Was passiert, wenn ein Serienmörder nach langer Zeit wiedererscheint?
Das Cover zeigt Liebe zum Detail: Der Blick aus dem Fenster, eingerahmt durch urige Fensterläden mit Herzausschnitt, passend zur Gegend, die Berge im Hintergrund und der Steg zum gefrorenen See. Das alles ...
Das Cover zeigt Liebe zum Detail: Der Blick aus dem Fenster, eingerahmt durch urige Fensterläden mit Herzausschnitt, passend zur Gegend, die Berge im Hintergrund und der Steg zum gefrorenen See. Das alles bringt mehrere Ebenen und Tiefe ins Cover. Das Highlight ist natürlich der glitzernde erhabene Frost, was sich auch noch toll anfühlt. Das Buch ist von allen Seiten ein richtiger Hingucker.
Für mich war es sowohl das erste Buch der Reihe, als auch das erste vom Autor überhaupt. Es lässt sich ohne Problem unabhängig von den anderen lesen, außer man möchte alle privaten Details der Ermittler kennen.
Polizeihauptmeister Kreuthner schafft es immer wieder sich durch seine mehr als unorthodoxen Ermittlungsmethoden in Momente mit bester Situationskomik zu manövrieren, die mich laut auflachen lassen haben. Der gesprochene bayrische Dialekt macht die Geschichte authentisch und gibt den Charakteren das gewisse Etwas. Die Geschichte ist spannend, lässt einen zwischendurch mit vielen Fragezeichen im Gesicht schnell weiterlesen und nimmt sich Zeit für die Privatleben der Ermittler. Ich habe den Plot nicht kommen sehen und stand bis zum Ende auf dem Schlauch. Geschrieben ist das Buch in der dritten Form und wechselt hauptsächlich zwischen den zwei Ermittlern Wallner und Kreuthner hin und her, mit ein paar wenigen Ausnahmen.
Fazit: Eine Leseempfehlung für alle, die urige Krimis mit Humor, serviert mit bayrischem Dialekt mögen.