Das hat sooo viel Spaß gemacht. Stella Tack kann einfach schreiben und ihr Humor ist unvergleichlich. Ich war einfach durchgängig glücklich beim Lesen dieser Geschichte. Die Liebesgeschichte nimmt gar ...
Das hat sooo viel Spaß gemacht. Stella Tack kann einfach schreiben und ihr Humor ist unvergleichlich. Ich war einfach durchgängig glücklich beim Lesen dieser Geschichte. Die Liebesgeschichte nimmt gar nicht so viel Fokus ein und so viel mehr steht hier einfach im Vordergrund. Da hätten wir die Freundschaft zu Ryan und Ivy, aber auch am Ende kommt nochmal richtig Schwung rein. Und auch Prescotts Familiengeschichte war super interessant und richtig gut durchdacht. Von vorne bis hinten eine sehr gelungene Geschichte und im großen und ganzen hat mir hier nur der letzte Funken noch gefehlt.
Ich bin ja nicht der größte Dark Romance-Fan, aber ab und zu bin ich doch neugierig. Ich würde gerne verstehen, was viele daran finden, aber meistens check ich’s nicht. Und dann kam „Leave me behind“, ...
Ich bin ja nicht der größte Dark Romance-Fan, aber ab und zu bin ich doch neugierig. Ich würde gerne verstehen, was viele daran finden, aber meistens check ich’s nicht. Und dann kam „Leave me behind“, eine Dark Military Romance, also nochmal ein bisschen was anderes und ich dachte: ja komm, wir testen das mal. Und was soll ich sagen? Ich bin zwar immer noch kein DR-Fan, aber definitiv „Leave me behind“-Fan!
Ich kann das Buch sehr empfehlen, ABER: ihr solltet die Triggerwarnungen lesen, das Buch ist heftig. Deswegen ist das eine eingeschränkte Empfehlung, für alle, die diese Art von Geschichte lesen können. Wenn ihr’s nicht blutig mögt, Gewalt in Büchern nicht abkönnt und nicht damit klar kommt, dass es von einem Gemetzel zum nächsten kommt… Finger weg. 😂 Ansonsten versucht es. Ich gebe zu, die Liebesgeschichte zwischen Nell und Bradshaw, hat’s mir nicht leicht gemacht. Ich kann dieses „er ist so ein A****loch, er tut mir böse Dinge an, aber eigentlich ist er ja doch ein Cutiepie“ einfach nicht verstehen. Bradshaw ist kein Cutiepie, und auch wenn ich ab und zu mal dachte „oh armer Bubu, lass dich drücken“, überwog doch mein Ekel gegen den Typen. NO THANKS. 😂 Aber was mir einfach unglaublich gut gefallen hat, war die Story. Es ist von Anfang an fesselnd und spannend, vielleicht etwas drüber, aber mit den Dark Forces auch etwas, was ich so noch nie gelesen habe. Es war einfach mal frischer Wind im Bücherregal. Wobei der Wind eher ein heftiger Sturm war, weil mit so viel Mord und Totschlag habe ich ehrlicherweise nicht gerechnet. Außerdem wird’s spicy und die ein oder andere Szene hat mich dann auch in meinen Grundsätzen erschüttert. Damit wiederum habe ich gerechnet. 😂 Ansonsten dachte ich mir in jedem Kapitel ungefähr zweimal WTF und habe mich gefragt, was ich hier gerade lese. Aber ich kann nicht leugnen, dass die Geschichte süchtig macht. Dass ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht, was dahintersteckt, wer wohl als nächstes draufgeht… Ich war komplett im Bann und deswegen gibt es eine Empfehlung, für Alle, die mal was anderes lesen wollen. 4,5 ⭐️
Für alle, die T.M. Logan noch nicht kennen: wenn ihr Joy Fielding oder Harlan Coben gerne mögt, dann seid ihr hier richtig. Zumindest die Erzählweise finde ich sehr ähnlich. Die Thriller sind nicht super ...
Für alle, die T.M. Logan noch nicht kennen: wenn ihr Joy Fielding oder Harlan Coben gerne mögt, dann seid ihr hier richtig. Zumindest die Erzählweise finde ich sehr ähnlich. Die Thriller sind nicht super rasant, machen aber allein durch den Schreibstil sehr viel Spaß. Auch „The Mother“ ließ sich sehr flüssig lesen und war für mich durchgängig interessant.
Heather kommt nach 10 Jahren aus dem Gefängnis und will nur eins - ihre Söhne wieder zurückbekommen. Sie wurde wegen Mordes an ihrem Mann Liam verhaftet, ist aber überzeugt, dass sie es nicht getan hat, obwohl sie sich nicht an besagte Nacht erinnern kann. Sie setzt alles daran, um ihre Unschuld auch nach all den Jahren zu beweisen. Es beginnt eine spannende Jagd nach der Wahrheit und unterwegs findet sich rund um Heather eine kleine Truppe von Menschen zusammen, die sie bei ihrem Vorhaben unterstützen. Teils aus Eigennutz, teils weil sie zu Freunden werden. Ich habe alle Charaktere liebgewonnen und gleichzeitig die ganze Zeit im Hinterkopf gehabt, dass vielleicht doch einer oder eine von ihnen hinter alldem stecken könnte. Bis zum Schluss war mir nicht klar, wo die Auflösung hinführen wird. Am Ende fand ich zwar alles schlüssig, nur hat mir das Endergebnis nicht komplett gefallen. Deswegen gabs auch ein Minipünktchen Abzug in der Gesamtwertung. Ansonsten finde ich aber nichts, was mich sonst gestört hätte. Ich habe das Geschehen gerne verfolgt und ab einem bestimmten Punkt wird Heather auch zu einer richtigen Badass-Protagonistin. Ich fand sie und auch ihre neue beste Freundin extrem cool und kann deswegen nur eine dicke Empfehlung aussprechen! 4,5 ⭐️
Wenn du „Der Gesang der Flusskrebse“ mochtest, könnte das dein Buch sein. Vor allem die subtile Spannung und die Atmosphäre haben mich daran erinnert. Die Handlung startet mit dem Verschwinden von Barbara ...
Wenn du „Der Gesang der Flusskrebse“ mochtest, könnte das dein Buch sein. Vor allem die subtile Spannung und die Atmosphäre haben mich daran erinnert. Die Handlung startet mit dem Verschwinden von Barbara in den 70er Jahren, ein Mädchen aus gutem Hause, das aus dem Feriencamp verschwindet, das ihren Eltern gehört. Die Aufregung ist groß, zumal ihr älterer Bruder Bear vor Jahren bereits verschwand und nie wieder aufgetaucht ist. Hat Barbara dasselbe Schicksal ereilt?
Die Geschichte startet langsam und zunächst lernen wir aus unterschiedlichen Perspektiven die verschiedenen Charaktere kennen, die in der Handlung noch eine Rolle spielen werden. Da ist zum Beispiel Tracy, ein Mädchen, das sich mit Barbara angefreundet hatte, oder Louise, die Betreuerin der Camps. Wir springen immer wieder zwischen den Zeiten und erfahren auch viel zum Verschwinden des Bruders. Barbaras Verschwinden und die Ermittlungen dazu spielen eine große Rolle, doch die Geschichte bietet so viel mehr. Klassenkritik, die Rolle der Frau in der Gesellschaft - die Autorin verwebt die Themen gekonnt und hat mich öfter fassungslos den Kopf schütteln lassen. Es gab die ein oder andere Überraschung, es wurden immer wieder winzige Details aufgegriffen, die ich schon längst wieder vergessen hatte und auch die Auflösung konnte mich total überzeugen. Den Start fand ich etwas zäh, aber je mehr ich in die Geschichte eingetaucht bin, desto größer war auch die Sogwirkung. Wer hier einen extrem spannenden Kriminalfall erwartet, ist vielleicht falsch, denn es geht um so viel mehr. Trotzdem war es für mich durchgehend interessant und deswegen gibt es auch eine dicke Leseempfehlung. 4,5 ⭐️
Charlie ist Assistentin in einem Verlag, der bald das neueste Werk eines hoch angesehen Autors veröffentlicht. 8 Jahre ist seit dem zuletzt veröffentlichten Buch von Richard vergangen, weshalb das ein ...
Charlie ist Assistentin in einem Verlag, der bald das neueste Werk eines hoch angesehen Autors veröffentlicht. 8 Jahre ist seit dem zuletzt veröffentlichten Buch von Richard vergangen, weshalb das ein Riesending ist. Charlie ist schon immer ein großer Fan des 30 Jahre älteren und umso nervöser, dass sie bei der Veröffentlichung unterstützen kann. So lernen die beiden sich kennen, kommen sich näher. Nicht nur, dass Richard wesentlich älter ist und ein Machtgefälle herrscht, er ist auch noch verheiratet und ein absoluter Egozentriker. Den Verlauf der Geschichte kann man sich in etwa ausmalen. Von Anfang an begleiten wir Charlie und müssen mitansehen, wie sie sich durch ihre Naivität in eine absolut toxische Beziehung stürzt und immer weiter verrennt. Man möchte sie schütteln und gleichzeitig in den Arm nehmen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, er wird sehr bildlich und teilweise poetisch, was perfekt zur Melancholie der Story passt. Wir erfahren viel über Charles Innenleben, ihre Ängste und wie schwer ihr das Alleinsein fällt. Absolut ungeschönt und perfekt eingefangen ist auch die Verlagsbranche mit all ihren Schattenseiten. Falls ihr das Buch lest und euch fragt, ob sich das alles wirklich so abspielt lautet die Antwort: JA. 😄 Ein riesengroßer Pluspunkt in dieser Geschichte ist für mich der Halt, den Charlies Freundinnen, aber auch ihr gesamtes Umfeld ihr in schwierigen Zeiten geben. Das macht die Geschichte hoffnungsvoll, man kann ihr wenigstens etwas positives abgewinnen. Keine fröhliche Lektüre also, Charlie ist psychisch von ihm abhängig, absolut labil und verliert immer mehr den Halt. Wenn das dein Ding ist, ist das dein Buch. Die Handlung geht anfangs langsam voran, wird immer intensiver und gipfelt dann in der Katastrophe, die man von Anfang an erahnt. Ich fand das Buch grandios. 4,5⭐️