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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2025

Mehr als nur ein Spiel

Hunters: Sinner King | Aufwendig gestaltete Ausgabe mit Farbschnitt – das integrierte Page Overlay ist limitiert nur in der ersten Auflage enthalten
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Für Heather soll das Payton-College die Chance sein, ihre Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen. Sie wünscht sich nichts mehr, als unauffällig zu sein und ihre Schulzeit ohne größere Probleme zu ...

Für Heather soll das Payton-College die Chance sein, ihre Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen. Sie wünscht sich nichts mehr, als unauffällig zu sein und ihre Schulzeit ohne größere Probleme zu überstehen. Doch ausgerechnet der charmante und gut aussehende Blake Cullan scheint Gefallen an ihr gefunden zu haben. Für ihn ist sie die perfekte Herausforderung und er ist fest entschlossen sie zu erobern. Allerdings ahnt er nicht, dass für ihn deutlich mehr auf dem Spiel steht, als er zunächst denkt.

Nachdem ich bereits den ersten Teil gelesen habe, war ich sehr gespannt auf Blakes Geschichte. Schon dort war mir der charismatische Hunter sympathisch, und auch hier zeigt er wieder seine guten Seiten. Natürlich hat er seine Fehler, aber gerade diese Ecken und Kanten machen ihn zu einem Charakter, in den man sich gut hineinversetzen kann. Besonders gefallen hat mir seine Entwicklung im Verlauf der Geschichte. Anfangs ist er überzeugt, dass für ihn alles nur ein Spiel ist, doch nach und nach muss er erkennen, dass er Stück für Stück sein Herz verliert. Heather ist dagegen der Inbegriff eines Mauerblümchens, was nach allem was sie erlebt hat, mehr als verständlich ist. Umso beeindruckender ist es, dass sie zwar mit inneren Dämonen zu kämpfen hat, sich von ihnen aber nicht völlig unterkriegen lässt. Zunächst vertraut sie niemandem doch langsam gelingt es Blake und Faye, dass sie sich öffnet und wieder zulässt, anderen Menschen nahe zu sein.Lediglich Nixon ging mir in diesem Teil etwas auf die Nerven, da er Heather gegenüber oft ziemlich unfair war.

Eine gelungene Fortsetzung, die vor allem durch Blakes Entwicklung und Heathers stille Stärke überzeugt. Trotz Nixon Art bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend und von mir gibt es daher 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Berührende Liebesgeschichte mit wichtigen Themen

Five of a kind
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Schon seit Jahren schwärmt Maverick heimlich für Raelynn, doch sie ist seine Angestellte und damit absolut tabu für ihn. Allerdings weiß er nicht, dass diese Anziehung auf Gegenseitigkeit beruht. Bei einem ...

Schon seit Jahren schwärmt Maverick heimlich für Raelynn, doch sie ist seine Angestellte und damit absolut tabu für ihn. Allerdings weiß er nicht, dass diese Anziehung auf Gegenseitigkeit beruht. Bei einem Betriebsausflug springt Raelynn in den Fluss, um eine kleine Hündin vor dem Ertrinken zu retten, gerät dabei jedoch selbst in Gefahr. Ausgerechnet Maverick ist derjenige, der sie rettet. Danach kommt es zu einem Kuss, den keiner der beiden so schnell vergessen kann.

Wie immer konnte mich der angenehme Schreibstil der Autorin sofort überzeugen und ich bin direkt gut in die Geschichte gestartet. Mit Raelynn ist ihr eine starke Persönlichkeit gelungen in die man sich gut hineinversetzen kann. Besonders ihre Familiengeschichte hat mich fasziniert, denn sie zeigt deutlich, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Es hat mich beeindruckt wie sie mit all der Verantwortung umgegangen ist und fast noch mehr wie sie ihre Brüder wieder in ihrem Leben willkommen geheißen hat. Dazu kommt, dass die Autorin einige wichtige Themen wie Depressionen, Verlust oder Kinder, die zu früh Verantwortung übernehmen müssen, sensibel in die Geschichte eingebaut hat. Auch Maverick war mir sofort sympathisch, und ich fand es schön zu sehen, wie er sich für die Menschen einsetzt, die ihm wichtig sind. Außerdem hat es mich gefreut, den Rest der Campbells und die anderen Bewohner von Whynot wiederzutreffen.

Alles in allem ist es eine tolle, kurzweilige Liebesgeschichte, die alles hat was man braucht und die von mir 4,5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Ein gelungenes Finale zu einer spannenden Reihe

Tales of Gods and Angels - Mondsturm
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Jack wird vom ersten Engel gefangen gehalten und so muss Alice nicht nur überlegen wie sie ihn befreien kann sondern gleichzeitig noch einen Plan schmieden, um Lanthanel endgültig zu besiegen. Zum Glück ...

Jack wird vom ersten Engel gefangen gehalten und so muss Alice nicht nur überlegen wie sie ihn befreien kann sondern gleichzeitig noch einen Plan schmieden, um Lanthanel endgültig zu besiegen. Zum Glück gelingt es ihr neue Verbündete zu finden, die sie in ihrem Kampf unterstützen. Dabei erfährt sie auch endlich den wahren Grund wieso ihre Kräfte sich bisher nicht vollständig entfaltet haben. Reicht dieses Wissen aus, um die Dämonen endgültig zu besiegen?

Schon in den ersten beiden Teilen konnte mich der angehen, flüssige Schreibstil überzeugen und auch hier bin ich direkt gut in die Geschichte eingestiegen. Nach wie vor bin ich ein großer Fan davon, dass die Geschichte aus der Perspektive einer Mutter mit fast erwachsener Tochter erzählt wird, da man sowas nicht alle Tage liest. Es war spannend, gemeinsam mit den Charakteren Stück für Stück mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren und wie alles mit den heutigen Geschehnissen zusammenhängt. Man merkt, dass sich die Geschichte langsam dem Ende nähert, denn nach und nach werden eigentlich alle wichtigen Fragen beantwortet. Besonders Ella ist mir in diesem Teil nochmal sehr ans Herz gewachsen und es war schön sie bei ihrer Entwicklung zu begleiten. Lediglich das Ende ging mir fast ein bisschen zu schnell beziehungsweise zu einfach. Ich hätte nicht gedacht, dass es ihnen so „leicht“ fallen würde Lanthanel und die Dämonen zu besiegen.

Ein gelungenes Finale, das viele offene Fragen beantwortet und die Geschichte stimmig zu einem Abschluss bringt. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die auch mal eine andere Perspektive lesen wollen.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Zwischen Motorenlärm und Herzklopfen

Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1)
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Fiona ist mit der Formel 1 aufgewachsen und träumt davon nach ihrem Abschluss einen Job in einem der Rennställe zu bekommen. Doch ausgerechnet ihr Vater weigert sich nicht nur sie zu unterstützen, sondern ...

Fiona ist mit der Formel 1 aufgewachsen und träumt davon nach ihrem Abschluss einen Job in einem der Rennställe zu bekommen. Doch ausgerechnet ihr Vater weigert sich nicht nur sie zu unterstützen, sondern legt ihr auch aktiv Steine in den Weg. Stattdessen setzt er all seine Hoffnungen auf Duncan, einen aufstrebenden Rennfahrer, den er seit dessen Jugend fördert. Genau deswegen kann Fiona Duncan nicht leiden. Er ist der „Goldjunge“, der all die Aufmerksamkeit bekommt von der sie nur träumen kann. Allerdings beruht diese Abneigung auf Gegenseitigkeit, denn Duncan hält Fiona für eine verwöhnte Prinzessin. Als sie in der nächsten Saison plötzlich im selben Team arbeiten, sind Konflikte vorprogrammiert.

Ich hatte schon viel über die Autorin gehört und war daher besonders gespannt, mit Crushing Souls mein erstes Buch von ihr zu lesen. Ehrlich gesagt war ich zunächst etwas skeptisch, da ich eigentlich kein Fan der Formel 1 bin - ist mir persönlich einfach zu eintönig. Aber da hätte ich mir keine Sorgen machen brauchen. Mit ihrem emotionalen und nahbaren Schreibstil hat die Autorin es geschafft, mich völlig in diese Welt hineinzuziehen und dafür gesorgt, dass ich bei jedem Rennen für Duncan mitgefiebert habe. Duncan selbst wirkt zunächst eher unfreundlich und verschlossen, zeigt aber im Laufe der Geschichte, dass viel mehr in ihm steckt. Genau wie Fiona hat er einige familiäre Schwierigkeiten, ist jedoch bereit alles für die Menschen zu tun, die ihm wichtig sind. Ähnlich ist es auch mit Fiona. Hinter der Fassade, der verwöhnten, reichen Tochter, steckt eine junge Frau, die ihre Träume aus eigenem Antrieb verwirklichen möchte. Während zunächst eindeutig die Spannungen und Konflikte im Vordergrund stehen, merkt man wie sich nach und nach eine deutliche Anziehung zwischen den beiden entwickelt. Allerdings stehen sie sich für meinen Geschmack dann doch etwas zu sehr selbst im Weg. Das Ende fand ich sehr gelungen, und ich freue mich jetzt schon darauf, im nächsten Band mehr von Aurora zu erfahren, die mir bereits hier sehr sympathisch war.

Obwohl ich mit Formel 1 eigentlich wenig anfangen kann, hat mich Crushing Souls emotional absolut abgeholt. Eine spannende Enemies-to-Lovers-Geschichte mit Tiefe, Charakterentwicklung und einem Setting, das auch Motorsport-Skeptikerinnen überzeugen kann. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne und eine klare Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Pieces of a Broken Past

Zurück ins Leben geliebt
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When Tate moves in with her brother, the last thing she expects is to fall for his friend and neighbor Miles. Especially when he makes it clear from the beginning that he doesn’t do love or relationships. ...

When Tate moves in with her brother, the last thing she expects is to fall for his friend and neighbor Miles. Especially when he makes it clear from the beginning that he doesn’t do love or relationships. What starts as a purely physical arrangement slowly evolves into something deeper, even if Miles is determined to keep the door to his past tightly shut. Meanwhile Tate begins to realize that love isn't always beautiful. Sometimes, it's messy, chaotic and painfully real.

Ugly Love is an emotional rollercoaster that hits hard and stays with you long after the final page. Colleen Hoover once again proves her gift for capturing the complexity of love, loss, and healing in a way that feels incredibly raw and honest. The dual timelines — Miles in the past and Tate in the present — work beautifully to slowly peel back the layers of Miles’ trauma, and when everything is finally revealed, it’s devastating and deeply moving. Tate is a strong, empathetic character who manages to stay kind and open despite the walls Miles has built around himself. Their connection is undeniable, and their chemistry leaps off the page. My only criticism is that it takes almost the entire book for Miles to truly live in the present and acknowledge his feelings for Tate. His emotional unavailability becomes a bit frustrating at times, especially because Tate is so patient and willing to understand him. That said, once he finally does open up, the payoff is absolutely worth it.

Ugly Love is about how pain can shape us and how love has the power to heal. If you’re looking for an emotional read with layered characters and a satisfying ending, this one is a must. Just be prepared to feel everything.

4.5 Star

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