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Veröffentlicht am 05.10.2017

{Rezension} Scherben der Dunkelheit ?

Scherben der Dunkelheit
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Klappentext: Poetisch, romantisch und betörend schön
Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ...

Klappentext: Poetisch, romantisch und betörend schön
Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint …

Meine Meinung: ! Achtung Spoiler !

Als Anouk mit ihrer Cousine in den Dark Circus geht, trifft sie dort auf Masrador und Rashgar. Während der Vorstellung erlebt sie einen ganz besonderen Moment zwischen Rashgar und ihr. Als sie ein paar Tage darauf eine Nachricht erhält, dass sie dem Dark Circus beitreten soll, ist sie erst einmal geschockt, denn sie kann Masrador nicht leiden. Er ist böse und versucht sie in die dunklen Fänge des Dark Circus zu ziehen. Gemeinsam wollen Anouk, Rashgar, Amelie, Levin und weitere Verbündete gegen Masrador vorgehen, doch sie werden erwischt. Leider kostet es Amelie den Tod. Doch sie lassen sich nicht wegen Drohungen aufhalten. Anouk und Rashgar versuchen alles, sich der Dunkelheit des Dark Circus entgegen zu stellen und das Herz des Dark Circus zu finden. Sie kommen sich so immer näher und zwischen ihnen entsteht eine besondere Verbindung. Als Anouk und Rashgar sixch auf den Weg machen, das Herz zu finden, stoßen sie auf Gefahren und magische Orte. Durch Illusionen, die der Dark Circus in sie hinein trägt, gerät vieles aus dem Ruder. Können Anouk und ihre Freunde es schaffen, den Fluch des Dark Circus zu brechen? Wie endet es mit Anouk und Rashgar? Wird die Liebe siegen oder die Dunkelheit?

Charaktere: Anouk mochte ich auf Anhieb, da sie genau so gerne wie ich gerne allein ist und liest oder malt. Ich konnte sie gut durch das Buch begleiten. Rashgar, der Zauberer, war mir auch von Anfang an sympathisch, da es sehr geheimnisvoll wirkt, wobei man immer mehr von ihm erfährt im Laufe der Handlung. Er kann auch mal sehr düster und abweisend sein. Sehr toller Charakter. Er ist definitiv mein Lieblingscharakter aus dem Buch. Neben den guten Protagonisten gibt es auch einige böse. Einer von ihnen ist Masrador. Ihn konnte ich echt garnicht leiden, da er böse ist und versucht, allen Personen heraus zu reden, dass der Dark Circus böse ist, denn er sieht den Circus mit ganz anderen Augen. Weitere Personen haben mir auch gut gefallen. Unter ihnen waren auch einige geheimnisvoll und liebenswürdig.

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll… Dieses Buch war der Wahnsinn. Es hat mir so sehr gefallen. Es hat mich sofort gefesselt, die ganzen Charaktere haben mir sehr gut gefallen und vor allem die Story fand ich super. Sie ist sehr düster und geheimnisvoll… Dennoch hat das Buch viele tolle, magische Momente. Immer wenn der Dark Circus eine Vorstellung hatte, kam das ganze magische zum Vorschein und es hat mich sehr gefesselt. Das Ende des Buches war wirklich das Beste am ganzen Buch. Alles kam noch mal so richtig in Fahrt und es wurde auf den letzen 200 Seiten sehr spannend. Das Buch hat von Anfang bis Ende seine Spannung behalten und ich konnte mich nicht von der Story los reißen.

Ich habe lange nicht mehr so einen fesselnden Schreibstil gelesen. Er war einfach nur toll. Die Autorin hat sich sehr viel Mühe gegeben, alles bis ins kleinste Detail zu erzählen und das hat mir besonders gut gefallen. Die vielen Details, die alles magisch, geheimnisvoll und düster wirken liesen, es hat mir einfach auf Anhieb sehr gut gefallen, dass die Autorin so geschrieben hat. Der Schreibstil hatte auch eine leichte poetische Note, was mir gefallen hat. Ich bin auch gut in das Buch reingekommen, da die Autorin sehr flüssig geschrieben hat.

Die ganze Geschichte konnte ich haupsächlich durch Anouks Augen mit verfolgen, wodurch ich viel von ihren Gefühlen und Gedanken mitbekommen habe und so sehr gut ins Geschehen eintauchen konnte.

Fazit: Durch die magischen und düsteren Momente konnte mich das Buch sehr fesseln. Am Ende kam die Geschichte nochmal so richtig in Fahrt. Ich habe lange nicht mehr so ein tolles Buch gelesen, das voll mit Fallen und Illusionen war. Ich kann das Buch jeden weiter empfehlen, der gerne düstere Bücher liest, die in einem Zirkus spielen.??

Ich gebe dem Buch ganze 5/5⭐️. Es ist eines meiner Lieblingsbücher geworden.?

Veröffentlicht am 03.09.2025

Slow Burn, Found Family und eine düstere Magie!

Daughter of No Worlds (War of Lost Hearts 1)
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Vorab einmal vielen Dank an LovelyBooks und den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!
Ein Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte - und musste – war die vorherige Reihe „Crowns of Nyaxia“ ...

Vorab einmal vielen Dank an LovelyBooks und den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!
Ein Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte - und musste – war die vorherige Reihe „Crowns of Nyaxia“ von Carissa. Diese hat mich bisher nämlich nicht enttäuscht. Und wie sollte es anders sein, war das bei dem neuen Buch „Daughter of No Worlds“ auch nicht der Fall. Kurz gesagt: es war spannend, tiefgründig und emotional! Mehr dazu aber jetzt:
Carissa hat mit ihrem neuen Werk – welches im Englischen bereits 2020 erschienen ist – eine einzigartige, magische Welt erschaffen, voller düsterer magischer Fähigkeiten, die aber auch mit emotionalen Momenten überzeugen konnte.
Tisaanah ist eine Sklavin, die sich ihre Freiheit erst erkaufen muss, um den Rest der Welt zu erleben. Leider ist aber auch dort nicht alles schön und gut, denn es gibt Kriege und Machenschaften, von denen sie nichts wusste. Zusammen mit Max – Maxantarius -, welcher der männliche Loveinterest ist, will sie die anderen Sklaven befreien und kämpft für die Menschen, die sich selber nicht retten können. Ti ist wahrhaftig eine starke, mutige und selbstlose Protagonistin. Ich mochte sie von Anfang an, da sie trotz ihrer Zeit als Sklavin, immer das Beste in Allem sieht und jederzeit helfen möchte, wo sie kann. Max teilt zwar diese Eigenschaften mit ihr, ist aber dennoch etwas „Grumpy“, wenn man das so sagen kann. Er hat auf jeden Fall dauernd einen guten Spruch parat und lockert die Geschichte mit seinem Sarkasmus auf. Die Chemie zwischen Ti und Max war deutlich spürbar und ihre Verbindung zueinander war in meinen Augen genau das Richtige! Emotional, tiefgründig, mal kein richtiges Enemies to Lovers. Die Liebesgeschichte in dem Buch lief eher im Hintergrund mit, was ich aber gar nicht so schlecht fand, ganz im Gegenteil. Das gab dem ganzen Buch nochmal ein Hauch mehr Authentizität! Also stellt euch beim Lesen auf eine Slow Burn Liebesgeschichte ein!
Der Schreibstil, sowie das Worldbuilding waren grandios! Wie bereits ihre vorherige Reihe konnte mich der Schreibstil der Autorin und natürlich auch die Geschichte an sich, in ihren Bann ziehen. Das Buch ließ sich locker lesen, trotz einiger Fremdwörter. Es gab auch ein Glossar, was sehr hilfreich war. Eine Karte hat mir persönlich leider gefehlt, da ich doch zeitweise mal völlig orientierungslos war, was die Orte anging. Besonders authentisch fand ich zum Beispiel, wie Ti nicht die gleiche Sprache sprechen konnte wie Max, und diese nach und nach erlernen musste. Dann war die Satzstruktur abgehackt und in ihrem Kopf musste sie neue Wörter erst einmal umwandeln. Wie, als wenn wir im Alltag auch eine neue Sprache lernen würden und noch nicht alle Wörter übersetzten könnten und hier und da mal einen Artikel vergessen.
Durch den detaillierten Schreibstil konnte ich mir die Welt des Buches sehr gut vorstellen und das Magiesystem fand ich besonders gut ausgedacht und umgesetzt. Die Schmetterlinge sind nicht umsonst überall auf und in dem Buch zu finden, denn Ti kann mit Hilfe ihrer Magie Schmetterlinge heraufbeschwören! Generell gibt es in dem Buch verschiedene Orden und magische Kräfte. Zum Beispiel gibt es die Valtain (die übrigens auch die gefleckte Haut haben, so wie Ti selbst), welche Wasser und Luft beherrschen. Und die Solarie mit Erde und Feuer. Die Magie kann teilweise sogar ganz schön düster und gruselig sein.
Mein einziger Minuspunkt ist, dass es zwischenzeitlich nicht wirklich voranging, gerade der ersten Hälfte hat etwas an Spannungsmomenten gefehlt, aber sonst war ich durchwegs voll mit dabei! Mir hat das Lesen der Geschichte viel Spaß gemacht. Ich habe gelacht, viel geschmunzelt und öfter wollte ich so manchen Nebencharakteren gerne mal meine Meinung sagen. Man wusste nicht so ganz, wem man vertrauen konnte und wem nicht, aber mein Bauchgefühl lag tatsächlich von Anfang an richtig. Deshalb war ich am Ende eher weniger überrascht wegen des Plottwists, aber die Auflösung war sehr gut gelungen. Generell gab es in dem Buch eine gute Mischung aus Action, Romantik, Spannung und ernsteren, sowie lockeren Momenten.
Das Buch endet mit einem interessanten Cliffhanger, der mich sprachlos zurücklässt. Es ist, würde ich sagen, erst der Anfang von etwas Größerem. Der Krieg hat sozusagen gerade erst begonnen.
Ich kann das Buch allen Fans der Autorin und der vorherigen Reihe wärmstens weiterempfehlen! Auf euch wartet eine geballte Ladung Spannung, eine düstere, sowie neuartige Magie und eine emotionale Liebesgeschichte. Folgende Tropes sind in dem Buch vertreten: Slow Burn, Found Family

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Ein spannender Auftakt! Mal ganz was neues :)

The Knight and the Moth
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Vielen Dank an NetGalley und den LYX Verlag für das Rezensionsexemplar!
Bereits die erste Dilogie der Autorin konnte mich begeistern und deshalb hatte ich hohe Erwartungen an das neue Buch von Rachel Gillig. ...

Vielen Dank an NetGalley und den LYX Verlag für das Rezensionsexemplar!
Bereits die erste Dilogie der Autorin konnte mich begeistern und deshalb hatte ich hohe Erwartungen an das neue Buch von Rachel Gillig. Was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht!
Der Anfang war für mich dennoch etwas holprig. Ich musste mich erst einmal mit dem Schreibstil zurechtfinden. Es gab anfangs ein bisschen viele Informationen zu verarbeiten, aber nach ein paar Kapiteln las sich das Buch richtig schnell und flüssig. Geschrieben ist das Buch auch wieder aus der Ich-Perspektive von der Protagonistin.
Sybil, auch genannt Sechs, ist eine Weissagerin. Insgesamt gibt es sechs Weissagerinnen, die gute oder böse Omen hervorsagen. Zudem gibt es in der Kathedrale auch Gargoyles. Einer davon hat es mir total angetan. Der Gargoyle bringt eine Prise Humor in das Buch hinein und lockert in ernsten Situationen die Atmosphäre auf. Ich hätte auch gerne einen als Freund! Jedenfalls begegnet Sybil irgendwann Rory, welcher auch ein Geheimnis birgt. Rory ist aber im Gegensatz zu manch anderer Protagonisten in bekannten und gehypten Bücher (hust hust Quicksilver) kein Arsch. Ganz im Gegenteil. Er ist mitfühlend, einfühlsam und kümmert sich um seine Mitmenschen und diejenigen, die ihm am nächsten sind.
Beide Protagonisten mochte ich von Anfang an. Sympathisch, mutig und humorvoll. Vor allem Sybil ist eine starke Protagonistin, die nicht naiv ist und immer alles gerade heraus sagt was sie gerade denkt. Das endet manchmal in einem Fettnäpfchen… Die beiden haben zusammen eine tolle Chemie. Sybil und Rory haben im Buch auf jeden Fall eine spürbare Charakterentwicklung mitgemacht.
Die Idee mit den Weissagerinnen, den Omen und den Gargoyles ist so erfrischend anders gewesen. Ich glaube, sowas gibt es in der Mischung noch nicht so häufig auf dem Büchermarkt, weswegen mich die Umsetzung richtig begeistert hat! Das Buch war von der ersten Seite an interessant gestaltet, spannend und kurzweilig. Langweilig wurde es so gar nicht, denn einen roten Faden gab es und dieser wurde auch gut verfolgt. Ehrlich gesagt hätte die Story an sich sogar gut ohne eine Liebesgeschichte auskommen können, aber was wäre es denn für ein Romantasy Buch ohne eben Diese? Es hat meines Erachtens nach alles harmonisch zusammengepasst. Die Liebesgeschichte ist eine angenehme Slow Burn Romanze, die nicht im Vordergrund steht und authentisch umgesetzt wurde. Der Trope Enemies to Lovers ist eher so lala, da sie anfangs nicht wirklich Feinde sind, sondern sich einfach mehr oder weniger nicht leiden können bzw. eigentlich Fremde sind. Es müsste also Strangers to Lovers heißen :D.
Übrigens gibt es immer mal wieder Szenen, die sich im Cover widerspiegeln. Daher finde ich das Cover perfekt für die Geschichte, die die Autorin gezaubert hat. Tiefgründig und emotional noch dazu.
Die Nebencharaktere wie Benji und Maude konnte ich auch gut leiden. Die Truppe hat mir insgesamt viel Spaß beim Lesen bereitet und mich auch mal zum Lachen gebracht!
Zum Ende hin konnte ich schon erahnen, worauf es hinausläuft und genauso ist es dann auch passiert. Dennoch fand ich gerade die letzten 100 Seiten spannend und das Buch konnte mich nochmal so richtig in seinen Bann ziehen. Der Plot Twist war also nicht umsonst da! Leider endet es mit einem ganz fiesen Cliffhanger…
Das Buch ist zu eines meiner liebsten dieses Jahr geworden! Ich werde mir wohl noch die wunderschöne HC Ausgabe kaufen müssen. Und wehe, ich muss jetzt länger als ein Jahr auf die Fortsetzung warten! Dann bin ich nämlich richtig traurig.
Ich kann das Buch nach dieser Rezension also nur wärmstens empfehlen. Wenn ihr also mal wieder ein bisschen Abwechslung im Regal haben wollt, ist das das perfekte Buch für euch. Es war spannend, emotional an den richtigen Stellen, authentisch und humorvoll. Die perfekte Mischung für jedes Fantasy Buch und jeden:r Leser:in.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Faszinierend und süchtig machend!

Blood of Hercules
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Ich habe nichts von dem Buch erwartet und wurde nicht enttäuscht.

Bereits der Anfang ist spannend. Wir verfokgen Alexis Lebensgeschichte, wie sie bei ihren Pflegeeltern aufwächst und wie sie von ihnen ...

Ich habe nichts von dem Buch erwartet und wurde nicht enttäuscht.

Bereits der Anfang ist spannend. Wir verfokgen Alexis Lebensgeschichte, wie sie bei ihren Pflegeeltern aufwächst und wie sie von ihnen geradezu misshandelt wird. Man lernt sie als starke Protagonistin kennen, die trotzt allem nicht aufgibt. Das hilft ihr im späteren Leben weiter, als sie dann bei den Göttern ist.

Dort treffen wir auf verschiedene männliche Charaktere. Zwei von ihnen werden Alexis Mentoren, die anderen beiden wollen sie in Besitz nehmen. Und von da an geht der ganze Spaß los, denn Alexis ist die einzige weibliche Göttin unter ihnen und irgendwie hat es jeder auf sie abgesehen.

Die Handlung nimmt anfangs rasant an Fahrt auf und ist zwischenzeitlich etwas ruhiger. Zum Ende hin wird es aber nochmal so richtig nervenaufreibend und spannend. Die Autorin konnte mich von Anfang an mit ihrer Geschichte in den Bann ziehen. Ich muss an dieser Stelle aber sagen, dass es nicht nur an den männlichen Protagonisten lag, sondern auch an Alexis selbst. Ich mochte ihre sarkastische Art so gerne. Es hat richtig Spaß gemacht, ihren Gedanken zu folgen und ich konnte mir tatsächlich ab und an keinen Lacher verkneifen. Die männlichen Protagonisten sind aber, wahrscheinlich gewollt, absolute Red Flags. Toxisch, besitzergreifend und spielen mit ihrer Macht. Wenn man davon absehen kann, macht das Buch trotzdem eine Menge Spaß. Zudem wird das Buch vom Verlag aus auch als Dark Romantasy eingestuft, also seid gewarnt. Es geht heiß her. Tatsächlich fand ich es aber gut, dass es eher im wörtlichen Sinne war und nicht Körperlich, bis auf am Schluss eine kleine spicy Szene. Da sieht man mal wieder, dass ein Buch auch ohne Sex gut auskommt, denn die Atmosphäre kam auch so gut rüber, dank der männlichen Charaktere.

Die Götter, unterteilt in Olympier, Spartaner und Cthonier, bleiben etwas blass. Es gibt zwar immer mal wieder Infos über die Welt und deren Aufbau, mitsamt den Göttern und den Titanen, aber so ganz durchgeblickt habe ich da nicht wirklich, aber das hat mich tatsächlich nicht gestört. Der Fokus liegt eher auf der Beziehung zwischen den Protagonisten und der Feuerprobe, zu der Alexis erwählt wurde. Diese findet im gesamten Buch über statt und ist brutal und blutig. Manchmal hatte ich aber das Gefühl, das es sich wiederholen würde.

Am Ende gibt es die wohl verdiente und erwartete Wendung. Das Buch endet außerdem mit einem Cliffhanger, der beir mir Lust auf mehr dieser Geschichte macht!

Also wenn ihr bereit seid, für eine brutale, aber heiße Geschichte mit Göttern und vor allem dem Trope Reverse Harem, dann seid ihr hier genau richtig! Ich wiederholde aber noch einmal, dass die männlichen Protagonisten ihre Machtposition gegenüber Alexis ausnutzen, toxisch und besitzergreifend sind, aber sie niemals gegen ihren Willen zu etwas zwingen würden. Es gibt Konsens und das war mir wichtig!

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Überraschend unterhaltsam!

The Book of Azrael - Götter und Monster 1
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Nachdem Quicksilver für mich ein Flop war, konnte mich dieses Buch umso mehr überraschen.

Es war in aller Linie so viel besser geschrieben!

Das kleine Manko vorweg: Dianna war anfangs unsympathisch, ...

Nachdem Quicksilver für mich ein Flop war, konnte mich dieses Buch umso mehr überraschen.

Es war in aller Linie so viel besser geschrieben!

Das kleine Manko vorweg: Dianna war anfangs unsympathisch, da sie dauernd mit ihrer herrischen Art aneckte. Das war aber so gewollt, denn hier sind die Rollen mal vertauscht. Unser Protagonist Samkiel/Liam ist der Sunshine und Dianna der Grumpy. Ich fand das super gut umgesetzt und die Charaktere konnte sich im Laufe des Buch immer weiterentwickeln. Im Gegensatz zu Quicksilver hatten Dianna und Liam richtige Charaktereigenschaften, ob Gute oder Schlechte. Das machte sie in meinen Augen sehr authentisch.

Die Handlung hat anfangs etwas gebraucht, um ins Rollen zu kommen. Ich dachte nach 15% wäre es das gewesen und ich hätte beinahe das Buch abgebrochen, aber ich bin froh, es nicht getan zu haben. Ab da nahm die Story richtig Fahrt auf. Eine geballte Ladung Action mit einem wundervoll, unterhaltsamen Schlagabtausch gefolgt vom Nächsten. Es wurde definitiv nicht langweilig!

Gerade das Ende hatte es in sich und ich denke, dass es noch so viel mehr zu offenbaren gibt im nächsten Band. Es hat so süchtig gemacht und dank des Schreibstils kam ich relativ leicht durch das Geschehen. Es gibt kein unglaublich krasses Worldbuilding, aber dennoch anfangs und immer mal wieder zwischendurch ein Paar Sequenzen, die einem die Welt mit all ihren Monstern und Göttern erklärt haben.

Was mich vor allem aber gewundert hat, dass dieses Buch auch ohne Spicy Szenen einfach verdammt heiß war! Das schafft in meinen Augen heutzutage nicht mehr jedes Fantasy Buch bzw. Romantasy-Roman. Und toxisch ist der Protagonist auch nicht!

Wie gesagt, für mich ist dieses Buch einfach in so vielen Dingen besser geschireben worden als z.B. Quicksilver, bei dem ich den Hype absolut nicht nachvollziehen kann, da der Typ eine wandelnde Red Flag ist.

Meines Erachtens nach ist der erste Band dieser Reihe ein wunderbar gelungener Auftakt, der süchtig nach mehr macht! Wenn ihr die Rollen von den Protagonisten mal vertauscht haben wollt, das Sie der Grumpy und er der Sunshine ist, dann seid ihr bei dem Buch an der richtigen Stelle!

Ich denke, dass sogar noch ein wenig Luft nach oben da ist. Vielleicht gibts dann den ganzen Spice in doppelter Menge :D!

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