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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2025

Spannend

NORDSEEKRIMI - Aenne Feddersen und die friessiche Wut
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Die Geschichte ist sehr spannend und der Schreibstil flüssig, sodass man der Geschichte sehr gut folgen kann. Aus einem Mord werden mehrere und der Leser kann gut die Ermittlungen von Aenne Feddersen mit ...

Die Geschichte ist sehr spannend und der Schreibstil flüssig, sodass man der Geschichte sehr gut folgen kann. Aus einem Mord werden mehrere und der Leser kann gut die Ermittlungen von Aenne Feddersen mit verfolgen. Durch ihr eidetisches Gedächtnis und Emotionslosigkeit erhält der Leser einen umfassenden und sehr nüchternen Blick auf die ganze Geschichte. 

Mich persönlich stört, dass das Buch den Eindruck erweckt, dass Anwälte insbesondere Strafverteidiger selbst derart ermitteln und sich in die Arbeit der Polizei einmischen. Für die Geschichte ist es natürlich sehr praktisch, dass Aenne keine Ermittlerin ist und so nicht auf die Regen der Polizei achten muss, dennoch ist es unrealistisch. 

Am Ende werden fast alle losen Fäden aufgelöst, was mir dann aber zu schnell geht. Man hätte es etwas ausführlicher und spannender gestaltet können. Andererseits wurde das Lesen so nicht langweilig und der zu Beginn der Geschichte aufgeworfene Mord und das Motiv wurden ausführlich genug ermittelt und aufgeklärt. 

Durch den Schreibstil und den Inhalt ist es mir sehr schwer gefallen, dass Buch auch einmal beiseite zu legen und genau so soll es bei einem Krimi sein.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Spannend

Hidden Shadows
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Für mich ist es eine Geschichte mit zwei Handlungssträngen. Einmal geht es um den Tod an einer jungen Mutter und einmal die Liebesgeschichte zwischen Harry und Jodie.

Der Autorin gelingt es durch das ...

Für mich ist es eine Geschichte mit zwei Handlungssträngen. Einmal geht es um den Tod an einer jungen Mutter und einmal die Liebesgeschichte zwischen Harry und Jodie.

Der Autorin gelingt es durch das stilistische Mittel eines Tagebuches, den Charakter und die Gedankengänge der Toten aufzuzeigen. Hier wird insbesondere deutlich, wie schwer das Leben der Toten bereits als Kind war und spielt damit der Theorie des Selbstmordes in die Hände. Für mich war von Anfang an diese Theorie nicht einleuchtend, da die Augen weit aufgerissen waren und nicht geschlossen, doch welche Theorie stimmt, wird erst auf den aller letzten Seiten aufgeklärt. was die Geschichte unglaublich spannend macht. Außerdem hätte ich mit dieser Wendung nicht gerechnet. Das Ende kommt sehr abrupt und viele meiner Fragen bleiben unbeantwortet. Ich hoffe, dass der nächste Teil die offenen Fragen klärt.

Im Gegensatz zu dem Gefühlsleben der Toten ist das Gefühlsleben von Harry und Jodie für mich nicht ganz nachvollziehbar immer etwas zu wenig in die Tiefe. Man kann sich so viel zusammenreimen, aber so wirklich nachvollziehen kann ich vieles nicht, was wirklich schade ist, denn man hätte mehr daraus machen können.

Dafür werden viele andere Themen aufgeworfen, über die man nachdenken kann, wenn man es möchte, wie zum Beispiel der gesellschaftliche Druck, der Zusammenhalt in der Familie, psychische Probleme. Es wird auch die Entwicklung der Gesellschaft von der Zeit, in der Frauen nur Hausfrau und Mutter sein sollten zur heutigen Zeit aufgezeigt und die Probleme der damaligen Zeit noch einmal verdeutlich.

Ein spannender Roman, der noch mehr an Tiefe hätte gewinnen können, sich aber dennoch gut liest, sodass ich auf jeden Fall Teil 2 lesen werde.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Spannend

SchwedenRache (Schwedenkrimi)
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Auch im bescheulichen Vimmerby, der Heimat von Pippie Langstrumpf, ist man nicht vor einem Mord sicher und so erleben viele Urlauber und Camper auf dem Astrid-Lindgren-Welt-Campingplatz mehr, als sie eigentlich ...

Auch im bescheulichen Vimmerby, der Heimat von Pippie Langstrumpf, ist man nicht vor einem Mord sicher und so erleben viele Urlauber und Camper auf dem Astrid-Lindgren-Welt-Campingplatz mehr, als sie eigentlich wollten.
Eine spannende Geschichte beginnt mit vielen Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ob es nun um die Probleme der Ermittler geht, die einmal verheiratet waren, die Probleme des Opfers mit ihrem Mann oder die Probleme des Kraftwerkes, es ist immer anders, als man es zunächst angenommen hat und das macht das Buch sehr spannend.
Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin zweichen den zwei perspektiven der Hauptermittler wechselt und man so nicht nur einen besseren Einblick in ihre eigene Gedankenwelt erhält, sondern auch einen anderen Blickwinkel auf die Verdächtigen und Ermittelungsergebnisse.
Hin und wieder kam es mir etwas überzogen vor und zwei Logikfehler habe ich gefunden, daher gibt es von mir keine volle Sternenzahl.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Kurz und knackig

Influencer wider Willen
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Eine etwas verplante und durchschnittliche Hauptprotagonistin, in die man sich gut hineinversetzen kann, leidet unter Liebeskummer. Obwohl sie sich nicht einmal sicher ist, ob sie selbs die Beziehung weiter ...

Eine etwas verplante und durchschnittliche Hauptprotagonistin, in die man sich gut hineinversetzen kann, leidet unter Liebeskummer. Obwohl sie sich nicht einmal sicher ist, ob sie selbs die Beziehung weiter führen wollte, werden in ihr nun das Gefühl des Verlassenwerdens und Minderwertigkeitkomplexe geweckt. In genau diese Kerbe schlägt ein Influencer und der Leser kann gut nachvollziehen, was mangelndes Selbstwertgefühl anrichten kann und in welche peinlischen, schwierigen und lebensverändernden Situationen man dadurch gelangen kann. 

Mit Humor werden einige Probleme der Gesellschaft aufgezeigt und durch die kurz und knackige Schreibweise nicht zu überladen oder tiefgründig dargestellt. Der Leser kann sich gut in die Personen hineinversetzen und dennoch herzhaft lachen. Ein Buch zum Nachdenken und zum Lachen, eine tolle Kombination.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Unterhaltsam und tiefgründig

Ihr habt es gut, ihr habt ja mich
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Eine 82-jährige, die eigentlich nur ihre Familie nach einem Unfall unterstützen möchte, erkennt die Missstände in den kleinen Ortsteilen Spreeweide und Spreeheide. Die rüstige Rentnerin sieht dies jedoch ...

Eine 82-jährige, die eigentlich nur ihre Familie nach einem Unfall unterstützen möchte, erkennt die Missstände in den kleinen Ortsteilen Spreeweide und Spreeheide. Die rüstige Rentnerin sieht dies jedoch nicht als unüberwindbare Missstände, sondern als Möglichkeit, als Dorf zusammen zu wachsen und etwas zu ändern.

Es bleibt nicht nur beid er Idee, sich als Gemeinderätin aufstellen zu lassen, sondern sie nimmt die Dinge auch selbst in die Hand und organisiert einiges, um das Dorf nicht nur schöner zu machen, sondern auch für die Bewohner attraktiver zu gestalten, ob es eine Büchertauschtelefonzelle, der Dorfputz oder ein Seniorentanztee ist, Renate Bergmann hat viele Ideen und lässt sich von ihrem Alter nicht zurück halten.

Trotz des sehr unterhaltsamen Schreibstils und der vielen Wortkreationen (an die man sich gewöhnen muss und die manchmal zu gewollt sind), erkennt man, dass dieses Buch auch einige wichtige Dinge anspricht über die viele Menschen einmal nachdenken sollten.

Wie viel man in einem Dorf erreichen kann, wenn man einmal anpackt und dass man nie zu alt ist, um neu anzufangen sind nur zwei Beispiele.

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