Isabella und Etienne
Nachdem Isabella sich von ihrem untreuen Ehemann getrennt hat, wagt sie einen Neuanfang in Honeybridge. Dort möchte sie sich einen langersehnten Wunsch erfüllen und ihr erstes eigenes Restaurant eröffnen. ...
Nachdem Isabella sich von ihrem untreuen Ehemann getrennt hat, wagt sie einen Neuanfang in Honeybridge. Dort möchte sie sich einen langersehnten Wunsch erfüllen und ihr erstes eigenes Restaurant eröffnen. Doch bevor es soweit ist, muss noch eine Menge erledigt werden. Hinzu kommt, dass sie sich eine Sex-Pause auferlegt hat, die jedoch ins wanken gerät, als sie den attraktiven Etienne kennenlernt.
Die Idee zur Geschichte gefiel mir sehr gut und da der Herbst schon fast vor der Tür steht, habe ich mich auf einen cosy Roman mir herbstlicher Stimmung gefreut. Die herbstliche Stimmung konnte leider nicht richtig transportiert werden und insgesamt blieb die Geschichte sehr oberflächlich und wird sehr klischeehaft erzählt.
Die Beziehung zwischen Isabella und Etienne hat den Fokus hauptsächlich auf den körperlichen Aspekt und man spürt keine tiefgehenden Gefühle zwischen den Beiden. Zum Ende hin überschlagen sich dann die Ereignisse und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin versucht hat, alles was möglich ist in die Geschichte zu packen. Vieles war einfach zu plötzlich, überzogen und auch nicht authentisch.
Honeybridge als Ort gefällt mir hingegen sehr gut. Isabella wird sofort herzlich aufgenommen und findet schnell an Anschluss. Zusammenhalt wird hier groß geschrieben und in schwierigen Situationen halten die Bewohner zusammen.
Fazit:
Honeybridge all mine ist ein nettes Buch für zwischendurch, dem leider ein wenig die Tiefe fehlt und welches die herbstlichen Vibes nicht transportieren konnte.