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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ganz interessant

Die Chroniken des Magnus Bane
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Da Magnus Bane mein absoluter Lieblingscharakter der "Chroniken der Unterwelt" ist, war es klar, dass ich diese Ansammlung über Geschichten seines Lebens lesen muss. Im großen und ganzen hat die Lektüre ...

Da Magnus Bane mein absoluter Lieblingscharakter der "Chroniken der Unterwelt" ist, war es klar, dass ich diese Ansammlung über Geschichten seines Lebens lesen muss. Im großen und ganzen hat die Lektüre sich gelohnt; es war toll, mehr über ihn und sein langes Leben zu erfahren und ihn besser kennen zu lernen. Zwar sind es nur ziemlich kurze Episoden - quasi Momentaufnahmen - aber etwas anderes hatte ich gar nicht erwartet und die drei Autorinnen haben es geschafft, die kurzen Geschichten (meistens) unterhaltsam und auch spannend zu gestalten. Magnus ist eine sehr ungewöhnliche Persönlichkeit und er hat schon einiges erlebt, sodass sein Leben einiges an Stoff bietet.
Sehr gut gefallen hat mir, dass lauter aus den anderen Büchern bekannte Figuren auftauchen - wir treffen Tessa, Will und Jem aus den "Chroniken der Schattenjäger" (ich empfehle wirklich, die komplette Reihe vor diesem Buch zu lesen, da sonst Spoiler-Gefahr besteht), aber auch Ragnor Fell und Catarina Loss, Magnus' beste Freunde', kommen sehr oft vor, ebenso wie (leider) Camille, seine Exfreundin. Auch die Schattenjäger haben ihre Auftritte und gerade die Kapitel über die aufblühende Beziehung zu Alec waren sehr süß und unterhaltsam.
Ein paar der Erzählungen haben mich nicht überzeugt, aber ein Großteil hat mir gut gefallen. Deshalb 4 Sterne.

Meine Meinung zu den individuellen Geschichten ist https://www.goodreads.com/review/show/1661684474">hier zu finden.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Macht Lust auf mehr

Lady Midnight
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"Lady Midnight" ist ein sehr gelungener Reihenauftakt; die Geschichte ist von Anfang an spannend, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und es gibt verschiedene Wendungen, die mich überrascht haben und ...

"Lady Midnight" ist ein sehr gelungener Reihenauftakt; die Geschichte ist von Anfang an spannend, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und es gibt verschiedene Wendungen, die mich überrascht haben und neugierig auf die nächsten Bände machen.

Das Buch handelt von Emma Carstairs, ihrem Parabatai Julian Blackthorn und dessen Familie, also Charakteren, die bereits in "City of Heavenly Fire" eingeführt wurden. Hier sind sie nun die Protagonisten, sodass wir viel mehr über sie erfahren, und obwohl einige neue Figuren eingeführt wurden, sind meiner Meinung nach alle gut charakterisiert und vorgestellt worden. Vor allem bei Mark ist es Clare gut gelungen, seine Zerrissenheit und die Veränderungen, die er durchlaufen hat, glaubwürdig darzustellen. Generell ist die Blackthorn-Familie mir ans Herz gewachsen und mir gefällt, wie unterschiedlich alle sind. Obwohl sie zusammenhalten und alles füreinander tun würden, hat doch jeder eine eigene Persönlichkeit und eigene Stärken, Schwächen und Macken. Dies gilt auch für andere wichtige Figuren wie die Tutorin der Kinder, ihren Onkel und die anderen Nebencharaktere. Alle haben ihre Geschichte zu erzählen und die Autorin hat schon das ein oder andere Geheimnis anklingen lassen, sodass man unbedingt weiterlesen und mehr erfahren möchte.
Die Hauptfiguren selbst waren mir ebenfalls sehr sympathisch. Emma ist eine tolle Protagonistin und ihre Beziehung zu Julian war sehr gut dargestellt - auch wenn das ganze sehr dramatisch ist. Die Autorin hat es auf jeden Fall geschafft, dass ich mit den beiden mitfühle und ihnen ein Happy End wünsche, auch wenn das natürlich vor dem letzten Band der Trilogie nicht zustande kommen wird.

Die Handlung selbst war sehr fesselnd; stellenweise hat das Buch mich fast an einen Krimi erinnert, da die Charaktere versuchen, den Mörder von Emmas Eltern zu finden, und die Ermittlungen wurden gut dargestellt. Die Auflösung hat mich sehr überrascht, aber die Wendung ist Clare definitiv gelungen. Sie war glaubwürdig, aber dennoch ein Schock - für den Leser und die Figuren. Auch hier gibt es einiges Potential für die nächsten beiden Bände und ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird.

4,5/5 Sternen

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schöne Geschichtensammlung

Legenden der Schattenjäger-Akademie
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Die "Legenden der Schattenjäger-Akademie" spielen zeitlich zwischen dem Ende von "City of Heavenly Fire" und "Lady Midnight", sodass ich diese zehn Geschichten unbedingt lesen wollte, bevor ich mir Clares ...

Die "Legenden der Schattenjäger-Akademie" spielen zeitlich zwischen dem Ende von "City of Heavenly Fire" und "Lady Midnight", sodass ich diese zehn Geschichten unbedingt lesen wollte, bevor ich mir Clares neuestes Buch vornehme. Man kann "Lady Midnight" bestimmt auch so verstehen, aber ich wollte sicher sein, dass mir keine Details oder Hintergrundwissen fehlen.

Die Erzählungen decken einen Zeitraum von zwei Jahren ab und befassen sich mit Simons Ausbildung zum Schattenjäger. Zu meiner großen Überraschung (und Freude) spielen aber auch andere Charaktere eine wichtige Rolle. So ist beispielsweise Tessa eine Gastdozentin, sodass wir eine Erzählung über Ereignisse aus ihrer Vergangenheit bekommen, und auch die Anfänge von Valentins Kreis spielen eine Rolle. Diese vergangenen Ereignisse werden benutzt, um den Schülern wichtige Lektionen für ihre Ausbildung zu erteilen und dieser Aufbau hat mir gut gefallen. Dabei sind die einzelnen Geschichten ziemlich unterschiedlich; einige sind komisch, andere bewegend oder traurig und andere haben mich aufgrund der in ihnen behandelten Themen verärgert, aber jede war auf ihre Art faszinierend und hing mit dem Unterricht zusammen, sodass es einen übergreifenden Handlungsstrang gab, der alles zusammenhielt.
Der Fokus auf Simon war für mich sehr passend. Sein Schicksal im letzten Band der "Chroniken der Unterwelt" war recht tragisch, nicht nur für ihn selbst, und die Autorinnen sind in diesem Buch gut mit all den Konsequenzen umgegangen. Ich fand es sehr realistisch, dass Simon Probleme damit hatte, mit seinen Freunden zu interagieren, da er sich nicht richtig an sie erinnern kann, aber auch, wie die Beziehungen sich langsam entwickelt haben. Gerade die Szenen zwischen ihm und Isabelle oder Clary waren emotional, aber auch mit anderen Charakteren (zum Beispiel Jace, Helen, Catarina Loss) gab es starke Momente. Mir hat gut gefallen, wie sich alle im Laufe der Handlung weiterentwickelt haben.

Im Gegensatz zu den "Chroniken des Magnus Bane" gab es eigentlich keine Erzählung, die mich nicht überzeugt hat. Ein paar haben ihre Schwächen, aber die niedrigste Bewertung, die ich vergeben habe, ist 3,5/5 Sternen. Die Geschichten sind interessant und das größte Plus ist definitiv, dass sowohl die altbekannten Figuren vorkommen, aber auch die neuen gut charakterisiert sind, sodass man daran interessiert ist, mehr über sie zu erfahren. Vor allem auf die geplante "The Last Hours"-Reihe bin ich jetzt sehr gespannt.

Anmerkung: Ich habe die einzelnen Geschichten auf englisch gelesen.

Veröffentlicht am 20.10.2019

Unterhaltsame Lektüre, aber nicht so gut wie Band 1

Cinder & Ella
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Da "Cinder & Ella" mir sehr gut gefallen hatte und ich unbedingt wissen wollte, wie es nach dem scheinbaren Happy End der Protagonisten weiter ging, war ich sehr gespannt darauf, den zweiten Teil zu lesen. ...

Da "Cinder & Ella" mir sehr gut gefallen hatte und ich unbedingt wissen wollte, wie es nach dem scheinbaren Happy End der Protagonisten weiter ging, war ich sehr gespannt darauf, den zweiten Teil zu lesen. Alles in allem hat das Buch mich auch gut unterhalten, allerdings kommt es für mich nicht an den ersten Band heran.

Anhand der Inhaltsangabe hatte ich erwartet, dass Brians Ruhm der beginnenden Beziehung der beiden Probleme bereiten würde und Ella lernen müsste, damit umzugehen, was ich mir schwierig vorgestellt habe. Dieser Aspekt spielte auch durchaus eine Rolle, zumindest in den ersten Kapiteln, war jedoch bei weitem nicht so wichtig, wie ich gedacht hätte. Das fand ich schade, da ich nach den Ereignissen im ersten Band wirklich neugierig darauf war zu sehen, wie es Ella gelingen würde, sich an das Leben mit einem Prominenten und der damit verbundenen Aufmerksamkeit zu gewöhnen. Die eigentlichen Konflikte waren zwar interessant und stimmig, doch dieser Aspekt hätte noch mehr herausgearbeitet werden können. Außerdem fand ich es schade, dass zu Beginn des Buches alles recht ausführlich erzählt wurde, es nach einem gewissen Punkt dann aber größere Zeitsprünge gab, da ich so das Gefühl hatte, wichtige Entscheidungsprozesse und Entwicklungen beinahe nur nebenbei erzählt zu bekommen.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich auch hier wieder sehr gut lesen und es war auf jeden Fall schön, die liebgewonnenen Charaktere - vor allem Cinder und Ella - wiederzusehen. Die Darstellung der Romanze der beiden hat mir gut gefallen und es kam mir realistisch vor, dass die beiden sich zum einen sehr nahe waren, sie aber immer noch Probleme hatten und sich in mancher Hinsicht besser kennen lernen mussten. Auch, wie sie jeweils individuell mit der Beziehung umgegangen sind und welche Erwartungen sie aneinander gestellt haben, kam mir glaubwürdig vor und es hat definitiv zum jeweiligen Charakter der beiden gepasst. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Liebesgeschichte teilweise zu sehr hinter Ellas persönliche Entwicklung zurücktrat, und das fand ich schade. Ellas Geschichte in diesem Band ist auf jeden Fall unglaublich wichtig und es war definitiv bedeutsam, wie die Autorin mit ihren Problemen umgegangen ist. Da es die Geschichte von Ella und Brian ist, hätte ich es jedoch schön gefunden, wenn auch er einen eigenen, individuellen Handlungsstrang bekommen und selbst etwas mehr im Vordergrund gestanden hätte.

Davon abgesehen hat das Buch mich, wie bereits erwähnt, gut unterhalten. Ich war vielleicht nicht mit allen Entwicklungen hundertprozentig glücklich, einige Aspekte kamen mir übertrieben vor und der Fokus auf ein paar gewissen Punkten war mir etwas zu groß, aber Oram hat die Figuren wieder gut ausgearbeitet und auf jeden Fall gezeigt, wie gut sie zusammen passen und dass sie gemeinsam viel erreichen können. Ich hatte zwar erwartet, dass die Handlung sich anders entwickeln würde, doch letztlich fand ich die Geschichte trotz der genannten Kritikpunkte schön und durchaus interessant. Auch die Konflikte waren überzeugend und ich mochte, wie sie aufgelöst wurden, selbst wenn es mir teilweise zu schnell ging. Aus diesem Grund vergebe ich 3,5 Sterne.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 09.09.2019

Schöne Liebesgeschichte mit etwas zu geringem Fokus auf dem Sport

Weightless Heart
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Da der erste Band der "Read! Sport! Love!"-Reihe mir gut gefallen hatte, war ich auch sehr auf den zweiten Teil, in dem Schwimmen eine große Rolle spielen sollte, gespannt. "Weightless Heart" hat meine ...

Da der erste Band der "Read! Sport! Love!"-Reihe mir gut gefallen hatte, war ich auch sehr auf den zweiten Teil, in dem Schwimmen eine große Rolle spielen sollte, gespannt. "Weightless Heart" hat meine Erwartungen auch weitgehend erfüllt. Ich fand die Protagonisten sympathisch, ihre Liebesgeschichte entwickelt sich überzeugend und der Schreibstil selbst lässt sich gut lesen. Allerdings gab es auch ein paar Aspekte, die mich nicht hundertprozentig begeistern konnten.

Besonders schade fand ich, dass das Schwimmen nicht so bedeutsam war, wie ich gedacht hatte. Zwar wird mehrfach betont, wie sehr Chloe es liebt und dass es auch für Alex' Leben eine große Bedeutung hat, doch da Bergsteigen für die Handlung von "Das Dach der Welt" und die Entwicklung der Liebesgeschichte mehr als zentral war, hatte ich ähnliches von diesem Buch erwartet. Stattdessen stand der Sport für mich hier eher im Hintergrund und das war schade, da die vorhandenen Szenen mir gut gefallen haben.

Wie bereits erwähnt waren mir Chloe und Alex beide sympathisch, obwohl sie teilweise fragwürdig handeln. Gerade Alex' Verhalten war mir manchmal unverständlich und dadurch ist es mir gelegentlich schwer gefallen, mich in ihn hineinzuversetzen. Rückblickend konnte ich allerdings verstehen - wenn auch nicht gutheißen - wieso er so gehandelt und was ihn angetrieben hat. Zudem hat auch Chloe Fehler gemacht, doch da ihr dies zumindest bewusst war, hat sie dadurch Ecken und Kanten bekommen. Beide Protagonisten sind auf jeden Fall gut ausgearbeitet und wirken menschlich. Die Nebenfiguren haben die Geschichte ebenfalls bereichert, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn.

Die Liebesgeschichte hat ihre Höhen und Tiefen, aber die Chemie zwischen den Charakteren stimmt von Anfang an und sie interagieren sehr gut miteinander, selbst wenn ihr Verhältnis einmal angespannt ist oder sie nicht genau wissen, wie sie eigentlich zueinander stehen. Zwischen ihnen gibt es sehr schöne, durchaus emotionsgeladene Momente und ich habe definitiv auf ein glückliches Ende für die beiden gehofft. Die Entwicklung ihrer Beziehung zueinander kam mir zudem unter den gegebenen Umständen realistisch vor.

Alles in allem würde ich "Weightless Heart" mit 3,5 Sternen bewerten. Trotz ein paar kleiner Kritikpunkte hat das Buch mich gut unterhalten, ich mochte die Protagonisten und die Liebesgeschichte an sich konnte mich überzeugen.