz stehen bleibt und sie sekundenlang klinisch tot ist – die Folge einer seltenen Erkrankung –, trifft sie Nick. Er hilft denen, die auf dem Weg ins Jenseits sind, sich zu verabschieden. Normalerweise sieht Nick jeden Menschen nur einmal, doch Emery begegnet er im Lauf ihres Lebens immer wieder. An dem Ort zwischen dieser und der nächsten Welt entsteht etwas zwischen den beiden, das groß ist und besonders und doch nur dort Bestand haben kann. Emerys Sehnsucht nach Nick lässt sie die Herzanfälle schließlich beinahe herbeiwünschen. Aber da ist auch noch Colin, der Bruder ihrer besten Freundin, der immer für sie da ist. Und der ihr ein Leben anbietet, in dieser Welt. Als sich Emerys Gesundheitszustand verschlechtert, muss sie eine unmögliche Entscheidung treffen.
Ein Liebesroman für alle, die bei Die Frau des Zeitreisenden oder Rendezvous mit Joe Black Tränen in den Augen hatten
Mitreißend, klug und tief bewegend erzählt Becky Hunter mehr als eine unglaublich schöne Liebesgeschichte: Sie erzählt von Freundschaft und Familie, davon, den eigenen Weg zu gehen, und von all den wunderbaren, unperfekten Momenten, die den Zauber unseres Lebens ausmachen.
Entdecke auch Becky Hunters bittersüßen Roman »Das Chaos eines Augenblicks« über Freundinnen fürs Leben – und darüber hinaus.

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2025

Ein Buch, das Tränen fordert und Mut schenkt

0

In „Bis mein Herz wieder schlägt“ erzählt Becky Hunter die Geschichte von Emery, einer jungen Frau mit einer seltenen Herzerkrankung.
Jedes Mal, wenn ihr Herz stehen bleibt, gelangt sie in eine Zwischenwelt ...

In „Bis mein Herz wieder schlägt“ erzählt Becky Hunter die Geschichte von Emery, einer jungen Frau mit einer seltenen Herzerkrankung.
Jedes Mal, wenn ihr Herz stehen bleibt, gelangt sie in eine Zwischenwelt und begegnet dort Nick. Er begleitet Menschen auf dem Weg ins Jenseits. Normalerweise trifft er jede Seele nur ein einziges Mal, doch Emery begegnet er immer wieder. Zwischen den beiden entsteht eine Verbindung, die stark und besonders ist, aber nur in dieser Zwischenwelt existieren kann.
Zurück in der realen Welt steht jedoch Colin an Emerys Seite, jemand, der ihr Halt gibt und ihr ein Leben im Hier und Jetzt anbietet.
Doch mit jeder gesundheitlichen Verschlechterung rückt Emery näher an eine Entscheidung, die alles verändern könnte.

Zu Beginn war ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob mich das Buch wirklich packen würde. Die Idee mit der Zwischenwelt und den wiederkehrenden Begegnungen mit Nick wirkte auf mich zunächst etwas weit hergeholt. Auch mit Emery konnte ich anfangs nicht direkt warm werden, da sie meiner Meinung sehr sprunghaft und unüberlegt handelte. Doch mit jeder Seite wuchs meine Verbindung zu ihr und spätestens ab der Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Becky Hunter gelingt es eindrucksvoll, eine Geschichte zu erzählen, die vor allem durch ihre emotionale Intensität tief berührt. Über allem liegt eine Melancholie, die mich ergriffen hat, weil man sich als Leser*in so gut in die Gefühlswelt und Lebenssituationen der Figuren hineinversetzen kann. Ihre Ängste, Zweifel, Trauer und Sehnsüchte sind so authentisch und spürbar, dass ich beim Lesen oft schlucken musste und mehr als einmal zu Tränen gerührt war.

Was dieses Buch besonders macht, ist die Tatsache, dass man Emerys Leben über Jahre hinweg begleitet. Man wird Zeuge ihrer Entwicklung, ihrer Kämpfe und Entscheidungen und genau das hat mich nachhaltig bewegt. Es geht um Krankheit, um Abschied, um Schuld, aber auch um das Bedürfnis nach Nähe, Freiheit und Selbstbestimmung. Die Geschichte ist nicht still, sie ist lebendig, aufwühlend und intensiv.

Nick, der mysteriöse Zwischenwelt-Begleiter, verleiht dem Roman zusätzlich eine besondere Perspektive. Seine Rolle, seine Geschichte und seine Gedanken fügen sich harmonisch ein und haben zutiefst berührt.

Fazit:
„Bis mein Herz wieder schlägt“ ist eines der traurigsten, aber auch eindrücklichsten Bücher, das ich seit Langem gelesen habe. Es erzählt mit großer Emotionalität von Verlust, Abschied und der Zerbrechlichkeit des Lebens, ohne dabei jemals hoffnungslos zu wirken.
Wer aktuell mit einem eigenen Verlust zu kämpfen hat, sollte sich gut überlegen, ob er sich emotional auf diese Geschichte einlassen möchte. Denn die Themen Tod und Krankheit stehen hier klar im Mittelpunkt.
Und doch: So traurig mich viele Momente gemacht haben, so sehr hat mich das Buch auch berührt und getragen. Denn bei all der Schwere entscheidet sich die Geschichte immer wieder für das Leben. Das hat mich beeindruckt und genau das bleibt auch am Ende zurück, ein Gefühl von Hoffnung, Stärke, Liebe und leiser Zuversicht.
„Bis mein Herz wieder schlägt“ ist ein Roman, der mitfühlen lässt und genau darin liegt seine Kraft. Ein kleiner Stern Abzug muss ich dennoch geben, da der Einstieg in die Geschichte einfach holprig war und mich nicht direkt gepackt hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2025

Tragische Idee, nicht optimal umgesetzt.

0

Mit fünf Jahren stirbt Emery Wilson das erste von vielen Malen.
Aufgrund einer seltenen und unerforschten (fiktiven) Erkrankung reicht ein kleiner Schockmoment, um ihr Herz zum Stillstand zu zwingen. Statt ...

Mit fünf Jahren stirbt Emery Wilson das erste von vielen Malen.
Aufgrund einer seltenen und unerforschten (fiktiven) Erkrankung reicht ein kleiner Schockmoment, um ihr Herz zum Stillstand zu zwingen. Statt nichts zu sehen oder zu fühlen, landet Em in einer aus ihren Erinnerungen erschaffenen Zwischenwelt – bei Nick.
Nick, ein Geist, ein Wegbegleiter.
Während sie ihr Leben in der Realität auf Sparflamme führt, sie die Fürsorge ihrer Familie, die Erwartungen des Erwachsenwerdens, die Pflichten und der Gedanke, eine Last zu sein, zu erdrücken drohen, weigert sich Emery, Pläne zu schmieden, an die Zukunft zu denken und ernste Beziehungen einzugehen, immer die Angst im Nacken, jederzeit sterben – endgültig sterben – zu können. Je älter sie wird und je öfter sie in Nicks Reich tritt, zu dem Mann, der in ihr Dinge auslöst, die sie nie für möglich gehalten hätte, umso häufiger ertappt sich Em dabei, wie sie sich nach diesen friedlichen Auszeiten sehnt.
Doch eines Tages muss sich die Mittvierzigerin entscheiden, auch wenn es sie innerlich zerreißt. Wählt sie das Leben, echt und ohne Fluchtweg, oder das Sterben auf Raten für eine Liebe, die niemals sein kann?

»𝗗𝗮𝘀 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗳𝗮𝗶𝗿. 𝗗𝗲𝗿 𝗧𝗼𝗱 𝘂𝗲𝗯𝗿𝗶𝗴𝗲𝗻𝘀 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁.«

Becky Hunter schrieb einen Roman über die Endlichkeit des Seins, über das Leben, das uns allen eines Tages durch die Finger rinnt, über Schicksale, die unfairer nicht sein können, und die verschiedenen Arten der Liebe.

Erzählt wird in einem einfachen, dafür klaren Ton, der, wie auch der sprunghafte Verlauf, eine Distanz aufrechterhält, die es schwer macht, die Geschehnisse zu greifen und wahrhaftig mitzuleiden. Auch der charakterliche Stillstand der Protagonistin, die den Großteil der Handlung trotzig und unreflektiert – authentisch in anbetracht ihrer Lage? – wirkt, trug nicht zu anhaltender Sympathie bei.
Da viele Jahre in dieser Geschichte vergehen, bleibt weder Zeit zum Ankommen noch für die nötige Tiefe – wir sind hauptsächlich Teil von den Momenten kurz bevor Emerys Herz aussetzt und von den darauffolgenden Begegnungen mit Nick, die nicht selten von purer Verzweiflung erfüllt waren. Diese, dem Aufbau bedingte, „Oberflächlichkeit“ – die nicht nur Emery als Figur betrifft, sondern auch die „romantischen“ Verbindungen und die Zwischenwelt, wenn diese auch malerische Akzente erhielt – verschluckte mMn eine Vielzahl von Gefühlen. Zugleich zeigt die Autorin aber, wie gehemmt und zögernd die Protagonistin angesichts der Unberechenbarkeit ihrer Erkrankung ist. Wie zwanghaft sie versucht, im Moment zu leben, nichts zu verpassen, sich nicht festzulegen. Am Ende nichts bedauern zu müssen.

Erst später verweilen wir hier und da länger, um Details bzw. Veränderungen aus Ems Leben und ihrem Umfeld zu erhaschen. Die realitätsnahen Probleme von Familie und FreundInnen geben dem Roman zu einem gewissen Grad etwas Handfestes, etwas, womit es sich identifizieren lässt. Vor allem die Rollen von Amber und Robin, Bonnie und Colin sowie Emerys Eltern und Nicks Hintergründe umrahmen das hier geschilderte Schicksal und bereichern die Storyline. Welche der Geschichten, die hier zu finden sind, die tragischste ist? Müsst ihr selbst herausfinden!
Hatte die Idee des Ortes, der sich zwischen Leben und Tod befand, etwas Tröstendes, gar Mystisches, und boten Nicks und Emerys Gespräche einiges an Input, über den es sich lohnt, nachzudenken, einiges an Dramatik und Schmerz, empfand ich manch impulsive Reaktion nicht ganz stimmig. Und doch war diese einmalige Verbindung bittersüß.
Mit fortschreitendem Verlauf wird die Monotonie immer häufiger von Spannung durchbrochen, von kleinen Toden, die mitfiebern lassen, echten Verlusten und (Selbst)Erkenntnissen, die treffen und aufwühlen. Gerade das letzte Viertel verursachte mir mehrfach Gänsehaut – und Herzschmerz. 💔

Unerwartete, ergreifende Ereignisse, Loslassen und Lebenstragik, Melancholie und ein zarter Hauch Hoffnung, die Erinnerung daran, jetzt zu leben und zu lieben, voller Überzeugung und nicht zu warten – all das und noch mehr findet ihr hier.

„𝐁𝐢𝐬 𝐦𝐞𝐢𝐧 𝐇𝐞𝐫𝐳 𝐰𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫 𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚𝐞𝐠𝐭“ war nicht das emotionsgeladene Highlight, das ich mir gewünscht habe, und ist doch ein Buch, das nachklingt.
Lebe. Jetzt. Denn jede Sekunde kann unsere letzte sein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2025

Bittersweet

0

Emery leidet unter einer Herzkrankheit, was bedeutet, dass ihr Herz alle paar Jahre aussetzt und sie in einer Zwischenwelt landet. Dort ist Nick. Ein gutaussehender, junger Mann, der Sterbende begleitet, ...

Emery leidet unter einer Herzkrankheit, was bedeutet, dass ihr Herz alle paar Jahre aussetzt und sie in einer Zwischenwelt landet. Dort ist Nick. Ein gutaussehender, junger Mann, der Sterbende begleitet, aber selbst nicht weiß, wo die Reise hingeht. Emery genießt die Zeit mit ihm, doch sie wird immer wieder ins Leben zurückgeholt. Ein Leben, das sie versucht zu genießen und auszukosten und das doch voller Probleme steckt. In welcher Welt gibt es für sie Liebe und Lebensfreude?

Das Besondere an dem Buch ist, dass die Geschichte nicht auf herkömmliche Weise erzählt wird. Wir begleiten Emery auf ihrer Reise durchs Leben mithilfe von Zeitsprüngen oder genauer gesagt, von einem Herzstillstand zum nächsten. Dadurch gewinnen wir nur kurze, dafür aber prägnante Einblicke, allerdings bleibt die emotionale Tiefe, das warm werden mit den Figuren, auf der Strecke. Um ehrlich zu sein, mochte ich Emery nicht besonders, vor allem in der ersten Hälfte des Buches. Ich verstehe, dass sie selbstbestimmt und frei leben möchte, aber zwischen Freiheit und Rücksichtslosigkeit sollte doch ein Kompromiss möglich sein.

Leider konnte mich das Love Triangle nicht wirklich mitreißen und überzeugen. Mir fehlten insgesamt die Emotionen und auch die Spannung, dadurch, dass aufgrund der Episoden das Überraschungsmoment ausblieb. Zum Ende wird es dann insgesamt nochmal besser, sogar rührend, bittersüß. Da konnte das Buch einiges wettmachen, aber eben nicht alles. Trotz faszinierender Idee und des besonderen Erzählstils, konnte mich „Bis mein Herz wieder schlägt“ nicht gänzlich überzeugen.

Veröffentlicht am 28.07.2025

⭐️⭐️⭐️

0

Dieses Buch ist ein wahrer page-turner! Es hat mich von Beginn an gefesselt. Das Spannungsniveau blieb im ganzen Buch erhalten. Der Schreibstil ist gut, es lässt sich angenehm und schnell lesen.

Der ...

Dieses Buch ist ein wahrer page-turner! Es hat mich von Beginn an gefesselt. Das Spannungsniveau blieb im ganzen Buch erhalten. Der Schreibstil ist gut, es lässt sich angenehm und schnell lesen.

Der Aufbau wiederum gefiel mir leider nicht so gut. Ich muss leider 2 Sterne abziehen, da es mein Leserlebnis sehr betrübt hat: Es gibt etliche Zeitsprünge. Prinzipiell habe ich nichts gegen Zeitsprünge, aber hier waren es wirklich übertrieben viele (-1 Stern) und leider waren diese teilweise kurz und endeten, bevor es noch spannender wurde. Diese Dinge wurden bis zum Ende hin leider nicht beantwortet, was ich sehr schade finde (-1 Stern).

Ich würde jugendlichen Leserinnen diese Lektüre trotzdem empfehlen, wenn sie mit offenen Fragen leben können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2025

Emery und die Zwischenwelt

0

In Becky Hunters Roman geht es um Leben und Tod.

Emery leidet an einer seltenen Krankheit. Ihr Herz bleibt sekundenlang stehen und sie erleidet einen klinischen Tod. In der Zwischenwelt trifft sie auf ...

In Becky Hunters Roman geht es um Leben und Tod.

Emery leidet an einer seltenen Krankheit. Ihr Herz bleibt sekundenlang stehen und sie erleidet einen klinischen Tod. In der Zwischenwelt trifft sie auf Nick. Er hilft denen, die auf dem Weg ins Jenseits sind, sich zu verabschieden. Normalerweise sieht Nick jeden Menschen nur einmal, doch Emery begegnet er im Lauf ihres Lebens immer wieder. Doch Emery wird immer wieder ins Leben zurückgeholt – und mit jedem Wiedersehen wächst ihre Bindung zu Nick. Bald ist diese so stark, dass sich Emery ihre Herzanfälle fast herbeiwünscht.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht lesbar und flüssig. Mir tat Emery zwar leid, die ihre Leben nicht unbeschwert genießen konnte, aber ich hatte auch Verständnis für ihre Eltern, die in Sorge waren und versuchten sie vor Gefahren zu schützen. Trotzdem sollte man bedenken, das Leben ist immer ein Risiko, ob mit Krankheit oder ohne. Für jeden von uns kann es von einer Sekunde auf die andere zu Ende sein. Wenig Verständnis hatte ich für Emerys impulsives Verhalten. Ich gewann den Eindruck, dass sie mit ihrem Leben spielte, z.B. in der Szene mit dem Sprung in einen eiskalten Fluss. Ihre Verhaltensweise wirkte auf mich manchmal sehr unrealistisch und machte sie mir nicht unbedingt sympathisch.

So ganz gepackt hat mich die Geschichte nicht. Trotzdem ist Becky Hunters ‚Bis mein Herz wieder schlägt‘ ein gut lesbarer und nachdenklich stimmender Roman.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere