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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2025

Kleinstadtgeheimnisse

Dunkle Sühne
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Normalerweise bin ich ein großer Fan von Karin Slaughter, hier konnte sie mich leider nicht komplett abholen.

Die Handlung hat sich für meinen Geschmack sehr gezogen und vieles wurde sehr kleinteilig ...

Normalerweise bin ich ein großer Fan von Karin Slaughter, hier konnte sie mich leider nicht komplett abholen.

Die Handlung hat sich für meinen Geschmack sehr gezogen und vieles wurde sehr kleinteilig aufgebaut, ohne dass sich für mich dadurch ein Mehrwert in der Aufklärung der Fälle bzw. im Fortgang der Handlung ergeben hat.
Gerade sämtliche Einzelheiten rund um die Cliftons waren mir etwas zu viel. Da es sich um den Start eine Reihe handelt, hätten nicht alle Infos direkt im ersten Band verarbeitet werden müssen.

Der Zeitsprung kam für mich komplett überraschend, war auch gar nicht gekennzeichnet und ich habe eine Weile gebraucht um dann wieder rein zu finden.

Dennoch fand ich die Fälle sehr anschaulich und auch die Ermittlungsarbeit wurde authentisch wiedergegeben. Gerade der Konflikt in einer Kleinstadt zu ermitteln, wo jeder jeden kennt und man selbst auch involviert ist war toll dargestellt.
Emmy mochte ich auf jeden Fall sehr, vor allem weil sie auch mal gezweifelt hat und nicht nur die "Superermittlerin" ist.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Nicht so wunderbar

Und plötzlich ist es wunderbar
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Selbst Schuld kann ich hier nur sagen: Ich habe leider nicht aufgepasst und erst Richtung Ende festgestellt, dass es eine Fortsetzung ist.

Erklärt sicher in jedem Fall weshalb ich mich so schwer damit ...

Selbst Schuld kann ich hier nur sagen: Ich habe leider nicht aufgepasst und erst Richtung Ende festgestellt, dass es eine Fortsetzung ist.

Erklärt sicher in jedem Fall weshalb ich mich so schwer damit getan habe in die Geschichte zu finden.
Leider fand ich dieses Mal auch den Schreibstil sehr holperig und wenig rund. Damit war das Buch leider an vielen Stellen eher eine Quälerei für mich.
Grundsätzlich genieße ich Geschichten, die nach dem "Happy End" weiter erzählen, was mit dem Paar so passiert, eben das fehlt mir so oft an "Happy End" Büchern. Allerdings hat das hier wenig Mehrwert gebracht. Ich habe beide Protagonisten und ihre Handlungsweisen leider oft nicht verstanden und mich gefragt, wo da knistern und Gefühle sind. Die waren für mich aufgrund aller Probleme und Sorgen/Ängste kaum spürbar. Insofern fand ich "authentischer Liebesroman" im Klappentext eher irreführend.

Nachdem ich mich aber reingefunden hatte, konnte ich immerhin dem Humor von Edie überzeugen und die Situationskomik war teilweise schon richtig gut.

Schade, diesmal hat mich Mhairi McFarlane leider nicht begeistern können.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Piratengeschichte

Hunt on Dark Waters
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Nach der Neon-Gods Reihe kam mir ein neues Buch von Katee Robert ganz recht.

Etwas schade war, dass es für mich nicht erkennbar war, dass es eine Dilogie ist, hatte auf einen Einzelband gehofft.
Im Verlauf ...

Nach der Neon-Gods Reihe kam mir ein neues Buch von Katee Robert ganz recht.

Etwas schade war, dass es für mich nicht erkennbar war, dass es eine Dilogie ist, hatte auf einen Einzelband gehofft.
Im Verlauf des Buches merkt man aber: zu viel um es in einem Buch zu lösen.

Darin lag aber auch zeitgleich mein Problem. So richtig weiß ich auch am Ende des Buches noch nicht, wo die Reise hin gehen soll.
Evelyn stolpert nach Threshold und relativ schnell ist klar, dass die Zickerein nur ein Vorspiel mit Bowen darstellen soll.
Als das mal beseitigt ist, gibts kein halten mehr.
Irgendein Problem besteht mit Bowens Vergangenheit und den Cŵn Annwn, aber mehr als vage Vermutungen kann man hierzu nicht anstellen.
Da wird Band zwei ganz schön voll gepackt werden müssen, damit die Geschichte noch Fahrt aufnimmt.

Ansonsten fand ich die Grundidee super interessant und spannend, das worldbuilding ist auf jeden Fall gelungen.
Wozu sämtliche verfügbare Pronomen für teilweise Mini-Auftritte von Charakteren eingebaut werden mussten, war mir leider nicht sonderlich erklärlich. Ich habe nichts dagegen, wenn es die Handlung auch wirklich weiter bringt bzw. damit auch ein Erzählstrang verknüpft ist, hier hatte es jedoch den Eindruck es wurde eingebaut um des "muss halt drin sein"-Willens. Nicht schlimm, aber schlicht in der Menge auch nicht notwendig.

Insgesamt ein schwacher Auftakt, bin jedoch dennoch gespannt auf Band zwei!

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Schade!

In Case We Forget
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Ich habe die anderen beiden Bücher der Reihe sehr gerne gelesen und war unglaublich gespannt auf Jude.
Tja, leider hab ich so gar keinen Draht zu dieser Geschichte gefunden, ohne das ich jedoch benennen ...

Ich habe die anderen beiden Bücher der Reihe sehr gerne gelesen und war unglaublich gespannt auf Jude.
Tja, leider hab ich so gar keinen Draht zu dieser Geschichte gefunden, ohne das ich jedoch benennen könnte woran das genau liegt.
Eigentlich trifft second-chance-romance genau mein "Beuteschema", aber möglicherweise bin ich da auch schon zu gesättigt?

In jedem Fall war der Schreibstil angenehm flüssig und sehr emotional. Die Gefühle von Jude und Nora wurden toll beschrieben. Aber ein bisschen zu viel wars mir in Kombination mit ihrem Fall auch. Der war auch alles andere als einfach, emotional und in der Gesamtheit hätte ein "normalerer" Fall der Geschichte auch gut getan. Ich kann zwar erkennen, weshalb die Autorin genau diese Version gewählt hat, fand es dennoch neben den anderen Problemen ein Fünkchen zu viel.

Dennoch ein Buch welches ich für alle Liebhaber von second-chance-romance empfehlen kann!

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Alte Protagonisten...

Holmes & Moriarty
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...in neuem Kleid.
Sherlock Holmes ist einfach ein Dauerbrenner und wird hier mal auf eine ganz andere Art neu aufgerollt.

Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, mit diesem musste ...

...in neuem Kleid.
Sherlock Holmes ist einfach ein Dauerbrenner und wird hier mal auf eine ganz andere Art neu aufgerollt.

Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, mit diesem musste ich erst warm werden. Auch die Perspektivwechsel zwischen Watson und Moran waren am Anfang nicht ganz so einfach zu lesen, da man ohne Hinweise in den Kapitelüberschriften in jeweils komplett unterschiedliche Handlungen "geworfen" wurde. Durch die Länge der Kapitel hatte man immer wieder Mühe in den anderen Erzählstrang einzusteigen, außerdem hat sich sehr lange keine Verbindung zwischen den Handlungssträngen erkennen lassen, was es zusätzlich nicht einfacher gemacht hat.

Die Grundidee, die beiden eigentlichen Widersacher miteinander ermitteln zu lassen hat mich absolut begeistert, weshalb ich gerne zu diesem Buch gegriffen habe.
Allerdings konnte mich die Umsetzung wenig überzeugen. Auch der Fall insgesamt war für mich zu konstruiert. Die Spannung wurde über einen langen Zeitraum hoch gehalten, wobei vor allem Sherlock nicht wirklich glänzen konnte. Am Ende ging es dann ziemlich abrupt zu und ich wurde eher ratlos zurück gelassen, auch wenn alle Fakten auf dem Tisch lagen.

Schade, ich hatte mir von diesem Buch viel versprochen, leider konnte es die hohen Erwartungen für mich nicht erfüllen.

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