Super!
FrankensteinEin toller Herbstread, hat mir richtig gefallen, obwohl ich sonst mit Klassikern struggle
Ein toller Herbstread, hat mir richtig gefallen, obwohl ich sonst mit Klassikern struggle
Ein toller Herbstread, hat mir richtig gefallen, obwohl ich sonst mit Klassikern struggle
Ein toller Herbstread, hat mir richtig gefallen, obwohl ich sonst mit Klassikern struggle
Eins der Bücher, auf dessen Veröffentlichung ich mich so so gefreut habe - und ich definitiv nicht enttäuscht wurde: Katabasis von R.F. Kuang. Kuang zählt zu meinen liebsten Autor*innen, es war also ein ...
Eins der Bücher, auf dessen Veröffentlichung ich mich so so gefreut habe - und ich definitiv nicht enttäuscht wurde: Katabasis von R.F. Kuang. Kuang zählt zu meinen liebsten Autor*innen, es war also ein klar, dass ich dieses Buch kaufen werde!
Darum gehts: Alice Law hat ihren Magie-Professoren Grimes umgebracht. Um ihn zurückzuholen, bereitet sie ihre Reise in die Hölle vor. Doch da kommt ihr Kommilitone Peter Murdoch um die Ecke und meint, sie in die Hölle begleiten zu müssen. Zusammen begeben sie sie in die Unterwelt, um Grimes zu retten, doch ihnen steht viel mehr als eine kleine Reise bevor.
Was ich wirklich an R.F. Kuangs Schreibweise liebe, ist ihre Art und Weise, Welten so beeindruckend zu erschaffen. Zugegebenermaßen lese ich fast nie Fantasy, aber Kuangs Fantasybücher haben es mir ziemlich angetan. In Katabasis gab es so viele verschiedene Figuren, die alle irgendwie eine interessante Geschichte hatten. Mir hat es wirklich gut gefallen, trotz des ziemlich nieschigen Fantasy-Settings.
Eine große Empfehlung für einen Herbst-Read!
Caroline Schmitt did it again - mit ihrem neuen Roman „Monstergott“ zeichnet sie eine kritische Auseinandersetzung der Freikirche durch die Augen der Protagonist*innen: das Geschwisterpaar Esther ...
Caroline Schmitt did it again - mit ihrem neuen Roman „Monstergott“ zeichnet sie eine kritische Auseinandersetzung der Freikirche durch die Augen der Protagonist*innen: das Geschwisterpaar Esther und Ben.
Esther und Ben sind in ständiger Bemühung, ihre Beziehung zu Jesus Christus und ihrer Gemeinde zu bewahren und zu verbessern. Doch beide tragen Geheimnisse, Angst und Wut in sich. Wie lange wird dieser große Druck, der auf ihnen lastet, noch standhalten? Wie sollen sie Lust und Sünde widerstehen, um Gottes Willen zu folgen?
Der Roman hat mir wirklich gut gefallen. Das Buch übt durch eine fiktive Erzählweise Kritik an der Freikirche, ohne aber respektlos über Religionen an sich zu sprechen. Die Figuren waren unperfekt, ihre Ängste und Zweifel haben sich sehr echt angefühlt. Es werden unglaublich viele sensible Themen behandelt, ohne zu viel oder fehl am Platz zu sein! Besonders Esthers Wut hat mich bewegt, davon hätte ich mir sogar noch mehr gewünscht.
Eine große Empfehlung!
Ingesamt: 4,5 von 5
Ein Buch, welches Diskriminierung behandelt und gleichzeitig für mich zu Weird-Girl-Fiction gehört: Kann ja nur gut sein! Und das war es auch!
In Monika Kims Roman „Das Beste sind die Augen“ (ins Deutsche ...
Ein Buch, welches Diskriminierung behandelt und gleichzeitig für mich zu Weird-Girl-Fiction gehört: Kann ja nur gut sein! Und das war es auch!
In Monika Kims Roman „Das Beste sind die Augen“ (ins Deutsche übersetzt von Jasmin Humburg) geht es um Ji-won, welche erstmal mit der Trennung ihrer Eltern klarkommen muss. Doch das reicht noch nicht: Plötzlich steht ihre Mutter mit einem neuen, weißen Freund vor der Tür, welcher sich immer mehr in das Leben der Familie einmischt. Gegenüber Ji-won und ihrer Schwester Ji-hyun äußert er sich rassistisch, misogyn und fetischisierend. Er sieht es beispielsweise nicht ein, sie bei ihren Namen zu nennen, weil es ihm zu schwierig sei. Ji-wons Wut wächst und wächst - genauso wie ihr Hunger auf Augen.
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und ich habe es gerne gelesen! Es hat Horrorelemente mit Feminismus und Moral verknüpft - obwohl so viele verschiedene Themen vorhanden waren, war es keinesfalls zu viel. Natürlich habe ich mich manchmal sehr geekelt, aber das hat irgendwie auch zum Buch dazugehört. Für mich hätte der Plott schon schneller voranschreiten können, dann hätte ich es sicher noch schneller beendet. Große Empfehlung!👁️🩷
Insgesamt: 4,5 von 5 ⭐️
Endlich habe ich „Ellbogen“ von Fatma Aydemir gelesen; nachdem ich „Dschinns“ so unfassbar geliebt habe!
Hazal sucht nach Heimat. Ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern fühlen sich in Deutschland nicht ...
Endlich habe ich „Ellbogen“ von Fatma Aydemir gelesen; nachdem ich „Dschinns“ so unfassbar geliebt habe!
Hazal sucht nach Heimat. Ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern fühlen sich in Deutschland nicht zuhause. Gemeinsam mit ihren Freundinnen ist Hazal ständig unterwegs und begeht Fehler. Nach einem Ereignis am Abend ihres achtzehnten Geburtstags flieht Hazal nach Istanbul. Zu ihrem Freund Mehmet, den sie im Internet kennengelernt hat. Doch auch in Istanbul wird sie vor Herausforderungen und Entscheidungen gestellt.
Was soll ich sagen? Ich habe es sehr gemocht. Tatsächlich bin ich am Anfang gar nicht so gut reingekommen, doch dann kam ein Moment, ab dem es richtig spannend wurde und ich konnte es nicht mehr weglegen. Der Schreibstil beinhaltet viele harte oder teilweise problematische Begriffe, was die Figur um Hazal und ihren Umkreis jedoch sehr realistisch macht. Große Empfehlung!