Ähnlich schwach wie der erste Teil
American Crown – Samantha & MarshallIch war schon lange nicht mehr so enttäuscht von einem Buch - bedeutet meine Erwartungen aufgrund des Klappentextes wurden kaum erfüllt.
Punkte gibt es für die grundsätzlich tolle Idee (die USA sind eine ...
Ich war schon lange nicht mehr so enttäuscht von einem Buch - bedeutet meine Erwartungen aufgrund des Klappentextes wurden kaum erfüllt.
Punkte gibt es für die grundsätzlich tolle Idee (die USA sind eine Monarchie, Beatrice die erste Königin überhaupt) die auch sehr gut und konsequent durch das ganze Buch ausgestaltet wurde. Der Schreibstil ist gut, das Cover wunderschön.
Band zwei schließt sich nahtlos an den ersten Teil der Reihe an.
Aber (ein großes aber)... die Charaktere nerven, es gibt nur vier weibliche Perspektiven. Beatrice konnte nicht überzeugen auch wenn ihr Part als Königin zwangsläufig in diesem Band größer ist. Ihre Schwester Sam hat sich positivweiterentwickelt. Nina eine bodenständig aber unsichere bürgerliche Freundin von Sam und dann noch die interessanteste - Daphne. Intrigant auf dem Weg nach oben. Die typische Bitch aus Teenie Serien. Die Männer bleiben schwach, eher unscheinbar bis zur absoluten Lusche (Prinz Jeff), auch diesmal konnte keiner wirklich überzeugen. Warum gibt es denn kein Kapitel aus Sicht von Marshal (oder Theodore bzw. Connor)?? Schade, viel Potential verschenkt.