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Veröffentlicht am 21.08.2025

Ein Buch das mich auf den wenigen Seiten überzeugen konnte und Lust auf mehr macht

Raum 213 - Harmlose Hölle
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Inhaltsangabe:
„Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das personifizierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben ...

Inhaltsangabe:
„Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das personifizierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben - oder hat es nicht überlebt.“
Für Liv scheint es gerade nicht schlimmer kommen zu können: Ihr Freund hat auf einer Party eine andere geküsst - vor ihren Augen! - und sie wird von dem unheimlichen Ethan verfolgt. Er bedroht sie, macht komische Andeutungen. Liv ist eingeschüchtert, nimmt die Drohungen jedoch erst nicht ernst. Bis sie ein Mädchen in ihrem Garten findet - Ethans Ex-Freundin, ermordet!


Cover:
Das Cover gefällt mir gut. Es fällt durch die schöne Farbe und der auffälligen Gestaltung des Titels, mit den ganzen Schnörkeln und Flecken, im Regal in der Buchhandlung auf.


Schreibstil:
Der Schreibstil war angenehm und sehr einfach und schnell lesen. Da es ja auch ein Jugendbuch ist, habe ich das auch nicht anders erwartet.
So war das Buch schnell durch. Hätte ich es am Stück gelesen, wäre es bestimmt an einem Tag schon durch gelesen gewesen.


Fazit:
Der Prolog steigt vor der Hauptstory ein und wir kommen direkt in Kontakt mit Raum 213.
Ein Junge wird von einem, angeblichen Freund, in dieses hinein geschubst.

Dann geht es los mit der Hauptgeschichte. Unsere Protagonistin Liv befindet sich auf einer Party, auf der sie von ihrem Freund Daniel betrogen wird. Sie muss sehen wie er von einer anderen geküsst wird und nicht abgeneigt scheint.

Als Daniel, ihr jetzt Ex-Freund, ihr folgt und sie sucht, flüchtet sie. Sie wird von einem Mann überfallen, der ihr jedoch nichts tut, sondern sie warnt. Die Frage ist nur, vor was?
Er war so schnell wieder weg, wie er da war.
Wie sich dann herausstellt, handelte es sich bei dem Mann, um Ethan. Ethan ist der Junge der im Prolog von seinem „Freund“ in dem Raum geschubst wurde, um den viele Gerüchte umher gehen.
Er war, nach dem er dort länger eingesperrt war, für 2 Jahre in der „Klapse“.
Dies beruhigt Liv natürlich gar nicht, vor allem da Ethan, am Tag nach dem ersten Vorfall, in der Schulkantine, plötzlich vor ihr steht.

Liv´s Eltern sind im Urlaub und sie überlegt sich mit allem ihrem Bruder Jessie anzuvertrauen, doch sie zögert…

Liv erhält eine merkwürdige Mail, in der ein Vers steht aus einem Lied das ihr Vater ihr und ihrem Bruder früher vorgesungen hat, als sie im Garten um und in ihrem Baumhaus gespielt haben.
Darauf hin, entdeckt sie, beim heraus schauen aus dem Fenster, etwas komisches in dem Baumhaus……
Dort liegt ein totes Mädchen. Total fertig und schreiend läuft sie heraus um sich zu vergewissern das sie sich nicht verguckt hat. Ihr Bruder, der gerade auf dem Weg nach draußen war, schaut sie entsetzt an.

So Reihen sich dann auch die komischen Ereignisse nach und nach an einander.

Ich will nicht mehr erzählen.
Trotz der wenigen Seiten, wurde eine sehr gute Spannung aufgebaut und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es passieren Dinge, die man so nicht erwartet hätte.
Die Spur auf die man gleitet wird…führt sie wirklich zum Ziel?
Wer ist der Mörder von dem Mädchen, namens Rachel, die die Ex-Freundin von Ethan ist?
Wieso wird Liv da mit reingezogen? Was ist mit ihrem Bruder los…irgendetwas verschweigt er ihr doch…?

Gut fand ich auch dass zwischen den Kapiteln Rückblenden aus dem Raum 213 von vor 2 Jahren erzählt werden. Wie es Ethan in dem Raum ergangen ist und wieso er danach in die Psychiatrie musste.

Ich fand den ersten Teil sehr gut und freue mich schon auf die weiteren Bände.
Kann kaum erwarten wie es weiter gehen wird!

Ich gebe dem Buch sehr gute 4,5 Sterne, da es mich in der kurzen Zeit sehr gut unterhalten und überrascht hat. Ich gebe keine 5, weil ich an die nächsten Teile jetzt die Erwartung habe, das sie dem ersten Standhalten oder sogar noch besser werden.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Solange wir lügen / Spannend und tiefgründig

Solange wir lügen
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Inhaltsangabe:
Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein ...

Inhaltsangabe:
Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.

Diese Kurze, nicht wirklich was aussagende Inhaltsangabe hat mich sehr neugierig gemacht und mich dazu verleitet dieses Buch zu lesen.

Cover:
Das Cover gefällt mir super gut. Es ist Transparent und wenn man es abnimmt, bleibt auf dem Buch das Haus und die Felsen. Der Junge und das Mädchen "verschwinden" und befinden sich nur auf dem Schutzumschlag. So Aufmachungen gefallen mir immer sehr. Das Cover passt auch sehr gut zu der Story.
Das einzige kleine das mir nicht gefällt, ist das dunkle blau des Ravensburger Logo...weiß auch nicht, aber irgendwie stört es mich :)

Schreibstil:
Den Schreibstil dieses Buches fand ich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Es werden viele kurze Sätze benutzt. Parataxen, glaube ich nennt man diesen Schreibstil. Dadurch versucht der Schreiber, meine ich mich noch aus Schulzeiten dran zu erinnern, die Gefühle schnell und einfach rüber zu bringen und spannung zu wecken.
Ich kam aber schnell mit dem Schreibstil zurecht und fand ich nach ein paar Seiten auch angenehm und schnell zu lesen. Dadurch das die Schrift des Buches allgemein etwas größer war und die Seiten nicht zu eng bedruckt waren, hatte ich das Buch innerhalb von 1 1/2 Tagen durch.

Fazit der Story:
Puhhh. Wow. Also..... mit dem Ende hätte ich so nie gerechnet... aber fangen wir erst einmal von vorne an.

Am Anfang ist dort ein Stammbaum(der mich zuerst hat stutzen lassen) der sehr hilfreich ist, da zuerst alle der Familie Sinclair vorgestellt werden. Und das sind einige. Ohne diesen Stammbaum wäre ich sehr verwirrt gewesen.

Man lernt die ersten Seiten einfach nur die Familie kennen. Eine reiche und wohlhabene Familie. Unsere Protagonistin Cadence erzählt uns davon, wie ihr Vater sie und ihre Mutter verlassen hat. Hier gab es eine Stelle die ich nicht so ganz verstanden habe... Der Vater schoss as dem Auto auf Cady. Die Mutter sagt nur: "Benimm dich normal. Sofort. Weil du es bist. Weil du es kannst. Mach keinen Aufstand. Atmw und setz dich."
Äh, Hallo???? War der Schuss wörtlich oder bildlich gemeint?? Wer reagiert bitte so, wenn das eigene Kind wirklich angeschossen wurde???
Naja, Cadence Mutter sagt diese Worte häufiger in diesem Buch. Was zeigt, das sie möchte das die Familie keinen schlechten Ruf kriegt. Nichts darf passieren das Aufsehen erweckt. Keine Gefühle dürfen gezeigt werden.
Dies wird in einigen Momenten deutlich, diese werde ich aber nicht alle aufzählen.

Mit auf der Insel jeden Sommer ist Gat, in den sich Cadence quasi sofort verguckt. Er ist Inder und somit nicht so Willkommen von Seiten des Großvaters dem alles dort gehört.
Nichts destotrotz, Cady will ihn und keinen anderen.
Die kurze Liebesgeschichte zwischen den beiden ist Süß. Nicht zu kitschig, sondern genau richtig für dieses Buch wie ich finde.

Irgendwann stirbt die Großmutter. Der Tod hat wohl in den "Tanten" einen Machtkampf um das Erbe ausgelöst, weil dadurch der Tod des Großvaters näher rückte. Sie fangen an sich gegenseitg anzustacheln und ziehen sogar die Kinder mit rein. Die dafür sorgen sollen, das das Erbe ja in der "eigenen" Familie bleibt. Schlimm finde ich so etwas.
Der Großvater bemerkt das und provoziert dann noch absichtlich... Noch schlimmer wie ich finde.

Cady liest sehr gerne, so haben wir in manchen Kapitel "Märchen" zu lesen, die sie selber verfasst und die immer die Momentane Situation, den aktuellen Stand der Story darstellen soll. Das hat mir auch ziemlich gut gefallen.

Plötzlich wird Cady im Krankenhaus wach und kann sich an nichts mehr erinnern. Ihr wird erzählt das sie beim schwimmen im Meer einen Unfall hatte und mit dem Kopf gegen einen Felsen geschlagen ist. Wie sich später herausstellt, war dem nicht so.
Alle verhalten sich komisch. Keiner will ihr genau sagen was passiert ist. Aber Stück für Stück kommen die Erinnerungen zurück.

Das Ende kam irgendwie so plötzlich. Ich wusste nicht, ob ich mich verlesen hatte, also las ich die Seiten noch einmal.
Ich finde das Ende ziemlich traurig und heftig und hätte es, wie oben schon erwähnt, so nicht erwartet.
Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch so gut finde... Gleichzeit konnte ich es aber auch nicht aus der Handlegen, da einfach solange nicht klar war, worum es eigentlich geht. Aber ich wollte es endlich wissen!

Das Buch zeigt einfach, das Familien zusammen halten sollten. Egal wann, egal in welcher Situation. Familie ist was schönes, das wichtigste und wertvollste was es überhauot gibt. Leider findet es aber genau so, wie hier in der Geschichte von Cady, im wahren Leben statt. Ich musste mich erst mal sammeln und habe mir ein paar Gedanken gemacht - Wie oft wünscht man sich reich zu sein. Sich alles kaufen zu können.... Jetzt nach dem lesen, weiß ich gar nicht mehr, ob es noch so toll wäre, wenn sowas passieren könnte. Das die Familie des Geldes wegen zerbricht.

Ich werde das genaue Ende und Geheimnis natürlich nicht verraten :) Lest es selbst! Es lohnt sich aufjeden Fall.
Irgendwas hat mir jedoch gefeht, ich kann nicht sagen was. Aber das Buch bekommt sehr gute 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Unearthly - Dunkle Flammen

Unearthly: Dunkle Flammen
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Mich haben Engelsgeschichten nie wirklich interessiert.

Aber da es sich ergeben hatte (durch günstige Angebote), haben sich einige Engels-Reihen bei mir angesammelt.

Wenn ich nicht nach dem Zufallsprinzip ...

Mich haben Engelsgeschichten nie wirklich interessiert.

Aber da es sich ergeben hatte (durch günstige Angebote), haben sich einige Engels-Reihen bei mir angesammelt.

Wenn ich nicht nach dem Zufallsprinzip ( Zettelchen in einer Dose, kennen bestimmt einige von euch :) Unearthly gezogen hätte, hätte die Reihe sicherlich noch lange auf meinem SuB gelegen.

Aber nach beenden des ersten Teiles bin ich froh Unearthly gezogen zu haben.



Am Anfang war ich noch was stutzig, ob diese Art von Geschichte was für mich ist.

Aber ich war super schnell drin in der Geschichte.



Aber zuerst etwas zum Schreibstil.

Der Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr einfach gehalten. Ich konnte die Geschichte leicht und flüssig runter lesen.

Auch konnte ich immer die Gefühle der Charaktere mitfühlen.

Ein paar klitzekleine Dinge haben mich aber gestört. Diese sind aber, vermute ich, durch die Übersetzung entstanden. Und zwar stand dort „ich nahm der Bonbon in den Mund...“. Der Bonbon??? Heißt es nicht das Bonbon??? Bin echt am überlegen, aber an der Stelle bin ich echt beim lesen gestolpert. Auch bei „ich schaltete das Fernsehen aus..“... nicht den Fernseher ?

Das waren nur die 2 Stellen die ich etwas komisch zum lesen fand.

Nun kurz zu Geschichte. Ich werde nichts großartig erzählen.

Ich fand die Geschichte wirklich gut. Nicht zu viel Klischee und Kitsch über Engel. Zwar können Sie Flügel hervor bringen, glänzen und sind unbeschreiblich schön und können alles/viel, aber das hält sich in Grenzen. Für mich war das alles voll okay.

Ich fand zum Beispiel die Idee mit den Versionen gut und wie die Autoren die Wendung der Vision zum Schluss hinbekommen hat. Das genaue „Ergebnis“ wurde in diesem Band jedoch noch nicht Präsentiert.

Auch fand ich, obwohl ich nie so auf Liebesschnulzen stehe, die Beziehung zwischen Clara und Tuck sehr süß. Sie hat sich super schön entwickelt. Erst das ärgern und nicht mögen und da gibt es ja Christian und und und bis hin zum och ja, so schlimm ist er ja gar nicht.

Sie hat sich im Unterbewusst sein verliebt und sich gewundert warum sie an Tuck vermehrt denken muss und das fand ich mal echt erfrischend.

Kein, ohhhh er ist so toll ich liebe ihn soooo. Liebt er mich auch? Kann er das überhaupt? Bin ich schön genug ? Bla bla bla.
Das hat mir echt gut gefallen.

Auch alles rund um die Engel fand ich gut und auch interessant. Das es Reine-, Halbe- und Viertelengel gibt u.v.m.



Aber überzeugt euch selber. Mich hat der Start der Trilogie echt überrascht und ich hätte echt nicht gedacht das sie mir so gut gefällt.

Ich hoffe das die folge Bände mich weiterhin überzeugen.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Ohne Erwartungen ran, sehr positiv überrascht worden!

Legends of Mictlan 1. Chosen by Death
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Ich bin ohne Erwartungen an das Buch ran gegangen. Ich hatte vorher auch so gut wie keinen Kontakt, zu diesem Thema. Ich habe nur vor Jahren mal den Disney Film "Coco" gesehen.

Vorab: der grundlegende ...

Ich bin ohne Erwartungen an das Buch ran gegangen. Ich hatte vorher auch so gut wie keinen Kontakt, zu diesem Thema. Ich habe nur vor Jahren mal den Disney Film "Coco" gesehen.

Vorab: der grundlegende Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Lediglich einen Kritikpunkt habe ich, den ich aber weiter unten genauer aufgreifen werde.

Am Anfang hat es ein klein wenig gedauert, in die Geschichte rein zu kommen. Elena war mir am Anfang noch nicht so sympathisch und ich habe mich gefragt, wieso hat sie diese Gabe? Wieso ist sie so, wie sie ist?
Marisol war mir von Anfang an sympathisch - ich mochte die Dorfälteste einfach auf Anhieb. Miguel war mit von Anfang an suspekt...

Mateo, Elenas Bruder, ist gestorben und Elena möchte gerne genau herausfinden, wieso er sterben musste und wer ihn getötet hat.

Die Story nimmt dann schnell fahrt auf und ich kam immer besser rein. Im Dorf passieren plötzlich unbekannte Todesfälle an den Dorfbewohnern. Elena erlebt einmal mit, warum sie alle sterben. Dann taucht plötzlich ein mysteriöser Fremder auf und Elena bekommt die Möglichkeit, zu helfen, ihr Dorf zu retten und dadurch eventuell den Tod ihres Bruders aufzuklären. Denn sie soll, durch ein Portal, die Totenwelt durchqueren.
Ab hier nimmt die Story wirklich an fahrt auf und ist auch wirklich teils brutal und nicht ohne. Am Anfang war ich noch so "hui...ist das nicht was too much...?", aber ich hab mich versucht auf diese Welt/Geschichte einzulassen und vieles macht dann doch durchaus Sinn. I mean... wir befinden uns auf deb verschiedenen Ebenen, die deb letzten Weg ebnen. Das dort komische, gruselige Kreaturen etc. warten, ist wohl nicht weit hergeholt.
Ich kam auch immer besser mit Elena und der Truppe allg. zurecht. Ich konnte immer besser Elenas Gefühlswelt nachvollziehen.

Im laufe der Story passieren viele Page turner von denen ich wirklich überrascht war. Das hat mir wirklich gut gefallen. Ich konnte zum Schluss das Buch nicht mehr aus den Händen legen und wollte wissen, wie es weiter geht!

Ich habe lediglich 2 Dinge auszusetzen. Einen Punkt hatte ich weiter oben kurz angeschnitten: Und zwar zum Thema Schreibstil - die Autorin hat wohl gefallen an "an die Wand drücken" bzw. Wurde Elena andauernd gegen Wände, Treppen etc. gedrückt. Das ist mir ziemlich schnell aufgefallen und kam mir doch einfach etwas zu oft vor. Auch, daß Nan plötzlich auftauchte. Das waren mir doch zu häufige Wiederholungen.

Der zweite Punkt, wäre tatsächlich das Ende der Geschichte. Ich hätte mir das Ende so nicht gewünscht. Ich hätte es gut gefunden, wenn die Story 1-2 Kapitel vorher geendet hätte und das Ende dort gelegen hätte. Das hätte, meiner Meinung nach, ziemlich gut zu gesamten Story gepasst.

Daher vergebe ich dem Buch, minus der 2 Kritikpunkte, 4☆ 😊

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Hat mich total überrascht und überzeugt - wo ist Band 2?!

To Tempt a God
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Inhaltsangabe:

»Es heißt, nur diejenigen können unter den Göttern überleben, die ihr Herz zu Stein verwandeln. Doch diese Fähigkeit hast du mir genommen. Mein Herz schlägt für dich, und ich will dich ...

Inhaltsangabe:

»Es heißt, nur diejenigen können unter den Göttern überleben, die ihr Herz zu Stein verwandeln. Doch diese Fähigkeit hast du mir genommen. Mein Herz schlägt für dich, und ich will dich deshalb hassen – aber ich kann es nicht.«

In Silver City herrschen die Götter. Menschen dürfen in der Stadt des Lichts zwar leben, aber schon ein falscher Schritt kann für sie den Tod bedeuten. Als Aurora an den Hof der Götter berufen wird, muss sie sich plötzlich in einer Welt voller Grausamkeiten und Machtspiele behaupten. Denn ausgerechnet Colden, der Sohn des gefürchteten Gottkönigs, bindet sie als seine Dienerin für immer an sich. Doch anders als die anderen Götter will Colden Aurora nicht besitzen und verabscheut die barbarischen Regeln, die den Menschen auferlegt werden. Gefangen zwischen Misstrauen, unausgesprochenen Gefühlen und einer verbotenen Anziehung kommen sich Aurora und Colden näher – während die Welt der Götter auf einen Krieg zusteuert, der die fragile Ordnung Silver Citys ein für alle Mal in Stücke reißen könnte …

Daten:

•Autorin: Anna Benning
•Seitenanzahl: 544 Seiten
•Verlag: Fischer Sauerländer
•Erscheinungsdatum: 28.05.2025

Schreibstil:

Bildlicher und flüssiger Schreibstil, der einen packt

Meinung:

Der Start ist gut gelungen – man lernt nach und nach verschiedene Charaktere kennen. Unteranderem unsere Protagonistin Aurora. Tristan – ihr bester Freund, ihr Ziehvater Julien und ihr Bruder Varian, sind für den weiteren Verlauf auch wichtig und werden gut eingeleitet. Varian lernen wir von den dreien am wenigsten kennen, da dieser nach einem Unfall im Koma liegt.
Aurora versucht auch alles Mögliche, um ihm zu helfen, was leider nicht zu gelingen scheint.

Die geht wieder auf Jagt nach dem sogenannten Himmelslicht (ich habe leider nicht ganz verstanden, wie es fang bar ist und sich als Kugel einfangen und transportieren lässt.

Ein wenig später begegnen wir auch einer weiteren, sehr wichtigen Person – und zwar einem Einbrecher, der etwas in Juliens Tresor aufbewahrt. Sein Name ist Colden. Man merkt direkt, dass Colden und Aurora irgendetwas verbindet. Man hat schon eine Vorahnung, wer oder was Colden sein könnte, und diese wurde mir später auch bestätigt. Nach diesem Überfall will Julien umgehend flüchten. Aurora weiß nicht so recht wieso, weil sie Varian nicht mit in tiefere Ebenen mitnehmen kann.

Wie sollte es auch anders sein, wird Aurora just in diesem Moment Berufen. Wie sich später herausstellen wird, nicht auf normalem Wege.

So beginnt die Reise ins Divine District der Götter, wo die sogenannten Valets (Menschen) zur Auktion bereitgestellt werden und dann den Göttern auf verschiedene Weise Dienen sollen. Dabei erhalten sie einen Ring um den Hals und sind an ihren Gott gebunden. Dieses Band kann dann auch nicht mehr gelöst werden, außer mit dem Tod einer der beiden Parts.

Wie es in der Welt der Götter abgeht, finde ich hart. Das sie in die Welt der Menschen eindringen, weil sie in ihrer nicht mehr leben können und dann nur wegen der Macht, die sie besitzen, die Menschen quasi zu ihrem Spielzeug machen und deren Welt komplett auf den Kopfstellen. Den von unserer alten Welt, ist sehr wenig übrig und die Menschen wissen kaum noch was über alte Städte, Technik usw.
Den Aufbau der Welt, fand ich eigentlich auch super interessant, aber ich habe mir die verschiedenen Ebenen, durch die Beschreibungen, komischerweise wie so einen Turm vorgestellt, mit verschiedenen Plattformen nach oben und unten. Was aber natürlich auch wenig Sinn macht, wenn das auf unserer alten Welt aufgebaut ist. Auf der Karte, die vorne im Buch abgebildet ist, sieht es aber eher wie ein „Berg“ aus, auf dem einfach immer, je höher man kommt, eine neue, bessere Ebene erbaut wurde.

Wenn wir dann im Divine District angekommen Sinn, lernen wir dort erst mal neue Charaktere und den Ort besser kennen und auch Colden ist, wie oben angeteasert, hier. Und er ist nicht irgendwer, sondern der Sohn des Exarchen. Wir erfahren dann auch, was genau es ist, was Colden gesucht hat, als er bei Julien eingebrochen ist. Und zwar ein altes Götter Relikt, was er benötigt, um bei einem möglichen Krieg, gewinnen zu können. Colden möchte das ganze Leid nämlich auch nicht mehr. Er rettet sogar Valets, wie wir später erfahren. Man kommt dann aber leider auch recht schnell, im Laufe der Story, darauf „wo“ das Relikt sich befindet.

Von da an passiert Verrat und die Spannung lässt selten nach. Aber auch Freundschaften entstehen im, für Aurora, neuen District.

Das Ende hat einen fiesen Cliffhanger und es ist schwer, nun bis November auf Band 2 warten zu müssen.

Dies war mein erstes Buch der Autorin und auch nicht mein letztes. Da mir persönlich der Schreibstil sehr zugesagt hat und ich auch von ihren vorherigen Reihen, überwiegend nur gutes gehört habe.

Fazit:

Bis auf ein, zwei Kleinigkeiten, die für mich nicht ganz logisch oder zu vorhersehbar waren, ein wirklich sehr gelungener Auftakt und ich freie mich sehr auf Band 2! Das Buch bekommt 4,7 von 5 Sternen von mir.

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