Spannender Altfall sorgt für Aufregung auf Hamburgs Nordseeinsel Neuwerk
Fünf FremdeAuf der Insel Neuwerk verschwindet im Sommer 1995 ein Junge spurlos. 30 Jahre später reisen fünf Personen auf diese Insel, allesamt aus unterschiedlichen Anlässen! Doch im Grunde haben alle etwas mit den ...
Auf der Insel Neuwerk verschwindet im Sommer 1995 ein Junge spurlos. 30 Jahre später reisen fünf Personen auf diese Insel, allesamt aus unterschiedlichen Anlässen! Doch im Grunde haben alle etwas mit den damaligen Ereignissen zu tun. Doch bevor jeder Einzelne die Zusammenhänge erkennen kann, zieht ein Sturm auf und verhindert jegliches Entkommen.
Mit dem Titel „Fünf Fremde“, hat Romy Fölk einen abenteuerlichen und interessanten Roman geschrieben, der mich auf eine mir völlig unbekannte deutsche Insel entführt hat.
Ihre Beschreibung des Insellebens und der Natur haben mich dabei fasziniert und verzaubert, aber auch ein wenig beängstigt. Auf solch einer kleinen Insel ist man schon sehr dem Wetter, der Natur und den Gezeiten ausgeliefert. Es ist sicherlich reizvoll, aber nicht einfach dort zu leben, es scheint prägnant für die Insulaner zu sein, die eine eingeschworene Gemeinschaft bilden. Mir hat der Vermisstenfall an sich sehr gut gefallen, die Story hat mich gefesselt und es war spannend bis zum Ende. Die Zeitsprünge ins Teenageralter sorgten dabei für Abwechslung und eine andere Sichtweise der Geschehnisse. Auch wenn es zuletzt nicht zu atemraubender Action kam, haben mich ein paar unerwartete Wendungen noch überraschen können.
Sehr schön ist die Covergestaltung, mit der rauen See, man kann förmlich das Salz des Meeres riechen.
Mein Fazit:
Ein faszinierender Kriminalroman mit viel norddeutschen Flair und einer spannenden Geschichte um eine mir unbekannte Insel. Es waren unterhaltsame Lesemomente, die Lust auf eine Reise in den Norden machen.