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Veröffentlicht am 20.07.2025

Spannender SciFi Roman mit taffer Heldin

Artifact Space
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Ich fand das Buch von der ersten Seite an spannend und musste mich zwingen, es wegzulegen um etwas anderes ( wie z.B. schlafen ) zu tun.

Die Szenerie: ein fast 1 km langes und 500 m breites und hohes ...

Ich fand das Buch von der ersten Seite an spannend und musste mich zwingen, es wegzulegen um etwas anderes ( wie z.B. schlafen ) zu tun.

Die Szenerie: ein fast 1 km langes und 500 m breites und hohes stark bewaffnetes Handelsschiff ( oder ein Kriegsschiff das handelt )

Die Protagonisten: Die Hauptprotagonistin Marca Nbaro, eine verwaiste Patrizierin, deren größter Wunsch es ist zur Raumflotte zu kommen und sich auch von Mördern und mächtigen Widersachern nicht aufhalten lässt sowie ihre Freunde/Kameraden auf dem Schiff Athen.

Marcas Entwicklung sowohl in militärischer als auch emotionaler Hinsicht ist gut gelungen. Man erfährt einiges über ihre Vergangenheit sieht aber auch wie das Lebenan Bord sie verändert.

Mich fasziniert die Vorstellung dieses riesigen Schiffs mit mehreren tausend Besatzungsmitgliedern. Es ist einerseits ein Großkampfschiff andererseits ein Händlerschiff.

Auch den soziologischen Background des Romans fand ich spannend. Der Autor entwirft einen sozialen Kapitalismus bzw. kapitalistischen Sozialismus, zeigt aber auch die Schwachstellen diese Systems, z.B. die Herrschaft der Patrizier und mangelnde Grundlagenforschung.

Technische und miltärische Details werden vom Autor für jedermann verständlich dargestellt. Die handelnden Personen sind gut ausgearbeitet.

Wer eine spannende Story, Raumschlachten und eine taffe Heldin mag, ist bei diesem Buch richtig.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Neues von Killerbot und Fifo

Der Netzwerkeffekt
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ich liebe die Reihe um die freidrehende SecUnit.

Nachdem ich vor Jahren Band 1 gelesen hatte und begeistert war, habe ich mir auch die Folgebände gekauft und bin von Band 2 ebenfalls begeistert.

Nicht ...

ich liebe die Reihe um die freidrehende SecUnit.

Nachdem ich vor Jahren Band 1 gelesen hatte und begeistert war, habe ich mir auch die Folgebände gekauft und bin von Band 2 ebenfalls begeistert.

Nicht nur, dass die Story von der ersten Seite an spannend ist, die Hauptprotagonistin/das Konstrukt/die SecUnit ist mir sehr ans Herz gewachsen.

Ich liebe es, wie sie, wenn sie sich langweilt ( weil die Menschen mal wieder reden müssen ) schnell 20 Folgen einer Weltraumserie schaut oder wenn sie oder ihr Freund FiFo ( Fieses Forschungsschiff ) mal wieder emotional total aufgewühlt sind ihre Lieblingsfolgen von "Aufstieg und Fall des Waldmonds" oder "Weltenläufer" schauen um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Vor allem gefällt mir, wenn Killerbot mal wieder zwischen ihrem Freiheitsdrang, ihrer rationalen und ihrer emotionalen Seite hinundhergerissen ist.

Sie mag die Zuneigung "ihrer Menschen" nicht aber mag sie doch so sehr, dass sie sich wider besseren Wissens ( bzw. Einschätzung ihres Gefahrenmoduls ) immer wieder zu ihrem Schutz bzw. Rettung aufmacht.

Auch die weiteren handelnden Personen sind liebevoll und sympathisch von der Autorin entwickelt.

Band 2 ist wie die Rückkehr zu Freunden und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Ich will auch nen Killerbot als Freund/in !

Tagebuch eines Killerbots
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dieses Buch wird aus Sicht einer "freidrehenden Securityeinheit erzählt. Killerbot ( den Namen den sie sich gegeben hat, verrät sie nicht) hat sich irgendwann den Begrenzungen, die ihre Programmierung ...

dieses Buch wird aus Sicht einer "freidrehenden Securityeinheit erzählt. Killerbot ( den Namen den sie sich gegeben hat, verrät sie nicht) hat sich irgendwann den Begrenzungen, die ihre Programmierung ihr vorgibt entledigt, muss dies aber vor Allen verbergen, da sie sonst geschrottet wird also verrichtet sie weiterhin ihren Dienst, der darin besteht Menschen vor den Folgen ihres "Menschenblödsinns" und der Skrupellosigkeit von Konzernen zu bewahren.

Mir gefällt die die ironische Erzählweise und man muss beim Lesen oft schmunzeln oder lachen, wenn Killerbot mal wieder Klienten davor bewahren muss, gefressen oder sonst wie getötet zu werden. Dazu kommen noch die ständigen Versuche Killerbots mit den Gefühlen ( igitt ) zu ihren Menschen fertig zu werden.

Ein Buch, das sich gut liest ( leider viel zu schnell ) einerseits durch den flüssigen Schreibstil andererseits durch die immer wieder auftretenden Spannungsbögen.

Am Ende will man nur eins: den nächsten Band lesen.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

leider nur eine Fiktion

Rejoice
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eines Tages "erscheint" eine außerirdische KI und erklärt, dass ab sofort ein Interventionsprogramm zugunsten des Planeten Erde läuft.

Erste Folgen: Niemand kann mehr körperliche Gewalt ausüben. Es gibt ...

eines Tages "erscheint" eine außerirdische KI und erklärt, dass ab sofort ein Interventionsprogramm zugunsten des Planeten Erde läuft.

Erste Folgen: Niemand kann mehr körperliche Gewalt ausüben. Es gibt Schutzzonen, die nur noch Tier betreten können. Es gibt ausreichend Nahrung und Trinkwasser für alle.

An alle, die Steven Erikson nur als Autor des "Spiels der Götter" kennen, er kann auch SF.

Habe ich schon beim "Spiel der Götter" alles über Belagerungen, Mineure und in einem anderen Band über militärische Strategie gelernt, erfuhr ich in diem Buch alles über Kapitalismus, Globalisierung und deren Auswirkungen auf uns. Dies geschieht in einer verständlichen Form durch Gespräche der KI mit der Hauptprotagonistin.

Trotz des vielleicht etwas schwereren Themas hat mich das Buch sofort gepackt und es war spannend bis zum Schluss.

Selten sind bei mir bei einem SF-Buch soviele Tränen geflossen. Nicht weil das Buch traurig oder düster wäre sondern weil mir bei jedem Lesestopp klar wurde: Dies ist eine Fiktion und nicht die Wirklichkeit und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand kommt und interveniert , ist sehr gering.


Setzt euch 5 Minuten hin, schließt die Augen und stellt euch vor, ab morgen wäre keine körperliche Gewalt mehr möglich !!!

Keine Kriege, keine Vergewaltigungen, keine häusliche Gewalt....

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Veröffentlicht am 04.04.2024

Richard Schwartz kann auch SF

Die Starfarer-Verschwörung
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Die Starfarer-Verschwörung" ist der Auftaktband einer neuen Serie von Richard Schwartz, diesmal aus dem SF-Genre.

Wie schon bei "Das Erste Horn" ( Askir-Reihe ), damals mein erstes Buch von Richard Schwartz, ...

Die Starfarer-Verschwörung" ist der Auftaktband einer neuen Serie von Richard Schwartz, diesmal aus dem SF-Genre.

Wie schon bei "Das Erste Horn" ( Askir-Reihe ), damals mein erstes Buch von Richard Schwartz, hat mich auch diesmal die Story von der ersten Seite an gepackt und ich habe das Buch innerhalb von 2-3 Tagen (leider) fertig gelesen.

Die Hauptprotagonistin Sakara di Monte, genannt Sax, eine junge Trickbetrügerin, war mir vom ersten Augenblick an sympathisch. Wie schon in der Askir-Reihe aufgefallen, "liebt" R. Schwarz starke Frauen. Sie sind in seinen Romanen nicht nur schmückendes Beiwerk sondern treiben , je nach Rolle, die Handlung voran oder eröffnen Nebenschauplätze. Zumindest in diesem Band sind die männlichen Protagonisten eher die Nebenfiguren.

Die Story ist natürlich wieder spannend und aktionreich, einerseits durch die Handlung andererseits durch die Verwicklungen, Geheimnisse und Verschwörungen, die sich im Lauf des Buches entwickeln und keine Person ist das, was sie zu sein scheint. Am Ende des Buches ist man wiedermal traurig, dass es schon zu Ende ist.

Leider kann es bei dem Autor vorkommen, dass er seine Leser auf eine harte Geduldsprobe stellt, die Wartezeit bis zum nächsten Band betreffend , diesmal 5 Jahre.

Als "süchtiger" Leser hätte man ja am liebsten, Autoren hätten den nächsten Band genau dann fertig, wenn man den letzten gelesen hat.

Ich habe 2019 dieses Buch erstmalig gelesen und jetzt , nachdem ich triumphierend mit Band 2 aus dem Buchladen kam, zum Erinnern nochmals. Es war genauso gut wie beim ersten Mal.

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