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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2018

Bester Band der Serie

Die Perlenschwester
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CeCe  ist eine der d'Apliese-Schwestern. Sie wurde genau wie ihre Schwestern adoptiert. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er seinen Töchtern Hinweise, wo sie ihre Wurzeln finden können. CeCe führen diese ...

CeCe  ist eine der d'Apliese-Schwestern. Sie wurde genau wie ihre Schwestern adoptiert. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er seinen Töchtern Hinweise, wo sie ihre Wurzeln finden können. CeCe führen diese Hinweise nach Australien. Sie soll sich dort auf die Suche nach Kitty Mercer machen, die zur Zeit  der Perlenfischerei eine wichtige Rolle in Australien gespielt hat. Bevor CeCe sich auf die Suche macht, reißt sie erst einmal nach Thailand. Dort hatte sie Schöne Zeiten mit ihrer Schwester Star. Ls sie den geheimnisvollen Ace kennenlernt, bleibt sie länger als beabsichtigt. Durch Ace erhält sie aber erste Informationen über Kitty Mercer: Also fliegt sie doch nach Australien und lernt die Kultur der Aborigines kennen. Über viele Umwege findet sie schließlich ihre eigene Geschichte und eine neue Familie.


Ich habe sie alle: Alle bisher erschienenen Bücher der "Sieben Schwestern" Reihe. Und alle Bücher sind eine Klasse für sich. Doch dieses Buch ist für mich das beste Buch! Vielleicht liegt es an dem spannenden Hintergrund. Die Geschichte der Kitty Mercer ist wirklich so interessant, daß sie schon allein ein Buch hergeben würde. Dazu kommt dann noch die Person CeCe. Man kann verfolgen, wie aus einem unsicheren jungen Mädchen eine selbstbewusste Frau wird,  die ihr Leben von nun an meistern wird.


Ich kann die nächste Geschichte mit Tiggy kaum erwarten!

Veröffentlicht am 11.01.2018

Fesselnd

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)
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Kurz vor Weihnachten wird an der New Yorker Brooklyn Bridge ein Toter aufgefunden. Eingeritzt in seine Brust das Wort "Köder". Doch auch sein Mörder muß sterben - und erhält ebenfalls ein Wort eingeritzt. ...

Kurz vor Weihnachten wird an der New Yorker Brooklyn Bridge ein Toter aufgefunden. Eingeritzt in seine Brust das Wort "Köder". Doch auch sein Mörder muß sterben - und erhält ebenfalls ein Wort eingeritzt. Diesmal lautet es "Puppe". Alles deutet auf die vor 18 Monaten um die Welt gehenden Ragdoll-Morde hin. Doch wie ist der Zusammenhang zu den aktuellen Morden? 

Hier liegt eine wirklich gelungene Fortsetzung vor, die meiner Meinung nach "Ragdoll" übertrumpft. Auch hier wird die Spannung von Beginn bis Ende sehr hoch gehalten, aber der Fall selbst ist für mich doch noch mysteriöser. Schön ist die Verwebung von bereits bekannten Charakteren mit neuen Charakteren, die zusammen ein rundes Bild und eine gute Zusammenarbeit bieten. Der Autor schafft es auch hier sehr geschickt den Leser zu begeistern. 

Im Gegensatz zu manchen Serien, die bereits mit dem zweiten Fall schwächeln, läuft diese Serie jetzt zu Höchstform auf!

Veröffentlicht am 11.01.2018

Wieder ein Highlight

Herrscher des Nordens - Odins Blutraben
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1035. Harald und seine Gefährten sollen Kiew gegen die Steppenreiter verteidigen, während Magnus zum König gekrönt werden soll. Doch schnell merkt Harald, daß die Verteidigung fast chancenlos ist. Die ...

1035. Harald und seine Gefährten sollen Kiew gegen die Steppenreiter verteidigen, während Magnus zum König gekrönt werden soll. Doch schnell merkt Harald, daß die Verteidigung fast chancenlos ist. Die Schutzanlage ist unbrauchbar und die Steppenreiter sind deutlich in der Überzahl. Doch so schnell gibt Harald sich nicht geschlagen.


Dies ist nun der zweite Teil der Wikinger-Saga um Harald und seine Kampfgefährten. Man kann dies Buch einzeln lesen, da Ulf Schiewe immer wieder Bezug auf den ersten Teil nimmt. Dies geschieht allerdings nicht übermäßig, sondern so, daß man die wichtigsten Details erfährt. Allerdings macht es deutlich mehr Spaß, wenn man die Reihenfolge einhält. Schließlich macht man hier eine Zeitreise in die Geschichte und bekommt Wissen vermittelt. Ich hatte, wie bei Ulf Schiewe üblich, so manches Mal einen Aha-Effekt und habe dies neue Wissen verinnerlicht. Denn hier wird genau recherchiertes Wissen vermittelt, u. a. über Dinge, über die man sich nie Gedanken gemacht hat. Man bekommt quasi unterhaltsamen Geschichtsunterricht. Auch für die Entwicklung der Charaktere ist es schöner, die Reihenfolge beizubehalten. Schließlich nimmt der Leser an ihrem Leben teil, freut und leidet mit ihnen. Man erlebt hier sowohl die kriegerische als auch die private, emotionale Entwicklung in einer perfekten Ausgewogenheit. Beide Seiten werden in keinster Weise langweilig oder überzogen dargestellt. Ulf Schiewe glänzt hier wieder durch einen sehr lebhaften Schreibstil. Seine Beschreibungen der Städte und vor allem der Schlachten (die wirklich nicht geschönt sind, sondern wohl eher der Realität nahe sind als so manche "weichgespülte" Szene anderer Bücher...) sind filmreif. 


Ich kann dieses Buch, ach was - die ganze Serie - ganz klar empfehlen und kann es kaum erwarten, den Abschluß der Trilogie in Händen zu halten!

Veröffentlicht am 27.12.2017

Etwas besonderes

Die Vergessenen
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Vera muß sich um ihre durch einem Schlaganfall gehandicapte Tante Kathrin kümmern. Dabei entdeckt sie geheime Akten mit sehr brisantem Inhalt. Als Journalistin steht sie nun vor einer schweren Entscheidung. 

Zeitgleich ...

Vera muß sich um ihre durch einem Schlaganfall gehandicapte Tante Kathrin kümmern. Dabei entdeckt sie geheime Akten mit sehr brisantem Inhalt. Als Journalistin steht sie nun vor einer schweren Entscheidung. 

Zeitgleich soll Manolis Lefterias geheime Akten aus dem 2. Weltkrieg bei einer älteren Frau aufspüren. Sein Auftrag entwickelt sich als brisanter, als er es sich hat vorstellen können... 

Dieser Roman hat zwei Handlungsstränge. Zum einen befinden wir uns im Jahre 1944 und begleiten die Krankenschwester Kathrin bei ihrer Arbeit in einer Klinik für behinderte Kinder und altersschwache Leute. Sie verliebt sich in den Arzt Dr. Landmann. Dann befinden wir uns im Jahre 2013 und begleiten Manolis Lefterias und Vera auf ihren Reisen in Kathrins Vergangenheit. Beide Handlungsstränge sind für sich absolut spannend und lesenswert. Die Thematik ist sehr gut recherchiert und wird dem Leser gekonnt nahe gebracht ohne das Gefühl aufkommen zu lassen, man hätte dies schon x-mal gelesen. Durch den gekonnten Schreibstil werden die beiden Geschichten lebendig und verweben sich gekonnt zu einem Ganzen.

Veröffentlicht am 21.12.2017

Phantastisch

Das Mysterium der Tiere
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Karsten Brensing berichtet in diesem Buch über Delfine, die sich gegenseitig mit Namen rufen, Orcas, die in 3 verschiedenen Grupen leben und sich niemals untereinander paaren würden, Krähen, Schnecken, ...

Karsten Brensing berichtet in diesem Buch über Delfine, die sich gegenseitig mit Namen rufen, Orcas, die in 3 verschiedenen Grupen leben und sich niemals untereinander paaren würden, Krähen, Schnecken, Hunde und viele Tiere mehr. Er schreibt über die Geistesentwicklung bei Mensch und Tier und erläutert, was unsere Haustiere denken und fühlen. Der Leser wird hier erstaunt einige Dinge erfahren, die ihn zu dem Schluß führen werden, daß der Mensch dem Tier ähnlicher ist, als so mancher Leser gedacht hat.


Karsten Brensing, ein anerkannter Meeresbiologe, schreibt hier ein Buch, das allgemein verständlich ist. Er hat eine sehr lockere Art sein Wissen und seine Ansichten mitzuteilen, so daß auch ein Laie dies Buch sehr gut verstehen wird. Und das ist auch gut so, denn so erreicht er eine breite Leserschaft, die sich vielleicht ansonsten nie an ein solches Buch herangetraut hätte. Aus seinem Schreibstil kann man eines deutlich herauslesen: Er liebt und achtet Tiere über alles und bereut seine früheren Forschungsversuche mit Tieren. Diese Reue macht ihn sehr sympathisch. Er entführt den Leser in die unterschiedlichsten Themen. Man bekommt hier Einblicke in das Sozialverhalten, Kommunikation, Emotion, Moral und Ethik. Und lernt, daß auch Tiere über diese Dinge verfügen. Bei all diesen Themen hat man aber niemals das Gefühl, daß man hier belehrt wird. Nein - man wird einfach durch eine angenehme Art überzeugt. Besonders gut empfand ich es, daß die Forschungsergebnisse anhand von unterhaltsamen und lustigen Geschichten untermauert werden. Dies macht einfach Spaß zu lesen. Besonders schön sind die zahlreichen Farbfotos, die nicht einfach als Bildtafeln in der Buchmitte angesiedelt sind, sonder anschaulich im dazu passenden Text eingebaut sind. Dies lockert das Buch noch zusätzlich auf.


Für meine Begriffe ein Sachbuch, das nicht nur in die Bücherregale von Tierfreunden gehört, sondern so manchem die Augen öffnen kann!