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Veröffentlicht am 17.09.2025

Band 16 - Marley und Ian

Rocky Mountain Games
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Einmal Independence immer Independence… nach einer Pause habe ich mal wieder ein paar Bände der Reihe gelesen und meiner Meinung nach ist u.a. dieser wieder ein wenig besser als die vorherigen.
Marley ...

Einmal Independence immer Independence… nach einer Pause habe ich mal wieder ein paar Bände der Reihe gelesen und meiner Meinung nach ist u.a. dieser wieder ein wenig besser als die vorherigen.
Marley und ihr kleines Team von Programmierern leben dank der Bürgermeister Förderung seit einem Jahr in Independence und stehen kurz vor dem Abschluss des von ihnen entwickelten Computer Spiels. Zufällig hat Marley entdeckt, dass noch jemand anderes sich Zugriff in ihre Programmierung verschafft hat. Zum Glück gibt es Coles Sicherheitsfirma, die sich der Sache annimmt.
In dieser Zeit hilft ihr die Freundschaft zu Ian, einem ehemaligen Soldaten der gerade ein eigenes Unternehmen aufbaut. Der von ihm legal angebaute medizinische Hanf wird verarbeitet und dessen Wirkstoff CBD mit Hilfe von Susan in Tierkekse gebacken.
Ich fand die Protagonisten diesmal wesentlich sympathischer, die Story nett (wenn auch manchmal für ein Kleinstädtchen etwas dick aufgetragen) und die vertrauten oft skurrilen Bewohner von Independence spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Nett für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Kate hat ermittlungstechnisch alle Hände voll zu tun

Mord braucht keine Bühne
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Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ...

Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ihre eigenen Recherchen hinaus bereits etlichen anderen bei der Suche nach vermissten Personen hat helfen können beginnt sie als Privatermittlerin tätig zu werden.
Diesmal müssen Kate und Sykes die Kunden eines bestohlenen Pfandleihers aufsuchen, praktisch dass Kate hierbei Arbeit und Vergnügen verbinden kann. Eine allerdings nicht auffindbare Kundin lebt in Harrogate und Kate wurde von einer Bekannten zur Premiere einer Theateraufführung eingeladen. Im Anschluss finden sie einen Besucher der Aufführung erstochen vor und bald darauf wird die Hauptdarstellerin des Stücks entführt. Kate hat ermittlungstechnisch alle Hände voll zu tun.
Locker und leicht geschrieben, die Atmosphäre in England Anfang der 20iger Jahre wird gut geschildert. Zwar hat man bei gewissen Punkten recht schnell eine Vorahnung doch trotzdem gibt es am Ende noch ein paar überraschende Wendungen. Ein typischer Cosy Crime – nicht tiefgründig aber nette Unterhaltung. Schön wäre es wenn man über Sykes noch mehr erfahren würde, sein Part bleibt mir leider auch im zweiten Band der Reihe immer noch zu oberflächlich.

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Veröffentlicht am 07.11.2024

Schwächer aber ein Abschluss

Verraten
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Der zehnte und finale Band der Carl Mørck Reihe hat es noch einmal in sich. Carl wurde verhaftet, um seine Unschuld zu beweisen legen sich das Sonderdezernat Q und weitere Weggefährten mächtig für ihn ...

Der zehnte und finale Band der Carl Mørck Reihe hat es noch einmal in sich. Carl wurde verhaftet, um seine Unschuld zu beweisen legen sich das Sonderdezernat Q und weitere Weggefährten mächtig für ihn ins Zeug.
In fast epischer Breite werden alte Fälle beschrieben und deren Protagonisten treten auf um Handlungsstränge die bereits in den ersten Bänden gestartet wurden nun zu einem Ende zu führen.
Dies ist natürlich das Schicksal solch eines letzten Buches und natürlich befriedigt es als Leser wenn Entwicklungen verknüpft und abgeschlossen werden. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Action doch insgesamt ist dies meiner Meinung nach aufgrund der vielen Wiederholungen nicht der stärkste Band der Reihe, nur ein Zusammenführen zu einem runden Abschluss.
Für mich blieben außerdem leider einige Punkte Assad und Rose betreffend offen. Durch die Qualität der Serie zu Beginn ist dies aber subjektiv und jammern auf hohem Niveau.

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Veröffentlicht am 13.03.2024

Wölfe in Dänemark

Oxen. Lupus
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Der Danehof wurde zerschlagen und bei allen Beteiligten kehrt ein wenig Normalität ein. Der schwer traumatisierte Ex-Elitesoldat Niels Oxen lehnt daher zuerst die Mossmanns Bitte den verschwundenen Poul ...

Der Danehof wurde zerschlagen und bei allen Beteiligten kehrt ein wenig Normalität ein. Der schwer traumatisierte Ex-Elitesoldat Niels Oxen lehnt daher zuerst die Mossmanns Bitte den verschwundenen Poul Hansen zu suchen ab. Da dieser jedoch in der Gegend lebt wo auch Oxen sich längere Zeit aufgehalten hat dauert es dann doch nicht lange und er gibt nach.
Was hat der Verschwundene mit dem Fall zu tun bei dem Margarethe Franck ihr Bein verlor? Gibt es wirklich den Selbstjustiz ausführenden Lupus und wer oder welche Organisation verbirgt sich dahinter? Darüber hinaus versucht Oxen die in Dänemark wieder gesichteten Wölfe zu beobachten.
Ja, die Geschichte ist gut erzählt und prinzipiell spannend, dabei aber kein Thriller sondern eher ein Krimi bei dem das gegenseitige Vertrauen bwz. das Zögern daran eine wichtige Rolle spielen. Da es eine vorhergehende Trilogie gibt wurde gerade im ersten Drittel des Buches vieles wiederholt um die Vergangenheit und Beziehungen der Hauptpersonen zu erklären. Für Neu-Leser der Reihe toll, für alle anderen zwangsläufig recht langatmig.

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Veröffentlicht am 29.02.2024

Lesen nervt! Oder doch nicht?

Lesen NERVT! – Bücher? Nein, danke! (Lesen nervt! 1)
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Lesen nervt! Oder doch nicht? Die Büchereispinne Karoline Kneberwecht ist entsetzt, dass ausgerechnet die Bücher ausgeliehen werden sollen wo sie ihr Spinnennetz gewoben hat. Das geht doch gar nicht, außerdem ...

Lesen nervt! Oder doch nicht? Die Büchereispinne Karoline Kneberwecht ist entsetzt, dass ausgerechnet die Bücher ausgeliehen werden sollen wo sie ihr Spinnennetz gewoben hat. Das geht doch gar nicht, außerdem sind Bücher doch sooo langweilig.

Sie versucht, durch mehrere interaktive Episoden (Bildergeschichte, Lückentext, Rätsel, Buchstabentausch etc) ihre Sicht der Dinge zu vermitteln. Wenig und gut verständlicher Text, eine große Schrift und nette Zeichnungen schaffen einen sehr positiven Eindruck.

Soll allerdings der braune Hintergrund der Seiten die Augen schonen? Oder einen Recycling-Charakter vermitteln? Dies hat mir persönlich nicht so sehr gefallen, ich würde bei Leseanfängern einen größeren Kontrast positiver sehen. Es handelt sich aber nur um die Optik, der Inhalt war absolut unterhaltsam und hatte mit der Spinne eine ungewöhnliche aber äußerst sympathische Protagonistin.

Für Leseanfänger ist das Buch absolut geeignet und spaßig, es fällt mir schwer zu sagen ob es auch Lesemuffeln gefallen kann denn die habe ich überhaupt nicht.

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