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Veröffentlicht am 02.08.2021

eine besondere Liebeskomödie

Dich hab ich nicht kommen sehen
1

Nina Resinek hat mir mit ihrem Buch "Dich hab ich nicht kommen sehen" etwas in die Hand gegeben, was ich so vorher nicht kannte.

Als Leser dieses Buches erwartet euch ein Schreibstil, der ganz besonders ...

Nina Resinek hat mir mit ihrem Buch "Dich hab ich nicht kommen sehen" etwas in die Hand gegeben, was ich so vorher nicht kannte.

Als Leser dieses Buches erwartet euch ein Schreibstil, der ganz besonders ist. Ich glaube, dass dieser nicht für jeden geeignet ist, aber mich hat es sehr begeistert.
Ein sehr humorvoller Roman, in dem Schreibstil und Charaktere sehr stark harmonisieren.
Denn auch die Figuren sind alle samt irgendwie besonders. Alle haben ihre kleinen Macken und Nina Resinek schafft es aus einem bunten Haufen verrückter Leute eine tolle Geschichte zu komponieren.

Mari, die Hauptperson der Geschichte flüchtet aus ihrem alten Leben nach Berlin. Wie soll es anders kommen, als dass ihr dort der gut aussehende Leo über den Weg läuft. Dass die beiden füreinander bestimmt sind , ist klar, doch vor dem happy end geschehen noch so einige Dinge, die Maris Leben auf den Kopf stellen und ihre Fantasie und Wortgewandtheit ihr so manchmal (aber nicht immer) ein Fettnäpfchen erspart.

Super gelungener Roman, den ich wohl eher schon als Komödie einstufen würde. Zu empfehlen an die, die mal was ganz anderes lesen wollen!

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  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 08.03.2021

Unterwegs in der Vergangenheit

Geteilte Träume
1

Kurz vor ihrem Abitur erfährt Ingke, dass sie adoptiert ist. Gleich macht sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Familie. Auf dieser erfährt sie sehr viel über die Geschichte ihrer Familie.
Schließlich ...

Kurz vor ihrem Abitur erfährt Ingke, dass sie adoptiert ist. Gleich macht sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Familie. Auf dieser erfährt sie sehr viel über die Geschichte ihrer Familie.
Schließlich hat sie zwei Familien, die um sie ringen. Ihre leibliche Mutter und ihre Adoptiveltern, die sie aufgezogen haben und bei welchen sie behütet aufgewachsen ist. Muss sie sich entscheiden?

In "Geteilte Träume" musste ich mich ersteinmal einfinden. Sehr viele Personen und viele verscheidene Stränge in der Vergangenheit forderten zunächst hohe Konzentration.
Mit der Zeit habe ich mich aber an Schreibstil, Personen und Zeitslrünge gewöhnt und konnte das Buch super flüssig weiter lesen.
Die Rahmenhandlung mit Ingke und ihrer Adoption finde ich recht gut gelungen, doch die Erzählungen ihrer Familienmitglieder aus der Vergangenheit sind für mich das Beste der Geschichte.
Ich finde es super interessant mit ihnen in die Vergangenheit einzutauchen und diese nocheinmal als Leser miterleben zu können. Emotional und sehr detailliert fesseln sie einen sehr.
Man lernt viel über die Verhältnisse und Zustände des geteilten Deutschlands kennen. Aus subjektiver und ehrlicher Sicht der Erzählenden wird man mit eingebunden und es wirkt sehr realistisch und glaubwürdig.

Am Ende steht Ingke zwischen den Parteien der leiblichen Mutter und ihren Adoptiveltern, die sich untereinander weniger ausstehen können.
Dieser Konflikt löst sich mit Hilfe des sehr sympathischen Onkel Otte jedoch beinahe zu plötzlich und für meinen Geschmack im Vergleich zu der Detailreichen Konfliktsituation zu schnell und ohne große Bedeutung.

Insgesamt ein Buch, das sich zu lesen lohnt.

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  • Thema
Veröffentlicht am 21.12.2020

Ein kurzweiliger und süßer Roman zum Entspannen auf der Couch!

Auch die große Liebe fängt mal klein an
3

Handlung:
Schweren Herzens muss Köchin Marie ihr kleines, aber feines Restaurant in Köln schließen. Dabei führt sie es schon in dritter Generation! Und es gibt da noch ein Problem: Wie soll sie ihrem geliebten ...

Handlung:
Schweren Herzens muss Köchin Marie ihr kleines, aber feines Restaurant in Köln schließen. Dabei führt sie es schon in dritter Generation! Und es gibt da noch ein Problem: Wie soll sie ihrem geliebten Opa beibringen, dass sein Lebenswerk am Ende ist? Für Marie steht fest: Das "Petite Pauline" muss wieder öffnen, und zwar so schnell wie möglich.
Um die Schulden zu bezahlen, heuert sie kurzentschlossen in einem Brauhaus an. Zu ibrem Schreck trifft sie dort auf ihren Verflossenen Anton. Auch der ist alles andere als begeistert über das unerwartete Wiedersehen.

"Auch die große Liebe fängt mal klein an" ist ein leicht zu lesender Roman, der einem auch desöfteren ein Schmunzeln entlockt.
Man kann sich gut in die Figuren hereinversetzen und es fällt einem durch den Schreibstil leicht, der manchmal etwas wirren Handlung folgrn zu können!
Die Geschichte um Marie und ihr Restaurant, sowie um sie und Anton ist sehr süß, eventuell ein bisschen hervorsehbar.
Die Personen um Marie herum sind alle sehr lieb und man hat das Bedürfnis alle noch näher kennen lernen zu wollen.
Die alte Geschichte mit Maries Opa und dessen Jugendliebe frischt die Handlung auf und hinterlässt eine romantische Ader.

Ich würde den Roman guten Herzens weiterempfehlen. Ein schönes Buch zum Entspannen und Eintauchen in eine kleine Liebesgeschichte in Köln!

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  • Handlung
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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 07.10.2025

Krimi mit Küstenblick und Kritikpunkten

Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand
4

Das Cover gefällt mir von der Wahl des Bildes sehr gut. Ansonsten ist es sehr schriftlastig und diese dann auch sehr unterschiedlich . Durch zwei Autoren, Titel, Untertitel,... kommt da ein bisschen was ...

Das Cover gefällt mir von der Wahl des Bildes sehr gut. Ansonsten ist es sehr schriftlastig und diese dann auch sehr unterschiedlich . Durch zwei Autoren, Titel, Untertitel,... kommt da ein bisschen was zusammen, aber das lässt sich wahrscheinlich nicht vermeiden.
Der Schreibstil gefällt mir gut. Man kommt gut durch die Seiten und die Kapitel haben eine angenehme Länge.
Das Setting an der Ostsee ist super und die Ortsbeschreibungen haben mir gut gefallen (ich lerne die Gegend dort somit auch etwas kennen).
Hannah Bülow als Ermittlern habe ich sehr gerne begleitet. Auch wenn sie nicht ganz nahbar ist, ist sie eine angenehme Protagonistin.
Auch den Fall habe ich als Spannend empfunden. Seine Auflösung war unerwartet und schlüssig.
Etwas angeeckt bin ich mit der Polizeiarbeit. Diese schien mir doch häufig etwas unauthentisch und nicht durchdacht.
Auch das Ende des Buches hat mich etwas zwiegespalten zurück gelassen. Ich bin ein Fan von Happy Ends, doch hier wimmelt es gerade zu von solchen, was mir dann doch etwas zu viel des Guten ist - auch in Anbetracht dessen, über welchen Zeitraum sich das Buch nur erstreckt.
Insgesamt für mich ein spannender Fall und auch vom Setting her richtig gut. Die Polizeiarbeit und das Ende macht es für mich schwächer, als es hätte sein können.

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  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 15.07.2025

Atmosphärisch

Der Krabbenfischer
0

Das Cover ist toll - es schaut wunderbar aus, die Farbgebung und das Motiv sind harmonisch und passen zum Buchinhalt. Auch die Haptik ist sehr schön und angenehm.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. ...

Das Cover ist toll - es schaut wunderbar aus, die Farbgebung und das Motiv sind harmonisch und passen zum Buchinhalt. Auch die Haptik ist sehr schön und angenehm.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Reich an Details, ehrlich und in sich stimmig.
Die Kapitel sind allerdings sehr lang, was Pausen etwas kompliziert gemacht hat.
Protagonist Thomas ist ein spezieller Kauz, den man aber doch schnell ins Herz schließt.
Die Handlung an sich finde ich etwas sonderbar. Einen roten Faden gibt es durchaus, aber es wirkt teilweise etwas unvollständig oder unausgereift.
Ich habe das Gefühl, dass der Fokus beim Lesen eher auf den Stimmungen liegt und nicht auf der Handlung.
Die Atmosphäre wirkt eher etwas melancholisch, was den Lesefluss aber nicht sehr gestört hat.
Das Ende ist etwas aprupt und man scheint mitten aus dem Geschehen gerissen zu werden, mit dem Gefühl, dass es eigentlich noch gar nicht zu Ende sein sollte.

Ich finde das Buch zwar nicht spannend, aber der atmosphärische Schreibstilmacht es zu einem schönen Leseerlebnis.

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