Wenn sich Wünsche nicht erfüllen
Die RheinreiseDer Roman führt seine Leser ins Jahr 1851. Eine englische Reisegesellschaft, bestehend aus einem Geistlichen, seiner Gattin und seiner Tochter, sowie seiner unverheirateten, nicht mehr ganz jungen Schwester, ...
Der Roman führt seine Leser ins Jahr 1851. Eine englische Reisegesellschaft, bestehend aus einem Geistlichen, seiner Gattin und seiner Tochter, sowie seiner unverheirateten, nicht mehr ganz jungen Schwester, macht eine Schiffsreise auf dem Rhein. Nicht nur, um sich bekannte Sehenswürdigkeiten wie den Kölner Dom zu besichtigen - was der anglikanische Geistliche strikt ablehnt, die Damen aber reizen würde- die Gesundheit der Gattin ist angeschlagen. Da erhofft man sich natürlich Besserung.
Die Tochter verliebt sich blitzartig in einen Uniformierten, der versucht, mit dem Vater Kontakt aufzunehmen, was aber die Schwester verhindert.
Die Schwester, die in Zukunft im Haus des Geistlichen wohnen soll, hat einen alten Herrn gepflegt und nach seinem Tode alles geerbt.
Sie lebt in der Erinnerung einer Herrenbekanntschaft, aus der nie mehr geworden war. Ein Mitreisender, der eine gewisse Ähnlichkeit aufweist, läßt sie völlig in imaginäre Gespräche und Wunschvorstellungen abgleiten.
Sehr interessant finde ich das Nachwort, das Aufschluss über die Entstehung der Geschichte gibt.
Sehr schön ist auch das Cover.