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Redrose

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle vor fantasievoller Unterwasserkulisse

A Forgery of Fate
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Ich habe mich mal wieder auf ein Fantasy-Abenteuer begeben und bin noch ganz geflasht.

Unter Fantasy-Fans ist sie bereits bekannt, für mich war Elizabeth Lim eine noch neue Autorin, aber ich habe gerade ...

Ich habe mich mal wieder auf ein Fantasy-Abenteuer begeben und bin noch ganz geflasht.

Unter Fantasy-Fans ist sie bereits bekannt, für mich war Elizabeth Lim eine noch neue Autorin, aber ich habe gerade festgestellt, dass es von ihr noch viel Lesestoff zum Nachholen gibt 😉, mein SuB seufzt schon wieder.

Von der ersten Seite an legt die Autorin ein Tempo vor, dass mir fast schwindlig wird und sie hält das bei bis zum Ende, einfach grandios. Gemeinsam mit Tru Saigas, der kleinen Kunstfälscherin, wirble ich durch die Seiten. Mein Herz blutet, als ihr geliebter Baba auf See verschollen ist und es die Familie noch viel schwerer hat, in einer herzlosen Welt ihr Auskommen zu finden.

Gehetzt von Schuldeneintreibern stimmt Tru schließlich der Ehe mit dem geheimnisvollen Drachenlord Elang zu und begleitet ihn in sein Unterwasserschloss. Elang ist ein widersprüchlicher Charakter, mal ein herzloser Idiot, mal besorgt und fürsorglich, klingt eigentlich nach typisch Mann 🤣.

Mich konnte dieses Buch absolut begeistern. In den ersten 100 Seiten passiert bereits so viel, wie in anderen Büchern insgesamt nicht und ich verliere mich in dieser unbekannten Welt. Ich freunde mich mit Schildkröten an, bin vor Haien auf der Hut und bin zwiegespalten, was eine gewisse Dämonin angeht. Trus Fähigkeit, die Zukunft zu malen, fasziniert mich und wird essenziell wichtig für Elang.

Mein Herz wird immer wieder gebrochen auf dieser emotionalen Achterbahnfahrt der Gefühle, es gibt Liebe, Hass, Rache, Verrat und einen neuen Fan von Elizabeth Lim. Her mit neuem Lesestoff von dieser Autorin.

A Forgery of Fate hallt noch lange nach und wird von mir wärmstens empfohlen.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Macht süchtig nach Pralinen und Maxi

Letzte Chance Baden-Baden
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Auch im zweiten Teil der Reihe um Privatdetektivin Maxi Morel muss ich mich sehr zurückhalten, um mir nicht jeden Tag eine Packung Pralinen zu kaufen. Maxi ist pralinensüchtig und das schwappt direkt aus ...

Auch im zweiten Teil der Reihe um Privatdetektivin Maxi Morel muss ich mich sehr zurückhalten, um mir nicht jeden Tag eine Packung Pralinen zu kaufen. Maxi ist pralinensüchtig und das schwappt direkt aus dem Buch auf mich über. Als sie dann auch noch mit einer Freundin einen Kurs besucht über die Herstellung von Pralinen, läuft mir dann endgültig das Wasser im Mund zusammen, ganz schön gemein von der Autorin 🤣.

Ich freue mich auf einen Ausflug nach Baden-Baden und erkenne bei den Beschattungen von Maxi einige Orte wieder. Obwohl ich schon mehrfach Baden-Baden besucht habe, war ich noch nie im Casino. Umso interessanter ist es, dass Maxi eine Croupiere überwachen soll und ich dieses Gebäude somit zumindest literarisch einmal von innen besuchen kann.

Besonders gut gefällt mir auch, dass Maxi keine perfekte Detektivin ist, sondern ihr auch Fehler unterlaufen, immerhin ist sie in diesen Beruf ja mehr so reingeschliddert und verfügt noch nicht über langjährige Praxis.

Als in Zusammenhang mit ihren Überwachungen ein Mord geschieht, wird der Fall immer komplexer und ich tappe weiterhin im Dunkeln.

Eine sympathische Heldin, ein interessantes Ambiente im Spielcasino und mehr Hintergründe zu Spielern und Croupiers als nur „rien ne va plus“, sorgen für ein paar Stunden gute Unterhaltung.

Ich bestelle jetzt noch ein paar Pralinen bei meinem Schoko-Dealer und freue mich schon auf weitere Teile dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Gymnastik für die Nackenmuskulatur

Ausgartelt
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Revierinspektor Noah Hofer ist zurück und der „Hofnoah“ sorgt dafür, dass ich mir wie ein Wackel-Dackel vorkomme. Ab seinen abstrusen Handlungen und Äußerungen muss ich einfach immer wieder den Kopf schütteln ...

Revierinspektor Noah Hofer ist zurück und der „Hofnoah“ sorgt dafür, dass ich mir wie ein Wackel-Dackel vorkomme. Ab seinen abstrusen Handlungen und Äußerungen muss ich einfach immer wieder den Kopf schütteln 🤣, herrlich.

Noahs Intimfeindin hat dafür gesorgt, dass er im Rahmen eines Austauschprogramms weggelobt wurde und fernab von seiner Mama und ihrem Schweinsbraten muss der Hofnoah in Grieskirchen die Polizei verstärken. Der Preis von 11,50 EUR für eine Leberkässemmel schlägt dem Hofnoah schwer auf den Magen, er vermisst die gute und vor allem kostenlose Küche seiner Mutter und auch mit dem heimischen Bier kann er sich nicht anfreunden. Kurz und gut, trotz Luxusunterkunft verspürt er Heimweh und setzt daher alles daran, den Mord an dem berühmten Biogärtner Klaus Krautwaschl schnellstmöglich aufzuklären, in der Hoffnung, dass er dann endlich wieder zurück darf in sein geliebtes Mühlviertel. Leider sind seine Mittel wie auch seine Intelligenz eher beschränkt und so dauert es eine Weile, bis die Ermittlungen Erfolg zeitigen. Dazwischen habe ich viel Spaß, rätsle selbst und entdecke immer neue zwielichtige Personen und Mordmotive.

Mit dabei sind natürlich wieder die üblichen Verdächtigen, der Hamedinger Roland besucht seinen Spezl und berät ihn in Liebesdingen. Dass der erfolglose Antiquitätenhändler ausgerechnet eine Ärztin nicht für seriös hält, musste ich gleich meiner Freundin berichten, die diesen Beruf ausübt. 😉

Herrlich skurrile Personen, ein Biogärtner, der ausgerechnet tot auf seinem eigenen Komposthaufen liegt und jede Menge abstruse Verhältnisse. Bernhard Winkler hat es wieder geschafft, mich bestens zu unterhalten und ich bin schon sehr gespannt, in welche urkomischen Situationen der Hofnoah als nächstes stolpert.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Über die Fähigkeit, über sich hinauszuwachsen

Der Große Gary
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Benjamin ist ein Sonderling. Er ist zwar erst achtzehn, aber schon von erheblichen Phobien geplagt. Die Geschichte spielt kurz vor dem Corona-Ausbruch in Europa und ich frage mich, wie er wohl damit zurechtgekommen ...

Benjamin ist ein Sonderling. Er ist zwar erst achtzehn, aber schon von erheblichen Phobien geplagt. Die Geschichte spielt kurz vor dem Corona-Ausbruch in Europa und ich frage mich, wie er wohl damit zurechtgekommen wäre. Vermutlich gar nicht so schlecht, da alle Masken tragen und sich desinfizieren und er damit nicht mehr allein wäre 😉.

Seit seine Oma im Krankenhaus liegt, lebt Benjamin allein in einem Caravan Park. Als ihm ein Windhund zuläuft, fürchtet sich Benjamin zunächst davor, dass dieser Hund ihm Dreck und Bazillen in den Wohnwagen bringt, aber so langsam gewöhnt er sich daran, einen Gefährten zu haben.

Mir hat gefallen, wie sich Benjamin entwickelt hat. Zunächst eher belächelt, wegen seiner irrationalen Ängste, stellt er plötzlich das Wohl des Tieres über sein eigenes.

Als die Besitzer den wertvollen Renn-Hund wiederhaben wollen, muss Benjamin seinen ganzen Mut zusammennehmen.

Auch wenn ich eigentlich kein großer Fan von diesen verhungert aussehenden Windhunden bin, sondern lieber Hunde mit flauschigem Fell und etwas mehr Fleisch auf den Rippen bevorzuge, weckt Gary meinen Beschützerinstinkt. Am liebsten würde ich Benjamin und Gary einpacken und dafür sorgen, dass der fiese Eigentümer die Zwei in Ruhe lässt.

Eine Geschichte der leisen Töne, die aber noch nachhallt und berührt und von mir sehr gerne weiterempfohlen wird.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Nachts im Museum-Vibes

Mumien morden mittwochs nie
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Wer kennt nicht den Film mit Ben Stiller, als nachts im Museum die Ausstellungsstücke zum Leben erwachen? Ein wenig fühle ich mich in das Naturkundemuseum in New York versetzt, nur dass wir uns dieses ...

Wer kennt nicht den Film mit Ben Stiller, als nachts im Museum die Ausstellungsstücke zum Leben erwachen? Ein wenig fühle ich mich in das Naturkundemuseum in New York versetzt, nur dass wir uns dieses Mal in einem privaten Museum in Österreich befinden, und zwar tagsüber.

Frau Doktor Apollonia Obermoser, kurz Polly genannt, freut sich auf die Ausstellungseröffnung mit Artefakten aus der siebten Dynastie, die sie selbst in einem Keller eines Schlosses entdeckt hat. Doch während sie der Meinung ist, dass die Ausstellungsstücke sensationell genug sind, macht der Museumsdirektor eine Riesenshow aus dem Ganzen.

Ich fühle mich in den Kopf von Polly versetzt, spüre jedes Augenrollen und den Abscheu, welchen sie gegenüber dem Tamtam verspürt, zu welchem sie gezwungen wird, und kann mein Lachen nicht mehr unterdrücken. Was für eine Show, herrlich.

Und dann nimmt das Drama seinen Verlauf. Während Polly sich noch gegen die wahnwitzige Idee eines Fluchs der Mumie wehrt, kommt ein Teilnehmer der Pressekonferenz ums Leben. Und es bleibt nicht der einzige Tote. Wie von der Autorin gewohnt, ist der Bodycount und das Tempo hoch.

Was für eine wunderbar wahnwitzige Story bietet uns Tatjana Kruse mit „Mumien morden Mittwochs nie“. Es beginnt bereits bei den Kapitelüberschriften, die mich regelmäßig zum Lachen bringen, wie etwa „Wir werden alle älter, aber nicht alle werden erwachsen.“ und die mich auf das Kommende einstimmen. Der Humor, die Ironie, das ist alles ganz meins.

Und während ein Museumsangestellter nach dem anderen auf dramatische Weise sein Leben aushaucht, blättere ich gebannt Seite um Seite um und habe irgendwann aufgegeben, mir die witzigsten Stellen zu notieren, es sind einfach zu viele 😉.

Das alte Ägypten ist überhaupt nicht verstaubt und unmodern, sondern Tatjana Kruse spielt virtuos mit den Gefühlen ihrer Leser und sorgt dabei sogar noch für ein wenig spaßigen Geschichtsunterricht.

Mumien morden mittwochs nie ist ein grandioses Lesevergnügen, welches ich als Therapie empfehle, für alle, die gerne mal wieder ausgiebig lachen möchten.

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