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Veröffentlicht am 15.07.2025

Fynn erfährt, wie es ist, ein Noctie zu sein

Nightmore - Das gruseligste Internat der Welt (Band 1) - Plötzlich Werwolf
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Zum Inhalt:
Fynn kann es einfach nicht glauben. Nur weil ein Straßenhund, dem er helfen wollte, ihn gebissen hat, muss er nun auf die Nightmore Academy gehen. Dabei möchte er nur zurück zu seiner Familie, ...

Zum Inhalt:
Fynn kann es einfach nicht glauben. Nur weil ein Straßenhund, dem er helfen wollte, ihn gebissen hat, muss er nun auf die Nightmore Academy gehen. Dabei möchte er nur zurück zu seiner Familie, seinen Freunden und seiner alten Schule. Als er dann bei einem Fluchtversuch geschnappt wird und vor der Tür der Direktorin ladet, lernt er die Dämonin Sinista kennen. Diese verspricht ihm, dafür zu sorgen, dass er von der Nightmore Academy fliegt. Doch während ihres Vorhabens weiß Fynn irgendwann nicht mehr so recht, ob er nicht doch weiterhin auf die Nightmore Academy gehen möchte.

Meine Meinung:
Fynn ist ein toller Junge, dem man anmerkt, wie sehr er mit seiner neuen Situation zu hadern hat. Ich konnte ihn und seine Gründe, wieso er wieder in sein altes Leben möchte und sich so sehr geben sein Dasein als Werwolf wert verstehen. Umso mehr hat es mich gefreut, als er beginnt, seine Werwolfseite anzunehmen und dadurch wieder mehr zu selbst finden.

Über die Ansichten der Dämonin Sinista, was in Ordnung und normal ist, habe ich sehr oft geschmunzelt. Denn diese unterscheiden sich natürlich sehr von dem, was Fynn für angemessen hält. Für Sinista ist es nämlich vollkommen in Ordnung, Leute zu erschrecken, die Schulregeln sind eher Vorschläge für sie und wenn man einen Drachen freilässt, ist es auch gar nicht so schlimm, wenn dabei mal ein Haus zerstört wird. Dennoch merkt man, dass Sinista ihr Herz am rechten Fleck hat und Fynn zeigen will, wie toll es ist, ein Noctie zu sein. Ich habe Sinista gleich in mein Herz geschlossen und bin gespannt, welche Abenteuer sie und Fynn noch erleben werden.

Die Autorin beschreibt die Figuren und Schauplätze so anschaulich, dass man sich diese gut vorstellen kann. Zudem gibt es sehr viele detaillierte Illustrationen der Figuren, Schauplätze und einzelner Szenen, sodass sich wirklich jede junge Leserin und jeder junge Leser ein Bild von diesen machen kann. Mir hat außerdem noch gefallen, dass zwar einige gruselige Figuren auftauchen und schon eine gewisse gruselige Atmosphäre herrscht, doch auch sehr viel Wert auf Humor gelegt wird, sodass die Geschichte gar nicht mehr so gruselig wirkt.

Fazit:
Eine gruselige und witzige Geschichte, in der wir Fynn in seiner ersten Zeit an der Nightmore Academy begleiten. Ich konnte verstehen, wieso Fynn sich gegen sein Dasein als Werwolf so sehr wehrt und wieder zurück zu seiner Familie und seinen Freunden möchte. Umso mehr freute mich, als er endlich seine Werwolfseite annimmt und dadurch mehr zu sich selbst findet. Amüsiert habe ich mich immer wieder über die Dämonin Sinista und ihre Ansichten, was in Ordnung ist und was nicht. Zudem hat mir gefallen, dass es zwar gruselige Figuren gibt und eine gewisse gruselige Atmosphäre vorhanden ist, aber dennoch auch viel Wert auf Humor gelegt wird, sodass die Geschichte gar nicht mehr so gruslig wie auf den ersten Blick wirkt.

Veröffentlicht am 09.07.2025

Die Kinder der Herzensbande erleben viele Abenteuer

Fia & die Herzensbande 1. Mission Spielstraße
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Zum Inhalt:
Fia zieht mit ihren Eltern und dem Huhn Gluck vom Land in die Stadt und vermisst ihre Freundinnen schrecklich. Doch als sie nach draußen auf die Spielstraße geht, lernt sie zuerst Mona kennen. ...

Zum Inhalt:
Fia zieht mit ihren Eltern und dem Huhn Gluck vom Land in die Stadt und vermisst ihre Freundinnen schrecklich. Doch als sie nach draußen auf die Spielstraße geht, lernt sie zuerst Mona kennen. Anschließend noch Pippo, Hanna und ihren Bruder Ben. Zusammen gründen sie die Herzensbande und erleben nicht nur viele Abenteuer, sondern wollen den anderen Menschen helfen. Denn schließlich ist dies die Aufgabe einer Herzensbande. So müssen sie Frida vor den Waldpiraten retten, Vogelküken aufziehen, einen Regenbogen anmalen und vieles mehr.

Meine Meinung:
In kurzen Kapiteln erleben Fia und ihre neuen Freundinnen Hanna und Mona und ihre neuen Freunde Pippo und Ben viele tolle, fantasievolle, lustige und manchmal auch ein kleines bisschen gruselige Abenteuer. Ich habe sie gern dabei begleitet, war gespannt, was sie alles erleben und habe viele Male mit ihnen mitgefiebert. Manchmal stoßen sie bei ihren Abenteuern auch auf ein Problem, dass sie all aber mit viel Geschick lösen. Denn zusammen sind sie einfach stärker.

Gut gefallen hat mir, dass in jedem Kapitel zwar eine kleine eigene Geschichte erzählt wurde, diese aber alle doch zusammenhingen. Zudem steht in jeder von ihnen der Zusammenhalt, die Freundschaft, die gegenseitige Wertschätzung und vor allem die Hilfsbereitschaft immer wieder im Vordergrund. Jedes der Kinder hat eine besondere Fähigkeit oder einfach etwas in dem es gut ist. Dadurch ergänzen und unterstützen sie sich bei ihren Abenteuern. Zudem wird immer wieder deutlich, dass man nicht immer mutig sein muss, sondern Angst auch vollkommen in Ordnung ist.

Durch den lebhaften Schreibstil des Autors fühlt man sich, als wenn man die ganzen Abenteuer zusammen mit Fia und dem Rest der Herzensbande erleben würde, was mir sehr gut gefallen hat. Seine bildhaften Beschreibungen wurden immer wieder durch mit Liebe zum Detail gestaltete Illustrationen ergänzt, sodass man sich alles noch mal viel besser vorstellen konnte.

Fazit:
Eine wunderschöne, abenteuerliche und fantasievolle Geschichte, in der wir Fia und die Herzensbande auf all ihre Abenteuer begleiten. Manche davon sind lustig, spannend oder stellen die Freunde auch mal vor ein Problem. Ich habe die Herzensbande gern auf ihre Abenteuer begleitet und war gespannt, was sie alles erleben werden. Gut gefallen hat mir, dass immer wieder die Themen Freundschaft, Zusammenhalt, gegenseitige Wertschätzung und Hilfsbereitschaft bei ihren Abenteuern zwischen den Zeilen mitschwangen.

Veröffentlicht am 27.06.2025

Können Aiko und Chiaki das Schicksal besiegen?

A Tale of Foxes and Moons
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Zum Inhalt:
Die Medizinstudentin Aiko tut alles, was sie kann, um den Menschen in ihrer Umgebung zu helfen. Dabei lebt sie jeden Tag in Angst, dass es ihr letzter ist. Denn sie ist die Reinkarnation der ...

Zum Inhalt:
Die Medizinstudentin Aiko tut alles, was sie kann, um den Menschen in ihrer Umgebung zu helfen. Dabei lebt sie jeden Tag in Angst, dass es ihr letzter ist. Denn sie ist die Reinkarnation der Fuchsgöttin Inari und wird in jedem ihrer Leben von der Reinkarnation des Mondgottes Tsukuyomi getötet. Nur mit einem Kodama, einem Baumgeist des Waldes an ihrer Seite, schafft sie es, wiedergeboren zu werden. Als ihr Kodama wie alle anderen, dann plötzlich stirbt, weiß Aiko nicht mehr weiter. Sie muss es unbedingt schaffen, den letzten Kodama zu finden, den es irgendwo noch geben soll. Dabei helfen soll ihr ausgerechnet Chiaki, ihr Rivale aus der Universität, der zu allem Übel auch noch die Reinkarnation des Mondgottes Tsukuyomi ist und ebenfalls einen neuen Kodama an seiner Seite braucht. Kann es Aiko schaffen, den letzten Kodama zu finden, ohne dass Chiaki ihn zuerst in die Finger kriegt?

Meine Meinung:
Aiko ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen habe. Sie setzt die Bedürfnisse anderer Personen immer über ihre eigenen, wodurch sie nicht nur irgendwann an ihre körperlichen Grenzen stößt, sondern vergisst selbst zu leben. Ich fand ihren inneren Zwist gut und nachvollziehbar dargestellt und konnte die Gründe, die dahinterstecken umso besser verstehen, je mehr ich über Aiko und ihre Vergangenheit erfahren habe. Ich fand es schön, wie sie durch Chiaki und ihre zarten Gefühle für ihn immer mehr aufblühte und ihr bisheriges Handeln infrage stellte. Die Entwicklung, die sie macht, hat mir richtig gut gefallen.

Chiaki ist am Anfang etwas undurchschaubar, weswegen ich nicht so recht wusste, wie ich ihn einordnen sollte. Je mehr ich über ihn, seine Sorgen und Ängste erfahren habe und hinter seine Fassade schauen konnte, desto sympathischer wurde er mir. Gerade weil man erst nach und nach mehr über ihn erfährt, hat man das Gefühl, ihn gemeinsam mit Aiko kennenzulernen und kann ihn dadurch besser einschätzen.

Die Liebesgeschichte zwischen Aiko und Chiaki entwickelt sich langsam, was sehr gut zu ihnen und ihrer Situation gepasst hat. Schließlich ist Aiko die Reinkarnation der Fuchsgöttin Inar und Chiaki die Reinkarnation des Mondgottes Tsukuyomi, wodurch sie Feinde sind. Mir hat es sehr gut gefallen, dass ihre Liebe wie eine kleine zarte Pflanze wächst, es auch mal Rückschläge gibt und das Misstrauen der beiden erst langsam ausgeräumt wird. Ich finde, der Autorin ist es gelungen, all die verschiedenen Gefühle der beiden spürbar zu machen, sodass ich mit ihnen die ganze Zeit mitfiebern konnte. Zumal ihre Liebesgeschichte sehr emotional ist.

Dadurch, dass man nicht weiß, wie es zwischen Aiko und Chiaki ausgeht oder das Schicksal doch gewinnt, ist für Spannung gesorgt. Ebenso durch die ganzen Gefahren, in die sie sich begeben müssen, um die verschiedenen Gegenstände zu beschaffen, damit sie den letzten Kodama finden. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und vor allem, ob die beiden eine Chance haben.

Fazit:
Eine emotionale und herzzerreißende Geschichte über zwei Personen, die das Schicksal zu Feinden gemacht hat und die dennoch zusammenarbeiten müssen, damit wenigstens einer von ihnen wiedergeboren wird. Aiko und Chiaki waren mir beide sympathisch und ihre emotionale Liebesgeschichte hat mich vom ersten Moment an ihn seinen Bann gezogen, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Zudem bringt die Suche nach dem letzten Kodama, einem Baumgeist des Waldes, seine eigenen Schwierigkeiten mit sich und hält einige Gefahren für sie bereit, wodurch ebenso für Spannung gesorgt ist.

Veröffentlicht am 24.06.2025

Ein verzwickter Fall wartet auf Constantin und Felix

Prost, auf den Doktor
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Zum Inhalt:
Hauptkommissar Constantin Tischler kann es kaum fassen, als Luise ihm mitteilt, wo ihr nächster Fall sie hinführt. Denn im Wirtshaus KRAUSE wurde in einem der Gästezimmer der Arzt Sebastian ...

Zum Inhalt:
Hauptkommissar Constantin Tischler kann es kaum fassen, als Luise ihm mitteilt, wo ihr nächster Fall sie hinführt. Denn im Wirtshaus KRAUSE wurde in einem der Gästezimmer der Arzt Sebastian Burgegger tot aufgefunden. Doch wieso war der Biker überhaupt im Gasthaus? Wer außer seinem besten Freund wusste davon? Und wer könnte den Arzt auf dem Gewissen haben? Schließlich hat der Rest des Motorradtreffens, an dem das Opfer teilgenommen hat, auf einer Wiese in Brunngries in Zelten geschlafen. Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege Polizeihauptmeister Felix Fink machen sich sofort an die Ermittlungen. Dabei decken sie einige Geheimnisse des Opfers auf, die ihn und seinen Tod in ein anderes Licht rücken.

Meine Meinung:
Wir begleiten Hauptkommissar Constantin Tischler und seinen Kollegen Polizeihauptmeister Felix Fink bei ihren nächsten Ermittlungen, als im Wirtshaus KRAUSE in einem der Gästezimmer der Arzt Sebastian Burgegger tot aufgefunden wird. Ich habe Constantin und Felix wieder gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die von der ersten bis zur letzten Seite spannend waren. Zumal das Opfer nicht nur bei vielen Menschen in seinem Umfeld angeeckt ist, sondern während der Ermittlungen einige unglaubliche Geheimnisse über ihn aufgedeckt werden, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Zudem gibt es einen Haufen Verdächtige, die aber alle ein Alibi zu haben scheinen. So sehen sich Constantin und Felix einem verzwickten Fall gegenüber, der die beiden an den Rand der Verzweiflung bringt. Ich habe jedenfalls gern mit ihnen ermittelt und versucht, der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen.

Mir hat gefallen, dass Felix immer forscher gegenüber Constantin wird. Er sagt, was er denkt, nimmt Constantin auch mal auf den Arm, was dieser mal gut, mal schlecht wegstecken kann und wirkt auch was seine Vermutung und Meinung während der Ermittlungen angeht immer sicherer. Zudem merkt man, wie sehr Constantin die Meinung seines Kollegen schätzt und sie auch ernst nimmt. Beide wirken wie ein eingespieltes Team, die sich wunderbar ergänzen und damit den ein oder anderen Verdächtigen ins Schwitzen bringen. Außerdem habe ich mich wieder köstlich über die Neckereien und Wortgefechte zwischen Constantin, Felix und allen anderen Personen, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe, amüsiert.

Tereza Horák und Nori Krause sind mal wieder in ihrem Element und haben eine neue Geschäftsidee. Ich bin echt gespannt, ob die beiden Frauen irgendwann nicht doch erwischt werden oder sich in etwas hineinmanövrieren, aus dem sie nicht so schnell wieder herauskommen. Jedoch ist es schon amüsant, wie die beiden hinter dem Rücken der Polizei und allen anderen in Brunngries ihre krummen Dinger abziehen.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem wir Hauptkommissar Constantin Tischler und seinen Kollegen Polizeihauptmeister Felix Fink bei ihren Ermittlungen begleiten, als im Wirtshaus KRAUSE in einem der Gästezimmer der Arzt Sebastian Burgegger tot aufgefunden wird. Ich habe Constantin und Felix gern bei ihrem Ermittlungen begleitet, die ganz schön verzwickt waren, da es zwar einen Haufen potenzieller Verdächtiger gab, die aber alle ein Alibi zu haben scheinen. Dadurch und durch die Geheimnisse des Opfers, die Constantin und Felix während der Ermittlungen aufdecken, war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. Zudem habe ich mich wieder über die Neckereien und Wortgefechte zwischen Constantin, Felix und allen anderen Personen amüsiert.

Veröffentlicht am 21.06.2025

Wird das Strickevent ein Erfolg?

Die Liebe wartet im Watt
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Zum Inhalt:
Langsam bekommen Bentje und ihre Freundin Imke immer mehr Routine bei ihrer Arbeit in der Pension Lüttje Glück. So fiebert vor allem Bentje dem ersten Strickevent in der Pension entgehen und ...

Zum Inhalt:
Langsam bekommen Bentje und ihre Freundin Imke immer mehr Routine bei ihrer Arbeit in der Pension Lüttje Glück. So fiebert vor allem Bentje dem ersten Strickevent in der Pension entgehen und fragt sich, ob es ihnen wohl gelingen wird. Wäre das noch nicht genug, muss sie sich der Frage stellen, ob sie die Renovierung der Pension wirklich noch aufschieben kann oder doch endlich anpackt. Zum Glück hat sie den Tischler Jasper an ihrer Seite, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Als dieser sich alles anschaut, damit Bentje eine ungefähre Vorstellung davon hat, was sie eine Renovierung kosten wird, entdeckt er einen Brief, der ihn, Bentje und Imke in Aufregung versetzt. Wer war die Frau, die diesen Brief an ihre Tochter geschrieben hat und was ist aus ihnen geworden? Bentje kann nicht anders und macht sich auf die Suche.

Meine Meinung:
Wir sind gleich mittendrin im Geschehen und erleben mit, wie es Bentje vor ihrem geplanten Strickevent in der Pension Lüttje Glück geht. Ich konnte ihre Unsicherheit und ihre Aufregung, ob alles klappen wird, voll und ganz nachvollziehen. Ebenso finde ich, merkt man ihr aber auch ihre Freude darüber an, mit den anderen Frauen zusammen zu stricken. Ich finde, wenn man Bentje so zuhört, möchte man am liebsten gleich selbst zu den Stricknadeln greifen und sich der kleinen Gruppe anschließen. Mit ihr ist der Autorin eine vielschichtige, sympathische Protagonistin gelungen, mit der ich mitgefiebert, gelacht, mich gefreut, aber auch die stillen Momente genossen habe. Besonders an Bentje mochte ich ihre Herzlichkeit, ihren Mut trotz ihrer Unsicherheit und Angst weiterzumachen und für ihre Träume zu kämpfen.

In einer Nebenhandlung lernen wir Paula kennen, die alleine am Strickevent teilnehmen muss, weil ihre Freundin mit einem gebrochenen Beim im Krankenhaus liegt. Mir war Paula sympathisch und ich konnte die Gründe für ihre Zurückhaltung den anderen Frauen und dem mysteriösen Feuermann gegenüber verstehen. Umso schöner fand ich es, wie Paula im Laufe der Handlung immer mehr auftaut, wieder mehr am Leben teilnimmt und zu sich selbst findet. Zudem bin ich wegen dem, was in der Geschichte passiert, gespannt, ob wir sie im nächsten Band wiedersehen werden.

Die Autorin hat es geschafft, die Atmosphäre des Orts einzufangen und für mich spürbar zu machen. Durch ihre lebhaften Beschreibungen hatte ich nicht nur das Gefühl, den Wind auf meiner Haut zu spüren, sondern habe die Frauen richtig vor mir gesehen, wie sie da stricken, schnacken und Spaß haben. Zudem habe ich mich immer wieder über die kleinen Neckereien zwischen Bentje, Imke und Jasper amüsiert.

Fazit:
Ein wunderbarer Wohlfühlroman, in dem wir miterleben, wie es Bentje bei ihrem ersten Strickevent in der Pension Lüttje Glück ergeht. Ich war gespannt, wie dieses verläuft und was es sonst noch für Neuigkeiten bei Bentje, Imke und Jasper gibt. Ich habe vom ersten Moment an mit der sympathischen Bentje mitgefiebert, gelacht, mich mit ihr gefreut und auch die stillen Momente genossen. Zudem fand ich es schön, Paula kennenzulernen und bin gespannt, ob wir sie im nächsten Band wiedersehen werden.