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Veröffentlicht am 10.09.2025

Wer die Sendung Fixer Upper gerne sieht wird auch diese Geschichte mögen!

Mr. Fixer Upper
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mag die Bücher der Autorin immer total gerne, besonders weil sie meistens eine Smaltown ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mag die Bücher der Autorin immer total gerne, besonders weil sie meistens eine Smaltown Atmosphäre haben. Bei Mr. Fixer Upper ist dies ein bisschen was anderes, da wir am Set der TV Serie nun nicht gerade Cozy Vibes bekommen, aber dennoch mochte ich das Buch wieder sehr gerne.
Wir begleiten in dem Buch allen voran Paige, die als Produktionsassistentin am Set einer Renovierungs- Realityshow arbeitet (Und ja es gibt totale Fixer Upper Vibes, also alle die die Serie kennen und mochten, werden bestimmt auch viel Spaß mit diesem Buch haben🤭). Die Stars der Show sind dabei die Geschwister Gannon und Kat, die mit ihrer Unterschiedlichkeit nicht nur die Zuschauer begeistern, sondern auch Paige regelmäßig in den Wahnsinn treiben. Ganz besonders Gannon mit seiner grummeligen und widerspenstigen Art, doch was ist wenn sich herausstellt, dass sich beide falsch eingeschätzt haben und es am Set bald ganz gewaltig knistert? Ja, das lest ihr besser selber…👀
Ich mochte Paige die meiste Zeit wirklich gerne. Sie hat es als Produktionsassistentin nicht gerade leicht, versucht es allen beteiligten am Set möglichst angenehm zu machen, bekommt gleichzeitig unmögliche Vorgaben der Bosse der Show und muss mit allem gleichzeitig Jonglieren, damit die Show läuft. Dabei kann sie eigentlich viel mehr und könnte längst Regisseurin sein, wenn das Feld nicht immer noch Männerdominiert wäre. Ich mochte das sie ihr Schicksal selber in die Hand nehmen will und auf ihrem Traum vom eigenen Dokumentarfilm hinarbeitet, der die Position von Frauen in der Industrie aufzeigen soll. Ich mochte auch, dass sie durchsetzungsfähig ist und sich nichts gefallen lässt. Aber was mir nicht so gut gefallen hat, war ihr Umgang mit Gannon im Laufe der Geschichte. Ich will nicht Spoilern, aber aufgrund eines Missverständnisses und ihrer eigenen Unsicherheit, so abweisend zu sein und sich Gannon entgehen zu lassen. Ja, das habe ich nicht wirklich verstanden. Wie gesagt ich konnte sie durchaus verstehen, aber letztlich hat sie ihre Angst wirklich lange zurückgehalten, etwas wirklich gutes in ihrem Leben zu erkennen.
Und Gannon sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen. Er ist -nachdem er seine grummelige Art abgelegt hat - ein absoluter Bookboyfriend. Er kümmert sich um Paige, ist für sie da und versucht ihre Standpunkte zu verstehen. Zudem ist er kein Prominenter der auf Rum aus ist, sondern macht die Show eigentlich nur, um sein Familienunternehmen zu retten. Kurzum, jeder sollte einen Gannon im Leben haben.
Die Beziehungsentwicklung der beiden hatte also durchaus ihre Höhen und Tiefen, vor allem herrschte eine menge Chemie. Ich kann euch sagen, es wird definitiv heiß und das nicht gerade zu knapp. Ich denke zwar das die beiden ein wenig mehr miteinander hätten reden sollen, dann wären einige Missverständnisse nicht aufgekommen, aber gut sie waren wohl anderweitig beschäftigt🫣😅.
Insgesamt mochte ich das Buch wirklich gerne, die ganze Kulisse der Renovierungsshow hat mir sehr gut gefallen und auch Paige und Gannon waren wirklich sympathisch. Selbst wenn ich Paige gerne etwas vorher zur Einsicht gezwungen hätte, denn dann wäre das Buch wahrscheinlich ein Highlight geworden.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Eine süße Geschichte voller Kleinstadt Charme und mit Wohlfühlatmosphäre

Bookish Belles – Was zwischen den Zeilen steht
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte bereits den ersten Teil der Bookish Belles gerne und habe mich sehr auf ein ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte bereits den ersten Teil der Bookish Belles gerne und habe mich sehr auf ein Wiedersehen mit den Bewohnern von Vallentine, allen voran natürlich den drei Bookish Belles gefreut.
In diesem Teil geht es dabei hauptsächlich um Scarlett, die nicht nur nach Scarlett O‘Hara aus dem Winde verweht benannt wurde, sondern auch als ähnlich dramatisch und perfekte Südstaaten Schönheit aus gutem Haus bekannt ist. Dabei steckt in ihr so viel mehr. Sie ist ein unglaublich warmherziger Mensch, der sich nicht nur um ihre Freunde und Familie kümmert, sondern aleigentluch auf das Wohl aller bedacht ist. Das gilt selbstverständlich auch für ihre Angestellten, die in ihrer Eventagentur tätig sind. Ein ganz besonderer Fall stellt allerdings Aden dar, ihr Kindheitsfreund oder soll ich lieber Feind sagen? Da die beiden sich komischerweise immer die Haare bekommen, wenn sie miteinander reden, doch gleichzeitig immer füreinander da sind.
Aden war schon immer ein Teil von Scarletts Leben und trotz ihrer Sticheleien würden die beiden alles füreinander tun. Früher haben seine Eltern bereits für Scarletts Familie gearbeitet, doch als diese in den Ruhestand gingen und Scarlett die Plantage geerbt hat, verkaufte sie die Ställe an Aden und er machte eine erfolgreiche Kutschvermietung daraus.
Ihre Leben waren immer eng verbunden und man musste praktisch blind sein, um nicht zu erkennen, dass gerade Aden mehr für Scarlett empfindet, auch wenn er es niemals jemanden eingestehen würde. Ich mochte ihn dabei wirklich gerne, er ist sehr unterstützend und will nur das Beste für Scarlett, auch wenn er lange nicht erkennen will, dass er das vielleicht ist.
Die beiden sind wirklich Frenemies wie sie im Buche stehen. Sie streiten sich, sie kappeln sich und doch lieben sie sich ganz eindeutig. Beide würden alles füreinander tun, doch stecken sie schon so lange in diesem Zustand, dass sie gar nicht mehr erkennen, was zwischen ihnen ist. Es hat also eine ganz Weile und einige Familiendramen gedauert, bis sie wirklich ihren Weg aus der Friendzone gefunden haben, doch am Ende hat es sich gelohnt.
Insgesamt mochte ich auch diesen Teil wieder sehr gerne, er hatte richtig schöne Cozy Kleinstadt Vibes, viel Liebe zu Büchern und die drei Bookish Belles, die man für ihre Freundschaft nur bewundern kann. Der Fokus lag dabei aber schon sehr auf Scarlett und Aden, die ihren Weg von Freundschaft zu Liebe finden mussten. Es war eine wirklich süße Geschichte, die vielleicht nur ein wenig mehr Tiefe gebraucht hätte, um ein Highlight zu werden, aber sie hat dennoch viel Freude beim Lesen gemacht.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Eine mal etwas andere NA Geschichte mit wichtigen Themen, nur kam die Liebesgeschichte nicht so bei mir an

Purple Clouds - Meet Cute
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich sehr auf den zweiten Teil der Reihe gefreut, ich mochte Riley als beste Freundin ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich sehr auf den zweiten Teil der Reihe gefreut, ich mochte Riley als beste Freundin von Emory bereits im ersten Teil gerne und war nun gespannt mehr über die sympathische Chaos- Queen zu erfahren.
Ganz im Zeichen des Meet Cutes gibt es eine besondere, leicht Schräge, aber auch süße einnehmende erste Begegnung zwischen Riley und Louis auf den Dach von der Purple Clouds Redaktion, in der Riley seit kurzem arbeitet und Louis, der als Schauspieler nach einem Skandal dort eigentlich ein Interview geben soll. Das sich die beiden nach einer überstürzen Flucht in Rileys WG wiederfinden und dort wiederum ein Versteckspiel mit ihren übrigen Mitbewohnern startet, damit hätte wohl keiner von beiden gerechnet🤭
Ich mochte Riley als Protagonistin durchaus gerne, sie hat einfach eine sympathische Art die man gerne haben muss, obwohl man gleichzeitig das Gefühl hat das vieles an ihrer Leichtigkeit gespielt ist, weil sich darunter einiges mehr versteckt und sie in dem von ihr geschaffenen Chaos richtig aufgeht. Leider hatte ich allerdings irgendwie das Gefühl, dass ich Riley nicht so richtig Nahe gekommen bin, es fehlten mir Teile ihrer Vergangenheit, ihres Erlebten um alle ihre Reaktionen bzw. Verhaltensweisen einordnen zu können, was ich ein bisschen schade fand.
Auch Louis war nicht immer so leicht zu greifen. Ich mochte ihn ebenfalls, wie Riley, gerne und fand es interessant so viel über sein Leben als Schauspieler zu erfahren, auch das sich mit dem Thema Rassismus in dem Kontext auseinander gesetzt wurde, fand ich klasse. Gleichzeitig ist mir bei ihm auch der Gesamtkontext ein wenig zu kurz gekommen. Ich hätte gerne mehr über seine Familie erfahren und über sein Leben in Sri Lanka, das fand ich wirklich schade.
Die Beziehungsentwicklung der beiden mochte ich ebenfalls durchaus. Wie sie sich in ihrer Blase in Rileys Zimmer näher gekommen sind und sich aufeinander konzentrieren konnten. Es gab auch einige humorvolle Szenen, gerade wenn z.B Klamotten von Rileys Mitbewohnern spurlos verschwinden. Dennoch hatte ich beim lesen immer eine gewisse Distanz zu den beiden und konnte nicht 100% mitfiebern, was vielleicht daran lag, das ihre Beziehung von Anfang an nicht ganz gesund wirkte und sich die Situation im Laufe des lesen nur zugespitzt hat. Es gab zwar zwischendurch immer wieder leichte Momente, aber nach einer gewissen Zeit schwebte das Thema Sucht wie ein Damoklesschwert über ihnen. Das Thema Sucht fand ich dabei zwar wirklich gut rübergebracht, schonungslos und nicht verherrlicht, allerdings hat die Liebesgeschichte für mich darunter gelitten, weil ich immer ein schlechtes Gefühl hatte und auf den Knall gewartet habe. Es gibt einfach viel Misskommunikation, es entsteht ein Strudel von toxischen Verhalten und selbst am Ende hatte ich nicht so richtig das Gefühl, das die beiden wirklich ihre Happy End bekommen werden (auch wenn es durchaus ein Happy End gibt).
Meine Highlight im Buch waren klar die WG Mitbewohner, ich habe die Szenen mit ihnen geliebt und fand es toll, das sie wie eine Familie füreinander sind und immer für Riley da waren.
Insgesamt mochte ich auch diesen Teil gerne, empfand ihn aber als deutlich schwerer als den ersten. Ich mag das sich die Autorin an so schwere Thematiken herantraut, auch der Umgang damit war wirklich gut, leider hat die Liebesgeschichte für mich allerdings darunter gelitten.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Eine süße Geschichte über eine phantastische Welt voller Mythen und Sagen

Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Wie gewohnt hat die Autorin einen sehr ruhigen und angenehmen Schreibstil. Sie lässt sich ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Wie gewohnt hat die Autorin einen sehr ruhigen und angenehmen Schreibstil. Sie lässt sich gerne Zeit in ihren Büchern und legt viel Wert darauf, den Charakteren Leben einzuhauchen.
Die Geschichte wird dabei aus Rens und Sunhos Perspektive erzählt. Wie lernen zunächst Ren kennen, deren Eltern bei einem Dämonenangriff ums Leben gekommen sind und die seitdem mit ihrer Tante und ihrem Onkel, sowie einigen anderen als Akrobatin durchs Land reist und auftritt. Sie hat magische Kräfte, von denen allerdings niemand wissen darf, doch dann wird ihre Gruppe von Dämonen angegriffen und in den Versuch, ihren Onkel zu retten, bricht eine große Menge Lichtmagie aus ihr heraus. Ihr Onkel überlebt zwar, doch er wird vergiftet und in dem Versuch, eine Heilung für ihn zu finden, macht sich Ren auf den Weg in die Unterwelt. Während ihrer Reise trifft sie auf Sunho. Dieser ist ein Söldner und wie viele andere eigentlich darauf angesetzt, Ren zu suchen, denn ihre Magie war wie ein Leuchtfeuer. Doch dank der Maske, die sie immer trägt, erkennt er sie nicht und so begeben sich die beiden auf eine noch viel gefährlichere Reise, als sie zu Beginn erwartet hatten.
Ich mochte Ren mit ihrer fröhlichen und offenen Art. Trotz der schlimmen Dinge, die ihr geschehen sind, ist sie ein Sonnenschein und würde alles für ihre Familie tun. Selbst sich in Gefahr zu bringen, denn ihre Reise bringt Ren nicht nur der Heilung ihres Onkels näher, sondern auch Geheimnissen über ihre Vergangenheit, die sie verdrängt hatte und die nicht nur ihr Leben verändern, sondern sie auch in Lebensgefahr bringen. Dabei mochte ich sehr, wie mutig und stark sie ist, selbst wenn manchmal ein wenig Impulsivität dabei ist, die sie unvorsichtig macht.
Sunho ist ein ganz anderer Charakertyp als Ren. Er ist eher ruhiger und in sich gekehrt. Er sucht verzweifelt nach Antworten und seinem Bruder, seit er vor zwei Jahren sein Gedächtnis verloren hat. Gleichzeitig schlummert etwas Dunkles in ihm, von dem er Angst hat, das es ihn eines Tages einnimmt, doch dann kommt Ren in sein Leben und sie hilft ihm nicht nur unbewusst sich zu errinern, sondern auch mit der Dunkelheit in ihm umzugehen.
Ich mochte die Chemie zwischen den beiden, auch wenn man nicht von großer sexueller Spannung ausgehen sollte, es handelt sich auch eher um YA- Fantasy. Der Fokus der Geschichte liegt klar auf der Handlung, aber die Interaktionen der beiden sind schon sehr süß.
Ich mochte auch die Idee der verschiedenen Reiche, die Schwebende Welt und die Unterwelt. Die Geheimnisse rund um die Himmelsfee und wie der General der Armee sein eigenes Spiel um Macht gespielt hat.
Es hätte für mich allerdings noch ein bisschen mehr sein können, gerade weil Ren und Sunho so viel herumreisen, hätte ich mir ein wenig mehr Einzelheiten zum Worldbuilding gewünscht. Zudem empfand ich die Handlung gegen Ende des Buches zu verdichtet. Dafür, dass an Anfang relativ lange kaum etwas passiert, reihen sich die Ereignisse am Ende einfach zu sehr aneinander, sodass es ein bisschen abgehandelt wirkt.
Insgesamt ein schöner Auftakt mit einer faszinierenden Welt, ganz viel Magie und authentischen Charakteren, die nicht nur eine Menge Herz und Mut mitbringen, sondern sich auch einer schwierigen Vergangenheit stellen müssen, die ihr ganzes Leben verändern wird. Ich hoffe, im nächsten Teil wird das Worldbuilding noch ein bisschen mehr spezifiziert, aber ansonsten freue ich mich schon sehr darauf zu erfahren, wie es mit Ren und Sunho weitergeht.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Ein spannender Auftakt mit gelungenem Worldbuilding und Magiesystem

Rose in Chains
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich nach der Ankündigung wahnsinnig auf das Buch gefreut, der KT klang super ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich nach der Ankündigung wahnsinnig auf das Buch gefreut, der KT klang super vielversprechend dazu Tropes wie Enemies to Lovers, Forbidden Love und Dark Fantasy? Ja, das klang richtig richtig gut. Doch ich muss sagen, das es mich nicht so 100% abholen konnte wie erhofft, auch wenn es alles andere als schlecht war, aber ich fange lieber noch mal von vorne an….
Der Einstieg in das Buch viel mir leicht, ich mochte den Aufbau der verfeindeten Welten von Evermore und Boamrd, die Idee der gemeinsamen Internats sowie die düstere und beklemende Athmosphäre in der gerade Frauen praktisch versklavt und Männern nur wie Vieh dienen. Das war zwar verstörend, aber hat eine besondere Athmosphäre geschaffen.
Wir begleiten dabei Briony in dieser Welt voller Unterdrückung, wobei ich mir anstatt der Erzähl- Perspektive vielleicht eher die Ich- Perspektive gewünscht hätte, denn so wirkten Briony und ihre Emotionen lange ein wenig fern für mich.
Generell finde ich das sich die Einleitung etwas zieht. Die Welt und das Magie System sind zwar durchaus komplex und ich mochte auch die Rücklblicke in Brionys Schuhlzeit, aber man befindet sich erst nach etwa einem drittel des Buches bei der Auktion bei der Briony von Toven ersteigert wird, das war mir etwas zu lang.
Briony an sich mochte ich durchaus gerne. Sie ist eine mutige und vor allem mehr als unterschätze Prinzessin, die lange als Schatten ihres Bruders gedient hat. Doch in ihr steckt einiges mehr, nicht nur weil sie eine wirklich talentierte Gefankentauberin ist. Man muss aber auch sagen, das sie an einigen Stellen noch recht naiv für ihr alter ist, alerdings war das gar nicht so verwunderlich, da Frauen ja praktisch aberzogen wurde zu denken oder eigenständig zu handeln.
Toven ist mir irgendwie bis zum Ende eher ein Mysterium geblieben. Ich habe viele seiner Handlungen nicht so ganz verstanden, gerade in Bezug auf Briony, owbohl man ihm durchaus angemerkt hat das er sie schützen will und das ihm viel an ihr liegt. Ich hoffe da wirklich sehr, dass man im nächsten Teil noch mehr über ihn und seine Beweggründe erfährt.
Die Beziehungsentwiklcung der beiden war wie angekündigt Slow Burn…. Obwohl ich vielleicht nicht mit so viel Slow gerechnet hatte😅 Ich meine man merkt den beiden an, dass sie schon lange etwas füreinander übrig haben, aber es zieht sich wirklich so zwischen ihnen, dass ich sie irgendwann nur noch schütteln wollte, weil sie einfach nicht miteinander reden. Ich hoffe wirklich da sie im nächsten Teil ein wenig in die puschen kommen👀
Insgesamt fand ich den Auftakt also durchaus gelungen, vor allem das Magiesystem, Worldbuilding und die Machtverhältnisse haben mich fesseln können. Dennoch war mir der Einstieg etwas zu lang gezogen und die Beziehungsentwicklung ein klein wenig zu Slow Burn, dabei rede ich nicht mal von NC Szenen, das brauche ich nicht unbedingt, aber ein wenig mehr offene Kommunikation würde helfen😅 Nichtsdestotrotz bin ich sehe gespannt auf den zweiten Teil.

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