Cover-Bild Die Bibliothek meines Großvaters
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Sonstiges
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 14.08.2025
  • ISBN: 9783462312690
Masateru Konishi

Die Bibliothek meines Großvaters

Roman
Peter Aichinger-Fankhauser (Übersetzer)

Ein berührender Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten – spannend, charmant und voller Herz. Der große Bestseller aus Japan über einen Großvater und seine Enkelin, die plötzlich selbst zur Heldin einer gefährlichen Geschichte wird. 
Kaede, eine junge Lehrerin aus Tokio, stößt eines Tages auf seltsame Zeitungsausschnitte, die in einem gebrauchten Buch stecken. Ein Rätsel! Sie muss sofort an ihren Großvater denken, der trotz seiner Demenzerkrankung über eine unglaubliche Kombinationsgabe verfügt. Außerdem weist er ein enormes Wissen auf, wenn es um die großen Klassiker der Kriminalliteratur geht. Gemeinsam lassen die beiden ihrer Fantasie freien Lauf und lösen so meisterhaft allerlei kleine und große Rätsel, auf die Kaede in ihrem Alltag stößt. Doch plötzlich nähert sich Kaede ein bedrohlicher Schatten, der die beiden auf eine harte Probe stellt. Kann ihre gemeinsame Liebe zur Literatur sie retten?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2025

Spannend, emotional & sehr wertschätzend

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Durch das wunderschöne Cover mit dem absolut passenden Farbschnitt wurde ich sogleich aufmerksam auf das Buch. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und somit tauchte ich ein in die Welt von Kaede, ...

Durch das wunderschöne Cover mit dem absolut passenden Farbschnitt wurde ich sogleich aufmerksam auf das Buch. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und somit tauchte ich ein in die Welt von Kaede, ihrem Großvater & weiteren Protagonisten.

Eine Erzählung, die auf ganz besondere Art unglaublich Wertschätzung aufzeigt, gegenüber dem Alter & einer Krankheit, die nicht unterschätzt werden darf. Ich fühlte eine sehr enge Bindung zu Kaede, die sich sehr um ihren Großvater bemüht und alles dafür gibt, ihn zu unterstützen. Dieser Roman ist voller Emotionen, Familienbindungen und Freundschaften, die wertvoller nicht sein könnten. Wir dürfen einen Zusammenhalt erleben zwischen den Personen, die Hoffnung machen, auf eine bessere Zukunft und auf ein Leben, welches für ein Miteinander bestimmt ist. Ich war so gefesselt von den zu Papier gebrachten Zeilen, das ich alles um mich herum kaum noch wahrgenommen habe, eine Spannung und immer wieder Überraschungen, alles ist so gut gelungen, das ich oftmals ein Lächeln im Gesicht hatte und mich fragte, woher man solche Ideen nur nehmen kann. Wir dürfen außergewöhnliche Krimis lesen, mit rätseln & wahrlich eine sehr spannende Geschichte lesen. Eine Krankheit, die nicht so zu scheint wie sie erzählt wird. Auch Aufmerksamkeit & starker Wille sind hier sehr deutlich beschrieben und zwischen den Zeilen spürbar. Ich bin fasziniert von der Schreibweise und den Einbindungen der unterschiedlichsten Geschehnisse miteinander, die Verknüpfungen, die hier offensichtlich sind, wenn man genau hinschaut. Ein Buch voller Magie auf eine Art und der wahren Realität auf die andere, sehr gut miteinander in Einklang gebracht.

Hoffnung & Sicherheit sind ebenso ersichtlich und ich bin sehr erstaunt über die Fähigkeit mit einer Krankheit so umzugehen, wie es hier in der Geschichte beschrieben ist. Der leichte Schreibstil und die manchmal umwobenen Stellen, bei denen man nicht so sicher ist, wie sie gemeint sind, machen dieses Buch wahrlich interessant und fragte ich mich zu Beginn auch so manches Mal, was mir denn die vielen, unterschiedlichen Erzählungen nun mitgeben möchten, so war am Ende dann für mich alles klar.

Der Titel, sehr passend zum Inhalt ausgewählt, allerdings auf eine andere Art zu verstehen, als wie man beim ersten Hinsehen meint. Doch da darf jede Leserin, jeder Leser sich sein eigenes Bild zu machen Spannend und sehr bereichernd, meine Meinung.

5 von 5 Sternen hier unbedingt vergeben, da wir eine Reise durch die Welten & Zeiten erleben, die sehr gut zum Inhalt unseres eigenen Lebens passen mögen. Vielleicht auf andere Art, doch ich möchte sagen, das der Autor mich absolut mitnehmen konnte in diese besondere Welt und die Übersetzung für mich ohne irgendwelche Hindernisse gut zu lesen ist. Eine klare Empfehlung meinerseits, wer besondere Geschichten mag oder gerne kennen lernen möchte, ist hier genau richtig!

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Mal etwas anderes

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Das Buch „Die Bibliothek meines Großvaters“ von Masateru Konishi, übersetzt von Peter Aichinger-Fankhauser, ist eine Sammlung von faszinierenden Einzelgeschichten über ungewöhnliche Vorfälle und geheimnisvolle ...

Das Buch „Die Bibliothek meines Großvaters“ von Masateru Konishi, übersetzt von Peter Aichinger-Fankhauser, ist eine Sammlung von faszinierenden Einzelgeschichten über ungewöhnliche Vorfälle und geheimnisvolle Begebenheiten. Das ansprechende Cover, das die asiatische Herkunft des Romans unterstreicht, sowie der liebevoll gestaltete Buchschnitt mit Kirschblüten ziehen sofort die Aufmerksamkeit auf sich und wecken die Neugier, in die Geschichte einzutauchen.

Im Mittelpunkt der Familiengeschichte steht Kaede, eine junge Lehrerin, deren Großvater an Demenz leidet. Dieser Aspekt verleiht der Erzählung einen klaren roten Faden. Die einzelnen Teile sind zwar jeweils abgeschlossen, ergänzen sich jedoch zu einem stimmigen Ganzen, das berührt und zum Nachdenken anregt.

Kaedes Reise beginnt, als sie in einem alten Buch Zeitungsschnipsel entdeckt. Was zunächst wie ein kleines Rätselspiel erscheint, entwickelt sich rasch zu einer tiefgreifenden Reflektion über das Leben und die Vergänglichkeit. Der Schreibstil Konishis ist fluid und zugänglich, wodurch das Lesen zu einem wahren Vergnügen wird.

Besonders beeindruckend ist die Liebe zu Büchern, die in dieser Erzählung spürbar wird. Sie verdeutlicht, wie Geschichten Menschen über Generationen hinweg verbinden können, selbst wenn das Erinnern schwerfällt. Die anhaltende Spannung wird durch die Rätsel, mit denen sich Kaede in jedem Kapitel auseinandersetzt, aufrechterhalten. Immer wieder erhält sie bei der Lösung dieser Herausforderungen die Unterstützung ihres Großvaters, was den Leser dazu einlädt, aktiv mit zu raten.

Die Hörbuch-Version, gesprochen von Charlotte Puder, bringt der Geschichte eine zusätzliche Dimension. Ihre warme und einfühlsame Stimme verleiht den Charakteren Leben und vermittelt die emotionalen Nuancen der Erzählung. Puder versteht es, die innere Zerrissenheit von Kaede und die Sanftheit des Großvaters eindrucksvoll darzustellen, wodurch die Hörer in die Welt des Buches eintauchen können, als wären sie Teil der Geschichte selbst. Diese gelungene Darbietung macht das Hörbuch zu einem besonderen Erlebnis und ergänzt die Lektüre des Buches auf wunderbare Weise.

Insgesamt ist „Die Bibliothek meines Großvaters“ ein sehr gelungenes Werk, das sowohl durch seine fesselnde Erzählung als auch durch die emotionale Tiefe überzeugt. Es vermittelt auf berührende Weise, wie wichtig der Austausch von Geschichten in einer Familie ist und wie diese Brücken schlagen können, selbst in herausfordernden Zeiten.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

sehr einfühlsam

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Das Cover ist bereits ein Hingucker für Leseratten und schon während der ersten Seiten hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich konnte es nicht weglegen. Das Buch ist ein wunderbarer Roman der ...

Das Cover ist bereits ein Hingucker für Leseratten und schon während der ersten Seiten hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich konnte es nicht weglegen. Das Buch ist ein wunderbarer Roman der zeigt, wie Bücher und Geschichten Menschen verbinden können. Das Buch besteht aus mehreren Einzelgeschichten mit Krimi- und Fantasy-Elementen, umrahmt werden diese von der Familiengeschichte um Kaede und ihren Großvater. Der Großvater ist leider an Demenz erkrankt. Das Buch verleiht gleichzeitig Tipps für den Umgang mit dieser Erkrankung. Insgesamt ergeben die Einzelgeschichten ein stimmiges Ganzes. Der Umgang zwischen Kaede und ihrem Großvater ist sehr herzlich und vertraut. Sie teilen die Liebe zu Geschichten jeder Art.
Der Schreibstil von Masateru Konishi ist lebendig und einfühlsam. Man kann sich wunderbar in die Charaktere hineinversetzen. Besonders treffend sind folgende zwei Aussagen im Buch:
"Damals wie heute, für eine Kinderseele gibt es auf dieser Welt keine magischere Erfahrung als ein Sommer voller Wundergeschichten.“ „Ein Blick in jemandes Bücherregal ist ein Blick in seine Seele.“
Insgesamt ist das Buch ganz anders, als ich es erwartet hatte. Ich habe einen Familienroman erwartet, aber es ist auch ein Hauch von Krimi enthalten. Ich habe jede Minute der Lesezeit genossen und vergebe eine klare Kauf- und Leseempfehlung! Und freue mich schon auf ein zweites Buch des Autors.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Ein literarisch wertvoller Roman

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„Die Bibliothek meines Großvaters “ ist ein ruhiges, das sich mit Erinnerung über die Familie und der Liebe zur Literatur auseinandersetzt. Es geht maßgeblich um die Bibliothek des Großaters ...

„Die Bibliothek meines Großvaters “ ist ein ruhiges, das sich mit Erinnerung über die Familie und der Liebe zur Literatur auseinandersetzt. Es geht maßgeblich um die Bibliothek des Großaters – eine Sammlung von Büchern, die nicht nur Wissen, sondern auch persönliche Geschichte und emotionale Bedeutung in sich trägt.

Der Schreibstil ist einfach,sachlich und dennoch einfühlsam also sehr angenehm zu lesen.

Besonders gelungen ist die Art, wie Bücher hier nicht nur als Objekte, sondern als Erinnerungsobbjekte von Lebensabschnitten beschrieben werden. Die Bibliothek wird zur Metapher für Erinnerungen, für Bildung, aber auch für das, was verloren geht, wenn ein Mensch stirbt. Dieser Ansatz hat mir sehr gut gefallen und mich inspiriert über die eigene Bibliothek nach zu Sinnen.

Insgesamt ist „Die Bibliothek meines Großvaters" ein wunderschönes Buch, das besonders Leserinnen und Leser anspricht, die sich für biografische Themen und Literaturreflexion interessieren. Die Ausstattung mit dem Farbschnitt macht es zu einem Highlight im eigenen Bücherregal.

Fazit, langsam erzählt ohne langweilig zu werden , einfach schön.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Rätseln als Kunst erhoben

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Masateru Konishi debütiert mit seinem Roman ‘Die Bibliothek meines Großvaters‘, der in Japan eine begeisterte Leserschaft besitzt, bereits ausgezeichnet wurde und als erster Teil einer geplanten Trilogie ...

Masateru Konishi debütiert mit seinem Roman ‘Die Bibliothek meines Großvaters‘, der in Japan eine begeisterte Leserschaft besitzt, bereits ausgezeichnet wurde und als erster Teil einer geplanten Trilogie den Markt eroberte.
Die vielen kleinen Geschichten mit mystischem und kriminalistischem Hintergrund reihen sich ein in eine Familiengeschichte. Dabei steht die Beziehung zwischen der siebenundzwanzig jährigen Kaede Iwata und ihrem an Demenz erkranktem Großvater, die sich beide beim Lösen von rätselhaften Kriminalgeschichten verlieren können, im Mittelpunkt der Handlung, bildet einen Rahmen. Insbesondere der Großvater verfügt in seinen bewussten Zeiten, ein großes, phänomenales Gespür, der Wahrheit hinter den verworrenen Fällen auf die Spur zu kommen. Selbst als Kaede in eine gefährliche Situation gerät, steht ihr Großvater hilfreich an ihrer Seite.
Der Schreibstil ist eher ruhig, fast schon zurückhaltend. Die Charaktere zeichnen sich durch positive Strukturen aus. Der Roman zeigt in seiner Vielschichtigkeit ein berührendes Verhältnis zwischen zwei Menschen mit einem deutlichen Generationsunterschied, eine sich entwickelnde Liebe und jede Menge spannende Unterhaltung.

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