Cover-Bild Der Sommer am Ende der Welt
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 21.07.2025
  • ISBN: 9783426564660
Eva Völler

Der Sommer am Ende der Welt

Roman | Zeitgeschichte trifft auf eine große Liebe – die SPIEGEL-Bestseller-Autorin mit ihrem persönlichsten Roman

SPIEGEL-Bestsellerautorin Eva Völler mit ihrem persönlichsten Roman

Ein dunkles Familiengeheimnis auf Borkum, ein Trauma, das Familien über Generationen hinweg beeinflusst und eine große Liebe:

Bestseller-Autorin Eva Völler erzählt einen  bewegenden Familiengeheimnis-Roman  und verbindet Spannung mit einer  großen   Liebe, die dunklen Geheimnissen trotzt .

Es soll der persönlichste Artikel ihres Lebens werden – beharrlich verfolgt die Journalistin Hanna ihren Plan, über die traumatischen Erfahrungen früherer Verschickungskinder auf Borkum zu berichten, denn auch ihre Mutter hat dort bei einer solchen Kinderkur einst Schlimmes erlebt. Doch vor Ort erhebt sich Widerstand, als Hanna die damaligen Missstände aufdecken will. Nur der Inselarzt Ole steht ihr bei ihren Nachforschungen zur Seite, beide verlieben sich Hals über Kopf. Dann wird Hanna das alte Tagebuch einer ehemaligen Kinderbetreuerin zugespielt, aus dem sich Hinweise auf ein vertuschtes Verbrechen ergeben. Dabei gerät Hanna in ein verstörendes Dilemma, denn nach und nach zeichnet sich ab, dass in Oles Familie ein schreckliches Geheimnis gehütet wird ...

Eindringlich, erschütternd, hoffnungsvoll: Zeitgeschichte trifft auf eine wunderschöne Liebesgeschichte

Mit viel Empathie für ihre Figuren holt Eva Völler ein lange verdrängtes Kapitel der Geschichte der  Nachkriegszeit ans Licht und zeigt, dass manchmal erst der Blick in die Vergangenheit hilft, das Leben zu leben, das man sich wünscht. Ihr  Familienroman ist dabei ebenso sorgfältig recherchiert wie persönlich: Auch Familienmitglieder der Bestseller-Autorin waren von der Verschickung betroffen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2025

Sehr ergreifend

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Ein Generationen umspannendes Schicksal, eine unerwartete Liebe und ein schreckliches Geheimnis – ziemlich viel Inhalt für ein Buch. Aber die Zusammensetzung ist sehr gelungen, finde ich.
Ich habe zuvor ...

Ein Generationen umspannendes Schicksal, eine unerwartete Liebe und ein schreckliches Geheimnis – ziemlich viel Inhalt für ein Buch. Aber die Zusammensetzung ist sehr gelungen, finde ich.
Ich habe zuvor noch nichts über die „Verschickungskinder“ aus den 60er-Jahren gehört, finde deren Geschichte aber sehr ergreifend. Es wird in dem Buch eben über diese Kinder berichtet, indem eine Betroffene interviewt und ihre Geschichte erzählt wird. Nebenbei entsteht bei der Journalistin eine tolle Liebesgeschichte und es kommen immer mehr Details im Zusammenhang mit der Vergangenheit ans Licht, die sehr gefährlich werden. Dennoch finde ich, dass die Erzählungen über das Schicksal der Kinder sehr kurz gehalten werden, es hätten auch gerne mehr Zeitzeugen zu Wort kommen, mehr nachgeforscht werden dürfen. Aber die Autorin erwähnt, dass es ja trotzdem ein „Unterhaltungsroman“ ist und keine Doku oder ähnliches. Und dies ist gelungen, da sich die Geschichte um Hanna, die Journalistin, toll entwickelt. Auch, dass die Autorin persönlich von der Geschichte betroffen ist, ist schlimm, da die Kinder damals wirklich viel Leid erfahren haben, ihnen keiner geglaubt hat und sie das ganze gar nie aufarbeiten konnten. Sehr interessant zu lesen.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Wenn Kinderkuren zum Trauma führen

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Klappentext;
Es soll der persönlichste Artikel ihres Lebens werden, beharrlich verfolgt die Journalistin Hanna ihren Plan, über die traumatischen Erfahrungen früherer Verschickungskinder auf Borkum zu ...

Klappentext;
Es soll der persönlichste Artikel ihres Lebens werden, beharrlich verfolgt die Journalistin Hanna ihren Plan, über die traumatischen Erfahrungen früherer Verschickungskinder auf Borkum zu berichten, denn auch ihre Mutter hat dort bei einer solchen Kinderkur einst Schlimmes erlebt. Doch vor Ort erhebt sich Widerstand, als Hanna die damaligen Missstände aufdecken will. Nur der Inselarzt Ole steht ihr bei ihren Nachforschungen zur Seite, beide verlieben sich Hals über Kopf. Dann wird Hanna das alte Tagebuch einer ehemaligen Kinderbetreuerin zugespielt, aus dem sich Hinweise auf ein vertuschtes Verbrechen ergeben. Dabei gerät Hanna in ein verstörendes Dilemma, denn nach und nach zeichnet sich ab, dass in Oles Familie ein schreckliches Geheimnis gehütet wird.

„Der Sommer am Ende der Welt“ von Eva Völler ist ein Roman der mich betroffen und nachdenklich macht.

Hanna ist Journalistin und hat sich vorgenommen, die Erlebnisse von Kindern, die in den Nachkriegsjahren nach Borkum zur Erholung geschickt wurden offenzulegen. Auch ihre Mutter ist eine der Betroffenen. Viele Kinder kamen aus der Kur mit einem Trauma zurück, dass sie bis ins Erwachsenenalter belastet hat.
Zur Recherche für ihren Artikel spricht Hanna mit ihrer Mutter und weiteren Betroffenen.

Eva Völler hat ihre Charaktere mit viel Liebe und Sorgfalt gezeichnet und lässt sie richtig zum Leben erwachen.
Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge. In der Gegenwart begleiten die Leserinnen Hanna bei ihren Gesprächen und Recherchen. Erleben wie sie auf Gegner stößt und sich behaupten muss. In der Vergangenheit, den 1960er Jahren begleiten die Leserinnen die Kinder nach Borkum.

Manchmal ging mir die Geschichte richtig unter die Haut. Ich musste zeitweise das Buch zur Seite legen, um erst einmal durchzuatmen. Aber ich griff schnell wieder zu dem Buch, um zu lesen, wie es weitergeht. Die Geschichte hatte schon etwas von einer Sogwirkung.
Wenn man bedenkt, dass Eva Völler hier auch die Erlebnisse ihrer Mutter verarbeitet, fühlt man beim Lesen noch etwas Intensive. Man weiß es ist Realität.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es für Eva Völler auch nicht immer einfach war die richtigen Worte zu finden und niederzuschreiben.

Ich habe schon viele Bücher der Autorin gelesen. Wie immer ist ihr Schreibstil flüssig, gut verständlich und fesselnd
„Der Sommer am Ende der Welt“ ist eine Geschichte, die mich sehr berührt hat und die ich mit Interesse gelesen habe.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Verletzte Kinderseelen

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Die Journalistin Hanna begibt sich gemeinsam mit ihrer Tochter Katie nach Borkum, um Recherchen über Verschickungskinder aufzunehmen. Diese Kinder wurden in den 1960er-Jahren in ein Kinderkurheim ...

Die Journalistin Hanna begibt sich gemeinsam mit ihrer Tochter Katie nach Borkum, um Recherchen über Verschickungskinder aufzunehmen. Diese Kinder wurden in den 1960er-Jahren in ein Kinderkurheim auf die Insel geschickt. Hanna hat Kontakt zu Susanne, einem ehemaligen Kind, das auch als Erwachsene noch traumatisiert ist. Dann liegt das Tagebuch einer ehemaligen Betreuerin vor der Tür ihres Hotelzimmers, die ihre Recherche voranbringt und zugleich Schreckliches offenbart.

Das ansprechend gestaltete Cover hat mein Interesse geweckt und ich wurde auch von der Leseprobe nicht enttäuscht. Die Autorin Eva Völler ist mir nicht unbekannt, am besten hat mir ihr Roman "Die Dorfschullehrerin" gefallen. Ihr neuer Roman hat die schlimmen Erfahrungen von Kindern zum Inhalt, die in den 1960-er Jahren zu Kinderkuren verschickt wurden. Ihre Recherchen führen sie auf die Insel Borkum, wohin einst ihre Mutter zur Kur verschickt wurde.
Die Realität hatte für Susanne sowie die anderen Verschickungskinder nichts mit einer Kur zu tun. Unfassbar war für mich, dass die Kinder sofort nach ihrer Ankunft nicht mit ihren Vornamen angesprochen, sondern von Betreuerinnen zu Nummern degradiert wurden. Sie mussten diese Frauen sogar noch mit „Tante“ anreden. Unter der harten Aufsicht der Betreuerinnen gab es drastische Strafen, Schläge und Vernachlässigungen, die sogar zum Tod eines Kindes geführt haben.
Die Autorin hat ihre Protagonisten sorgfältig und sehr authentisch charakterisiert.
Zu den liebenswerten Charakteren gehört die Betreuerin Luise, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Anhand der Betreuerin Angela kommt die Unmenschlichkeit zum Ausdruck, der die Kinder ausgesetzt waren. Auch Hanna, Katie und Ole waren interessante Protagonisten, die für Abwechslung gesorgt haben. Eva Völler hat die Ereignisse mit einer Liebesgeschichte verknüpft, die sich etwas zu schnell entwickelte und nicht ganz glaubwürdig war.
Das Tagebuch von Luise ist in Kursivschrift verfasst, was sich sehr angenehm von den übrigen Kapiteln des Buches abhebt.
Eva Völler schreibt sehr einfühlsam und emotional, sie baut überraschende Wendungen in ihr Buch ein. Der Roman hat mich berührt und zum Nachdenken darüber angeregt, weshalb so etwas noch bis zu Beginn der 1970er-Jahre geschehen konnte. Ich vergebe fünf Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Spannend, emotional und absolut lesenswert!

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In ihrem Buch „Der Sommer am Ende der Welt“ widmet sich Eva Völler einem Thema, das lange totgeschwiegen wurde.
Es wird in mehreren Erzählsträngen auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Einerseits interviewt ...

In ihrem Buch „Der Sommer am Ende der Welt“ widmet sich Eva Völler einem Thema, das lange totgeschwiegen wurde.
Es wird in mehreren Erzählsträngen auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Einerseits interviewt die Journalistin Hanna ein ehemaliges Verschickungskind namens Sabine, ihre fiktiven Berichte werden zum Zeitzeugnis, stellvertretend für die vielen Kinder, die damals dasselbe Schicksal erlitten haben.
Hanna reist mit ihrer 16-jährigen Tochter Katie zu Recherchezwecken in das ehemalige Kinderheim in Borkum, in dem auch ihre Mutter damals untergebracht war, das jedoch mittlerweile zu einem Luxushotel umgebaut wurde.
Gleich bei ihrer Ankunft lernt sie den sympathischen Inselarzt Ole kennen, der gleich neben dem Hotel seine Ordination betreibt. Die gegenseitige Zuneigung lässt sich nicht verbergen.
Auch Katie, die eigentlich widerwillig mit nach Borkum kommt, findet in Bengt, dem Sohn der Hotelbetreiberin einen mehr als guten Freund.
Hanna wird das Tagebuch einer ehemaligen Kinderbetreuerin und eine Landkarte mit einer Markierung von einer unbekannten Person zugespielt. Dadurch kommen grausige Enthüllungen zu Tage, die sich mit den Erzählungen von Sabine decken.
Indes spitzt sich auch die Lage im Hotel zu, die Betreiberin Isa ist längst nicht mehr so freundlich, nachdem sie merkt, dass Hanna ihre Recherchen nicht einstellt. Mit dem Bericht steht nicht nur für die Betreiber des Hotels, sondern auch für Ole viel am Spiel. Auch sein Großvater war in die Machenschaften der Verschickungsindustrie und noch darüber hinaus, während des NS-Regimes als Lagerarzt verstrickt.
Eva Völler versteht es, ihre Charaktere authentisch zu zeichnen. Hanna ist im Zwiespalt, wieviel kann sie in ihrem Artikel verwerten, ohne die Gefühle und das Ansehen von Ole zu zerstören. Ole ist ihr Fels in der Brandung, er unterstützt sie nicht nur emotional, er steht ihr auch bei ihren gesundheitlichen Problemen zur Seite.
Katie ist für ihr Alter sehr reif, sie mausert sich von der Zicke, die sie zu Beginn der Ankunft ist, in ein aufgewecktes, pflichtbewusstes Mädchen, was wahrscheinlich auch am Einfluss ihrer ersten großen Liebe liegt.
Schlimm waren die Berichte aus den Sechzigerjahren, wo das Leid der Verschickungskinder thematisiert wird. Es ist kaum zu ertragen, wie grausam Menschen sein können, damals wurde den Kindern nicht geglaubt und es gab dazu kaum Aufarbeitung. Obwohl die Rahmengeschichte fiktiv ist, sind die Fakten belegt.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Der Sommer am Ende der Welt

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Deutschland 1963 zu de Zeit werden Kinder zur Erholung in Kinderkurheime verschickt. Hannas Mutter gelangt so auf die Insel Borkum und muss in der Zeit viel Schlimmes erleben, was sie immer verdrängt hat. ...

Deutschland 1963 zu de Zeit werden Kinder zur Erholung in Kinderkurheime verschickt. Hannas Mutter gelangt so auf die Insel Borkum und muss in der Zeit viel Schlimmes erleben, was sie immer verdrängt hat. Die Kinder wurden dort seelisch und körperlich misshandelt und alle unter verdeckt von den Betreibern. Hanna recherchiert dort für eine Zeitung und kommt so nach und nach hinter die schrecklichen Geschehnisse die bis in die Nazizeit zurückgehen und es sogar noch Zeitzeugen gibt. Sie begibt sich dabei sehr in große Gefahr denn hier wurde sogar vor Mord nicht zurückgeschreckt.
Fazit:
Die Autorin hat hier über die damaligen Zustände der Kinderverschickungen geschrieben. Daraus ist ein spannender wie dramatischer Roman entstanden, der einen erschüttert. Trotzdem kommt auch hier die Liebe nicht zu kurz die die Geschichte abrundet.

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