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Veröffentlicht am 10.09.2025

Eine mal etwas andere NA Geschichte mit wichtigen Themen, nur kam die Liebesgeschichte nicht so bei mir an

Purple Clouds - Meet Cute
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich sehr auf den zweiten Teil der Reihe gefreut, ich mochte Riley als beste Freundin ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich sehr auf den zweiten Teil der Reihe gefreut, ich mochte Riley als beste Freundin von Emory bereits im ersten Teil gerne und war nun gespannt mehr über die sympathische Chaos- Queen zu erfahren.
Ganz im Zeichen des Meet Cutes gibt es eine besondere, leicht Schräge, aber auch süße einnehmende erste Begegnung zwischen Riley und Louis auf den Dach von der Purple Clouds Redaktion, in der Riley seit kurzem arbeitet und Louis, der als Schauspieler nach einem Skandal dort eigentlich ein Interview geben soll. Das sich die beiden nach einer überstürzen Flucht in Rileys WG wiederfinden und dort wiederum ein Versteckspiel mit ihren übrigen Mitbewohnern startet, damit hätte wohl keiner von beiden gerechnet🤭
Ich mochte Riley als Protagonistin durchaus gerne, sie hat einfach eine sympathische Art die man gerne haben muss, obwohl man gleichzeitig das Gefühl hat das vieles an ihrer Leichtigkeit gespielt ist, weil sich darunter einiges mehr versteckt und sie in dem von ihr geschaffenen Chaos richtig aufgeht. Leider hatte ich allerdings irgendwie das Gefühl, dass ich Riley nicht so richtig Nahe gekommen bin, es fehlten mir Teile ihrer Vergangenheit, ihres Erlebten um alle ihre Reaktionen bzw. Verhaltensweisen einordnen zu können, was ich ein bisschen schade fand.
Auch Louis war nicht immer so leicht zu greifen. Ich mochte ihn ebenfalls, wie Riley, gerne und fand es interessant so viel über sein Leben als Schauspieler zu erfahren, auch das sich mit dem Thema Rassismus in dem Kontext auseinander gesetzt wurde, fand ich klasse. Gleichzeitig ist mir bei ihm auch der Gesamtkontext ein wenig zu kurz gekommen. Ich hätte gerne mehr über seine Familie erfahren und über sein Leben in Sri Lanka, das fand ich wirklich schade.
Die Beziehungsentwicklung der beiden mochte ich ebenfalls durchaus. Wie sie sich in ihrer Blase in Rileys Zimmer näher gekommen sind und sich aufeinander konzentrieren konnten. Es gab auch einige humorvolle Szenen, gerade wenn z.B Klamotten von Rileys Mitbewohnern spurlos verschwinden. Dennoch hatte ich beim lesen immer eine gewisse Distanz zu den beiden und konnte nicht 100% mitfiebern, was vielleicht daran lag, das ihre Beziehung von Anfang an nicht ganz gesund wirkte und sich die Situation im Laufe des lesen nur zugespitzt hat. Es gab zwar zwischendurch immer wieder leichte Momente, aber nach einer gewissen Zeit schwebte das Thema Sucht wie ein Damoklesschwert über ihnen. Das Thema Sucht fand ich dabei zwar wirklich gut rübergebracht, schonungslos und nicht verherrlicht, allerdings hat die Liebesgeschichte für mich darunter gelitten, weil ich immer ein schlechtes Gefühl hatte und auf den Knall gewartet habe. Es gibt einfach viel Misskommunikation, es entsteht ein Strudel von toxischen Verhalten und selbst am Ende hatte ich nicht so richtig das Gefühl, das die beiden wirklich ihre Happy End bekommen werden (auch wenn es durchaus ein Happy End gibt).
Meine Highlight im Buch waren klar die WG Mitbewohner, ich habe die Szenen mit ihnen geliebt und fand es toll, das sie wie eine Familie füreinander sind und immer für Riley da waren.
Insgesamt mochte ich auch diesen Teil gerne, empfand ihn aber als deutlich schwerer als den ersten. Ich mag das sich die Autorin an so schwere Thematiken herantraut, auch der Umgang damit war wirklich gut, leider hat die Liebesgeschichte für mich allerdings darunter gelitten.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Eine süße Geschichte über eine phantastische Welt voller Mythen und Sagen

Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Wie gewohnt hat die Autorin einen sehr ruhigen und angenehmen Schreibstil. Sie lässt sich ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Wie gewohnt hat die Autorin einen sehr ruhigen und angenehmen Schreibstil. Sie lässt sich gerne Zeit in ihren Büchern und legt viel Wert darauf, den Charakteren Leben einzuhauchen.
Die Geschichte wird dabei aus Rens und Sunhos Perspektive erzählt. Wie lernen zunächst Ren kennen, deren Eltern bei einem Dämonenangriff ums Leben gekommen sind und die seitdem mit ihrer Tante und ihrem Onkel, sowie einigen anderen als Akrobatin durchs Land reist und auftritt. Sie hat magische Kräfte, von denen allerdings niemand wissen darf, doch dann wird ihre Gruppe von Dämonen angegriffen und in den Versuch, ihren Onkel zu retten, bricht eine große Menge Lichtmagie aus ihr heraus. Ihr Onkel überlebt zwar, doch er wird vergiftet und in dem Versuch, eine Heilung für ihn zu finden, macht sich Ren auf den Weg in die Unterwelt. Während ihrer Reise trifft sie auf Sunho. Dieser ist ein Söldner und wie viele andere eigentlich darauf angesetzt, Ren zu suchen, denn ihre Magie war wie ein Leuchtfeuer. Doch dank der Maske, die sie immer trägt, erkennt er sie nicht und so begeben sich die beiden auf eine noch viel gefährlichere Reise, als sie zu Beginn erwartet hatten.
Ich mochte Ren mit ihrer fröhlichen und offenen Art. Trotz der schlimmen Dinge, die ihr geschehen sind, ist sie ein Sonnenschein und würde alles für ihre Familie tun. Selbst sich in Gefahr zu bringen, denn ihre Reise bringt Ren nicht nur der Heilung ihres Onkels näher, sondern auch Geheimnissen über ihre Vergangenheit, die sie verdrängt hatte und die nicht nur ihr Leben verändern, sondern sie auch in Lebensgefahr bringen. Dabei mochte ich sehr, wie mutig und stark sie ist, selbst wenn manchmal ein wenig Impulsivität dabei ist, die sie unvorsichtig macht.
Sunho ist ein ganz anderer Charakertyp als Ren. Er ist eher ruhiger und in sich gekehrt. Er sucht verzweifelt nach Antworten und seinem Bruder, seit er vor zwei Jahren sein Gedächtnis verloren hat. Gleichzeitig schlummert etwas Dunkles in ihm, von dem er Angst hat, das es ihn eines Tages einnimmt, doch dann kommt Ren in sein Leben und sie hilft ihm nicht nur unbewusst sich zu errinern, sondern auch mit der Dunkelheit in ihm umzugehen.
Ich mochte die Chemie zwischen den beiden, auch wenn man nicht von großer sexueller Spannung ausgehen sollte, es handelt sich auch eher um YA- Fantasy. Der Fokus der Geschichte liegt klar auf der Handlung, aber die Interaktionen der beiden sind schon sehr süß.
Ich mochte auch die Idee der verschiedenen Reiche, die Schwebende Welt und die Unterwelt. Die Geheimnisse rund um die Himmelsfee und wie der General der Armee sein eigenes Spiel um Macht gespielt hat.
Es hätte für mich allerdings noch ein bisschen mehr sein können, gerade weil Ren und Sunho so viel herumreisen, hätte ich mir ein wenig mehr Einzelheiten zum Worldbuilding gewünscht. Zudem empfand ich die Handlung gegen Ende des Buches zu verdichtet. Dafür, dass an Anfang relativ lange kaum etwas passiert, reihen sich die Ereignisse am Ende einfach zu sehr aneinander, sodass es ein bisschen abgehandelt wirkt.
Insgesamt ein schöner Auftakt mit einer faszinierenden Welt, ganz viel Magie und authentischen Charakteren, die nicht nur eine Menge Herz und Mut mitbringen, sondern sich auch einer schwierigen Vergangenheit stellen müssen, die ihr ganzes Leben verändern wird. Ich hoffe, im nächsten Teil wird das Worldbuilding noch ein bisschen mehr spezifiziert, aber ansonsten freue ich mich schon sehr darauf zu erfahren, wie es mit Ren und Sunho weitergeht.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Ein spannender Auftakt mit gelungenem Worldbuilding und Magiesystem

Rose in Chains
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich nach der Ankündigung wahnsinnig auf das Buch gefreut, der KT klang super ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich nach der Ankündigung wahnsinnig auf das Buch gefreut, der KT klang super vielversprechend dazu Tropes wie Enemies to Lovers, Forbidden Love und Dark Fantasy? Ja, das klang richtig richtig gut. Doch ich muss sagen, das es mich nicht so 100% abholen konnte wie erhofft, auch wenn es alles andere als schlecht war, aber ich fange lieber noch mal von vorne an….
Der Einstieg in das Buch viel mir leicht, ich mochte den Aufbau der verfeindeten Welten von Evermore und Boamrd, die Idee der gemeinsamen Internats sowie die düstere und beklemende Athmosphäre in der gerade Frauen praktisch versklavt und Männern nur wie Vieh dienen. Das war zwar verstörend, aber hat eine besondere Athmosphäre geschaffen.
Wir begleiten dabei Briony in dieser Welt voller Unterdrückung, wobei ich mir anstatt der Erzähl- Perspektive vielleicht eher die Ich- Perspektive gewünscht hätte, denn so wirkten Briony und ihre Emotionen lange ein wenig fern für mich.
Generell finde ich das sich die Einleitung etwas zieht. Die Welt und das Magie System sind zwar durchaus komplex und ich mochte auch die Rücklblicke in Brionys Schuhlzeit, aber man befindet sich erst nach etwa einem drittel des Buches bei der Auktion bei der Briony von Toven ersteigert wird, das war mir etwas zu lang.
Briony an sich mochte ich durchaus gerne. Sie ist eine mutige und vor allem mehr als unterschätze Prinzessin, die lange als Schatten ihres Bruders gedient hat. Doch in ihr steckt einiges mehr, nicht nur weil sie eine wirklich talentierte Gefankentauberin ist. Man muss aber auch sagen, das sie an einigen Stellen noch recht naiv für ihr alter ist, alerdings war das gar nicht so verwunderlich, da Frauen ja praktisch aberzogen wurde zu denken oder eigenständig zu handeln.
Toven ist mir irgendwie bis zum Ende eher ein Mysterium geblieben. Ich habe viele seiner Handlungen nicht so ganz verstanden, gerade in Bezug auf Briony, owbohl man ihm durchaus angemerkt hat das er sie schützen will und das ihm viel an ihr liegt. Ich hoffe da wirklich sehr, dass man im nächsten Teil noch mehr über ihn und seine Beweggründe erfährt.
Die Beziehungsentwiklcung der beiden war wie angekündigt Slow Burn…. Obwohl ich vielleicht nicht mit so viel Slow gerechnet hatte😅 Ich meine man merkt den beiden an, dass sie schon lange etwas füreinander übrig haben, aber es zieht sich wirklich so zwischen ihnen, dass ich sie irgendwann nur noch schütteln wollte, weil sie einfach nicht miteinander reden. Ich hoffe wirklich da sie im nächsten Teil ein wenig in die puschen kommen👀
Insgesamt fand ich den Auftakt also durchaus gelungen, vor allem das Magiesystem, Worldbuilding und die Machtverhältnisse haben mich fesseln können. Dennoch war mir der Einstieg etwas zu lang gezogen und die Beziehungsentwicklung ein klein wenig zu Slow Burn, dabei rede ich nicht mal von NC Szenen, das brauche ich nicht unbedingt, aber ein wenig mehr offene Kommunikation würde helfen😅 Nichtsdestotrotz bin ich sehe gespannt auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 07.08.2025

Eine süße und leichte Sommergeschichte

My Summer Bodyguard
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in die Geschichte hineingefunden, Max ist einfach unglaublich sympathisch ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in die Geschichte hineingefunden, Max ist einfach unglaublich sympathisch und nahbar, so dass man sich schnell wohlfühlt beim lesen. Und das obwohl das Grundszenario nicht mal wirklich zum wohlfühlen einlädt. Max ist Köchin und konnte ihr Restaurant durch die Pandemie nicht halten, jetzt sitzt sie auf einem riesigen Schuldenberg, wohnt mit einem etwas kauzigen Mitbewohner zusammen und sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit an Geld zu kommen. Genau da bekommt sie ein Angebot der CIA die Premierministerin Sofia Christiansen zu Doubeln, der sie zum verwechseln ähnlich sieht und das für eine unanständige Menge Geld. Das Problem? Die Premierministerin ist gerade das Ziel von Anschlägen und ihr (sehr attraktiver) Ex, wird ihr Bodyguard….👀
Max mochte ich wirklich gerne, auch wenn sie verzweifelt ist gibt sie nicht auf und sucht nach Lösungen. Ich konnte gut nachvollziehen warum sie ihrer Familie gerade nicht unter die Augen treten will und doch spürt man, wie sehr sie sie liebt. Zudem gerät sie oft in Situationen die eigentlich gar nicht witzig sein sollten, aber sie verwandelt sie eindeutig in humorvolle Szenen.
Man kann also schnell nachvollziehen warum Flynn ihr damals verfallen ist und wenn wir ehrlich sind, ihr auch heute immer noch verfallen ist und das nach all den Jahren. Ich mochte Flynn dabei ebenfalls wirklich gerne, auch wenn er sich ab und zu ein bisschen wie ein Idiot aufführt. Sagen wir einfach, der Kontraktbruch hätte nicht sein müssen, allerdings war er sehr jung und ich konnte sein Beweggrund nachvollziehen. Zudem ist er schon sehr süß und beschützend, da kann man schon mal über seine Fehleinschätzung damals hinwegsehen.
Ich mochte ihre Beziehungsentwicklung ebenfalls gerne. Obwohl sie sich so lange nicht gesehen haben und sie eher eine Tenny Romanze hatten, war gleich wieder eine Vertrautheit zwischen den beiden zu spüren. Die Chemie war also definitiv geheben, ihre Wortgefechte haben mich bestens amüsiert, genauso wie einige chaotische Szenen die sie beiden erschaffen haben. Die beiden haben sich dabei so natürlich angefühlt, das es mich nichtmal besonders gestört hat, das der Zeitraum ihrer Beziehungsentwicklung relativ kurz war.
Das Buch war dabei eindeutig eher eine Komödie anstatt ein Krimi, aber sagen wie mit ein paar Mordanschlägen und einer Prise Drama. Obwohl viel passiert ist, war es nicht unglaublich spannend, dennoch empfand ich es beim lesen als eine perfekte lockere Geschichte für den Sommer, bei der man wunderbar abschalten kann.
Mein Lieblingscharakter war dabei übrigens Kelvin, Max Schrulliger und sehr Liebenswerter Mitbewohner, der doch jede Situation aufgelockert hat und in dem viel mehr steckt als man zu Beginn vermutet hat.
Insgesamt muss ich sagen, das obwohl ich kein großer Freund von Second Chance Romance bin, die Geschichte von Max und Flynn so süß, witzig und dramatisch war, dass ich gar nicht anders konnte als sie in mein Herz zu schließen und mit ihnen mitzufiebern.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Eine schöne Grundidee mit tollem Worldulding, mir allerdings ein wenig zu chaotisch

Legacy of Stars 2: Gefallene Finsternis
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte den ersten Band sehr gerne und gerade nach dem dramatischen Ende war ich super ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte den ersten Band sehr gerne und gerade nach dem dramatischen Ende war ich super gespannt, wie es weitergeht.
Allerdings habe ich doch eine Weile gebraucht, um wieder in die Geschichte hineinzufinden, dann konnte ich aber gut mit Lior und Shedir mitfiebern und es gibt auch wirklich einiges zum mitfiebern, denn nicht nur ihre Beziehungsentwicklung ist ein einziges Auf und Ab, auch die Geschichte selbst hat wirklich viele Überraschungen parat.
Ich muss dabei tatsächlich sagen, dass auch wenn ich einen hohen Spannungsbogen mag, mir hier fast schon zu viel passiert ist. Ständig muss sich Shedir neuen Prüfungen stellen, neue Geheimnisse werden aufgedeckt und irgendwie wirkte manchmal alles etwas chaotisch auf mich. Ja, sie muss die Welt retten und einigen Wiedersachern stellen, aber an der ein oder anderen Stelle wurde zu sehr versucht, noch einen extra Plotwist einzubauen.
Stattdessen hätte ich mir noch ein paar mehr ruhige Momente gewünscht. Momente, in denen sich die Beziehung von Shedir und Lior noch mehr festigen kann, so lag der Fokus der beiden doch stark auf dem zu erfüllenden Schicksal, die Welt zu retten und eher nebenbei auf ihnen und vor allem Shedirs Angst, Lior zu lieben.
Shedir an sich mochte ich, wie auch im ersten Band, durchaus gerne, allerdings hätte ich mir noch ein wenig mehr bzw. eine frühere Entwicklung gewünscht. Ja, sie ist mutig, will ihr Volk um jeden Preis retten und ist auch weniger selbstbezogen. Allerdings nicht in Bezug auf Lior, ich finde, da hat sie viel zu spät erkannt, wie wichtig er für sie ist und auch was für ein Schatz er ist.
Bin ich da etwas parteiisch? Ganz klar, ja😅 Aber Lior ist auch mein absoluter Lieblingscharakter. Er hat so viel durchgemacht, so viele sehen nur Schlechtes in ihm und doch ist er diese wundervolle Person geworden, die immer für Shedir da ist. Ja, ich bleibe dabei, sie hat ihn lange nicht verdient.
Auch die anderen Nebencharaktere mochte ich wirklich gerne, bis auf den ein oder anderen, der dann doch ein düsteres Geheimnis hatte und andere Pläne verfolgt hat.
Eins kann ich euch auf jeden Fall sagen, es wird nicht langweilig!
Insgesamt ein schöner Abschluss, der für mich aber an der ein oder anderen Stelle mehr Ruhe und weniger Chaos gebraucht hätte. Ich mochte die Idee der Sterne, das Worldbuilding und natürlich allen voran Lior wirklich gerne. Auch die überraschenden Wendungen und der Spannungsbogen waren gelungen, nur wäre an einigen Stellen „weniger ist mehr“ gut gewesen.

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