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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2024

Eine süße Geschichte für zwischendurch

Brisbane Love
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Ein Mann in der WG? Für Grace unvorstellbar. Doch als der Bruder ihrer besten Freundin eine Bleibe sucht und in ihrer WG ein Zimmer frei ist, kann sie nicht Nein sagen. Schnell wird ihr klar, dass Josh ...

Ein Mann in der WG? Für Grace unvorstellbar. Doch als der Bruder ihrer besten Freundin eine Bleibe sucht und in ihrer WG ein Zimmer frei ist, kann sie nicht Nein sagen. Schnell wird ihr klar, dass Josh gar kein übler Kerl ist und als sie dann noch gemeinsam an einem Uniprojekt arbeiten, wird alles komplizierter, als vermutet.

Aufgrund von schlechten Erfahrungen ist Grace misstrauisch und voller Zweifel. Es war schön mitanzusehen, wie sich ihr Mut auszahlt. Josh ist rücksichtsvoll und romantisch und hat sich mit seiner Aktion für Grace in mein Herz geschlichen. Er ist ein absoluter Good Guy. Die Harmonie zwischen Josh und Grace hat mir sehr gut gefallen. Es wird sofort klar, dass sie auf einer Wellenlänge sind und den gleichen Sinn für Humor teilen.

Die WG und das Leben in Brisbane und der Koala-Auffangstation wird schön beschrieben. Die gemeinsamen WG-Abende habe ich geliebt, weil sie so dynamisch und humorvoll waren. Das Buch lässt sich leicht und locker lesen.

Können wir einmal darüber reden, wie sehr ich das Setting geliebt habe? Ich liebe Australien und für eine Weile wieder dorthin zurück zu reisen, fand ich einfach nur schön. Der Bruder der besten Freundin? Die innere Zerrissenheit von Grace, die das Gefühl hat, zwischen den Fronten zu stehen, wurde sehr schön dargestellt. Die Geschichte zeigt, dass es sich lohnen kann, die eigene Komfortzone zu verlassen und Neues zu wagen. Sympathische Charaktere, ein tolles Setting, eine süße Geschichte für zwischendurch, die ganz ohne Spice auskommt.

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Veröffentlicht am 05.03.2024

Achterbahnfahrt der Gefühle

Men of Alaska - Mit dir durch die kälteste Nacht
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Nach dem Unfalltod seiner Frau, kehrt Tyler mit seiner Tochter zurück in seine Heimat Alaska. Um seiner Tochter wieder näherzukommen, arrangiert seine Tante eine Hundeschlittenfahrt bei Charlie. Als die ...

Nach dem Unfalltod seiner Frau, kehrt Tyler mit seiner Tochter zurück in seine Heimat Alaska. Um seiner Tochter wieder näherzukommen, arrangiert seine Tante eine Hundeschlittenfahrt bei Charlie. Als die beiden aufeinandertreffen liegt sofort das gewisse Etwas in der Luft. Aber das kann doch nicht gut gehen, oder?

Tyler ist nach außen hin der starke, unnahbare Mann, der um sich herum riesige Schutzmauern aufgebaut hat. Seine Unsicherheiten überspielt er mit Wut, auch seiner Tochter gegenüber. Er ist hilflos und weiß sich selbst nicht mehr zu helfen.
Charlie hat ihren Unfall von damals noch immer nicht vollständig überwunden. Sie kämpft mit Selbstzweifeln und der Tatsache, keine Kinder mehr bekommen zu können, die sie sich immer gewünscht hat. Ich habe es geliebt, sie auf der Huskeyfarm zu erleben, die ihr zu Hause ist. Ich sage nur Wolf - Große Liebe.

Zwei Worte für Carolina Sturms Schreibstil: emotional und mitreißend. Die Gefühle werden so gut transportiert, dass man sie selbst fühlt. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen.

Das Setting in Alaska hat mir unheimlich gut gefallen. Das Hundeschlittenfahren war für mich ein sehr spannendes und noch nicht ausgelutschtes Thema und die Hunde (insbesondere Wolf) sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Protagonisten waren authentisch und echt. An manchen Stellen hätte es für mich noch tiefer gehen dürfen, zum Beispiel hätte ich gerne mehr über die Hundeschlittenfahrten mit Tylers Tochter erfahren und ihre therapeutische Wirkung. Die Beziehungsebene zwischen Tyler und Charlie war mir teilweise zu körperlich und auch die Vater-Tochter-Beziehung hätte für mich weiter ausgebaut werden dürfen. Trotzdem ist diese Geschichte eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Für alle, die auf der Suche nach enemies to lovers, smalltown, single dad und found family Tropes sind.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Kommt nicht an Band 2 ran

Powerless
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In Band 3 der Chestnut-Springs-Reihe geht es um Jasper und Sloane. Eigentlich sollte es der schönste Tag in Sloanes Leben sein, doch es kommt anders als geplant. Aber vielleicht genau richtig. Gemeinsam ...

In Band 3 der Chestnut-Springs-Reihe geht es um Jasper und Sloane. Eigentlich sollte es der schönste Tag in Sloanes Leben sein, doch es kommt anders als geplant. Aber vielleicht genau richtig. Gemeinsam mit Jasper begibt sie sich auf eine Reise, die sie am Ende nicht nur zu sich selbst führt.

Jasper war schon aus den vorhergehenden Bänden bekannt, weshalb ich mich sehr auf seine Geschichte gefreut habe. Jasper hat eine schwere Vergangenheit, die mich zum Mitfühlen gebracht hat. Umso schöner ist es, dass er eine solch liebevolle Familie auf der Ranch gefunden hat. Und auch Sloane kommt aus schweren familiären Verhältnissen. Die Erwartungen, die an sie gestellt werden, kann sie kaum erfüllen und sie muss feststellen, dass es ihrem Vater weniger um sie, als um seine eigene Stellung geht. Ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallen, zumal ich sie sehr gut nachvollziehen konnte. Ich fand es schön, diesen Prozess mit den Protagonisten zu durchleben. Betrachtet man die Geschichte über die vielen Jahre hinweg, in denen sich die Protagonisten schon kennen, entwickelt sich ihre Beziehung langsam und sie haben immer wieder mit der Angst zu kämpfen, ihre Freundschaft zu zerstören.

Im Vergleich zu Band 2 war dieser Teil der Reihe eher schwer verdaulich, was auch an den angesprochenen Themen des Buches lag. Mir hat die Leichtigkeit der Geschichte aber sehr gefehlt, die ich in Band 2 so geliebt habe. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch sehr gern gelesen. Mich konnte die Geschichte von Jasper und Sloane leider nicht so abholen, wie ich es mir erhofft hatte.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Eine Geschichte, die nachklingt

Hiding Hearts
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Amélie studiert Ballett am Konservatorium in Paris. Angetrieben von ihrer Familie verliert sie sich dabei immer mehr und schottet sich ab, bis sie auf Lucien trifft, der ihr wieder zeigt, was das Leben ...

Amélie studiert Ballett am Konservatorium in Paris. Angetrieben von ihrer Familie verliert sie sich dabei immer mehr und schottet sich ab, bis sie auf Lucien trifft, der ihr wieder zeigt, was das Leben alles bereithält.

Ehrlich gesagt habe ich etwas gebraucht, um mit der Protagonistin mitfühlen zu können. Zu Beginn war sie mir doch recht unsympathisch, wenngleich das ihre innere Schutzhaltung ganz gut widergespiegelt hat. Das hat sich im Lauf der Geschichte aber geändert und den Wandel, den Amélie erlebt, hat mir sehr gut gefallen.
Lucien bringt dafür etwas Leichtigkeit in die Geschichte und zeigt, wie wichtig es ist, unterstützende und liebende Menschen in seinem Umfeld zu haben. Eine absolute Green Flag.

Das Ballettthema wurde für mich richtig gut umgesetzt, es war präsent, hat sich aber nicht zu sehr in den Vordergrund gedrängt. Ich konnte mir die Ballettstunden richtig gut vorstellen. An manchen Stellen war mir die Geschichte aber einfach etwas „zu viel“. Ich kann gar nicht so recht beschreiben, woran es lag. Im Gesamten fand ich das Buch emotionstechnisch recht schwer und belastend. Das ist kein Buch, das einen von der Thematik her kaltlässt. Es wird aufgezeigt, was der ständige Leistungsdruck für Folgen haben kann und wie es ist, unter einer Essstörung zu leiden. Macht euch auf Themen gefasst, die nachgehen und lest euch unbedingt zuvor die Triggerwarnung durch.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Nette Geschichte für zwischendurch

The Royal Hearts Club
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Sie darf sich keinen Skandal mehr leisten. Er will unbedingt in den exklusiven Literaturclub der Universität. Und obwohl sie sich nicht ausstehen können, scheinen sie aufeinander angewiesen zu sein. Die ...

Sie darf sich keinen Skandal mehr leisten. Er will unbedingt in den exklusiven Literaturclub der Universität. Und obwohl sie sich nicht ausstehen können, scheinen sie aufeinander angewiesen zu sein. Die Prinzessin und der Sohn des Premierministers.

Die Geschichte startet mit Ausschnitten aus der Presse, die immer wiederkehren und sich als perfekte Ergänzung der Geschichte zeigen. Juliet war genau so, wie ich mir eine royale Protagonistin vorstelle. Nach außen hin tough, unantastbar, arrogant, aber im Inneren unsicher und liebenswert. Vor allem ihre Liebe zu Pflanzen hat sie für mich sympathisch gemacht. Coles Entwicklung mochte ich sehr. Zu Beginn allein seine Ziele vor Augen, schafft er es im Lauf der Geschichte, auch andere Perspektiven einzunehmen und zu leben.

The royal hearts club ist eine leichte, royale Liebesgeschichte in einer Welt voller Gossip und Glamour. Ich musste mich aber immer wieder zwingen, weiterzulesen. Vielleicht war es mir an manchen Stellen zu vorhersehbar. Bis auf einen Plotttwist, den ich nicht erwartet habe, war die Geschichte doch eher geradlinig und ohne Überraschungen. Für mich hätte es noch tiefgründiger sein dürfen und ich glaube, dass die Geschichte an sich dafür Potential geliefert hätte. Trotzdem eine nette Geschichte für zwischendurch.

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