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Veröffentlicht am 17.09.2025

Verschwendete Zeit

Die Assistentin
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Nachdem ich 22 Bahnen und Windstärke 17 mit Begeisterung gelesen habe, war ich sehr gespannt auf das neue Buch der Autorin. Diesmal war das Thema in der Verlagsbranche angesiedelt,also in einem völlig ...

Nachdem ich 22 Bahnen und Windstärke 17 mit Begeisterung gelesen habe, war ich sehr gespannt auf das neue Buch der Autorin. Diesmal war das Thema in der Verlagsbranche angesiedelt,also in einem völlig anderen Setting.Der Klappentext hörte sich gut an ,das Hörbuch von der Autorin selbst eingelesen,ein besonderes Highlight,dachte ich,aber weit gefehlt
.Bereits nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass meine Erwartungen in keiner Weise erfüllt wurden. Das Buch wurde so monoton. vorgetragen,wie ich es bisher bei keinem Hörbuch erlebt habe,außerdem war die Geschichte war an Banalität kaum zu überbieten.Die einfachsten Tätigkeiten im Büroalltag (Dokumente verfassen, E-Mails schreiben, Unterlagen abheften) wurden in einer Ausführlichkeit behandelt, die mich mehrmals den Kopf schütteln ließ. Natürlich nahmen auch die anderen Nebentätigkeiten ,wie Zubereitung des Salats für den Chef einen großen Rahmen ein.
Bereits in den ersten Minuten habe ich unendlich oft die Begriffe „alte Assistentinnen – neue Assistentinnen“ gehört, kann man diesen Begriff nicht anders umschreiben? Desweiteren wurden ganze Textpassagen in kurzen Abständen wiederholt und ständig fiel der Satz „ dazu später mehr“
Ich habe mich über 5 Stunden durch dieses Hörbuch gequält,immer in der Hoffnung, dass es doch noch zu einer interessanten Geschichte wird, danach habe ich entnervt abgebrochen. Ich kann das Buch in keiner Weise empfehlen und vergebe einen Stern.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Unglaubwürdiger Thriller

Skala des Bösen
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Die erfolgreiche Anwältin Lena lebt in dem Glauben ihr Leben im Griff zu haben. Sie ist verheiratet mit dem Künstler Mark, der aber immer noch auf seinen Durchbruch wartet. Währenddessen verdient sie das ...

Die erfolgreiche Anwältin Lena lebt in dem Glauben ihr Leben im Griff zu haben. Sie ist verheiratet mit dem Künstler Mark, der aber immer noch auf seinen Durchbruch wartet. Währenddessen verdient sie das Geld und ihr Mann kümmert sich um den kleinen Sohn Luca.Der Beginn entspricht nicht einem Thriller,es geht vielmehr um die Alltagsproblematik eines berufstätigen Ehepaares,allerdings etwas abseits des normalen Rollenbildes.

Dann nimmt die Story langsam Fahrt auf, ihr Mann und ihr Sohn werden entführt und kurz darauf ist ihr Mann tot, der kleine Sohn bleibt erst mal verschwunden.Ab hier entwickelt sich eine ,in meinen Augen haarsträubend unrealistische Geschichte,in der keiner der beteiligten Personen realitätsnah agiert.Die als völlig unfähig dargestellte Polizei ,zieht einen Täter nach dem anderen quasi aus dem Hut und ermittelt völlig planlos.Lena versucht selbst zu ermitteln,verliert aber mehr und mehr den Überblick.Es wird krampfhaft versucht,eine Person als schuldig darzustellen,obwohl ziemlich schnell klar ist,so kann es nicht sein.Auch das Ende konnte mich in keiner Weise überzeugen.

Fazit:

Auch wenn viel Blut geflossen ist es mehr als einen Toten gab,war es kein Thriller.Was mich außerdem gestört hat ,war der Gossenjargon,dem sich die Anwältin immer wieder bediente.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Zuviel Grausamkeiten und

Niemand hört dich
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Im Grenzland zwischen Dänemark und Deutschland wird eine grausam gefolterte Kinderleiche gefunden.Die Ermittlungsbehörden beider Länder nehmen gemeinsam die Arbeit auf. Als es weitere Leichen gibt und ...

Im Grenzland zwischen Dänemark und Deutschland wird eine grausam gefolterte Kinderleiche gefunden.Die Ermittlungsbehörden beider Länder nehmen gemeinsam die Arbeit auf. Als es weitere Leichen gibt und die Gemeinsamkeiten klar erkennbar sind,spitzt sich die Situation zu,denn der Täter ist der Polizei immer einen Schritt voraus.

Ich lese sehr gerne Krimis ,dabei mag ich es besonders,der Polizei quasi über die Schulter zu sehen und in punkto Täter/Täterin mitzurätseln. In diesem Fall war es so, dass nach meinem Empfinden die Ermittlungen in den Hintergrund rückten und stattdessen endlose Beschreibungen von grausamen Foltermethoden in aller Ausführlichkeit beschrieben wurden.Obwohl ich nicht zart besaitet bin,war es mir hier deutlich zuviel Grausamkeit und ich werde die nächsten beiden Bände nicht lesen,bzw.hören.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

True - Crime,der mich enttäuscht hat

Die Engel von Alperton
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Vor über 18 Jahren versuchte eine obskure Sekte, ein Baby zu opfern, was für einen Antichrist gehalten wurde. Nun ist dieses Baby volljährig und könnte seine Geschichte erzählen.Die True - Crimi Autorin ...

Vor über 18 Jahren versuchte eine obskure Sekte, ein Baby zu opfern, was für einen Antichrist gehalten wurde. Nun ist dieses Baby volljährig und könnte seine Geschichte erzählen.Die True - Crimi Autorin Amanda Bailey hat großes Interesse an dem Fall und beginnt zu recherchieren.Es weitet sich sehr schnell zu einer Geschichte aus,in welcher nichts so ist,wie es scheint….



Durch das toll gestaltete Cover und die vielen Vorschusslorbeeren , wurde ich auf dieses Buch aufmerksam.,außerdem bin ich ein großer Fan von True - Crime .Auch ,dass die Herangehensweise neu war ,fand ich anfangs reizvoll.

Leider hat mich die Geschichte von Anfang an nicht abgeholt, ich dachte jedoch, dass es sich im weiteren Verlauf bessern würde.Das bewahrheitete sich jedoch nicht, es blieb bei einer ständig wechselnden Anordnung von WhatsApp Nachrichten, E-Mails, Notizzetteln, herausgegriffene Buchseiten, etc. Durch den ständigen Wechsel der Personen wurde das Buch zunehmend unübersichtlicher, so dass sich der Handlung kaum noch folgen konnte.Dass der esoterische Teil im letzten Drittel noch mehr in den Vordergrund rückte, machte die Sache nicht besser.

Da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen habe, hielt ich bis zum Schluss durch, was ich normalerweise nicht getan hätte. Ich finde es sehr schade, dass ich ein Buch, was sowohl von der Idee als vom Thema, gute Ansätze hatte, nicht besser bewerten kann.

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Veröffentlicht am 28.04.2024

Langatmig und enttäuschend

Lichtjahre im Dunkel
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Der Ladenbesitzer Leo Ahorn ist verschwunden,seine Frau schaltet einen Privatdetektiv ein ,der ihn suchen soll,weil sie die Polizei außen vor lassen will. Ob sie ihren Mann wirklich wiederhaben will ,diese ...

Der Ladenbesitzer Leo Ahorn ist verschwunden,seine Frau schaltet einen Privatdetektiv ein ,der ihn suchen soll,weil sie die Polizei außen vor lassen will. Ob sie ihren Mann wirklich wiederhaben will ,diese Frage muss man sich sehr schnell stellen. Zuletzt wurde er in seiner Stammkneipe „Blaues Eck“ gesehen.Dort war er regelmäßig und führte große Reden bezüglich neuer Pläne für seinen, mehr schlecht als recht laufenden, Schreibwarenladen. Das Problem war für einen Umbau fehlte ihm das Geld und es fand sich niemand ,der ihn unterstützen wollte.Als wenig später seine Leiche gefunden wird, tritt die Polizei, in Gestalt von Farizi Nasri auf den Plan ,sie wird von dem im Hintergrund agierenden Detektiv Tabor Süden unterstützt. Bis hierhin war die Geschichte noch einigermaßen nachvollziehbar, dann tauchten andere Erzählstränge auf, und die Verwirrung nahm ihren Lauf….

Meine Meinung:

Es war für mich der erste Roman dieses hochgelobten Autors und ich weiß nicht, ob ich mir ein weiteres Buch von ihm antun würde. Ich habe immer wieder eine Pause eingelegt, in der Annahme, dass mich das Buch irgendwann einfangen würde, was während dem Zeitraum von zwei Wochen,leider nie passierte. Ich konnte zu keiner Person eine Beziehung aufbauen und fand keinen Zugang zu der Geschichte.Es wurde für mich immer undurchsichtiger,zudem nervten mich die vielen ,in Klammern eingefügten Teile,zusehends,ich konnte keinen Sinn darin erkennen.
So lege ich das Buch sehr enttäuscht zurück und kann leider keine Empfehlung dafür aussprechen.

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