Mehr als nur ein Spiel
Hunters: Sinner King | Aufwendig gestaltete Ausgabe mit Farbschnitt – das integrierte Page Overlay ist limitiert nur in der ersten Auflage enthaltenFür Heather soll das Payton-College die Chance sein, ihre Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen. Sie wünscht sich nichts mehr, als unauffällig zu sein und ihre Schulzeit ohne größere Probleme zu ...
Für Heather soll das Payton-College die Chance sein, ihre Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen. Sie wünscht sich nichts mehr, als unauffällig zu sein und ihre Schulzeit ohne größere Probleme zu überstehen. Doch ausgerechnet der charmante und gut aussehende Blake Cullan scheint Gefallen an ihr gefunden zu haben. Für ihn ist sie die perfekte Herausforderung und er ist fest entschlossen sie zu erobern. Allerdings ahnt er nicht, dass für ihn deutlich mehr auf dem Spiel steht, als er zunächst denkt.
Nachdem ich bereits den ersten Teil gelesen habe, war ich sehr gespannt auf Blakes Geschichte. Schon dort war mir der charismatische Hunter sympathisch, und auch hier zeigt er wieder seine guten Seiten. Natürlich hat er seine Fehler, aber gerade diese Ecken und Kanten machen ihn zu einem Charakter, in den man sich gut hineinversetzen kann. Besonders gefallen hat mir seine Entwicklung im Verlauf der Geschichte. Anfangs ist er überzeugt, dass für ihn alles nur ein Spiel ist, doch nach und nach muss er erkennen, dass er Stück für Stück sein Herz verliert. Heather ist dagegen der Inbegriff eines Mauerblümchens, was nach allem was sie erlebt hat, mehr als verständlich ist. Umso beeindruckender ist es, dass sie zwar mit inneren Dämonen zu kämpfen hat, sich von ihnen aber nicht völlig unterkriegen lässt. Zunächst vertraut sie niemandem doch langsam gelingt es Blake und Faye, dass sie sich öffnet und wieder zulässt, anderen Menschen nahe zu sein.Lediglich Nixon ging mir in diesem Teil etwas auf die Nerven, da er Heather gegenüber oft ziemlich unfair war.
Eine gelungene Fortsetzung, die vor allem durch Blakes Entwicklung und Heathers stille Stärke überzeugt. Trotz Nixon Art bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend und von mir gibt es daher 4,5 Sterne.