Es ist soweit! Janis und Quinn wollen heiraten. Während Quinn Janie endlich offiziell seine Frau nennen will und auf viele Traditionen eher verzichten würde, will Janie eben alles mitnehmen. Das kann ja ...
Es ist soweit! Janis und Quinn wollen heiraten. Während Quinn Janie endlich offiziell seine Frau nennen will und auf viele Traditionen eher verzichten würde, will Janie eben alles mitnehmen. Das kann ja heiter werden.
In Band eins habe ich diese beiden ins Herz geschlossen und mich daher sehr gefreut, dass es hiermit sozusagen noch einen Folgeband zu beiden gab. Die Gegensätzlichkeit der beiden wrid auch hier wieder sehr deutlich und lässt einem mit dem ein oder anderen Schmunzeln zurück.
Janie ist dabei wie immer Janie und hat ihre ganz eigenen Vorstellungen und selbstverständlich auch Listen. Auch hier ist Janie sich an manchen Punkten nicht sicher, stellt Quinn auf die Probe, was erneut eben die tollen schrägen Momente liefert.
An sich hat es mir sehr gefallen, die beide wieder als Protagonisten zu erleben, allerdings hat er mir nicht so gut gefallen, wie Band eins. Altbekannte Muster wurden doch etwas zu häufig aufgegriffen und die ein oder andere Länge gab es an gewissen Stellen zusätzlich.
Man erfährt zwar mehr aus Quinns Vergangenheit und auch den Protas aus meinem heißgeliebten zweiten Band der Reihe, allerdings hätte es diese Story vielleicht nicht unbedingt gebraucht. Sie ist wie immer schön zu lesen, aber das gewisse Etwas der anderen beiden Bände fehlt mir.
So verbleibe ich mit 4 / 5 Sternen. Hat man die Reihe bereits begonnen, stellt dieser Band eine schöne Ergänzung da.
Vica hat ihren Sport für sich gefunden. Boxen ist ihre Leidenschaft. Mit ihrem Freund Ben ist sie zudem in der High Society unterwegs. Etwas widersprüchlich, doch Ben bedeutet ihr viel. Umso schöner, dass ...
Vica hat ihren Sport für sich gefunden. Boxen ist ihre Leidenschaft. Mit ihrem Freund Ben ist sie zudem in der High Society unterwegs. Etwas widersprüchlich, doch Ben bedeutet ihr viel. Umso schöner, dass er ihr einen Heiratsantrag macht. Doch nun soll sie sich gegen den Sport entscheiden. Nichts für Vica! Und so findet sie sich schon bald im Training mit Mafioso Juri wieder, um für ein großes Turnier zu trainieren. Die Mafia enthält dabei so einige unschöne Geheimnisse.
Abwechslungsreiches Szenario. Ist es doch mal eine Frau die wir im Boxsport begleiten dürfen. Dem Sport entsprechend handelt es sich dabei um eine taffe Frau, die weiß, was sie will und in der Handlung auch über sich hinauswächst, was mir sehr gefiel. Sie muss sich einigen Problemen stellen und als Leser kann man sie dabei sehr gut begleiten
Auch Juri ist als Teil der Mafia alles andere als gefühlskalt gestaltet, sondern kümmert sich stets um andere. Die Annäherung der beiden kann man sehr gut nachvollziehen.
Ich fand den Einblick in den Sport generell sehr spannend, einstweilen etwas kurz gestaltet. Mehr Infos zu der Vergangenheit der Figuren und auch ihrer Gefühlswelt hätte ich mir dpch gewünscht. Die Handlungsorte sind im Gegensatz dazu ausführlich gestaltet und vermittelt umso mehr die Begeisterung für diesen Sport
Die Story an sich beginnt mitten im Geschehen, sodass man sofort dabei ist und den Figuren durch die Handlung folgt. Klassisch baut sich die Story mehr und mehr auf, was so manche Geschehnisse vermuten lässt, es dabei jedoch immer wieder schafft zu überraschen und den Leser am Ball oder sollte ich wohl eher sagen an der Faust zu bleiben.
Alles in allem handelt es sich um eine gelungene Geschichte, die man gerne mal nebenbei liest. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir gerne mehr Infos und somit auch Seiten gewünscht, sodass ich 4/5 Sternen vergebe.
Mit ihrem Exfreund Daniel in einer guten Freundschaft auseinandergegangen und weiterhin in Kontakt spielt Catrin in ihrer Freizeit gerne online Schach. Zumeist geht ...
Spielst du noch oder fühlst du mehr?
Mit ihrem Exfreund Daniel in einer guten Freundschaft auseinandergegangen und weiterhin in Kontakt spielt Catrin in ihrer Freizeit gerne online Schach. Zumeist geht sie dabei als Siegerin heraus. Umso spannender, dass es da plötzlich einen starken Gegner gibt. Immer mehr Duelle spielen sie gegeneinander und lernen sich auch in den Chats und per Mail kennen. Alsbald will Jon den Kontakt nicht nur virtuell sondern auch in der Realität wahrnehmen. Faszinierend, geheimnisvoll und überaus attraktiv soll es bald um mehr als nur das Spiel rund ums Damengambit gehen.
Die Geschichte bietet ein abwechslungsreiches Konzept und war für mich, die bisher kaum Berührungspunkte mit Schach hat einen zusätzlichen Reiz. Man lernt durchaus einiges spannendes zum Spiel dazu.
Außerdem ist es sehr spannend, dass die Handlung in zwei Teile geteilt ist. In der virtuellen Welt erlebt man die Geschichte aus Catrins Perspektive, während in der realen Welt auch Jon, ihre Freundin Anett und Daniel zu Wort kommen. Gerade den ersten Teil fand ich gut gestaltet und Jons Texte in teilweise sehr poetischer Form ansprechend. Im zweiten Teil war für mich etwas die Luft raus.
Manche Geheimnisse werden erst recht spät aufgeklärt und recht schnell abgehandelt. Der Schreibstil an sich war dabei leicht, hielt manchmal einiges vielleicht etwas zu knapp. Gewisse Aspekte, gerade die Gefühlswelt der Figuren betreffend, oder auch in Teilen widersprüchliche Handlungen als auch unreifere Aktionen hätten bei mir auf mehr Verständnis treffen können, wäre es stärker ausgeführt wurden.
Das Ende ist zudem kein klassisches Happy End, was mir einerseits gut gefiel, andererseits ließ es auch sehr viele Fragen und Potential für eine Fortsetzung, die es jedoch nicht gibt.
Für zwischendurch ist dieses Buch geeignet und bietet mal eine andere Thematik und Storyline. Manchmal konnte es mich jedoch nicht ganz abholen, sodass ich dem ganzen 4/5 Sternen geben möchte.
„Wenn alles um dich herum zerbricht, denk daran: Scherben spiegeln das Licht.“
April lebt in Boston. Ihre beste Freundin Bean bedeutet ihr alles, denn ohne sie gäbe es da wohl niemanden, der sich wirklich ...
„Wenn alles um dich herum zerbricht, denk daran: Scherben spiegeln das Licht.“
April lebt in Boston. Ihre beste Freundin Bean bedeutet ihr alles, denn ohne sie gäbe es da wohl niemanden, der sich wirklich für sie zu interessieren scheint.
So ist es nicht verwunderlich, dass das Geburtagsgeschenk ihrer Eltern die Information über ihre Adoption ist.
Plötzlich stehen April alle Türen offen, vielleicht gibt es da draußen ihre Familie, die sie liebt, wie sie ist und nicht als Plage betrachtet.
In New York erhofft sie sich Neuigkeiten zu erfahren und begegnet dabei neuen Personen und eventuell auch ein bisschen mehr sich selbst.
Von Anfang an wird deutlich, dass Aprils Leben alles andere als einfach ist, umso mehr versteht man, dass sie sich danach sehnt, entfliehen zu können. New York, die Stadt der Träume, erscheint dabei wie geschaffen. So mancher Traum geht dabei in Erfüllung, aber auch so einiges anderes.
Es läuft eigentlich nichts nach Plan.
Vielmehr muss sie darum bangen, von Tag zu Tag leben zu können. Hilfe gibt es zwar, doch wird irgendwie alles eher komplizierter als leichter.
April ist ein sechzehnjähriges Mädchen, das des Öfteren etwas unbedacht agiert und sich von ihren Gefühlen leiten lässt. Aber wer kann ihr das verübeln? Neben der Suche hat April auch einige andere Dinge, wie auch Selbstzweifel, im Gepäck. Dabei erkennt man nicht immer, was wichtig und unwichtig erscheint. Jeder macht Fehler und so macht auch April welche. Sie ist ehrlich und direkt, was mir sehr gefallen hat. Der Leser erfährt so immer sofort, was in ihr vorgeht und kann mit ihr Mitfühlen.
Man hat das Gefühl, mit April ein bisschen erwachsener zu werden, auch wenn sie schon einiges durchmachen muss, dass man ihr gerne ersparen würde.
Neben April runden die energetische Bean, ihre sich, soweit es ihr eben möglich ist, um sie kümmernde Tante Ferra und der hilfsbereite Eli die Geschichte ab. Als dann auch durch Zufall Chase, dem sie immer wieder ungeplant begegnet, und sein jüngerer Bruder Sam dazustoßen, entpuppt sich manches als bloßer Schein.
Die Geschichte lebt von Wendungen, manches kann man eventuell erahnen, aber in diesem Alter agiert man mitunter doch etwas naiver, besonders in den Situationen, in denen sich April manchmal befindet, was sie jedoch oft auch selbst feststellt und wieder hervorhebt, dass sie kein naives Dummchen ist. Vielleicht manchmal eher etwas verzweifelt.
Aufgrund der Wendungen findet sich der Leser zusammen mit April immer wieder in neuen Konstellationen wieder und so ist die Geschichte auch nicht wirklich vorhersehbar, was sie umso spannender macht.
In der Stadt, die niemals schläft und demnach immer hell erstrahlt, kann der Himmel, die Zukunft auch düster sein. Vielleicht ist dieses Leuchten aber auch nur eine Reflektion, was dieses wahnsinnig schöne Cover in der Geschichte verankert.
Wie die Stadt pulsiert, pulsiert auch die Geschichte. Manche Fragen bleiben so auf der Strecke, aber das bringt Schnelllebigkeit eben mit sich. Ein paar mehr Antworten hätte ich mir manchmal jedoch schon noch gewünscht.
Eines ist in dieser Geschichte deutlich geworden. Am Ende des Tunnels kann Licht sein. Vielleicht anders als erwartet, aber deshalb nicht unbedingt schlechter.
Über einen langen Weg mit zahlreichen Facetten an Emotionen, Zwiespälten, Freundschaft, Liebe und der Suche nach dem eigenen Glück, versucht April dieses zu finden, vielleicht sogar in sich selbst?
Bis zum Schluss wirst du dich fragen, ob es düster bleibt, oder wieder heller werden kann.
So lande ich bei 4/5 Sternen für diese mit Höhen und Tiefen versetzte Suche nach der Wahrheit, die zum Nachdenken anregt. Bist du bereit, diesen Weg mit April zu gehen, auch wenn er nicht immer einfach wird?