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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2025

Starke Idee, schwache Figuren – leider nicht mein Buch

Until We Shatter
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Ich habe Until We Shatter leider abgebrochen – und das fällt mir wirklich nicht leicht.
Die Autorin hat ein großartiges Magiesystem erschaffen, kreativ und spannend gedacht. Der Schreibstil ist angenehm ...

Ich habe Until We Shatter leider abgebrochen – und das fällt mir wirklich nicht leicht.
Die Autorin hat ein großartiges Magiesystem erschaffen, kreativ und spannend gedacht. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, man kommt gut in die Geschichte hinein und liest schnell.

Aber: So sehr mir die Welt gefallen hat, so wenig konnten mich die Charaktere berühren.
Cemmy wirkt wie eine sture Teenagerin, die helfen möchte, aber oft das Gegenteil bewirkt. Viele ihrer Reaktionen konnte ich einfach nicht nachvollziehen.
Und Chase … je weiter ich gelesen habe, desto weniger mochte ich ihn.

Mit zunehmender Seitenzahl hatte ich mehr Fragen als Antworten, und statt Spannung kam irgendwann Frust auf. Nach fast der Hälfte habe ich beschlossen, das Buch abzubrechen.

Trotzdem erkenne ich das Potenzial – die Welt ist spannend, das Konzept stark. Es war einfach nur nicht mein Buch.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

nervig

Wenn heute wieder gestern wird
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Manchmal frage ich mich, warum ich ein Buch bis zum Ende lese, obwohl es mich frustriert. Vielleicht kennst du das auch. „Wenn heute wieder gestern wird: Laney & Josh Teil 1“ von Mila Marten ist genau ...

Manchmal frage ich mich, warum ich ein Buch bis zum Ende lese, obwohl es mich frustriert. Vielleicht kennst du das auch. „Wenn heute wieder gestern wird: Laney & Josh Teil 1“ von Mila Marten ist genau so ein Buch, das mich durch seine Protagonistin Laney fast zur Verzweiflung gebracht hat. Laneys Art, alles zu dramatisieren, hat mich mit jeder Seite mehr gereizt. Manchmal dachte ich, sie könnte mit ihrer übertriebenen Geheimniskrämerei den Weltfrieden stiften, so viel Aufhebens machte sie darum. Und dann, als das Geheimnis endlich enthüllt wurde... Na ja, sagen wir mal, ich war mehr als ernüchtert.

Josh hingegen ist ein Charakter, den ich durchaus nachvollziehen konnte. Er ist ruhig und zurückhaltend, aber mein Gott, warum spricht er nicht einfach aus, was in ihm vorgeht? Ihr Schweigen zueinander war fast schon schmerzhaft mitanzusehen. Es gab einige gute Szenen, die mich dazu brachten, weiterzulesen – vielleicht aus einer leisen Hoffnung heraus, dass sich alles zum Besseren wenden würde.

Aber weißt du, am Ende war das nicht der Fall. Das Buch ist nicht wirklich mein Fall, und ich bezweifle, dass ich die Reihe fortsetzen werde. Trotzdem ist es faszinierend, wie Bücher trotz ihrer Schwächen einen irgendwie fesseln können. Vielleicht lag es an der Vergangenheit der beiden Protagonisten, die mich bis zur letzten Seite dranbleiben ließ. Hast du auch schon mal ein Buch beendet, obwohl du wusstest, dass es nicht deins ist?

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Veröffentlicht am 06.02.2025

war nichts für mich

Knack den Change-Code!
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"Knack den Change-Code!: Mit Leichtigkeit Zukunft gestalten" von Susanne Nickel hat mich mit seinem vielversprechenden Klappentext neugierig gemacht. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch in ...

"Knack den Change-Code!: Mit Leichtigkeit Zukunft gestalten" von Susanne Nickel hat mich mit seinem vielversprechenden Klappentext neugierig gemacht. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch in die Hand nimmst und sofort denkst: "Das könnte genau das sein, was ich gerade brauche." Die ersten Seiten haben diesen Eindruck auch zunächst bestätigt. Besonders der Vergleich mit Anwalt, Richter und Geschworenen hat bei mir einen Nerv getroffen. Es war ein cleverer Ansatz, der mir wirklich gefallen hat.

Aber dann, na ja, dann ging es irgendwie bergab. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon viele Bücher in diesem Genre gelesen habe und einiges bereits bekannt war. Kennst du das, wenn du denkst, dass ein Buch dir neue Perspektiven eröffnen wird, und dann fühlst du dich enttäuscht, weil es mehr wie ein trockenes Sachbuch wirkt? Genau das ist mir hier passiert. Der Schreibstil wirkte auf mich zu sachlich, fast wie ein juristisches Gutachten, und das nahm mir ein wenig den Spaß am Lesen.

Es ist schade, denn das Konzept und die Ansätze hatten wirklich Potenzial. Vielleicht liegt es einfach an meiner persönlichen Erwartungshaltung oder daran, dass ich mir von einem solchen Buch mehr Lebendigkeit und Inspiration erhoffe. Ich frage mich, ob andere Leser, die weniger Erfahrung mit diesem Thema haben, es anders wahrnehmen würden. Für mich persönlich war es jedoch eine eher ernüchternde Leseerfahrung, und außer der eingangs erwähnten Analogie konnte ich nicht viel Neues für mich mitnehmen. Hast du schon einmal ein Buch gelesen, das vielversprechend begann, aber dann nicht die Erwartungen erfüllen konnte?

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Erwartungen nicht getroffen

The Hurricane Wars
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Manchmal begegnet man einem Buch, das von allen Seiten gehypt wird, und man fragt sich, warum dieser Hype an einem selbst einfach vorbeigeht. So erging es mir mit The Hurricane Wars von Thea Guanzon. Es ...

Manchmal begegnet man einem Buch, das von allen Seiten gehypt wird, und man fragt sich, warum dieser Hype an einem selbst einfach vorbeigeht. So erging es mir mit The Hurricane Wars von Thea Guanzon. Es hat mich ganze zwei Monate gekostet, dieses Buch zu lesen, und um ehrlich zu sein, habe ich es einen Monat lang gar nicht mehr angerührt. Die Luft war raus, bevor sie überhaupt richtig da war.

Das Buch beginnt mit einer Schlacht, was durchaus vielversprechend klingt. Wir lernen Talasyn und Alaric kennen, und ich dachte mir: "Okay, jetzt geht's los." Aber dann? Dann passiert nicht mehr viel. Es war für mich kein echtes "Enemies to Lovers"; diese Spannung, die ich mir erhofft hatte, blieb einfach aus. Stattdessen gab es viele Gespräche über Intrigen und politische Machenschaften. Das kann ja auch spannend sein, aber hier hat es einfach nicht gezündet.

Talasyns Herkunft ist mysteriös, ja, aber irgendwie hatte ich genau so etwas erwartet. Und die Drachen? Die tauchen nur kurz auf, was mich wirklich enttäuscht hat. Drachen sind doch immer ein Highlight, oder nicht?

Ich habe ernsthaft darüber nachgedacht, das Buch abzubrechen. Aber ich dachte, vielleicht liegt es daran, dass ich es so lange habe liegen lassen. Vielleicht hatte ich den Faden verloren? Aber nein, es war einfach nicht mein Buch. Selbst der schockierende Twist am Ende konnte mich nicht fesseln. Ich werde die Reihe definitiv nicht weiterverfolgen.

Hast du auch schon mal so eine Erfahrung gemacht? Ein Buch, das alle lieben, nur man selbst nicht? Vielleicht liegt es einfach daran, dass Geschmäcker so verschieden sind. Jedenfalls bleibt The Hurricane Wars für mich ein Rätsel, das ich wohl nicht lösen werde.

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Veröffentlicht am 22.04.2024

ok

When Snowflakes Dance and Hearts Melt
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Was schreibe ich über dieses Buch. Es sind Kurzgeschichte, das ist immer schwierig, darüber etwas zu schreiben. Was ich sagen kann. Eine Geschichte pro Tag zu lesen reicht vollkommen, was ja auch so gedacht ...

Was schreibe ich über dieses Buch. Es sind Kurzgeschichte, das ist immer schwierig, darüber etwas zu schreiben. Was ich sagen kann. Eine Geschichte pro Tag zu lesen reicht vollkommen, was ja auch so gedacht ist. Jedoch würde ich sogar sagen lieber mal ein oder zwei Tage Pause zwischendurch. Dann für mich war es am Schluss einfach zu viel Friede, Freude und Eierkuchen. Über die Geschichte ein paar fand ich gut und habe mich auch in Weihnachtsstimmung gebracht. Doch die meisten hatte ich schon nach dem Beendet wieder vergessen. Es tut mir leid so etwas zu sagen, bloß hatten die keine Magie in sich das ich mir irgendetwas davon gemerkt hätte. Für mich persönlich kein Buch, was ich noch einmal lesen wollen würde oder holen.

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