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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2026

atmosphärisch

Bachelorette Party
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Anneliese plant ihren Jungegesellinnenabschied in einem noch nicht eröffneten Yoga-Ressort auf der kleinen Insel Isle Blind. Sie erhält diese einmalige Gelegenheit von ihrer Freundin Irene, die sie und ...

Anneliese plant ihren Jungegesellinnenabschied in einem noch nicht eröffneten Yoga-Ressort auf der kleinen Insel Isle Blind. Sie erhält diese einmalige Gelegenheit von ihrer Freundin Irene, die sie und ihre Brautjungfern und Freundinnen vor der offiziellen Eröffnung in das Luxus Ressort einlädt. Mit Lebenslust, Energie, Alkohol, Gelächter und unbändiger Freude nehmen die Freundinnen die Insel in Beschlag.
Doch schnell kippt die Stimmung und Angst macht sich breit.

Das Cover zeigt den Landungssteg von Isle Blind. Die schroffe Küste im Hintergrund, ein atemberaubender Sonnenuntergang verzaubert den Himmel und kleine Lichter erleuchten den Steg. In dessen Mitte ein herunter gefallener, etwas zerrupfter Blumenkranz. Verloren? Weggeworfen?
Mir gefällt das Bild sehr gut, da es die vorherrschende Stimmung des Buches perfekt widerspiegelt.

Camilla Sten hat einen kraftvollen und spannenden Schreibstil, der mich an ihr Buch fesselte. Besonders gut hat mir hier gefallen, wie sie immer wieder zwischen Heute und Damals wechselt und den Spannungsbogen gekonnt straff hält. Immer, wenn ich mich auf eine Zeitschiene eingelassen habe, wird wieder in rasantem Tempo gewechselt. Mir gefällt das!
Der Beginn ist schon mörderisch und lässt das Ende der damaligen Geschehnisse nicht im Dunkeln. Aber das Warum! Und das galt es zu ergründen.
Vier junge Frauen fand auf Isle Blind einen gewaltsamen Tod. Und diese Morde scheinen das Eiland bis heute mit Schrecken zu durchtränken. Zwischen der ausgelassenen Partystimmung schimmert immer wieder Angst. Nicht offensichtlich, sondern eher lauernd im Hintergrund. Ich fand es mehr als spannend zu lesen, wie sich alles zuspitzt.

Besonders hier sind die Charaktere von Camilla Sten! Von der unbekümmerten Partymaus, dem bösen Racheengel, der grüblerischen Einzelgängerin und der Leugnerin ist einfach alles vertreten und macht das Buch zu einem Lesegenuss.
Und noch viel besser ist der Autorin der Mitrate-Faktor gelungen! Bis zum bitterbösen Ende, rätselte ich, wer hinter den Machenschaften steht. Was trieb die Person an, warum diese Eskalation der Gewalt?

Ein durchaus spannender Krimi vor einer wunderschönen Kulisse! Mir hat das Buch Spaß gemacht!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2026

Songs für die Liebe

You and Me - Die zweite erste Liebe
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Adam und Jules.
Untrennbar verbunden, denn die beiden lieben sich seit Jugendjahren. Und doch ist das Feuer erloschen; glimmt nur noch träge vor sich hin. Aus dem einstigen leidenschaftlichen Traumpaar ...

Adam und Jules.
Untrennbar verbunden, denn die beiden lieben sich seit Jugendjahren. Und doch ist das Feuer erloschen; glimmt nur noch träge vor sich hin. Aus dem einstigen leidenschaftlichen Traumpaar ist ein eingespieltes, leider nicht mehr verspieltes, Ehepaar geworden. Beiden können sich ein Leben ohne den anderen nicht vorstellen.
Und doch: Wenn hier und da Änderungen wären...

Und plötzlich sind diese Änderungen möglich, denn Adam gelingt es, mit Hilfe der Mixtapes von Damals in die Vergangenheit zu reisen! Nur kleine Änderungen, die keiner bemerkt. Oder?

Das Cover zeigt Jules und Adam. Die beiden sitzen im Schneidersitz auf dem Boden und haben dem Leser den Rücken zu gekehrt. Sie sind versunken in ihre eigene Welt. Sie lehnen sich vertrauensvoll aneinander und doch sind sie leicht abgewandt voneinander. Neugierde an etwas Neuem und Desinteresse an dem Alten?
Ich finde es sehr gut zu Titel und Inhalt des Buches gewählt, da es für mich einen starken Bezug zur Geschichte hat.


Das Autorenduo Josie Lloyd und Emlyn Rees haben einen interessanten und gleichzeitig kurzweiligen Roman geschaffen. Besonders gut ist es ihnen gelungen, die unterschiedlichen Sichtweisen von Adam und Jules hervorzuheben. Das Ehepaar schildert die Geschichte jeweils aus ihrer Sicht, während das Autorenpaar ihnen ihre Stimme leiht. Ich finde, dass man deutlich den jeweiligen Einschlag merkt: Mal zickig, sehr nachdenklich und um fünf Ecken denkend und dann wieder flapsig, wenig überlegt und aus dem Bauch raus. Ja, ich habe mich und meine Beziehung oft zwischen den Zeilen wiedergefunden. Auch die unterschiedlichen Sichtweisen! Wie gerne hätte ich Adam geschüttelt und ihn auf sein Verhalten hingewiesen, nur um kurzdarauf dank seiner Sichtweise, sein Verhalten verstehen zu können!
Zu Beginn des Buches war ich der festen Überzeugung, dass Adam der stärker liebende Part in der Beziehung ist; denn einer gibt immer mehr. Doch je mehr sich die Geschehnisse entwickelten, desto mehr geriet dieser Gedanke ins Wanken.

Ich fand die Entwicklung der beiden sehr spannend zu beobachten! Diese kleinen Veränderungen, die sich wohl jeder in einer Beziehung wünscht, ob das jetzt Klodeckel runter klappen, Zahnpastatube zudrehen, Müll rausbringen oder wie auch immer die kleinen Alltagsnörgeleien heißen mögen. Gerade sie sind es, die uns aus machen. Die Adam zu Adam und Julie zu Julie machen. Ein Paar, das stellvertretend für so viele steht. Und doch seine eigene Geschichte schreibt.

Mich konnten Josie Lloyd und Emlyn Rees abholen und für ihr Buch begeistern. Auch wenn ich ab ca. der Mitte des Buches etwas den Faden verlor. Nicht, weil die Geschichte nicht interessant war, sondern einfach, weil ich plötzlich das Leben der beiden nicht mehr ganz so prickelnd fand, wie noch zu Beginn des Buches.

Ich kann diese phantastische Reise empfehlen! Ich fand es schön, immer wieder musikalisch und literarisch abzutauchen und mir die Songs der beiden anzuhören.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

zum Greifen nah

Origin – Die Erlösung
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Endlich ist es so weit! Das Team um Lea Lehora war noch nie so nah dran, das Geheimnis der ersten Menschen zu entschlüsseln! Allen Widrigkeiten zum Trotz, scheint die Entdeckung endlich zum Greifen nah! ...

Endlich ist es so weit! Das Team um Lea Lehora war noch nie so nah dran, das Geheimnis der ersten Menschen zu entschlüsseln! Allen Widrigkeiten zum Trotz, scheint die Entdeckung endlich zum Greifen nah! Hunderte Jahre Kälteschlaf, Tod, Verrat, Angst und die Zerstörung ihrer Raumschiff konnte sie nicht aufhalten! Und doch, was nutzt das Wissen, wenn die Entdecker es mit ins Grab nehmen?

Das Cover zeigt eine Raumstation, die in den unendlichen Weiten des Weltalls zu schweben scheint. Umgeben von Sternen, Meteoriten, Licht und Schatten ist sie Zuflucht, Sicherheit und Geborgenheit. Gleichzeitig strahlt sie allerdings auch den unbändigen Willen des Entdeckens auf mich aus. Das Bild passt hervorragend zu der Serie und gliedert sich perfekt in den Vorgängerbüchern ein.

Brandon Q Morris hat einen interessanten, schwer greifbaren Schreibstil. Er schreibt spannend und mitreißend und dabei kühl und überlegt. Diese Mischung las sich sehr gut und wiegte mich an schwierigen Passagen in Sicherheit. Allerdings muss ich gestehen, dass gerade die technischen Beschreibung auf mich langatmig wirkten und ich froh war, wenn spritzige Dialoge diese ablösten.
Waren die ersten beiden Bände für mich schon durch ein unheimlich beklemmendes Gefühl geprägt, steigerte es sich jetzt zu einem schieren Crescendo. Die Unendlichkeit des Alls ist so unfassbar einengend und löst bei mir regelrecht Platzangst aus. Denn ein falscher Schritt, eine falsche Entscheidung, ein Steinchen, das den Weg des Raumschiffs kreuzt und schon endet alles mit dem sofortigen Tod. Gefangen in einer Blechbüchse mit nicht viel zwischen mir und dem Tod, schafft Brandon Q. Morris eine unerträgliche Stimmung, die regelrecht bedrückend wirkt.
Und doch war für mich die Suche nach den ersten Menschen prägend. Dieser Forscherwille, der alles andere niederzuwalzen schien. Bzw. nicht nur schien! Denn neben den Forschern waren auch andere Menschen an Bord der Raumschiffe, doch deren Wünsche, Hoffnungen und Träume wurden mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt. Obwohl, rückblickend betrachtend, bin ich mir nicht mehr sicher, ob das die richtige Formulierung ist, oder ob die Crewmitglieder nicht angesteckt wurden, von dem Hunger nach Wissen. Egal welche Opfer sie bringen müssen, egal wie gefährlich die Situation ist, sie halten zusammen. Mit dem Willen zu Überleben und zu Wissen!

Denn die drei Romane leben eindeutig von ihren Protagonisten! Besonders Lea Lehora ist ein außergewöhnlicher Charakter, der mich stets fesselte. Gerade durch den Wechsel der Autoren, bekam Lea eine unfassbare Tiefe und Authentizität. Die Lea aus Band eins ist zwar immer noch die ursprüngliche Lea, doch sie reift an ihren Erlebnissen, Erfahrungen und dem Zuwachs an Wissen. Den drei Autoren gelang es meisterhaft, diese Figur immer sich selbst sein zu lassen und ihr gleichzeitig ihren persönlichen Stempel aufzudrücken.
Ich finde, dass die Nebencharaktere die einzelnen Autoren perfekt widerspiegeln und bin froh, dass sie diese Möglichkeit der Entfaltung bekommen und ergriffen haben. Es ist zwar eine Trilogie und trotzdem ist jeder Band einzigartig!

Mein Fazit

Eine unvergessliche Reise ins All, auf den Spuren der Menschheit! Grandios!

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Glaube und Hoffnung

Das Schiff der verlorenen Kinder
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Nach einem besonders heftigen Streit mit den Eltern, finden sich die beiden Brüder Leo und Felix plötzlich auf einem Schiff wieder. Ihr Zimmer wurde aus der Wirklichkeit gerissen und befindet sich jetzt ...

Nach einem besonders heftigen Streit mit den Eltern, finden sich die beiden Brüder Leo und Felix plötzlich auf einem Schiff wieder. Ihr Zimmer wurde aus der Wirklichkeit gerissen und befindet sich jetzt auf der Seelenfänger; einem unheimlichen Schiff, dass mit Monstern bestückt, durch die immer währende Nacht fährt. Die einzigen Menschen an Bord sind Kinder, die sich selbst die Verschollenen nennen. Gequält in der Wirklichkeit finden sie sich in einem wahr gewordenen Alptraum wieder.
Doch so sollte es nicht sein, denn ursprünglich war das Schiff für gequälte Seelen konzipiert, um ihnen Frieden zu schenken...

Das Cover ist sehr dunkel gehalten. Es zeigt die Seelenfänger in ihrem gewaltigen Ausmaß. Sie glitzert förmlich in der Dunkelheit und droht Licht, Hoffnung und Leben zu verschlingen. Im Vordergrund, der Nachtturm, beschienen von silbrigem Mondlicht. Auch er wirkt nicht hoffnungsvoll, sondern bedrohlich und einsam.
Ich finde das Coverbild sehr stark gewählt. Es spricht von der Mutlosigkeit, die dem Buch innewohnt und lässt kaum gute Gedanken zu.

Boris Koch schreibt sehr stark und bildgewaltig. Es fiel mir erschreckend leicht, mich auf der Seelenfänger zu verlieren. Gemeinsam mit den Protagonisten schlich ich durch das geheime Labyrinth der Luftschächte, fürchtete mich in den schier endlosen Gängen des Schiffes und erschrak, wenn ein Monster meinen Weg kreuzte. Die Hoffnungslosigkeit, die Resignation und die Angst der Kinder und Jugendlichen schmeckte ich förmlich auf der Zunge und ließ mich in einen Strudel der Mutlosigkeit mitreißen.
Im Gegensatz zu den Passagieren konnte ich mich jedoch auch an der schillernden Phantasie des Autors erfreuen und die Umgebung bestaunen und bewundern! Denn bei all der vorherrschenden Dunkelheit, fand ich es auch faszinierend und ich staunte immer wieder über die Wendungen, die das Buch nahm!
Ursprünglich war das Schiff gebaut, um die Kinder und Jugendlichen aus ihren grausamen Zuhause zu retten. Der Wirklichkeit zu entreißen und ihnen ein Leben fernab der Quälereien zu ermöglichen. Doch mit den Kindern kamen auch die von ihnen erschaffenen Monster mit an Bord. Unbezwungen, ignoriert und zur Seite geschoben, rotteten sie sich zusammen und übernahmen das Kommando. Statt Glück herrschte plötzlich Terror und das Leben jenseits der Wirklichkeit gestaltete sich als noch viel grausamer. Und es gibt kein Entkommen. Außer, die Kinder stellen sich ihren Ängsten.

Doch der wirkliche Atem wurde von Boris Koch dem Buch durch seine Protagonisten eingehaucht. Ich liebe jeden von ihnen von konnte sofort eine Beziehung aufbauen. In der Atmosphäre der Angst und Unsicherheit glimmt ein kleiner Funke der Hoffnung. Der Hoffnung und der Zusammengehörigkeit. Denn in den tiefsten Tiefen des Schiffes, im Labyrinth, versteckt sich Asra. Sie beobachtet, analysiert und bleibt am Leben. Als die Brücher Leo und Felix plötzlich auftauchen, gibt sie ihnen Tipps. Das Wunder geschieht: Sie überleben einen Werwolfangriff, als sie Chrissy retten. Denn es ihr Werwolf, den es zu bezwingen gibt. Durch diese Tat schwappt die Hoffnung in einer kleinen Welle über das Schiff, die sich zu einer bahnbrechende Woge auftürmt.
Die Interaktion der Jugendlichen zeugt von viel Verstehen, Vertrauen und Glaube, die in meinen Augen nur Kindern gegeben ist, die noch an die eigene Unsterblichkeit glauben. Der Autor schenkt mir ein kleines Stückchen dieses Glauben; plötzlich ist alles möglich, was ich sehr spannend fand und mehr als gerne gelesen habe.

Das Schiff der verlorenen Kinder ist mehr als eine Reise ins Ungewisse. Es ist auch eine Reise ins Ich und regt zum Nachdenken, aber auch zum Träumen ein. Vieles ist möglich! Wenn man den richtigen Zauberspruch kennt und den Glauben an sich selber nicht verliert!

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Veröffentlicht am 27.07.2025

vergangene Zukunft

Origin – Die Entdeckung
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Eine Entdeckung auf dem Mars.
Eine Entdeckung auf dem Meteoriten NN21-X.
Eine Entdeckung auf dem Planeten Neptun.

Und alle haben eins gemeinsam: Es handelt sich um Artefakte, die über zehn Millionenjahre ...

Eine Entdeckung auf dem Mars.
Eine Entdeckung auf dem Meteoriten NN21-X.
Eine Entdeckung auf dem Planeten Neptun.

Und alle haben eins gemeinsam: Es handelt sich um Artefakte, die über zehn Millionenjahre alt sind. Und sie scheinen von Menschen geschaffen. Kann das wirklich sein? Wer hat die Nase vorn bei der Ergründung eines Geheimnisses, dass die gesamte Menschheitsgeschichte in Frage stellen könnte?

Das Cover ist dunkel gehalten. Es zeigt die Unendlichkeit des Weltalls und ein Raumschiff, dass sich durch die blau schimmernden Weiten bewegt. Ich finde es gut zu Titel und Inhalt des Buches gewählt, da es für mich durch das Blau den Bezug zur Erde - den blauen Planeten - symbolisiert und durch das Raumschiff einen Aufbruch ins Unbekannte. Das Bild weckte meine Neugierde!

Bisher haben mich die Bücher von Andreas Brandhorst nicht nur in weite Ferne entführt, in die Unendlichkeit des Weltalls, sondern auch oft in die Abgründe des menschlichen Seins. Dementsprechend gespannt, war ich auf sein neues Werk! Wohin wird der Autor mich diesmal entführen? Wohin geht die Reise?
Überraschenderweise gar nicht so weit weg, wie ich dachte. Denn ein Teil der Handlung, spielt auf der Erde, wenn auch in einer hoffentlich fernen, fernen Zukunft, die so nicht eintreten wird. Ein Großteil der Erde ist von Wasser geflutet und die Menschheit hat sich in die Nassen und die Trockenen unterteilt. Während die Nassen auf riesigen schwimmenden Städten ihr Leben bestreiten, das oft in Armut und Elend gipfelt, scheinen die Trockenen weiter zu machen, wie bisher. Luxus, Dekadenz und das Streben nach Macht ist ungebrochen. Ich fand die Schilderungen von Andreas Brandhorst sehr spannend und konnte mich ohne Probleme in die ferne Zukunft versetzen.
Für mich ebenso spannend, wie von dem veränderten Leben auf der Erde zu lesen, war es, von den Möglichkeiten im All zu erfahren. Auch hierhin entführte mich der Autor gekonnt und spannend! Ich sah Raumstationen vor meinem inneren Auge wachsen, ließ mich von der Unendlichkeit verführen und bestaunte das Glitzern der Sterne. Kurz, Andreas Brandhorst zog mich mal wieder in seinen Bann!

Nicht nur die Umgebung glänzt mal wieder mit bildlichen und interessanten Beschreibungen, auch die Handlung war durchdacht und spannend! Die Auffinden der Artefakte und die langsam in den Vordergrund drängende Erkenntnis, ließen mich ebenso verblüfft und staunend zurück, wie die Protagonisten. Ich konnte ihren Entdeckergeist nachvollziehen, aber auch den drängenden Willen, der erste zu sein, der das Rätsel entschlüsselt; Ruhm und Ehre einzuheimsen, um jeden Preis!
Die Protagonisten sind schillernd, nervig, interessant und lebensnah. Genauso, wie ich es von Andreas Brandhorst gewohnt bin. Er schafft es mit einer Leichtigkeit, mir die Personen nicht nur nah zu bringen, sondern sie mir auch ins Gedächtnis zu schreiben. Ich möchte ihren Weg begleiten und an ihrer Seite stehen.

Mit Origin - die Entdeckung, ist dem Autor ein wunderbarer Serienauftakt gelungen, der mich neugierig zurück lässt. Ich möchte nicht nur den Schleier lüften, sondern mich noch besser mit den Charakteren verbinden, sie noch besser kennenlernen und ihre Wege begleiten!

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