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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2025

Leider nicht meins

The Murder Game – Der Tod isst mit
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Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. Ich habe bisher noch nichts vom Autor gelesen, daher war meine Erwartungshaltung entsprechend hoch. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht vollständig ...

Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. Ich habe bisher noch nichts vom Autor gelesen, daher war meine Erwartungshaltung entsprechend hoch. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht vollständig überzeugen konnte. Es ist definitiv ein unterhaltsames Buch für zwischendurch, aber mehr auch nicht.
In dem beschaulichen Küstenort Hamlet Wick versammeln sich neun Gäste zu einer besonderen Party. Der Besitzer des Herrenhauses, Hamlet Hall – ein etwas in die Jahre gekommenes Hotel – hat zum Krimidinner im Stil der 1920er-Jahre eingeladen. Jeder Gast muss die ihm zugeteilte Rolle spielen, was für eine spannende Atmosphäre sorgen sollte. Doch dann geschieht ein Mord. Wer ist der Täter? Welches Motiv steckt dahinter? Das klingt doch sehr vielversprechend, oder?
Der Schreibstil war okay, aber er konnte mich nicht so abholen, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Handlung wirkte für mich teilweise sehr übertrieben inszeniert, sodass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Die Charaktere waren eher blass gezeichnet, was es mir schwer machte, mit ihnen mitzufiebern oder mich in sie hineinzuversetzen.
Es gab zwar ab und an interessante Wendungen, doch insgesamt hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt. Es ist ein netter Zeitvertreib, aber mehr auch nicht. Für Leser, die gerne schnelle, leichte Krimis lesen, könnte es trotzdem eine passende Wahl sein.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

konnte mich nicht komplett überzeugen

Die Stimmen, die dich rufen
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Meinung: Dies ist mein zweites Buch rund um Chief Inspector Robert Kett. Nach der Rückkehr seiner entführten Frau ist Detective Chief Inspector Kett zwar wieder mit seiner Familie vereint, doch die Strapazen ...

Meinung: Dies ist mein zweites Buch rund um Chief Inspector Robert Kett. Nach der Rückkehr seiner entführten Frau ist Detective Chief Inspector Kett zwar wieder mit seiner Familie vereint, doch die Strapazen haben deutliche Spuren hinterlassen. Suspendiert vom Dienst reist er mit seinen Kindern an die Küste von Norfolk, wo vier Teenager spurlos verschwunden sind. Sie folgten den Anweisungen eines Kassettenrekorders, direkt in die Falle ihres Entführers. Doch die Zeit läuft unerbittlich ab, und der Einzige, der ihren Aufenthaltsort kannte, ist bereits tot.

Der Einstieg gelingt mühelos, da der Schreibstil flüssig und atmosphärisch ist. Man findet sich schnell mitten in der Handlung wieder, die eine beklemmende Stimmung erzeugt. Besonders gelungen ist die Verbindung aus Ketts persönlicher Verletzlichkeit und seiner professionellen Stärke, das hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte war insgesamt kurzweilig und fesselnd, doch trotz der packenden Grundidee und der dichten Spannung konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Einige Passagen wirkten etwas konstruiert, sodass meine Aufmerksamkeit zwischendurch nachließ

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Leider konnte es mich nicht überzeugen

Locked in
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Meinung: Ich war sehr gespannt auf das neue Werk von Henri. Die Grundidee des Buches hat mich von Anfang an fasziniert: ein Thriller, der nicht – wie sonst so oft – mit der Suche nach dem Täter beginnt, ...

Meinung: Ich war sehr gespannt auf das neue Werk von Henri. Die Grundidee des Buches hat mich von Anfang an fasziniert: ein Thriller, der nicht – wie sonst so oft – mit der Suche nach dem Täter beginnt, sondern genau dort einsetzt, wo viele andere Geschichten enden – mit der Festnahme des vermeintlichen Täters. Dieser ungewöhnliche Einstieg hat mir besonders gut gefallen und weckte hohe Erwartungen an den weiteren Verlauf.
Leider konnte die Geschichte diesen Erwartungen nicht vollständig gerecht werden. Der Einstieg fiel mir schwer, und ich hatte Mühe, in die Handlung hineinzufinden. Der Schreibstil ist zweifellos anspruchsvoll und stellenweise recht komplex – was grundsätzlich nichts Negatives ist. Doch in diesem Fall erforderte es ein hohes Maß an Konzentration, um der Handlung folgen zu können. Man musste beim Lesen sehr aufmerksam bleiben, sonst verlor man schnell den roten Faden. Das hemmte meinen Lesefluss und erschwerte es mir, dauerhaft dranzubleiben. Mit der Zeit ließ mein Interesse daher spürbar nach.
Die Figuren sind gut gezeichnet. Dennoch fiel es mir schwer, eine emotionale Verbindung zu ihnen aufzubauen. Ich mag wechselnde Erzählperspektiven, da sie verschiedene Blickwinkel eröffnen und die Tiefe einer Geschichte bereichern können. Doch hier wirkten die Perspektivwechsel jedoch oft zu abrupt. Thematisch widmet sich das Buch der faszinierenden Idee der Macht der Gedanken – ein spannendes Thema mit großem Potenzial. Leider bleibt die Auseinandersetzung damit eher oberflächlich.
Die Struktur der Handlung konnte mich nicht überzeugen. Vieles wirkte zu konstruiert, einige Passagen zogen sich unnötig in die Länge, während andere viel zu knapp abgehandelt wurden. Zwar gab es einige überraschende Wendungen, doch diese erschienen mir oft zu gewollt und trugen wenig zur Klarheit der Geschichte bei. Im Gegenteil: Sie erschwerten das Verständnis zusätzlich und ließen die Erzählung unnötig sprunghaft wirken.
Das Ende war tatsächlich unerwartet – ein Pluspunkt, den ich dem Buch durchaus anrechne. Allerdings wirkte es auf mich eher wie ein letzter Versuch, den Leser zu überraschen, als ein schlüssiger vorbereiteter Abschluss. Die Glaubwürdigkeit der Geschichte litt darunter erheblich.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Pure Enttäuschung

Emma
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Dementsprechend war meine Vorfreude auf dieses Buch riesig. Doch was dann kam, war eine herbe Enttäuschung auf ganzer Linie. Emma führt ein ruhiges ...


Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Dementsprechend war meine Vorfreude auf dieses Buch riesig. Doch was dann kam, war eine herbe Enttäuschung auf ganzer Linie. Emma führt ein ruhiges Leben an der bretonischen Küste. Ein tragisches Ereignis aus ihrer Vergangenheit hat sie tief geprägt, und so widmet sie all ihre Energie ihrer Arbeit in einem renommierten Zentrum für Meerestherapie. Dann erhält sie eine scheinbar spannende Chance: Sie soll im Oman das Team eines neuen Wellness-Resorts schulen. Klingt interessant? Dachte ich auch – aber leider war das die einzige Hoffnung, die sich nicht in Luft auflöste.
Denn was eigentlich eine packende Spionagegeschichte hätte sein sollen, entpuppte sich als langatmige Erzählung ohne jegliche Spannung. Spionage? Davon gab es praktisch nichts. Stattdessen bekam ich eine ausufernde Beschreibung der Landschaft, der Kultur und der Abläufe in einem Wellness-Resort. Das wäre vielleicht in einem Reisebericht oder einem Roman über Selbstfindung interessant gewesen – aber nicht in einem Thriller, der mit falschen Erwartungen lockte.

Der Schreibstil machte es mir zusätzlich schwer. Er wirkte holprig und emotionslos, was vermutlich an der Übersetzung lag. Ich konnte keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen, die blass, distanziert und ohne Tiefe blieben. Es war mir völlig egal, was mit ihnen geschah – ein absolutes No-Go für einen Thriller.
Die Handlung selbst wirkte wirr und schlecht durchdacht. Es gab keinerlei Überraschungen, keinen Nervenkitzel, keinen Moment, in dem ich dachte: Jetzt wird es spannend! Stattdessen zog sich die Geschichte zäh wie Kaugummi. Ich habe mich oft gefragt, ob überhaupt jemand das Manuskript gelesen hat, bevor es zur Druckfreigabe kam.
Für mich war dieses Buch der größte Flop des Jahres 2025. Ich habe mich selten so durch eine Geschichte gequält und bin nur aus Pflichtbewusstsein bis zum Ende drangeblieben. Leider kann ich es niemandem empfehlen.

⭐️/5⭐️ – und die gibt es ausschließlich für das wunderschöne Cover

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Veröffentlicht am 28.11.2024

Totale Enttäuschung

Last Girl Standing - Wer wird überleben?
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Meinung:Wann hat euch ein Buch das letzte Mal so richtig enttäuscht? Ich von diesem 🤫

Die Story dreht sich um Amanda, Bailey, Carmen, Delta und Zora, die zu Schulzeiten die „Fantastischen Fünf“ genannt ...

Meinung:Wann hat euch ein Buch das letzte Mal so richtig enttäuscht? Ich von diesem 🤫

Die Story dreht sich um Amanda, Bailey, Carmen, Delta und Zora, die zu Schulzeiten die „Fantastischen Fünf“ genannt wurden. Eine typische, eingebildete Mädchenclique, die sich besser fühlte als alle anderen und bewusst Außenseiter ausschloss. Während ihrer Abschlussparty endete eine dumme Aktion von Tanner, einem Jungen aus ihrem Umfeld, tödlich – eine der Freundinnen verlor dabei ihr Leben. Doch anstatt diesen tragischen Vorfall spannend oder emotional aufzuarbeiten, plätschert die Handlung nur so vor sich hin. Zehn Jahre später steht das Klassentreffen an, und genau an diesem Abend stirbt erneut eine der Freundinnen. Klingt doch nach einer explosiven Ausgangssituation, oder? Leider schafft es das Buch, diese Spannung völlig zu zerstören. Die nächste Zeitschleife: Fünf Jahre nach dem Klassentreffen finden sich die verbliebenen drei Freundinnen am Krankenbett von Tanner wieder, der inzwischen mit Delta verheiratet ist. Warum? Weil er überfallen wurde. Klingt wirr? So fühlt sich das ganze Buch an.




Der Schreibstil ist leicht, aber das war auch das Einzige, was ich daran mochte. Die Kapitel sind absurd lang, und die Erzählweise zieht sich wie Kaugummi. Anstatt die Handlung voranzutreiben, verlieren sich die Autorinnen in endlosen, völlig belanglosen Details.

Die Spannung hat komplett von Anfang bis Ende gefehlt . Es gab zu viele Personen und sie sind alle so blass und unsympathisch, dass es mir irgendwann völlig egal war, wer von ihnen der Mörder ist oder was mit ihnen passiert. Ich habe wirklich versucht, eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen, aber sie haben mich einfach nur genervt.

Warum ich das Buch überhaupt beendet habe?
Ganz ehrlich, ich habe mehrmals überlegt, es einfach abzubrechen. Aber dann dachte ich: Du musst doch wissen, wer der Mörder ist! Es kann doch nicht so schlecht bleiben, oder? Spoiler: Doch, es blieb so schlecht. Das Ende war ebenso enttäuschend wie der Rest des Buches.

Ich kann es wirklich niemandem empfehlen. Spart euch die Zeit und lest etwas anderes

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