Cover-Bild Bodenfrost
Band 12 der Reihe "Ein Wallner & Kreuthner Krimi"
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.09.2025
  • ISBN: 9783426564851
Andreas Föhr

Bodenfrost

Der Tod ist manchmal nicht die beste Lösung. Kriminalroman
In Bayern geht der »Harpunier« um – Fall 12 für die Kult-Kommissare vom Tegernsee!
»Bodenfrost« ist der 12. Bayern-Krimi von Bestseller-Autor Andreas Föhr: Regio-Charme trifft intelligente Spannung mit hintersinnigem Humor.
Nachdem Leonhardt Kreuthner einen peinlichen Vorfall mit dem neuen Polizeipräsidenten verursacht hat, wird er dazu verdonnert, den jährlichen Kindernachmittag der Miesbacher Polizei auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofs zu leiten. Dort erklärt er Kindern typische Polizeisituationen. So auch, was passiert, wenn die Polizei zu einer Schlägerei gerufen wird. Zwei entsprechend dekorierte Schaufensterpuppen stellen die beteiligten Raufbolde dar. Allerdings findet eines der Kinder noch ein weiteres Opfer der vermeintlichen Schlägerei ganz in der Nähe. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei aber nicht um eine Schaufensterpuppe - sondern um das Opfer eines Mordes. Auf dem Bauch des Toten hat der Täter eine Zeichnung hinterlassen, mit der vor einigen Jahren ein Serienkiller mit dem Spitznamen "Der Harpunier" seine Opfer markiert hatte. Eine ungelöste Mordserie, die abrupt endete. Ist der Harpunier zurück?
Kommissar Wallner, Kreuthner und die Polizei Miesbach bekommen alle Hände voll zu tun...
Regio-Krimi aus Bayern mit Hirn und schwarzem Humor
Andreas Föhr zeichnet seine Figuren ebenso liebevoll wie lebensecht, ohne sie ins Lächerliche zu ziehen. Seine lustige Krimi-Reihe besticht mit hoch spannenden, intelligenten Fällen und jeder Menge original bayrischem Lokalkolorit.
Die kultigen bayerischen Regio-Krimis um Clemens Wallner, Leonhardt Kreuthner und Karla Tiedemann sind in folgender Reihenfolge erschienen:

- Prinzessinnenmörder
- Schafkopf
- Karwoche
- Schwarze Piste
- Totensonntag
- Wolfsschlucht
- Schwarzwasser
- Tote Hand
- Unterm Schinder
- Herzschuss
- Totholz
- Bodenfrost

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2025

Was passiert, wenn ein Serienmörder nach langer Zeit wiedererscheint?

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Das Cover zeigt Liebe zum Detail: Der Blick aus dem Fenster, eingerahmt durch urige Fensterläden mit Herzausschnitt, passend zur Gegend, die Berge im Hintergrund und der Steg zum gefrorenen See. Das alles ...

Das Cover zeigt Liebe zum Detail: Der Blick aus dem Fenster, eingerahmt durch urige Fensterläden mit Herzausschnitt, passend zur Gegend, die Berge im Hintergrund und der Steg zum gefrorenen See. Das alles bringt mehrere Ebenen und Tiefe ins Cover. Das Highlight ist natürlich der glitzernde erhabene Frost, was sich auch noch toll anfühlt. Das Buch ist von allen Seiten ein richtiger Hingucker.

Für mich war es sowohl das erste Buch der Reihe, als auch das erste vom Autor überhaupt. Es lässt sich ohne Problem unabhängig von den anderen lesen, außer man möchte alle privaten Details der Ermittler kennen.
Polizeihauptmeister Kreuthner schafft es immer wieder sich durch seine mehr als unorthodoxen Ermittlungsmethoden in Momente mit bester Situationskomik zu manövrieren, die mich laut auflachen lassen haben. Der gesprochene bayrische Dialekt macht die Geschichte authentisch und gibt den Charakteren das gewisse Etwas. Die Geschichte ist spannend, lässt einen zwischendurch mit vielen Fragezeichen im Gesicht schnell weiterlesen und nimmt sich Zeit für die Privatleben der Ermittler. Ich habe den Plot nicht kommen sehen und stand bis zum Ende auf dem Schlauch. Geschrieben ist das Buch in der dritten Form und wechselt hauptsächlich zwischen den zwei Ermittlern Wallner und Kreuthner hin und her, mit ein paar wenigen Ausnahmen.

Fazit: Eine Leseempfehlung für alle, die urige Krimis mit Humor, serviert mit bayrischem Dialekt mögen.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Kreuthner ist zurück!

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Inhalt: Beim Kindertag der Polizei wird auf einem alten Bauernhof die Leiche des Brauereibesitzers Vitus Zander entdeckt. Auf seinem Bauch findet sich das Zeichen des Serienkillers „Der Harpunier“, der ...

Inhalt: Beim Kindertag der Polizei wird auf einem alten Bauernhof die Leiche des Brauereibesitzers Vitus Zander entdeckt. Auf seinem Bauch findet sich das Zeichen des Serienkillers „Der Harpunier“, der acht Jahre zuvor zuletzt zugeschlagen hatte. Ist er wieder zurück?

Mein Eindruck: Mit „Bodenfrost“ legt Andreas Föhr den zwölften Fall für Wallner und Kreuthner vor. Das Buch lebt vor allem von Föhrs humorvollem Schreibstil, den markanten Figuren und dem bayerischen Lokalkolorit. Die Mischung sorgt dafür, dass man sich direkt vor Ort in Bayern fühlt und es entstehen herrlich skurrile Szenen, über die man von Herzen schmunzeln kann.

Besonders hervorzuheben ist der Polizist Leo Kreuthner, der mit seinem tiefsten Bayerisch, seiner unkonventionellen und auch nicht immer legalen Ermittlungsarbeit und dem Hang zu Fettnäpfchen für viele unvergessliche Momente sorgt. Er trägt definitiv viel zum Charme der Reihe bei.

Das Buch liest sich insgesamt sehr flüssig. Der Kriminalfall selbst rückt mal stärker, mal schwächer in den Mittelpunkt, was man dem Roman aber verzeiht, da die Figuren und die Atmosphäre so gut tragen. Das Ende wirkte auf mich jedoch nicht ganz stimmig. Die Auflösung erschien etwas konstruiert und in der Logik nicht völlig überzeugend.

Fazit: Empfehlenswert für alle, die bayerische Regionalkrimis schätzen, bei denen der Humor und die Figuren etwas mehr im Vordergrund stehen als der reine Kriminalfall.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Die Kultreihe geht weiter

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Die Kultreihe um Wallner & Kreuthner von Andreas Föhr ist zurück mit ihrem 12. Abenteuer. "Bodenfrost" ist der Titel der Neuerscheinung.

Bei der Reihe handelt sich um einen Regionalkrimi der Kult-Kommissare ...

Die Kultreihe um Wallner & Kreuthner von Andreas Föhr ist zurück mit ihrem 12. Abenteuer. "Bodenfrost" ist der Titel der Neuerscheinung.

Bei der Reihe handelt sich um einen Regionalkrimi der Kult-Kommissare vom Tegernsee mit jeder Menge bayerischer Lokallokorit.

Vitus Zander, ein Mensch, den man lieber von hinten wie von vorne sieht. Er ist Brauereibesitzer, reich und ein Tyrann, der es versteht die Menschen mit psychischer Gewalt fertig zu machen. So auch die Ehefrau, die nach seiner Nase tanzen muss. Er verbietet ihr sogar den Umgang mit ihrer besten Freundin aus Kindestagen und sie muss ihr Handy täglich zur Kontrolle vorzeigen. Sie hat die Schnauze gestrichen voll und möchte ihn verlassen. Er droht ihr damit, ihre Eltern, der er einen Kredit gewährt hat, zu vernichten. Völlig verzweifelt sucht sie nach einer Lösung. Plötzlich ist sie verschwunden. Als sie wieder von der Polizei gefunden wird, verbietet Vitus ihr eine Aussage zu machen und verhält sich auch der Polizei gegenüber ziemlich rübenhaft. Doch bei diesem Vorfall bleibt es nicht. Völlig verzweifelt ruft sie kurz danach die Polizei, sie habe sie in der Toilette im gemeinsamen Haus eingeschlossen und will Anzeige gegen ihn erstatten und ihn verlassen.

Wie ein Wunder, wird er kurz darauf tot aufgefunden. War es Mord oder ein Unglücksfall? Verdächtige gibt es genügend. Seine Ehefrau, die Freundin seiner Frau, die Beschäftigten in der Firma oder sogar seine Eltern, die er aus der Brauerei gedrängt hat. Über seinen Tod ist kaum einer entsetzt, sondern eher erleichtert.

Andreas Föhr hat es wieder geschafft, mich von der ersten Seite an in den Bann zu ziehen. Mit seinem sehr humorvollen Schreibstil versteht er es trotzdem den Mordfall geschickt zu lösen und ihn spannend zu erzählen. Die bildhafte Beschreibung der Details runden das Ganze ab. Geprägt von den bayrischen Dialoge sorgt er für schöne Lesestunden. Auch die privaten Familiengeschichten dürfen nicht fehlen, den der Opa sorgt immer für zusätzliche Points. "Bodenfrost" hat mir wieder sehr gut gefallen und hat mir wieder gezeigt es muss nicht immer blutig sein . Eine klare Leseempfehlung für Leser, die es nicht blutig mögen und auch Regio-Krimis mögen. Diese werden am neuem Föhr ihre wahre Freude haben.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Ein rundes Dutzend

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„Bodenfrost“ von Andreas Föhr, der 12. Fall für die Kult-Kommissare Wallner und Kreuthner von der Kripo Miesbach, habe ich mit großer Freude gelesen, wie die anderen elf Fälle zuvor. Worum geht es?
Kreuthner ...


„Bodenfrost“ von Andreas Föhr, der 12. Fall für die Kult-Kommissare Wallner und Kreuthner von der Kripo Miesbach, habe ich mit großer Freude gelesen, wie die anderen elf Fälle zuvor. Worum geht es?
Kreuthner hält an einem Kindernachmittag der Miesbacher Polizei auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofs gerade einen Vortrag, als eins der Kinder eine Leiche findet.
Wie sich herausstellt, handelt es sich um Vitus Zander. Er wurde ermordet. Auf dem Bauch des Toten hat der Täter eine Zeichnung hinterlassen, die aussieht wie ein Fisch, durch den jemand eine Harpune geschossen hat.
Vor einigen Jahren gab es einen Serienkiller, der seine Opfer genauso markiert hatte. Er wurde nie gefasst. Ist „der Harpunier“ zurück?
Mit „Bodenfrost“ ist dem Autor wieder ein spannender Kriminalroman gelungen, voller unverhoffter Wendungen. Wechselnde Perspektiven und Zeitebenen, sorgen für Dynamik. Auch der Humor kommt - wie immer - nicht zu kurz.
Der Erzählstil ist gewohnt flüssig und - obwohl Figuren wiederholt im Dialekt sprechen - stets leicht verständlich.
Über das Wiedersehen mit Wallner und Kreuthner habe ich mich gefreut. Auch Karla Tiedemann, Antonia „Toni“ Koncz, Wallners Großvater Manfred und Kreuthners Freundin Pippa Trautmann sind wieder mit von der Partie.
„Bodenfrost“ ist auch ein Krimi, der Incels thematisiert. Nur die Auflösung hat mich diesmal nicht überzeugt.

Fazit: Humorvoll, skurril und spannend. Gut, aber nicht das beste Buch der Reihe.